Entchen! Pucker Ducks Lippenbalsam

Pirmin von trendscouts.ch musste bei ihrem neusten Produkt direkt an mich denken und hat mich angefragt, ob er mir ein paar Muster schicken darf.

Er durfte. Und ich durfte sie ausprobieren!

Schaut Euch das an:

Sind die nicht süss?

Und sie sind nicht nur zum anschauen. Tatsächlich sind das „Puckerducks“ und sie enthalten Lippenbalsam. Unten, gut verschlossen mit einem Deckel. Jede der Entchen enthält eine andere Geschmacksrichtung:

Die goldene zum Beispiel Toffee. Dann haben wir noch Vanille (in der silbernen Diva), Plum (in der Prinzessin), Erdbeere (in der Herzchenente) und Blueberry (blauen Sternchenente).

Sehr lecker – so sehr, dass sie wohl draufschreiben müssen „Not to be eaten“ …

Die Entchen sind für Tasche / Handtasche gedacht. Sie sind etwas breiter als Lippenstifte, aber noch klein genug, dass sie nicht zu sehr auftragen. Ausserdem schöne Deko zum irgendwo auf den Schreibtisch stellen.

Optisch wohl eher für jüngere Frauen gemacht – auch mit den Geschmacksrichtungen und dem ganz leichten glitzern, den der Lipgloss hat – ich denke aber, das kommt gut an, bei den Leuten. Wir haben in der Drogerie letztes Jahr Lippenbalsam in Schlüsselanhängern gehabt (in einer ähnlichen Grösse), die ausgestellt wirklich gut gelaufen sind. Wer die Puckerducks jetzt haben will, kann auf der Trendscouts Seite nachschauen, oder sie dort auch bestellen.

Junior hat seinen Favoriten schon gefunden, einen habe ich für mich in die Handtasche gesteckt und jetzt habe ich genug, noch ein paar Freunde zu beglücken. Danke vielmals Pirmin!

Jetzt fehlt eigentlich nur noch das orange mit dem grünen Apothekerkreuz drauf :-)

Produkte-Test: Braun Multiquick 7 und Zubehör

Vor Weihnachten habe ich noch ein grösseres Paket von Braun zugeschickt bekommen. Mit diesem Inhalt:

Der Haarglätter hat ja glücklich einen neuen Besitzer gefunden. Jetzt muss ich noch meine Aufgabe erledigen und schreiben, wie sich der Stabmixer und Zubehör machen.

Der Stabmixer ist der Multiquick 7 SCHNURLOS, der Testsieger bei den Akkumixern bei Warentest letzten November (test-Ausgabe 8/2011). Dazu gab es – für mich eine Überraschung- noch das Zubehör: beim Mixer selbst einen Universal Zerkleinerer (500ml Fassung) – gut für Zwiebeln, Knoblauch, Nüsse … und die „Alles-in-einem-Küchenmaschine“ mit einem Raspel- und Schneidwerk für Obst und Gemüse – zum wahlweise fein oder grob raspeln oder zum Scheiben-schneiden. Der Knethaken verarbeitet in dem 1.5-Liter-Gefäss auch Fleisch, Teig oder Parmesankäse.

Zuerst aber mal der Stabmixer Multiquick 7. Eigentlich bin ich ja nicht so ein Fan von Kabellos. Klar, stört da nichts beim mixen, aber wenn man immer daran denken muss, dass das Ding aufgeladen ist …  Aber der Mixer kommt mit einem netten Sockel mit integrierter Ladestation, die perfekt in die Küchenecke passt wo schon der Vorgänger von dem hier (auch ein Braun Handmixer) stand. Und wenn er aufgeladen ist, kann ich ihn vom Strom abhängen – er hält trotzdem lange. Laut Prospekt etwa 10 Anwendungen -ich bin im Moment bei 8 und er zeigt noch keine Ermüdungserscheinungen. Der Mix-Teil vorne ist aus rostfreiem Edelstahl  -sieht auch edel aus und ist sicher etwas Hitzebeständiger?

Der erste Test des Stabmixers war eine Kürbissuppe. Direkt im Topf pürieren ist hier kein Problem – der Mixkopf hat auf der Seite so „Wellen“ das spritzt auch fast nicht. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die „2-Knopf-gleichzeitig-drück-Bedienung“ – man kann nur mixen, wenn man gleichzeitig mit dem Finger vorne und dem Daumen oben drückt. Ich denke mal, das ist eine gewisse Kindersicherung. Fazit jedenfalls: der Mixer püriert schnell und fein und lässt sich danach auch gut wieder waschen. Was will ich mehr? (Ach ja – und Junior schmeckt die Suppe)

Dann wollte ich mich doch ans Zubehör wagen, speziell den Aufsatz mit dem man auch Teig mischen können soll – auch Pizzateig. Das wollte ich jetzt zwar nicht – dafür aber Muffinteig. Junior half mit – wie man sieht ist auch das Doppelknopf-drücken für einen 4 jährigen kein Problem.

