Malen mit Mikroben

Dieser hübsche Aesculapstab ⚕ -der ja bekannterweise das Symbol des ärztlichen und pharmazeutischen Standes ist- wurde mit Bakterien und Pilzen auf eine Agarplatte gemalt.  Vor der kultivierung der Bakterien dürfte von dem Bild noch nicht allzu viel zu sehen gewesen sein.  Auf der Platte sind Kolonien von Scopulariopsis brevicaulis, Candida sake und Cladosporium herbarum.

Noch mehr Mikroben-Malereien finden sich hier.

Gelangweilte Mikrobiologen oder Kunst bei der Arbeit? – ich find’s cool.

Blogfundstück. Oder: nicht nur bei uns.

Blogfundstück von Blogamaspätenbendleser. Das Original ist hier zu finden. Ist zwar schon etwas her, aber ich fand’s süss!

Faschingsdienstag

Ich war grad unterm Tisch von einem Apotheker ein Kabel verlegen, als das Teleklingel fonte.
Er: „Ja? Herr [Patient]! Wie geht es Ihnen? Lange nichts mehr gehört! Wie? Bauchschmerzen? Wieviel Krapfen haben Sie denn schon gegessen? WAS? HEUTE? WIEEE???!! IN DER LETZTEN STUNDE? Warum machen Sie denn sowas? Ja, wir sind da, kommen Sie nur vorbei! Auf wiederhören!“
Er, zu mir gerichtet: „Herr [Techniker], das glauben Sie mir jetzt nicht. Kennen Sie jemanden, der schon mal 16 Krapfen in nur einer Stunde gegessen hat?“
Ich: „Ähm… Naja… um ehrlich zu sein…“
Er: „Der Mann ist 83 Jahre alt!“

Im Zuge eines Lachanfalls bin ich dann so derb an die Tischplatte geknallt, dass mir der Apotheker eine Kopfschmerztablette geschenkt hat. Und einen Krapfen. ;)

Eine „strahlende“ Vergangenheit

Als die Radioaktivität entdeckt wurde, dachte man noch, es sei eine gute und gesunde Sache. Madame Curie – die den Begriff „radioaktiv“ praktisch erfand und 2 Nobelpreise für ihre Entdeckung und Erforschung verschiedener Elemente (Uranium, Radium, Thorium…) erhielt – musste aber am eigenen Körper erfahren, dass dem eher nicht so ist. Heute ist man einiges weiter mit dem Wissen und setzt sich nicht mehr freiwillig der Strahlung aus, wenn es sich vermeiden lässt.

Aber als die radioaktivität noch neu und strahlend war, wurde sie neben der Röntgendiagnostik auch in verschiedenen „gesunden“ Produkten genutzt: In Zahnpasta (s. Bild),  Gesichtscreme, Zäpfchen, in Schokolade, Trinkwasser …

Hier ist eine Seite mit einigen derartigen Produkten.

Was wohl die Erklärung dahinter war, dass das „gesund“ wirken sollte?

Glas

Glas finde ich ja ein erstaunliches Material, glänzend, durchsichtig, fest, aber: wer weiss schon, dass es sich dabei thermodynamisch um eine unterkühlte Flüssigkeit handelt, die halt nur sehr langsam „fliesst“ – darum sind sehr alte Fenster unten auch dicker als oben- Ausserdem macht es optisch enorm was her.

Hier habe ich ein paar hübsche  Wallpaper gefunden mit Glas-Motiven.

Aufruf!

Vielleicht bin ich schon etwas spät dran – hier haben die Ferien ja teilweise schon begonnen, aber:

Falls ihr in die Ferien fahrt und dort eine Apotheke seht – macht doch ein Foto und schickt es mir – auf pharmama08(at)gmail.com – dann veröffentliche es hier auf dem Blog!

Das gilt auch für die, die nicht wegfahren und eine (vielleicht interessantere) Apotheke bei sich in der Nachbarschaft haben. Es darf auch Eure eigene Stammapotheke sein.

Ich will Eure Fotos!