Waf?

Junge Kundin: „Ein Mundwaffer bitte.“

Pharmama: „Entschuldigung, ein was?“

Kundin: „Etwaff zum Mund fpfühlen, ich habe ein neuef Thungenpierphing“

Pharmama: „Aah, etwas zum Mund spülen wegen dem neuen Zungenpiercing. Etwas desinfizierendes und schmerzstillendes demfall?“

Kundin: „Genau! – Eine groffe Packung bitte.“

… mit geschwollener Zunge redet es sich wohl nicht so einfach … :-)

Das ist keine Einbildung!

Was macht man eigentlich mit einer Kundin, die einem in vollem Ernst erzählt, dass in ihrer Haut Käferlarven leben seit sie vor einigen Jahren in Osteuropa in einem See baden war?

Sie sagt, sie habe die Larven noch heute, und von Zeit zu Zeit schlüpfen wieder ein paar aus und fressen sich durch ihre Haut nach draussen, weswegen sie diese hässlich aussehenden Hautläsionen hat.- Die sehen für mich zwar genauso aus wie immer wieder aufgekratzte Bibeli, so lange gekratzt, bis es bleibende Narben sind.

Sie sei schon bei X Ärzten gewesen, aber keiner nehme sie ernst, weil man das hier halt nicht kenne – das gibt’s nur im Osten. Und das beisse so. Sie haben auch schon Hautproben genommen, finden aber keine Larven –aber sie sind hier, schliesslich kommen ja immer wieder welche raus.

Sie behelfe sich halt mit den Fettsalben und Cortisonhaltigen Cremes gegen das Jucken, die die Ärzte ihr aufschreiben, aber … gibt es nicht eine Methode, die Viecher rauszuholen?

Nein, Jacutin und Eurax hat sie schon ausprobiert (das sind Mittel gegen Insekten, die man einreiben kann), das hat gar nichts gebracht.

Es gibt ja schon Insekten, die sich den Menschen mehr oder weniger absichtlich als Wirt aussuchen (wer Mut hat, google mal nach Bot fly oder Dasselfliege), Flöhe, Läuse und Milben gehören da auch drunter, sowie gewisse Würmer, die in unseren Eingeweiden gedeihen. Und sicher gibt es einige, die ich auch nicht kenne, weil sie hier nicht heimisch sind. Aber bei den Untersuchungen hätte zumindest eine Spur davon gefunden werden müssen.

Mein Verdacht ist ja, dass das psychische Beschwerden sind und sie sich –grob gesagt – das Getier nur einbildet. Aber: wie sagt man das anständig?

Es wäre vielleicht gut, wenn sie einmal einen Psychiater aufsuchen würden?

Aber ich bilde mir das nicht ein! Die sind echt!

Werbung gegen Realität

Zugegeben: er sieht ja ganz lecker aus so ein Burger.

Aber – mal abgesehen vom ungesunden Inhalt – sollte man so einen Werbe-Burger nicht essen.

Warum? Na schaut euch mal den folgenden Film an, darin wird gezeigt, wie man einen Burger so fotogen zusammenstellt.

Das Fleisch praktisch roh, jedes Salatblatt, Gurke und Käse mit Stecknadeln festgemacht … und die Sesamkerne einzeln aufgeklebt?

So verführt uns auch die Werbung hier.

Da gibt es übrigens die Seite PUNDO3000, wo sie die Werbung mit der Realität verglichen haben, d.h. sie haben Fertigprodukte verkauft und die Bilder (auf der Packung) mit dem verglichen, wie es wirklich aussieht.

Eigentlich wissen wir es ja alle, aber manches ist trotzdem verblüffend.

Aber er hatte soooo schöne Augen

Bei der Beratung für die Abgabe der ‚Pille danach‘ kommt heraus, dass die junge Frau schon 2 Tage vorher eine nehmen musste. Nachfragen wieso bringt … etwas mehr Info als man erwartet.

„Ach wissen sie, wir haben schon ein Kondom benutzt, aber es ist gerissen … und das heute war aus der gleichen Packung und ist auch gerissen … vielleicht ist das einfach eine schlechte Qualität … denken sie, ich hätte andere nehmen sollen? … Jedenfalls haben wir dann ohne weitergemacht … er hatte sooo schöne Augen … Aber damit ist jetzt fertig! Ich habe nämlich herausgefunden, dass er verheiratet ist.“

Oh, toll. Vielleicht sollten sie sich gleich noch anmelden für einen HIV Test in ein paar Wochen?

Übrigens: Ich hab gelesen, dass es die Pille danach in Österreich jetzt auch ohne Rezept in den Apotheken bekommt. Dazu hätte ich ein paar Fragen (vielleicht liest ja eine österreicherische Apothekerin grad mit?):

Da stand „für Frauen aller Altersklassen ohne Rezept erhältlich“ – heisst das auch unter 16 Jährige bekommen das einfach so?

Müsst ihr keinerlei Beratung machen bei der Abgabe? Ich habe da nur gelesen, man soll einen Besuch beim Frauenarzt „nahelegen“ und darauf „hinweisen“ dass es sich dabei nicht um eine reguläre Verhütungsmethode handelt.

Das scheint mir etwas … wenig.

Dreister Einbrecher

Passiert zwischen Weihnachten und Neujahr bei unseren Nachbarn.

Sie sitzen gemütlich beim Nachtessen in der Küche, als die Tochter, die zu Besuch da ist sagt: „Da hat grad jemand in die Küche geschaut!“ Das ist etwas überraschend, da sie im 2. Stock sind, die Wohnungstüre und Fenster alle geschlossen sind und sonst eigentlich niemand in der Wohnung sein sollte.

Ja, sollte. Ist aber nicht.

Ein Einbrecher hat den Weg über ein Fenster in den Hausgang gefunden, mit Spezialwerkzeug die abgeschlossene Wohnungstür (ein Sicherheitsschloss) geöffnet und ist einfach reingekommen, während die Familie beim Essen sitzt.

Er nimmt das Portemonnaie der Tochter vom Tischchen in Gang, durchwühlt ein paar Schubladen im Büro, wo er das Portemonnaie und eine Uhr vom Vater findet und schaut schliesslich in die Küche.

Als er merkt, dass er entdeckt worden ist, schliesst er die Familie in der Küche ein und flieht über Fenster und unser Vordach.

Offensichtlich ein Profi, der auch noch Handschuhe getragen hat. Ziemlich skrupellos.

Da fühlt man sich in der eigenen Wohnung auf einmal nicht mehr so sicher, oder?