Ein Erlebnis mit einem Profi

Da ist diese beschäftigte, hart arbeitende Apothekerin, die ein ruhiges Wochenende zuhause mit ihren Kindern verbringen will, während ihr Mann an einer Weiterbildung auswärts ist.

Ein Problem ergibt sich mit dem Ablauf in der Küche, also ruft sie den Sanitär (den Klempner).

Der Sanitär schaut sich das Problem an und sagt: „Ich kann das reparieren, aber bevor ich anfange, möchte ich ihnen dagen, dass es, weil es Wochenende ist, doppelt so viel kostet. Der Preis ist 80 Dollar die Stunde.“

„80 Dollar die Stunde!“, ruft sie aus. „ich bin Apothekerin und das ist mehr als ich mache in der Stunde!“

„Sie brauchen sich nicht schlecht zu fühlen“, sagt der Sanitär, „als ich Apotheker war, habe ich auch nicht so viel verdient.“

Quelle:  Humor in Pharmacy von Cliff Thomas, R. Ph. (September 10, 2000)

Pharmama auf e-blogs

Meine Artikel gibt es jetzt nicht nur in Deutsch, sondern auch in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch … jedenfalls mal einer: Mein Artikel „Hab ich Dich“ über Schmerzmittel-Abhängigkeit und Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen von vor ein paar Tagen wurde von e-Blogs übernommen und übersetzt.

Das ist die Einleitung: gefällt mir!

Auf ihrem Blog erzählt Pharmama vom täglichen Leben in ihrer Schweizer Apotheke. Besorgte Kunden, zerstreute Ärzte, verwirrende Rezepte… Mit viel Humor erzählt die Bloggerin, Apothekerin und Mutter diese Alltagsgeschichten und nutzt die Gelegenheit, um die Leser zum Thema Medikamente aufzuklären.

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… darum auch der neue Button unten links rechts.

Unpopuläre Wissenschaft

Based on supercomplicated physical observations, Einstein concluded that two objects may perceive time differently.
Based on simple life experience, I have concluded that this is true.

„Basierend auf super-komplizierten physikalischen Beobachtungen hat Einstein gefunden, dass 2 Objekte Zeit unterschiedlich wahrnehmen.
Basierend auf einfacher Lebenserfahrung habe ich gefunden, dass das wahr ist.“

Wie wahr, wie wahr. Noch mehr (un)populäre wissenschaftliche Erfahrungen hier.

Einfach süss.

Der Beruf Apotheker, anno 1946

Interessant zu sehen, was sich verändert hat und was gleichgeblieben ist. Ok, es ist ein Film aus Amerika (Chicago), aber … ich erkenne da soviel wieder, das hat bei uns kaum anders ausgesehen.

Heute ist nicht mehr so viel los mit der Eigenherstellung von Medikamenten in der Apotheke, wir selbst machen nur noch ein paar Salbenmischungen, Schütteltinkturen, Pudermischungen, Inhalationslösungen und selten Kapseln oder Zäpfchen. Es ist eine Kunst die langsam verloren geht – einerseits gibt es heute natürlich viel mehr Fertigarzneimittel, andererseits können auch immer weniger Ärzte solche Spezialmischungen richtig verschreiben.

Auch auffallend: einzig die Spitalapothekerin ist weiblich, der Rest der dargestellten Apotheker – sei es in der Offizin, in der Forschung, in der Registrierung … alles Männer. Heute ist das Verhältnis praktisch umgekehrt.