Pausenunterhaltung (3)

Kommt ein Mann in die Apotheke: „Geben Sie mir bitte ein Fläschchen Arsen.“

Die Apothekerin: „Das Zeug ist hochgiftig, so etwas darf ich nicht verkaufen!“

Meint der Mann: „Aber ich möchte doch meine Frau vergiften!“

„Sie sind wohl verrückt! Das ist verboten, ich werde gleich die Polizei rufen!“

Der Mann greift in seine Tasche, holt ein Foto von seiner Frau heraus, die auf dem Bild gerade den Mann der Apothekerin küsst und legt es auf den Tresen.

Die Apothekerin sieht drauf: „Ach so, Sie haben ein Rezept dabei …“

***

Ein sehr betagter Mann betritt eine Apotheke. Er sagt zum Apotheker:„Ich brauche Viagra.“

Sagt der Apotheker: „Ich kann Ihnen eine Packung verkaufen.“

Der Mann: „Nein, ich brauche nur eine Viagra-Tablette.“

Der Apotheker: „Das geht nicht. Was soll ich denn mit dem Rest der Packung machen, die kann ich doch nicht mehr verkaufen.“

Der Mann: „Hier haben sie 100 Euro. Ich brauche nur eine.“

Gut, denkt der Apotheker, für den Preis verkaufe ich ihm eine Viagra.

Daraufhin der Mann: „Ich brauche noch einen kleinen Mörser.“

Der Apotheker gibt dem Mann den Mörser. Dieser zerreibt die Viagra, holt einen kleinen Strohhalm aus der Tasche und zieht sich das Viagrapulver in die Nase rein.

Darauf der Apotheker ganz entsetzt: „Mein Gott, was machen sie denn da, die müssen sie doch einnehmen!“

Darauf der Mann: „Nein, nein. In meinem Alter spielt sich das nur noch im Kopf ab!“

***

Jakob, 92 Jahre und Rebekka, 89 Jahre sind sehr aufgeregt über ihre Entscheidung zu heiraten. Sie machen einen Spaziergang um die Heirat zu diskutieren und auf dem Weg kommen sie an einer Apotheke vorbei. Jakob sschlägt vor hineinzugehen.

Er fragt den Apothekr hinter dem Thresen: „Gehört Ihnen die Apotheke?“ „Ja.“. „Wir wollen heiraten. Verkaufen sie auch Herzmedikamente?“

Apotheker: „Natürlich.“

Jakob: „Und wie sieht es aus mit Kreislaufmitteln?“

Apotheker: „Verschiedene.“

Jakob: „Medizin gegen Rheuma und Osteoporose?“

Apotheker: „Sicher.“

Jakob: „Wie sieht es aus mit Viagra?“

Apotheker: „Natürlich.“.

Jakob: „ Medikamente gegen Gedächtnisprobleme, Arthritis, …“

Apotheker: „Eine grosse Auswahl davon.“

Jakob: „Wie sieht es aus mit Vitaminen, Schlafmitteln, Geriatika, Mittel gegen Parkinson?“

Apotheker: „Absolut.“

Jakob: „Verkaufen sie auch Rollstühle und Gehstöcke?“

Apotheker: „Verschiedene.“

Jakob: „Wir würden gerne diesen Laden für unsere Hochzeitsgeschenk-liste angeben!“

***

Ein Mann läuft in  die Apotheke und läuft die Gestelle ab. Die Pharmassistentin bemerkt ihn und fragt, ob sie ihm helfen kann. Er antwortet, dass er für seine Frau eine Schachtel Tampons sucht. Sie bringt ihn zur richtigen Stelle.

Ein paar Minuten später bringt er eine riesen-Schachtel Wattebällchen und eine Packung Schnur zur Kasse.

Die Pharmaassistentin leicht verwirrt:  „Ich dachte, die suchen nach Tampons für ihre Frau?“

Er antwortet: „Sehen Sie, es ist so. Gestern habe ich meine Frau in den Laden geschickt, mir eine Packung Zigaretten zu holen und sie ist zurückgekommen mit einer Dose losen Tabak und Papier zum selber rollen, weil es soooo viel billiger wäre so. Also habe ich mir gedacht, wenn ich mir meine selber rollen muss … soll sie das auch.“

***

Die Mutter hat bei ihrem Einkauf vergessen Tampons zu besorgen und schickt daher ihren kleinen Sohn Max in die Apotheke, sagt ihm aber zuvor, er solle in der Apotheke das, was er für sie holen müsse, anständig anfordern und nicht irgendwelche blöden Sprüche machen.

Keine zehn Minuten später ruft sie der Apotheker an und erzählt der Mutter, dass ihr Sohn Max bei ihm in der Apotheke sei, er aber beim besten Willen nicht wisse, was der Kleine genau wolle.

„Wieso, was hat er denn gesagt?“ fragt die Mutter.

„Er hat gesagt, er brauche Dämmwolle für Vaters Hobbyraum!“

***

Eine sehr attraktive junge Dame kommt in die Apotheke und sieht in der Ecke eine Waage stehen.