Praktischerweise kann man alle Zutaten oben ohne zu öffnen reinwerfen – durch dieselbe Öffnung, die bei anderer Anwendung zum schneiden, hacken und raspeln von Gemüse dient. Nur die Cranberrys habe ich danach zugeben müssen – ich wollte ja, dass sie ganz bleiben und der Kneter mischt doch ziemlich schnell (es gibt nur eine Geschwindigkeitseinstellung des Mixers).

Fazit: funktioniert auch tadellos – und geht alles einfach zu reinigen.

 

 

 

Für den Stabmixer gibt es noch mehr Zubehör: den aufsteckbaren Schwingbesen für Schlagrahm und Eiergerichte und den 1Liter Universalmixer für alles vom Eis-cruschen, Fleisch häckseln bis Cocktails mixen.

Ich denke, den Schwingbesen besorge ich mir noch.

Fotoshop by Adobé

„This commercial isn’t real, neither are society’s standards of beauty.”  sagt Filmmacher Jesse Rosten

Kein existierendes Produkt – aber ein kritischer Blick auf die verdrehten Standards der Schönheit in unserer Gesellschaft. Was wir in Werbung, Illustrierten und Fernsehen als Schönheitsideal vorgesetzt bekommen ist wahnsinnig unrealistisch und – ohne künstliche Nachbearbeitung nicht erreichbar.

Krankenkassen-Werbeanrufe: auf der Suche nach den „guten Risiken“

In den letzten 2 Wochen habe ich zuhause wieder mindestens 3 Anrufe von Krankenkassen (respektive deren Makler) bekommen.

Und das obwohl eigentlich seit dem 1. Juni diese Jahr damit weitgehend Schluss sein sollte.

Seit dem Tag gilt nämlich der Verhaltenskodex der Santesuisse (das ist der Zusammenschluss der Schweizer Krankenversicherer), der besagt, dass „telefonische Kaltaquise“ für die Grundversicherung nicht mehr erlaubt ist. Das heisst sie dürfen am Telefon keine Grundversicherung mehr anbieten. Erlaubt bleiben „nur“ Beratungen für eine Zusatzversicherung. Zudem dürfen Krankenkassen auch keine Versicherten anrufen, die in den letzten fünf Jahren nicht Kunden bei ihnen waren.

Gemacht wurde das Ganze, weil damit verhindert werden soll, dass die Kassen Geld für Telefon-Werbung und Makler ausgeben. Am Anfang hätte daraus ein Gesetz werden sollen, aber die Krankenkassen konnten das mit diesem „Verhaltenskodex“ noch abwenden.

Es sieht nicht so aus, als ob das irgendetwas gebracht hat.

Vielleicht auch, weil der Kodex so viele Ausnahmen zulässt: Wenn ich (oder jemand von der Familie) in den letzten 5 Jahren Kunden waren bei der Kasse dürfen sie trotzdem anrufen. Ebenso, wenn es „nur“ um die Zusatzversicherung geht.  Und dann gibt es natürlich die Kassen, die nicht bei der Santesuisse Mitglied sind- allen voran die Assura, aber auch die Helsana etc.

Jedenfalls: Sie nerven weiterhin. Bei mir waren es die Visana, die Groupe mutuel und die Assura.

Was mache ich jetzt dagegen?

Herausfinden, was der Anrufer will und bei einem Verstoss das melden. Das geht per Meldeformular hier. Die Meldung geht allerdings an die Santesuisse – die bisher offenbar noch nicht viel Grund sieht, da ernsthaft einzuschreiten …

Oder:

Eine bestehende oder fiktive chronische Krankheit angeben – das sind für die Kasse „schlechte Risiken“ – weil sie da mehr Geld hinlegen müssen als reinbekommen, das wollen sie nicht, also hat man zumindest von der Kasse/dem Maklerbüro Ruhe.

Oder:

Wenn man Zeit hat: Zurückfragen mit dem „Gegenskript“ – Ausdrucken, neben das Telefon legen und auf den nächsten Anruf warten …ich kann mir vorstellen, dass das Spass machen kann.

Oder:

Anrufe von Telefonnummern, die man nicht kennt, nicht annehmen und nicht gelistete Anrufe sperren lassen (bei swisscom: Hörer abheben > * drücken > 99 eingeben > # drücken.  Einschaltbestätigung abwarten > Hörer auflegen.)

