Magische Bilder

Kennt hier noch jemand „das magische Auge“? Vor einigen Jahren (inzwischen Jahrzehnten?) war das ein wahrer Boom und es gab einige Bücher mit diesen Bildern. Ich habe auch noch ein paar hier.

Im Prinzip ist das wie 3D-sehen ohne Brille.

Aber es braucht etwas Übung. Früher konnte ich es ohne Brille wesentlich besser, heute habe ich bemerkt, geht es – sobald ich den Trick wieder draussen habe- auch mit. Der Trick … ist ein bisschen schwierig zu erklären. Man muss durch das Bild durchschauen – nicht auf die Punkte fixieren, sondern eigentlich auf etwas dahinter. … das lange genug gemacht und auf einmal nimmt das Bild Form und Tiefe an.

Spoiler: das ist das Bild, das im oberen versteckt ist:

Wer sieht es?

 

22 Kommentare zu „Magische Bilder

  1. Wow, auf Papier hab‘ ich es nie zustandegebracht; aber mit dieser Anleitung – echt verblüffend! :-D Vor allem auch, daß man, wenn sich das 3D-Bild erst einmal „materialisiert“ hat, den Blick in ihm wandern lassen kann (und nicht etwa das Durch-das-Bild-hindurch-gucken aufrechterhalten muß); netter Beitrag!

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  2. Ich konnt es sehen :)
    (vielleicht ist es geschickter, das Spoiler-Bild nicht anzuzeigen, sondern nur zu verlinken?)

    Was mir persönlich als Beschreibung auch hilft:
    Schielen, sodass man Doppelbilder sieht.
    Dann probieren, dass sich die Doppelbilder überlappen. Je nachdem wie das Bild gemacht ist, muss man mehr oder weniger stark überlappen.
    Dann, wenn man es schafft, „scharf“ stellen. Das ist aber nicht so einfach, weil man auf einen Punkt fokussieren muss, der nicht mit der Augenstellung konform ist.

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    1. Anm: Mit dieser Methode sieht man das Bild „negativ“ also vorn-hinten vertauscht. dafür isses aber einfacher. ;)

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  3. Ach ja, ich erinnere mich, das war irgendwann, als ich in der Oberstufe war, da wurden einem ständig von irgendjemandem diese Bücher vor die Nase gehalten: „Schau mal, sooooooo toll!“ Tja, ich hab da leider nie irgendwas außer kunterbuntem Kuddelmuddel gesehen, bei mir funktioniert das wohl irgendwie nicht.

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    1. Naja, mit nur „vor die Augen halten“ klappt bei mir auch nicht, das braucht etwas Zeit, vor allem, bis man den Trick wieder raus hat.
      Erstaunlicherweise funktioniert es bei mir mit den Computerbildern fast besser als mit denen in den Büchern – hat sicher auch mit der Beleuchtung zu tun.

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  4. wir hatten mehrere Bücher – ich habe die geliebt! Hatte keine Probleme damit, wobei nicht jedes Bild gleich gut ging.

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  5. Seinerzeit (mindestens 10 Jahre her, tippe eher auf 13) hat es geheissen, man soll schielen, um das Bild zu „sehen“. Ich hab es nie geschafft, darum versuch ich es auch heute nicht.

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  6. @NK also ich benutze auch die „schiel“-methode und seh das bild aber normal. Man kann es aber auch so sagen: man stellt sich zwei linien vor welche vom Augo zum gehen und für diese Bilder muss man die Blicke kreuzen so das das linke Auge nach rechts schaut und das rechte Auge nach links schaut. Man muss dann halt den richtigen Abstand der 2 Bilder zueinander finden (das der Kreuzungspunkt eben nicht zu nah am Bild und nicht zu nah an den Augen ist) und dann nur noch beides auf eine Linie (auf die selbe Höhe, nicht das eine stufe entsteht) bringen, dann sollte man das Bild sehen.

    Wenn man das Bild sieht und dann den Mauszeiger ins Bild bewegt sieht man den auch doppelt, wie beim schielen eben auch.

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  7. Was auch hilft ist wenn man sich einen markanten Punkt oder ein Muster nimmt um dann bei beiden Bildern dieses Muster „übereinanderlegt“ Dann ist es einfacher den richtigen Abstand zu finden und man kann die beiden Bilder exakt übereinander legen.

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  8. Ich habe schon lange resigniert, bzw, wenn ich es sehe will nehme ich inzwischen elektronische Hilfe in Anspruch. in einer Bildverarbeitung wird eine Kopie des BIldes über das andere gelegt, voneinander abgezogen oder dividiert und um einige Pixel (meist zwischen 40 und 70) gegeneinander verschoben.

