Sind sie zu stark …

irgendwo gelesen:

1989 nahm die Supermarkt- (und Apotheken-) Kette Walmart in den USA die Mundspülung Listerine aus den Regalen, nachdem eine Frau behauptet hat, sie habe sich damit den Mund verbrannt. Nachdem man sie getestet hat, hat man sie wieder zurückgestellt. Es hat sich herausgestellt, dass das der normale Geschmack von Listerine ist.

:-)

Erinnert irgendwie an die Fishermans Friend Werbung, nicht?

Ich muss zugeben, dass ich weder Fishermans Friend noch Listerine sehr mag. Mir sind die auch zu scharf. Scharfes Essen mag ich zwar, aber nicht Menthol-scharfe Sachen. … Nicht dass ich deshalb einen Produkterückruf auslösen würde.

Es gibt übrigens demnächst eine neue Listerine Mundspülung, speziell für jene, denen das andere zu scharf ist. Meine Pharmaassistentin hat sie getestet. Sie meint: „brennt genauso.“

15 Kommentare zu „Sind sie zu stark …

  1. Ich habe zwar Listerine noch nicht ausprobiert, muss aber gerade daran denken, dass meine Mutter geriebenen Parmesan immer als „scharf“ bezeichnet, wenn mehr als eine Prise davon aufs Essen gestreut wird. Das habe ich nie nachvollziehen können.

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  2. Amerikanern sind übertrieben (bzw übertreiben vieles). Für sie muss man deutlich in der Waschmaschinenbedienungsanleitung schreiben, man soll nicht die Katze in die Waschmaschine stecken…
    Aber bitte!
    Dazu: wieso ist es Listerine immer scharf? Liegt das am Alkohol?

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  3. ich persönlich kann dieses menthol-aroma gar nicht ab. egal ob mundspüllösung, zahnpasta, halsschmerztabletten oder kaugummi. bei dem geschmack muss ich sofort würgen. leider ist methol offenbar sehr beliebt und entsprechend weit verbreitet, was die auswahl bei gewissen produkten enorm einschränkt :-/

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    1. Ich bin auch sehr froh, dass es homöopathieverträgliche Zahncreme gibt – ohne Menthol. Ob Menthol bei den Kunden wirklich sooooooo beliebt ist, weiß ich nicht. Bei den Herstellern ist es beliebt: Immer verfügbar und billig. Kost nix, also wirds rein gemischt.

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      1. In Zahnpasten kann ich mir den Zusatz von Menthol erklären. Zahnpasten mit Fruchtgeschmack finde ich echt eklig. Die Elmex ohne Menthol, die Du wahrscheinlich meinst, habe ich mal ausprobiert. Die ist ziemlich fade im Geschmack. Das Menthol dürfte in Zahnpasten zur Geschmacksmaskierung dienen.

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      2. Also sorry, aber Methol is iirc auch in ganz viel Homöopathiekram drin, und ja auch eine sehr natürliche Substanz, deswegen erschließt sich mir da der Zusammenhang nicht so ganz. Alkohol(e) sind auch in ganz viele natürlichen/homöopathischen Medikamenten drin, kosten auch nix. Also lieber Alkohol statt Menthol in die Zahnpasta?

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        1. Das würde mich mal interessieren, in welchen homöopathischen Sachen Menthol drin ist? Menthol und andere starke äth. Öle vertragen sich nämlich nicht mit Homöopathie – deshalb gibt es ja extra die „Homöopathie-elmex“ usw.

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          1. Man muss unterscheiden zwischen synthetischem Menthol und natürlichem Minze-Aroma. Letzteres kann sich, manchen Ärzten zufolge, mit Homöpathie sehr wohl vertragen.

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  4. Listerine gibts ja jetzt auch für „kids“ (lt. TV-Werbung) ist die dann weniger scharf?

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  5. Wie dieses Produkt wohl zu seinem Namen gekommen ist? Dabei muss ich immer an Listerien denken – und die möchte ich nicht wirklich im Mund haben.

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  6. Hmmm… So verschieden sind die Geschmäcker… Ich mag Listerine sehr und hab auch gute Erfahrungen mit „off-label-use“ gemacht:

    Da ich viel reden muss im Job, ist meine Stimme mein Kapital. Wehe ich merke auch nur das leiseste Kratzen im Hals… Listerine hilft mir da auch als Gurgellösung!

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