Die Bilder wurden uns von Thomas zur Verfügung gestellt. Danke Dir!
Von Tanja: Einblicke in eine Marokkanische Apotheke:
Awww! Samt stolzem Apotheker und (eventuellem) Nachwuchs.
Danke vielmals an Bettina – die Frage kann ich leider auch nicht beantworten, Ihr vielleicht?
Marokko, in Saleh (das ist die Stadt gegenüber von Rabat auf dem anderen Ufer der Bucht).
Und als zweites noch ein paramedikaler Beruf, diesmal in Rabat. (Aber wie heißt „orthoptiste“ eigentlich auf Deutsch ?)
„Orthoptiste“ ist jemand, der Krankengymnastik für Augen macht, z.B. wenn die Blickachsen nicht stimmen.
Noch der letzte Beitrag von Marias Marokko-Reise
In Fes erhielten wir eine Apotheken-Führung im Souk.
Ich fühlte mich eher wie in einer Drogerie, weil er uns verschiedene Düfte zeigte: Moschus, Rosenöl, Amber. Und Cremen, Räucherwerk usw.
Ich sah mich etwas in seiner Apotheke um. Fotografierte ohne Blitz. Erstaunlich, was er so alles hat. Von Schildkrötenpanzer über Fuchsfelle, Schlangenhäute bis zu Kräutern.
Ich denke, dass das so etwas wie ein „Marketing-Gag“ war. Anscheinend preisen sie die die Läden schon so an – speziell auf Touren, jedenfalls finden sich noch einige Bilder im Netz von diesen „Apotheken“ – aber logischerweise hauptsächlich von Touristen. Ob das wirklich eine ist?
die letzte Apotheke ist die im Souk von Marrakech.
Wiederum erinnerte sie mich eher an eine Drogerie. Der Apotheker freute sich darüber, fotografiert zu werden.
Er stellte uns wiederum traditionelle Gewürze aus Marokko vor, Kräutertees und Duftstoffe.
Da ich mir eine Hautallergie aufgefangen habe, fragte ich nach, ob er was habe.
Als ich die Rechnung sah, fiel ich fast aus allen Wolken: für zwei Päckchen Tee, eine Salbe, ein Gewürz bezahlte ich 45 Euro. Konnte den Kauf rückgängig machen (hab ja keine Ahnung über die Inhaltsstoffe).Eine Besonderheit bot diese Apotheke trotzdem: eine Rücken- und Nackenmassage um 30 Dirhan (sind ca. 3 Euro). MitarbeiterInnen massierten uns an die 5 Minuten. War recht angenehm. Der Rücken war nach 6 Tage Wüstenwanderung doch ziemlich verspannt.
Der Laden sieht ja einiges aufgeräumter aus als der in Fes … allerdings glaube ich auch hier nicht, dass es sich wirklich um eine Apotheke handelt. Eher ist das eine Herboristeria – also ein Tee- Gewürz und Kräuterladen. Klar kann man die auch als Medizin anwenden, aber für eine Apotheke hat es doch bemerkenswert wenig (=keine) Medikamente hier.
Und nochmal Maria von Marokko
nach unserer Wüstenwanderung (mit Halbnomaden, Dromedaren, Zelt und Schlafsack) kamen wir in Alnif an. Natürlich fotografierte ich die Apotheke.
Eine der Teilnehmerinnen benötigte einen Monatsschutz – das muss o ‚geheim‘ sein, dass nirgends eine Werbung zu sehen war.Frauen, die menstruieren, dürfen in der Alten Universität in der Medina nicht zu den Lehrveranstaltungen kommen, da sie unrein sind (sein sollen …)
Ah, hübscher Aesculap-Stab auf den Läden! Mir fällt auf, dass das Kreuz als Apothekenzeichen hier nicht gebraucht wird, dafür schreiben sie es Touristen-freundlich auf Englisch Französisch an.
Nochmal von Maria:
Molay Idriss. Es war ein netter Ort.
Trotzdem fühlte ich mich beim Fotografieren unwohl.Esel waren unterwegs, in den Gassen wurde gegrillt.
Beschaulich und trotzdem nicht.
Ganz eigenartig.
