Schwimmpflaster?

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9 comments on “Schwimmpflaster?

  1. turtle of doom sagt:

    Äh……..

    …was ist mit dem guten, alten Sport-Tape, das auch ziemlich wasserfest ist?

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  2. Pharmama sagt:

    Ah ja – es gibt natürlich wasserdichte Pflaster, die auch problemlos Duschen und Baden überstehen.
    Ein „richtiges“ Duschpflaster ist aber in meinen Augen ein grösseres Teil (über 10x10cm), das zum Abdecken von Operationswunden etc. verwendet wird. Die sind zwar auch wasserfest, aber damit baden / schwimmen gehen würde ich nicht. So gut halten die nicht.

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    • Fledi sagt:

      Mit ner OP Wunde in den Pool ist sicher so eine Sache.
      Ansonsten empfehle ich für solche Sachen gern Wundfolie- z.B. Opsite Flexifix.
      Hab’s grad gestern wieder ausprobiert: mein Männe hatte vom Skifahren offene Schienbeine und wir wollten ins Schwimmbad. Folie drauf- nix kommt rein und auch nix raus. Mal abgesehen davon dass er mit der Folie mit den offenen Schienbeinen weiter Skifahren konnte, da die Reibung auf der Folie war und die Wunde nicht mit Socken o.ä. verkleben konnte. Ich liebe das Zeug!

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  3. McCloud sagt:

    Ich habe geschmunzelt, als ich das gelesen habe.

    Als nicht in der Apotheke tätiger Apotheker will ich mal aus reiner Neugierde – und mit nicht vorhandenem Wissen meinerseits – nachfragen: Gäbe es denn handelsüblich ein Pflaster, mit dem man eine frisch verschorfte Wunde so abdecken könnte, dass man damit schwimmen kann?

    Der Hintergrund der Frage ist, dass ich an meinem Bein aus meiner Kindheit/Jugend eine Narbe habe. Ich hatte mir damals eine Wunde zugezogen, die genäht werden musste. Damals hatte ich Schwimmunterricht am Gymnasium, den ich als braves Kind natürlich nicht schwänzen wollte. Dabei hatte sich durch das Wasser der Schorf so abgelöst, dass mir letztendlich diese Narbe geblieben ist.

    Gäbe es mittlerweile eine Möglichkeit, das zu vermeiden? Oder anders: Gibt es mittlerweile „Schwimmpflaster“? 🙂

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    • Pharmama sagt:

      Doch, es gibt Pflaster, die rundrum zu sind, aus wasserfester Folie bestehen und gut genug kleben, damit man mit ihnen baden / schwimmen kann.
      Aber: das ist ein bisschen wie bei den „wasserfesten“ Sonnencremen. Da ist auch nicht alles gleich wasserfest. Bedeutet: damit das draufsteht, muss nach 5 Minuten dümpeln im Wasser noch die Hälfte drauf sein. Wenn man länger drin ist, oder nicht nur dümpelt, oder das ein Whirlpool ist … ja, dann ist das nicht sehr lange wasserfest. Und das gilt auch für die Pflaster. Die kleineren halten oft ganz gut, je grösser und je unebener der Untergrund oder wenn das über bewegliche Teile geht … desto schlechter.

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      • McCloud sagt:

        Lieben Dank für Deine Antwort, Pharmama. Da ich gerade zwei kleine Kids habe, die sich ja vielleicht mal so verletzen, dass da mal was genäht werden muss, will ich mal nochmal nachfragen. Könntest Du mir mal Handelsnamen für solche Pflaster nennen?

        Ich will weiter nachfragen: Überstehen diese Pflaster im Fall einer kleineren Wunde (wie geschrieben: genäht!) eine Session in der heimischen Badewanne realistisch so, dass da wirklich kein Wasser an die Wunde gelangt? Kann man da mal eine Stunde im Schwimmbad „babyschwimmen“ bzw. „normal schwimmen“ gehen, ohne dass Wasser an die Wunde gelangt (kein Whirlpool, keine Rutsche, nichts extravagantes).

        Gibt es da was? Oder ist es Deiner Meinung nach sinnvoller, bei einer Wunde bei einem Baby/Kleinkind mal vorsichtshalber nicht schwimmen zu gehen und Wasser zu meiden, bis der Schorf sich von selbst gelöst hat?

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        • Pharmama sagt:

          Wie gesagt mit obigen Einschränkungen: für kleinere Sachen sind die gut:
          Nexcare 3M
          Dermaplast Aqua
          Hansaplast Aqua Protect
          Für grössere: Opsite
          – übrigens Schorf: die heutige Empfehlung in Sachen Wundheilung heisst: feucht halten. Schorf macht eine harte Schicht, die es schwieriger macht, dass die Zellen von den Wundrändern „einwandern“ und die Wunde ausfüllen / reparieren. Die müssen dann so unter dem trockenen durch, während sie in feuchtem (sauberen) Milieu besser wandern / sich teilen können. Das mit dem Wasserfest macht deshalb Sinn, weil sonst Bakterien (Infektion) oder Chlorwasser (reizt) herein kommen.

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        • stuttgarterapothekerin sagt:

          Ich geb auch mal meinen Senf dazu – der Einfachheit halber rückwärts.

          Baby mit Wunde im Schwimmbad: never – das Immunsystem ist zu jung und noch nicht voll ausgebildet. Selbst mit dem weltbesten Pflaster nicht, meiner Meinung nach.

          Auch bei einem genähten Kleinkind würde ich mir das noch gut überlegen – das Immunsystem ist nach meinen Informationen erst mit ca 10 Jahren ausgelernt.

          Pflaster die eine Stunde Schwimmen überstehen: Ich kenn keine.

          Pflaster für die Badewanne: Am ehesten noch C*mp**d – dann aber vor dem Aufkleben bitte nochmal gut desinfizieren, nach dem Abtrocknen die aufgequollenen Ränder abschnippeln. Aber definitiv NICHT auf genähte Wunden, nur auf Schürfwunden. Und danach dran lassen, bis es von selbst weg geht.

          Genähte Wunden: wie schon im Post von Fledi erwähnt Opsite – gibts mit und ohne Wundauflage – und die überstehen Duschen gut, falls es nicht direkt am Gelenk oder sehr bewegter Haut ist. Baden würde ich damit aber frisch operiert nicht.
          Ähnliche Produkte gibts von Lohmann-Rauscher und von BSN – die genauen Namen hab ich gerade nicht präsent, bin zuhause und kann nicht an die Schubladen/den Apo-Compi. 😉

          Bei größeren Wunden würde ich erst wenn de Schorf weg ist wieder Baden.

          So, just my 2 cents – ich hoffe es hilft.

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  4. Also wenn hier schon so intensiv Einzelprodukte genannt werden, sollte man auch „Fixomull transparent“ erwähnen. Nur der Vollständigkeit halber.

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