Sie verlangt einen Groschen, wiegt sich und schreit entsetzt auf. Rasch verlangt sie noch einen Groschen, legt Mantel und Hut ab und wiegt sich von neuem. Sie zieht Schuhe und Pullover aus, nimmt den nächsten Groschen und betritt abermal die Waage.

Da kommt der Apotheker, stellt sich neben sie und sagt:

„Machen sie nur weiter, schönes Fräulein, ab jetzt geht es auf Kosten des Hauses.“

***

mehr Apotheken-Witze,

Pausenunterhaltung 1

und Pausenunterhaltung 2

Dann kaufen sie es doch einfach! (Warum berate ich überhaupt?)

Kunde in der Apotheke:

„Ich weiss, Sie haben mir Cetirizin für meine Allergie empfohlen. Aber mein Nachbar hat gesagt ich soll Ranimed nehmen. Er ist Tierarzt!“

Arrrgh!

Drei Mal habe ich Anlauf genommen, um ihn den Unterschied zwischen H1 und H2-Histamin-Rezeptoren zu erklären. Es ist wirklich nicht so schwer: H1= Rezeptor, der für die allergische Reaktion verantwortlich ist. H2= Rezeptor, der für die Magensäure-Produktion verantwortlich ist. H1-Blocker = Cetirizin hilft also bei Allergien. H2-Blocker= Ranitidin hilft bei zuviel Magensäure. Nicht umgekehrt, nicht kreuzweise, Njet.

Dann habe ich es aufgegeben und ihm sein Ranimed verkauft.

Soll er doch schauen, ob der Placebo-Effekt für ihn gross genug ist.

Fasnacht in dr Abideeg

Andrea sendet mir diese Bilder von der Basler Fasnacht – offenbar ein Besuch einer Schnitzelbank in der Schifflände Apotheke.

Ihren Text lasse ich mal unübersetzt – So wie ich das sehe ist das echtes Baseldeutsch :-)

Villicht kasch Du die Bilder vo dr Fasnacht au no bruuche. Mir sinn gescht z’Oobe bim Gässle an dr Schiffländi-Abideegg verby ko und hänn dä Bangg entdeggt, wo in dr Abideegg gsunge het. Mr hänn laider nid yyne kenne, will dr Ruum gstoosse voll und d’Dyyre gschlosse gsi isch (d’Zueschauer hänn sich hinter dr Handgräämeeduube gstaaplet) – schaad! Ass es sich um e Abideegg handlet, gseht me an dr Usslaag ainewäg ganz guet… :-)

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nicht ganz derselbe Dialekt wie bei mir, aber … seid ihr jetzt nicht froh, dass ich in Hochdeutsch schreibe? (Naja – fast).

Betäubungsmittel-Rezept-Kummer

Es ist bei uns zwar nicht ganz so übel wie in Deutschland, wo die Krankenkasse sich erlaubt für nicht gaaaanz korrekt ausgefüllte Betäubungsmittel-Rezepte einfach das Geld für den Bezug nicht zu bezahlen – aber: auch bei uns gibt es Vorschriften, wie so ein Rezept auszusehen hat.

Das Betäubungsmittelrezept muss enthalten:

Name, Adresse, Unterschrift und Stempel der verschreibenden Ärztin oder des verschreibenden Arztes;
Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse der Patientin oder des Patienten;
Ausstellungsdatum;
Bezeichnung des Arzneimittels mit kontrollierten Substanzen, seine Darreichungsform und Dosierung;
Menge;
Anwendungsanweisung.

Die Verschreibung von Betäubungsmittel ist vom verordnenden Arzt eigenhändig zu visieren und der entsprechende Beleg ist in der Krankengeschichte des Patienten aufzubewahren.

Es kommt als weisses Rezept mit 2 Durchschlägen: Blau = Kopie für Arzt/Ärztin; Rosa = Kopie an Krankenkasse, Weiss = Kopie an die Apotheke;

Ich habe schon Rezepte an den Arzt zur Korrektur zurückgeschickt, weil der Stempel fehlte, oder die Unterschrift – obwohl ich im Normalfall das Mittel abgebe, nachdem ich mich versichert habe, dass das Rezept rechtens ist (mit einem Anruf an den Arzt).

Gelegentlich kommt ein Patient, der nicht weiss, dass wir beide Teile (weiss und rosa) brauchen. Wenn der Patient in der Apotheke selber bezahlt, bekommt er den rosa Teil wieder zurück. Wenn wir das der Kasse abrechnen – nicht. Mit mir zu diskutieren bringt da gar nichts. Wenn Sie wirklich etwas für die Unterlagen brauchen, mache ich ihnen eine Kopie, und auf die Kopie einen grossen Stempel und den Vermerk „Kopie“.

Letztens hatte ich auch einen Arzt, der nicht wusste, dass wir beide Teile brauchen – da ist der rosa Teil einfach in der Praxis geblieben. O-Ton Arzt: „Oh, das wusste ich nicht …. ich stelle nicht oft Betäubungsmittelrezepte aus …“ – Das hätte wohl eher „noch nie“ heissen sollen. Ich habe ihm dann gesagt, auf was er dringend sonst noch achten muss.

