Schreibgehler

Telefon.

ein Mann am Apparat.

"Ich muss wissen, was dieses Medikament, das mein Zahnarzt aufgeschrieben hat kostet."

Pharmama: "Wie heisst es?"

Mann: (buchstabiert) "C-i-p-r-o-g-l-a-x-a-c-i-n"

Pharmama: "Meinen Sie Ciprofloxacin?"

Mann: "Nein, da steht deutlich Ciproglaxacin"

Pharmama: "Ist es ein Antibiotikum?"

Mann: "Ja."

Pharmama: "Ich bin sicher, das soll Ciprofloxacin heissen. Ein f kann manchmal aussehen wie ein g …"

Mann: (in abwertendem Tonfall) "Ich bin sicher, es ist richtig geschrieben. Wenn Sie es nicht haben, dann gehe ich einfach woanders hin."

Pharmama: "Aber wir…"

*Klick*

und die Pharmaassistentin fragt sich, warum ich jetzt einfach nur dastehe mit dem Hörer noch in der Hand.

Was ist da eben passiert?

Eine Einladung zur ILMAC 2013

<a href=“http://www.ilmac.ch/“href=“http://www.ilmac.ch/“rel=“nofollow&#8220; „target=“_blank“ title=“Direkt zur ILMAC Website“> Titel der Mausberührung erscheint

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Reblog vom 6.9.13 noch einmal (weil es bald losgeht) – Man beachte die Möglichkeit mit dem Code hier ein gratis-Ticket zu bekommen!

An der ILMAC, der Messe Industrie und Labortechnik (ilmac.ch) die vom 24. bis 27. September 2013 in Basel stattfindet, treffen sich Anbieter und Hersteller und Abnehmer aus den Bereichen: Laborbedarf, Analytik, Spezialitätenchemie, Informationstechnologie, verfahrenstechnische Anlagen, Umwelttechnik und Qualitätskontrolle.

Ein Treffen der Pharma, Chemie, Biotechnologie, Kosmetik, Nahrungsmittel und Getränke und Umwelttechnik!

Basel als Inszenierungsort ist eine logische Wahl – da es europaweit das wichtigste Zentrum der Pharma- und Chemieindustrie ist … und immerhin noch die drittgrösste Life-Sciences Region in Europa. Mehr als 3500 Unternehmen der Branche sowie Universität und Fachhochschulen sind in der Region angesiedelt.

An der ILMAC 2010 waren 465 Aussteller beteiligt, davon gut ein Drittel ausländische Firmen – hauptsächlich aus Deutschland, aber auch Frankreich, Italien, Grossbritannien, Belgien, Österreich und den USA. An der diesjährigen ILMAC haben sich bisher 409 Aussteller angemeldet, die auch diverseste Produktneuheiten demonstrieren werden.

Neu wurden die Pharma-Verpackung und die Lebensmitteltechnologie mit integriert. Und der Fokus liegt 2013 auch auf diesen 2 Themen.

Pharmaverpackung

Pharma-Verpackung interessiert mich als – praktisch letztem Vermittler zum Patienten ebendieser natürlich sehr und ich bin gespannt, ob und was sie da neues zeigen werden. Deshalb gehe ich auch Ende September auf die Messe und schaue mich da ein bisschen um. Im neu geschaffenen Bereich sollte ich also Hersteller von Anlagen zu Primärverpackung finden: Dosier- Abfüll, Zähl- und Wägemaschinen. Ausser dem die Primär und Sekundärverpackungen selber … (zum Beispiel Blister und Umverpackung) wobei hier ziemlich sicher die Nachverfolgbarkeit der Packungen und das Problem der Arzneimittelfälschungen diskutiert werden wird.

Das Thema Arzneimittelfälschungen wird auch am „lunch and learn“ aufgegriffen– diese Anlässe finden jeweils über Mittag statt und dabei sind diverse kürzere Vorträge mit einem Steh-Lunch verbunden.

ilmac-foto-02

In der Lebensmittel- und Getränketechnologie schaue ich sicher auch rein, dort ist es so, dass sich die Herstellung der fertigen Lebensmittel in Bezug auf Qualitätskontrolle, Hygienevorschriften immer mehr den Prozessen, die schon in der Pharmaindustrie angewandt werden annähern. Sogenanntes Functional Food und Convenience Food kommt immer mehr. Da lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen.

