Im Kasperlitheater

Letzthin war ich mit Junior im Kasperlitheater.

Das war toll – die Kinder sitzen alle zusammen vorne, die Eltern hinten.

Während der Vorstellung werden die Kinder mit einbezogen. Wirklich empfehlenswert!

In der gezeigten Geschichte geht Kasper in den Märchenwald, wo er auf das Rotkäppchen und den bösen Wolf trifft. Das Rotkäppchen hat dem Wolf gerade erzählt, dass sie unterwegs ist zur kranken Grossmutter, die alleine lebt.

Nachdem er den Kindern erklärt hat, dass man nicht mit Fremden sprechen darf, fragt Kasper die Kleinen, was der böse Wolf denn jetzt vorhat.

Viele Kinder durcheinander: „Die Grossmutter fressen!“

und dann … ein Kind alleine: „… und das Rotkäppchen zum Dessert!

Waaah! Ich musste mich vom Boden wieder hochrappeln, so habe ich gelacht – ist Kindermund nicht was schönes? 

Wieviel Sonnencreme ist genug?

Passend zu Sommer, Sonne und Ferien ….

Auf den meisten Sonnencremen steht heute: „grosszügig auftragen“.

Nach der letzten Info, die ich habe, bedeutet das: mindestens 30ml für den ganzen Körper.

30ml das sind etwa 3 volle Esslöffel.

Tönt nicht nach viel? Dann überlege mal, wieviel Sonnencreme Du aufträgst, bevor Du an den Strand gehst.

Ich schätze mal, die wenigsten machen das.
Ansonsten würde ich viel mehr Sonnencreme verkaufen.

Man rechne das mal nach: eine Familie von 3 Köpfen wie unsere bräuchte in den 2 Wochen Ferien am Strand pro Tag 3×30 = 90 ml

Gut, wenn wir sagen, dass Junior nur 1/3 braucht … 75ml pro Tag

75ml x 12 (Anreise und Rückreise lassen wir jetzt mal) = 900ml

In einer (grossen) Tube Sonnencreme hat es ca. 200ml, das heisst ich müsste mindestens 4-5 Tuben mitnehmen! – Oder alternativ dort kaufen.

– mindestens, denn wenn man lange im Wasser ist, muss man sich danach nochmals eincremen –ja, auch wenn auf der Tube steht „Wasserfest““ und „hält den ganzen Tag““.

Wow.

Anderen zu Leid leben – Fortsetzung

Und das ist mir passiert – Tatsächlich sogar mit dem Blog hier.

Relativ am Anfang habe ich ein Bild gepostet, das zeigt, wie mein Sofa aus der alten Wohnung kam – nämlich mit der Drehleiter der Feuerwehr. Sowohl mein Mann als auch ich sind zu dem Zeitpunkt bei der Feuerwehr gewesen und das war nach einer Fahrübung eine Sache von 10 Minuten. Ansonsten hätte ich nur für das Sofa – das nie mehr zur Tür rausgekommen wäre – einen Lift mieten müssen.

Item. 4 Jahre später: ich poste das Bild, nachdem ich alle rückverfolgbaren Merkmale entfernt habe. Aber …. wer uns kennt, erkennt auch den Transporter.

Und als mein Mann noch mal 2 Jahre später mit jemandem aneckt schickt sie (ja, ich weiss, wer das war) das Bild und Link anonym per mail an das Feuerwehrkommando.

Na danke vielmals.

Der Kommandant der Feuerwehr war sichtlich nicht erfreut – was er meinen Mann auch eine Zeitlang deutlich merken liess, interessanterweise aber ohne ihm zu sagen, was denn genau das Problem ist. Das haben wir dann von jemand anderem erfahren.

Folgen hatte es für uns keine.

Was die Person angeht, die das gemacht hat: die ist wieder sowas von superfreundlich … aber bei uns untendurch.

Eine Zeitlang habe ich mir überlegt, ob ich es ihr mit gleicher Münze zurückzahlen soll: sie hat die Angewohnheit den Computer im Magazin für ihre Privatsachen zu nutzen, während Übungen auf Facebook zu surfen und zu posten – und derartiges mehr.

Aber irgendwie … so bin ich nicht. So Sachen fallen sowieso immer auf einen zurück. Ich brauche nur zu warten und zuzusehen.

Und das machen unsere Nachbarn im Moment auch.

Anderen zu Leid leben

Unsere Nachbarn haben im Moment ein Problem. Sie haben da nämlich jemanden, der sie belästigt.

Nicht im Sinn von dass er wirklich vor der Türe steht aber …

Ich erzähle das am besten von Anfang an. Vor ein paar Monaten bekamen sie den ersten Brief.