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  9. Hach ja … mein Gott, waren wir jung! ;-)
    Diese Bücher mit stereoskopischen Bildern hatten ihre Hoch-Zeit ab der Mitte der 1990er Jahre, wenn ich nicht irre.

    Und sie waren eine kleine Revolution!
    Standen sie doch im krassen Gegensatz zu den Ermahnungen der Eltern / Großeltern / Urgroßeltern, die uns immer wieder einbläuten, auf keinen Fall aus Spaß zu schielen, weil „die Augen dann so stehen bleiben“.
    Die Menschheit zerfiel in zwei Gruppen: die einen, die sahen, und die anderen, die blind blieben. :-)

    Die Empfehlung „man muss durch das Bild durchschauen“ hat mir schon damals gefallen: ein Blick hinter das Offensichtliche enthüllt den wahren Kern der Dinge.
    War schon immer so.
    Ist so.
    Wird immer so sein.

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  10. Wenn man mit einem (verdeckten) Schielfehler geschlagen ist, dann kann man mit diesen Bildern nichts anfangen.
    Der Hype aus den 80ern ging also völlig an mir vorbei…Jahre später hat man festgestellt, dass ich zylindrische Werte in meinen Brillengläsern brauche, aber da hatte mein Gehirn schon das räumliche Sehen verlernt.

    Geht mit Euren Kindern spätestens zum 2. Geburtstag zum Augenarzt, auch wenn die Vorsorgeuntersuchungen unauffällig sind!

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    1. das ist sehr ärgerlich, dass es so gelaufen ist bei dir.

      Ob man räumlich sehen kann, wird auch bei der U beim Kinderarzt geprüft. Wenn man noch zusätzlich zum Augenarzt geht, wird da nur die Sehstärke genauer überprüft. Aber Danke fürs Erinnern, wir sind auch wieder dran.

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  11. Ach, was gab es früher für tolle Sachen!…..:-)
    Ich erinnere mich auch noch sehr genau an diese Bücher und an den großen Hype darum. Die meisten konnte ich recht schnell erkennen. Schöne und immer noch interessante Sache! danke für’s erinnern! :-)

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  12. Wimmelbilder… da gehts mir so wie Liz, ich schiele. Inzwischen nicht mehr verdeckt, da meine Augen den Herausforderungen des Nicht-Doppelsehens nicht mehr gewachsen sind- trage ordentliche Prismen zu 4 dpt je Auge, und so ganz reicht es immer noch nicht. Aber Wimmelbilder konnte ich nicht erkennen und werde sie auch nie zu schätzen wissen :-)

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  13. Ich habe da auch noch nie etwas sehen können, und -zig Leute haben schon verschiedenste Möglichkeiten zu beschreiben versucht – ich schaffe es einfach nicht!
    Wie funktioniert das eigentlich? Das in dem Ausgangsbild mehrere Helixe (Plural richtig?) drin sind, sehe ich natürlich. Aber wie soll daraus das andere Bild werden?

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  14. Anfangs konnte ich da nie was sehen und war total frustriert, weil alle immer so davon geschwärmt haben. Irgendwann war der Knoten geplatzt und seitdem ging das ohne Probleme. Wobei es je nach Motiv etwas dauert, ehe ich erkennen kann, was es ist – erst kommt der räumliche Effekt und ich merke, dass sich da etwas beginnt rauszuheben und wenn ich dann weiter die Augen entspannt lasse, zeigt sich irgendwann das Motiv und ich kann es ganz normal anschauen.
    Es klappt am besten, wenn man sich entspannt und eben nicht nach Kräften versucht, da was zu sehen. Wenn man die Augen eher ins Leere schauen lässt, geht es besser.
    Im Übrigen schiele ich auch (auswärts) und trotzdem klappt es bei mir. Es scheint wohl nicht pauschal so zu sein, dass es dann nicht klappt.

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  15. Maaaannnnn ist das lange her! Ich hab die Teile geliebt, hatten drei Bücher davon zu hause =)

    Also wie ich es gut gelernt habe war auf folgende Weise:
    Man nimmt das Bild ganz nah vor die Augen, so bis auf 3 cm oder so. dann versucht man es anzuschauen. Dann entfernt man das Bild gaaaaanz langsam und versucht dabei, am Blick nichts zu ändern, immer noch alles so zu fokussieren, als sei das Bild direkt vor der Nase. Dann sieht man es irgendwann.

    Mittlerweile kann ich die normalerweise auch auf den ersten Blick erkennen, bei dem hier hab ich allerdings auch ne Weile gebraucht. Denke, da gibt es eben auch leichtere und schwerere.

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