An der Messe werden durch die Schweizerische Chemie Gesellschaft diverse Awards an Fachhochschulen vergeben – und die Siegerprojekte in 3 Vortragsserien im ILMAC Forum vorgestellt. Die besten 13 Projekte finden sich während der ganzen Messe auch ausgestellt in einer Halle.

Am Job Corner von academics.de (dem Online-Stellenanzeiger der „Zeit“) finden sich die aktuellen Stelleninserate der Aussteller … an der ILMAC finden sich alle: Anbieter, Kunden und (neue?) Mitarbeiter.

Wer auch Interesse daran hat zu kommen, findet Hier „klick“ die Möglichkeit ein Ticket vorzubestellen. Mit dem Prio-Code: Blog-ILMAC2013 ist es sogar gratis!

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Aber ich brauche meine Tabletten (Version um 1960)

Oh, das ist süss! Ein Einblick (via amerikanische TV Show) in eine Apotheke um 1960.

Es ist die Andy Griffith Show – kannte ich nicht, aber ich wurde ja auch erst ein paar Jährchen später geboren und ich glaube nicht, dass die es bis zu uns geschafft hat.

Jedenfalls: Es geht um den verwitweten Dorfpolizisten mit kleinem Sohn einer amerikanischen Kleinstadt. Der alte Apotheker des Städtchens ist offenbar krank – um ihn zu ersetzen kommt seine junge Nichte Ellie. Die trifft auch gleich auf den Polizisten, der die Apotheke selbst geöffnet hat … Neee – das dürfte auch damals schon nicht erlaubt gewesen sein, was ihre entsetze Reaktion erklärt. Und gleich danach trifft sie auf die sehr schwierige Kundin Emma Brand, die unbedingt wieder ihre Tabletten zum Schlafen und gegen ihren Schmerz will … natürlich ohne Rezept. "Wie immer." … und wehe, sie bekommt sie nicht!

Da sind so viele Details – die Tabletten in den offenen Gläsern, das hängende Showglas …. ein Soda-Fountain hat es zwar nicht, dafür ein Glacestand :-) Das Diplom, das bei Arbeitsantritt sichtbar aufgehängt sein muss, der Schurz … Allerdings beim Schurz: nicht weiss … und wenn einer meiner Mitapotheker mit den Händen in den Schurztaschen herumstehen würde, würde ich wohl etwas sagen …

Den Zweiten Teil habe ich leider nicht mehr gefunden, aber – für die, die es interessiert, wie es weitergeht – Emma Brand, die wohl etwas hypochondrische Kundin versucht die Stadt gegen die neue Apothekerin aufzubringen, die ihr ihre Tabletten vorenthält. Apothekerin Ellie findet schliesslich heraus, dass die Tabletten, die ihr Onkel Emma für ihre Probleme immer gegeben hat … Zuckertabletten sind. Das ist dann die Lösung, denn "die" kann sie auch ohne Rezept geben.

Apotheken aus aller Welt, 402: Portmarnok, Irland

Während der Fronleichnam Brückentage habe ich eine gute alte Freundin in der nordöstlichen Küste von Dublin besucht und dort habe ich auch natürlich eine lokale Apotheke besucht. Ich schicke Ihnen das Foto, für ihre Sektion „Apotheken aus aller Welt“, sowie den Link zu meinem Artikel dazu. Vielleicht finden Sie den interessant, es ist für mich immer wieder überraschend wie die Apotheken in manchen Länder gestaltet sind. Ich kriege immer den Eindruck mehr in einem „Basar“ zu sein als in einer Apotheke.

pharma5

Clearys-Apotheke

Danke an Maria, die eine spanische Apothekerin mit Sitz (momentan) in Deutschland ist – und die auf pharmawelt einen eigenen blog betreibt.