Der rosa (und das blaue) Teil ist ein Durchschlag – das bedeutet, was man auf den weissen Teil schreibt, drückt sich durch.  Das kann aber auch noch nach dem Arztbesuch passieren …

Zum Beispiel das BG-Rezept das vom Arzt zum Patienten kommt und von ihm zur Spitex. Dort gerät es auf dem Schreibtisch unter andere Papiere, die beschrieben werden, und bis das Rezept bei uns ist zeigt der rosa Durchschlag noch viele Spuren der täglichen Spitex-Arbeit. Zum Glück bleibt das weisse Original in unserer Buchhaltung und über den roten Durchschlag darf sich die KK freuen.  :-)

Und letztens haben wir eine wahre Baustelle von einem BG-Rezept bekommen.

Das hier: (blauer Stift: das waren wir, der Rest ist Original)

bgrp
Ich meine: SO schwer ist das wirklich nicht – da steht ja alles drauf, was genau draufgehört und wo.

Es gibt aber immer noch genug, was man schief machen kann.

Zum Beispiel: Durogesic / Fentanyl …. faktisch dasselbe. Durogesic das Original und Fentanyl das Generikum. Mir ist es eigentlich egal, was der Arzt jetzt aufschreibt (ich darf das hier ja durch ein Generikum ersetzen) aber durchstreichen, neu schreiben, nochmals durchstreichen ist auf einem BG Rezept ein dickes „No-No“.

In Deutschland würde die Kasse jetzt wohl einen Aufstand machen wegen den „3d“ – das müsste, wenn ich das richtig mitbekommen habe ausgeschrieben sein als: „Alle 72 Stunden wechseln“

Aber ich habe noch ein Problem: 150 Mikrogramm – die Dosierung gibt es nicht. Es gibt 100 und es gibt 50 … und dann muss der Arzt das bitte als je eine Packung aufschreiben. Das darf er mit den neuen BG Rezepten auch auf dem selben Rezept.

Ähnliches Problem auch beim Oxynorm: es gibt kein 50 mg (pro was?) – es gibt 10mg/ml – also will er wohl, dass der Patient 5 ml nimmt – maximal alle Stunde.

Für das habe ich grad ein ganz neues Rezept verlangt beim Arzt. Ich finde das auch ziemlich schlampig, den Patienten mit so einem Rezept zu entlassen. Zum Glück darf ich das hierzulande aber so abgeben, auch wenn ich das neue Rezept noch nicht in der Hand halte – ist auch besser so. Das hier sind starke Schmerzmittel, die der Patient braucht … ansonsten leidet er. Toll auch, weil das natürlich vor einem Wochenende reinkam.

Dress to impress

Verschiedene Apotheken, verschiedene Kleidungsvorschriften.

In der ersten Apotheke, in der ich gearbeitet habe, haben die Angestellten Kittel tragen müssen – der Chef / Apotheker dagegen lief locker leger in normaler Strassenkleidung umher. Ich habe dann auch aufgehört den Kittel anzuziehen, was mir dann erst mal einen Rüffel von der Mutter des Chefs, die auch dort arbeitete einhandelte. Worauf  ich sie darauf hinwies, dass ich – als (zugegeben frischer) Apotheker ja nur das machen würde, was der Chef auch macht. Danach habe ich keine Reklamationen mehr gehört. … was nicht heisst, dass sie zufrieden war, damit. Heute verstehe ich sie etwas besser: als Apothekenmitarbeiter hat man auch ein Image. Und dazu gehört halt auch der weisse Schurz.

In der Apotheke, wo ich jetzt bin, haben wir uns darauf geeinigt weisse Kittel zu tragen und zwar geschlossen. Andere Apotheken schreiben zwar auch Kittel vor, erlauben es aber, ihn offen zu tragen (oder: nur offen?) – und noch andere Apotheken haben gar keine Kittel mehr, aber dafür Einheitskleidung – zum Beispiel: alle dasselbe Arbeits-T-Shirt plus weisse oder schwarze Hosen.

Nun gut, unterschiedliche Leute, unterschiedliche Meinungen. Und jetzt interessiert mich Eure Meinung.

Zur Hilfe, wie das aussehen kann: (die Schürzen müssen aber nicht sooo lange sein)

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Drugdealer …

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gefunden auf  fmylife.com

Today, I received a phonecall from my son’s school. Apparently, for the past week he has been telling everyone ‚mummy works as a drug dealer.‘ I am a pharmacist. FML

Heute habe ich einen Anruf von der Schule meines Sohnes erhalten. Offenbar hat er während der letzten Woche jedem erzählt ‚Mama arbeitet als Drogenhändler.‘ Ich bin Apothekerin. FML

Gut – wenn der noch Mommy sagt, wird er noch nicht so alt sein … :-) Könnte mir so ähnlich auch noch passieren.