Updates

Manchmal ist es so: ich schreibe etwas hier im Blog und später (manchmal viel, manchmal weniger) gibt es eine Änderung der Umstände. Die Frage ist: sollte ich das anbringen? Ein Blog-Post ist immer auch eine Moment-Aufnahme. Aber die Dinge ändern sich. Und ich will eigentlich mit der Info aktuell bleiben (auch wenn das bei über 2000 Blogposts schwierig ist).

Hier also die updates, die ich neu angebracht habe. Wahrscheinlich gäbe es noch mehr, aber das sind die akutesten:

Alli nicht mehr erhältlich: Originalartikel Alli in der Schweiz

Nach Monatelangen Lieferproblemen haben wir jetzt einen Brief von der Firma bekommen, dass sie sich entschlossen haben, Alli vom Schweizer Markt zurückzuziehen. Aber …. es gibt inzwischen ein Generikum, das auch in der Schweiz erhältlich ist. Das gibt es – und es ist erst noch günstiger. Es hat bei der Abgabe die selben Bedingungen wie Alli.

***

Mottenkugeln bald nicht mehr frei verkaufbar: Originalartikel: Totgesagte leben länger

Wir haben inzwischen regelmässig Mottenkugeln gebraucht – eben, weil es die anderen Dinger von Chlorokampfer nicht mehr gibt. Es gibt tatsächlich Leute, die das lieber haben als zum Beispiel die Gesal Mottenpapiere oder die Dinger, die man in den Schrank hängt … obwohl die bei weitem (oder gar nicht) so stinken wie die Mottenkugeln. Jetzt haben wir aber die neuste Revision des Chemikaliengesetzes- im Zuge einer weltweiten Vereinheitlichung. Und da drin steht unter anderem, dass Biozidprodukte (als alles, was zum schädigen, abhalten etc. von Insekten oder anderen Tierchen und auch Bakterien gedacht ist) eine spezielle Kennzeichnung braucht, sonst darf man es nicht verkaufen. Da fallen auch verschiedene ätherische Öle drunter, die zum abhalten von Mücken gedacht sind … und eben Mottenkugeln. Die darf ich also nicht mehr verkaufen. Oder … zumindest nicht als Mottenkugeln – als Naphtalin zum „beduften“ oder so :-/ schon. Oder?

***

Cannabisextrakt auch in anderen Apotheken erhältlich. Originalartikel: Cannabis via Rezept

Es ist inzwischen auch für andere Apotheken möglich an Cannabis-Extrakt zu kommen, auch wenn das immer noch sehr aufwendig ist und eine Spezial-Bewilligung braucht, die man aber beantragen kann. Für den Patienten gelten noch immer dieselben Bedingungen wie oben im Artikel beschrieben.

***

Wieder erhältlich: grosse Packung KCl – Originalartikel: kleines Medikamentensterben

Vom KCl haben sie inzwischen wieder eine Grosspackung auf den Markt gebracht. Viel Lärm um nichts? Entweder hatten sie sowieso vor das auf Blister zu wechseln – aber dann hätten sie das als Packungsänderung ankünden können … oder sie hatten zu viele Reklamationen, weil es die grosse nicht mehr gab. Wie auch immer: die 200er Packung ist wieder da.

***

Falls Euch sonst hier irgendwo etwas aufgefallen ist, wo es eine Änderung gab (z.Bsp. der Gesetze) – teilt mir das doch mit!

Autsch.

 

Quelle: webfail.at

Och, die Ärmste hat mein Mitleid. Aber es hat auch sicher da auf der Packung geheissen: erst an unauffälliger Stelle testen (am besten in der Armbeuge).

Aber wieso eigentlich Latex? Ich dachte dafür nimmt man Kolloidem? Das ist ein lustiges Zeug: wenn das Lösungsmittel verdampft, bildet sich eine feine „Haut“. In der Apotheke habe ich das schon gebraucht um Hühneraugentinktur herzustellen. Ob ich das allerdings im Gesicht haben wollte, weiss ich auch nicht.

Das Mittel ist für … wie bitte?

Ein Mittel, das man bei uns nie sehen wird:

Die Werbung stammt aus Thailand – wo sie wirklich verrückt sind nach Hautbleichenden Sachen. Tatsächlich ist es schon fast schwierig, dort etwas zu bekommen, wo nichts bleichendes drin ist. Ich weiss das, ich hab’s auch schon versucht. Nicht nur in Hautcremes und Bodylotion, auch in Deos, Duschmitteln etc. Nun also auch das: ein Intimwasch-Mittel zum bleichen der Vagina. Und beworben wird das mit einem 80 Millionen-Baht Budget (CHF 2.4 Millionen) im Fernsehen, im Radio und in Printmedien.

Muss das sein?

Meiner Meinung nach nicht. Genauso wenig wie das:

*Das* ist das unrealistische Schönheitsideal für Europäer, das uns die diesjährige Bademode-kampagne vorgestellt hat.

 

Gute Idee für Eltern mit fliegenden Kleinkindern

Das finde ich mal eine süsse Idee :-)
Fliegen mit kleinen Kindern ist nicht lustig. Weder für die Eltern, noch die Umwelt. So eine Vor-Entschuldigung wäre doch was:

„Hallo, wir sind Zwillinge auf unserem ersten Flug und wir sind erst 14 Wochen alt.Wir versuchen uns von der besten Seite zu zeigen, aber wir wollen uns im Voraus entschuldigen, falls wir unsere Nerven verlieren, uns erschrecken, oder unsere Ohren schmerzen. Unsere Mama und Papa (aka unsere tragbare Milch-Maschine und unser Windel-Wechsler) haben Ohrenstöpsel zur Verfügung, falls sie welche brauchen. Wir sitzen alle auf 20E und 20F – wenn sie kommen wollen und ein Paar holen. Wir hoffen, Sie haben einen grossartigen Flug!“