Über Smileys und Kaomojis

Smileys haben sich im Internet schon ziemlich durchgesetzt, wenn man ein Gefühl ausdrücken :-), oder deutlich machen will, dass etwas geschriebenes nicht so ernst gemeint war ;-).

Es gibt hunderte verschiedene Smileys (auch Emoticons genannt), einfache  :-/  und komplizierte; erfinderische Geister können damit sogar Figuren darstellen: das hier wäre zum Beispiel St. Nikolaus: *<:^)

Wie man sieht, muss man bei den Emoticons, die nicht automatisch in ein Bild „übersetzt“ werden, den Kopf nach links beugen um sie zu sehen. Aber es gibt auch die japanischen Smileys, die Kaomojis, bei denen man das nicht muss.

Das hier wäre einer: (^_^)
Und so sähe einer in „echt“ aus:

Auf der Seite hier finden sich die Bilder, was die Kaomojis ausdrücken.

… und wenn wir schon dabei sind. Braucht jemand ein Pflaster? (::(   )::)

Hast Du einen Lieblings-smiley? Zeig ihn!

17 Kommentare zu „Über Smileys und Kaomojis

    1. Najaaaa…. die „Übersetzung“ der Smilies ist aber ziemlich frei, um nicht zu sagen „an den Haaren herbeigezogen“.
      Auch der Text-Kontext hat Einfluss auf die Bedeutung eines Smilies, denn gerade die exotischeren werden sehr unterschiedlich eingesetzt.

      Den hier z.B. „B – ) Ich wünschte, ich wäre tot.“ kenne ich eher in der Bedeutung „relaxed, mit Sonnenbrille“ – depri sieht der für mich nicht aus.

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  1. Sehr interessant in dem Zusammenhang finde ich, dass Asiaten Emotionen auch real anders rüberbringen. Im Gegensatz zu uns wird hierfür nicht das gesamte Gesicht benutzt (der Mund ist für uns auuch visuell ein sehr wichtiges „Emotionsmedium“), stattdessen konzentriert sich die Emotion in der Augenpartie. Daher haben Asiaten Probleme, unsere Emotionen richtig einzuordnen (und eventuell auch umgekehrt?). Und daher bestehen deren „Emoticons“ auch eben nur aus der Augenpartie, während wir immer ganze Gesichter inklusive Mund tippen.

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    1. Genau das wollte ich auch grade schreiben – wir („Westliche“, also Europäer und auch Amerikaner) drücken Emotionen hauptsächlich über den Mund aus, darum auch der Fokus auf der Mundpartie bei den Smilies. Asiaten benutzen hauptsächlich die Augen – daher auch die riesigen Augenpartien der Manga-Figuren.
      In Konsequenz gibt es beim gegenseitigen „Lesen“ Probleme: Asiaten finden unsere Augen zu „leer“ – während wir die Mundpartie der Asiaten zu starr finden… und jeder hält den anderen für gefühlskalt.

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