Kosmetika – Bekenntnis

Ich arbeite ja in einer Apotheke/Drogerie mit Kosmetikabteilung, aber ich muss zugeben, dass ich viel lieber die Leute bezüglich ihrer Gesundheitsprobleme und Medikamente berate als über Kosmetika und Hautpflegeprodukte.

Das hängt natürlich in erster Linie damit zusammen, dass ich ersteres besser kann, weil ich es gelernt habe, mich regelmässig weiterbilde und einige Jahre Erfahrung habe – dagegen habe ich wenig eigene Erfahrung und nur bruchstückweise Weiterbildungen mit den Kosmetika. Zum anderen aber habe ich auch echt Mühe mit manchen Aussagen der Branche. Ich selbst kann nicht wirklich mit ernstem Gesicht und voller Begeisterung sagen: „Diese Hautcreme macht ihr Gesicht 10 Jahre jünger!“ – sicher, Hautpflege ist wichtig und man sieht es den Leuten schon an, ob sie das machen oder nicht. Manche sind erstaunlich … gut erhalten. Aber Wunder oder Zeitreisen habe ich noch keine gesehen.

Ich war schon an Weiterbildungen und dem Vorstellen neuer Produkte. Vieles hört sich gut an, bei anderen Sachen jedoch muss ich mir ein Grinsen verkneifen. Z.B. wenn eine Firma behauptet, sie habe „3 Arten von Vitamin C in ihrer Creme, eines davon Fettlöslich.“ Ok, der Wirkstoff ist vielleicht mit Vitamin C verwandt, aber so ich weiss, gibt es nur 1 Vitamin C (Ascorbinsäure) und alles andere ist … etwas anderes. Oder wenn eine andere Firma sagt, sie benutze „Tiefseewasser“ in ihrem Produkt, weil das viel wertvoller ist als normales Wasser oder Meerwasser. Oder eine Creme, die laut Prospekt etwas enthält das „die Haut strahlen lässt, weil es Licht streut, Licht reflektiert und Licht emitiert.“ Soso, die Creme strahlt also von selbst Licht aus? Die leuchtet demnach auch im Dunkeln?

Ok, vielleicht bin ich einfach zu kritisch.

Ganz unglaublich finde ich die Bilder der Frauen in der Werbung – sei das jetzt im Fernsehen oder Print – da wird nachbearbeitet, dass es am Schluss wirklich nur noch ein Kunstprodukt ist – in England haben sie jetzt offenbar sogar eine Werbecampagne zurückziehen müssen, bei der sie es mit dem Photoshop übertrieben haben (s. Bilder oben). Kein Mensch hat solche Haut! Ohne Cremen nicht und auch mit schmieren und salben nicht. Unmöglich. Und dabei meine ich nicht nur die Fältchen, da ist kein Fleckchen und keine Pore mehr sichtbar. Und die Werbung weckt (unrealistische) Erwartungen.

Ich bin jedenfalls den überzeugten Drogisten dankbar, die mir die Kosmetikberatungen abnehmen. Die kennen ihr Handwerk und können die richtige Creme aussuchen – und sie mit den richtigen Worten auch verkaufen.

Werbung in und für die Apotheke

 

Werbung für Apotheken ist oft langweilig, es geht aber auch anders:

Gefunden von Malou in München: Für die Apotheke vor Ort und gegen Bestellung im Internet:

..  die beste Werbung die ich je gesehen habe! [Falls es schlecht zu erkennen ist: Die Dame auf dem Poster hat einen Bart]

Hihi, nicht schlecht. Kommt mir zwar irgendwie bekannt vor …

:-)

Und dann noch das:

Schwedens grösste private Apothekenkette die Apotek Hjärtat schafft seit neuestem nackte Tatsachen und wirbt mit ihren entblätterten Mitarbeitern unter dem Motto “die nackte Wahrheit über Ihre Haut” für Kosmetik aus der Apotheke.

 

Ziel der Aktion sei es, die Beziehung zwischen Kunden und Apothekern wider zu spiegeln: „Bei der Beratung unserer Kunden haben wir keine Hintergedanken: Ohne Verkleidung empfehlen wir das für den Kunden objektiv beste Produkt“, sagt eine Unternehmenssprecherin.

5 Frauen und 1 Mann (alles echte Apothekenmitarbeiter) finden sich auf den Plakaten wieder.

Kreativ … aber, ich glaube *das* würde ich mich nicht trauen. Aber die Schweiz ist ja auch nicht Schweden :-)