Adressiert an „Blödfrau“ plus Name der Nachbarin. Im Brief ein (ausgedrucktes) Spammail – ja, so eines wie man sie gelegentlich bekommt: afrikanischer Prinz sucht Möglichkeit sein Geld ausser Land zu bringen und ob man ihm da helfen kann. Der Kopf des mails war mit einer Schere abgeschnitten. Ebenfalls im Brief eine leere Verpackung einer Tafel Schokolade. Der Brief war nicht frankiert.

Mysteriös.

Weil der Brief nicht frankiert war –und keinen Absender enthält, hat die Post eine Mahnung draufgeklebt, dass man die 85 Rappen selbst zu bezahlen habe.

Ärgerlich.

Und es ging weiter.

Im Abstand von 2- 3 Wochen folgten weitere, ähnliche Briefe. Die Briefköpfe Beleidigungen, die Briefe nicht frankiert – zusätzlich war noch etwas drin, was wertlos war, die Briefe aber schwerer (und damit teurer) machte.

Unsere Nachbarn wollen das begreiflicherweise nicht zahlen und haben darum bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.

Als nächstes kam frühmorgens ein Telefonanruf von einer Frau, die sich „für die inserierten Gratismöbel“ interessierte.
Unbekannt hat bei der lokalen Zeitung per Brief eine Annonce mit ihrer Telefonnummer aufgegeben – auf den Namen der Nachbarn, bezahlt mit mitgeschickten 10 Franken.

Unsere Nachbarin hat den Anrufbrantworter eingeschaltet, das Telefon auf stumm (der Mann arbeitet nachts und schlief darum) und ist arbeiten gegangen. Bei Rückkehr am Nachmittag hatte sie über 30 Anrufe auf dem Apparat.
Das gab noch eine Anzeige bei der Polizei: diesmal wegen Urkundenfälschung.

Und vorgestern der (momentane) Höhepunkt: es ruft eine Versandfirma an, wegen der von ihr bestellten Uhr: die sei im Moment nicht lieferbar. Unsere Nachbarin hat keine Uhr bestellt – das war (wieder dieselbe Handschrift) unser Unbekannter.

Die Nachbarn haben keine Ahnung wer das sein könnte und warum.

Viel machen kann man nicht mal – bis er/sie einen Fehler macht und sich verrät.

Aber es ist kein gutes Gefühl.

Ich finde es aber erstaunlich wie viel Energie Unbekannt aufwendet für so etwas. Und für was? Nur um jemanden etwas zu leid zu tun?

Hmpf.

Nicht, dass mir nicht auch schon ähnliches passiert wäre – aber davon später heute mehr.

Die Steigerung von Hotel Mama – Lieferservice Mama

Es ist Morgen.

Lehrling der Drogerie zu mir: „Darf ich rasch nach Hause anrufen? Es ist dringend.“

Pharmama: „Natürlich, aber … was ist denn das Problem?“

Lehrling: „Ich habe heute morgen mein Handy zuhause liegengelassen. Meine Mutter soll es mir bringen.“

Pharmama: (leicht baff)… „Also, wenn das wirklich so wichtig ist für dich … mach das.“

 

Mama macht’s? Der Lehrling wohnt nicht gerade in der nächsten Strasse, das ist ein Weg von mindestens 20 Minuten in eine Richtung.
Gut, zu meiner Zeit gab es noch keine Handy – aber ich weiss was meine Mutter gesagt hätte, wenn ich mit so einem Anliegen gekommen wäre. Etwas in der Art:

„Kein Problem, das Telefon läuft nicht weg, das ist noch da, wenn du heute abend kommst.“

No way, dass sie mir das gebracht hätte. Und das finde ich auch ok.

Ich hatte ja lange Zeit kein Handy – hauptsächlich weil ich der Meinung bin, man muss nicht immer sofort erreichbar sein. Aufgrund meiner Arbeit sieht das heute etwas anders aus, aber … wenn ich zum Beispiel Ferien habe, bin ich auch nicht sofort erreichbar – und bisher hat das immer auch ohne das funktioniert.

Ein Tag ohne Handy – ginge das für Euch? Oder würdet ihr Euch „ohne“ nackt fühlen?

Max muss mit

Das rechts ist Max: (hier zu sehen in unseren letzten Ferien)

Max ist Juniors liebstes Stofftier. Es ist zwar nicht so, dass er Max überallhin mitnimmt (ins Mukiturnen oder ins Tagi muss er nicht), aber wenn er schlafen geht, muss Max dabei sein. Darum kommt Max auch in die Ferien mit.

Junior hat Max auch selbst seinen Namen gegeben. Ein guter Name für einen Stoffhund, finde ich :-)

Mein erstes Stofftier – ich hatte es nicht so mit Puppen – war ein Affe und sein Name war Hieronymus. Ich habe keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin und meine Mutter behauptet fest, ich habe ihm den Namen wirklich selbst gegeben. Hieronymus. Nu denn.

Was war denn Euer erstes/liebstes Stofftier (oder von mir aus auch Puppe) und – wie hiess es?