Still-end

Da war letzhin eine Frau in der Apotheke mit einer Frage betreffend Antibiotika während dem Stillen. Während ich sie mit ihrem Problem beriet, hatte ich meine Augen auf einem etwa 2-3 Jährigen Kind, das gerade Anstalten machte, unser Zahnbürsten-Regal auseinander zu nehmen. Erst als die Frau während der Beratung in Richtung Kind nickte realisierte ich, dass das Kind, dass sie stillte DIESES wilde 2-3 jährige war.

Sie glaubte mir auch nicht, dass Stillen mit diesem Antibiotikum zusammen ging. Aber eigentlich dachte ich bei mir: „Wäre es vielleicht nicht auch an der Zeit mit dem Stillen aufzuhören?“

Das Kind war fast 3 Jährig. Wild. Mit Zähnen.

Stillen ist gesund – und am Anfang kann das Baby ja nichts anderes zu sich nehmen als Milch. Und Muttermilch hat die perfekte Zusammensetzung … und ist ideal zur Allergieprävention. Und dann kommt die Zeit, wo man Breis gibt und dann normales Essen … und irgendwie finde ich es seltsam darüber hinaus weiterzustillen.

Und ihr?

kein Kaffee

(Nicht von mir, aber ich find’s einfach … geil. )

Kunde kommt mit einem grossen Rezept.

Apothekerin: Es wird ein paar Minuten gehen, bis das Rezept fertig ist.“

Kunde: „Bei Starbucks dauert es nie solange wie bei ihnen!“

Apothekerin: „Das hier ist ja auch eine Apotheke und  kein Kaffeeshop.“

Kunde: „Ich sehe nicht ein, wo da gross ein Unterschied sein soll: Ich gebe meine Bestellung ab und sie führen sie aus!“

Apothekerin: „Der Unterschied ist, dass wenn sie bei Starbucks einen Fehler machen, dann bekommen sie einen Entkoffeinierten Milchkaffee statt einem Caramel Macchiato und wenn wir einen Fehler machen sterben sie.

… Es dauert ein paar Minuten, ok?“

Etwas krass ausgedrückt, aber nicht ganz unwahr.

‚Da unten‘

Eine Kundin kommt und fragt nach einem Läusemittel.

Nachdem die Pharmaassistentin ihr eins empfohlen hat und ihr etwa 10 Minuten lang die Anwendung erklärt hat, sagt sie:

„ … Kann ich das auch ‚da unten’ benutzen?“

(Uiii, schon wieder Filzläuse?)

Noch nie …

Vorausschickend: wir verlangen für die etwa 15 Minütige, persönliche Beratung für die Abgabe der „Pille danach“ eine kleine Beratungspauschale- dabei sind wir immer noch günstiger als ein Besuch bei der Frauenärztin oder im Spital. Darauf weise ich die Frauen auch vor Beginn des ganzen Procedere hin.

So wie heute.

Reaktion der jungen Frau im O-Ton:

„Waaas? Seit wann denn das? Das hatte ich ja noch nie!“

… womit dann wohl auch Frage 10 (oder so) geklärt wäre: „Haben Sie die Pille danach schon einmal genommen? (Bitte weisen Sie die Patientin darauf hin, dass die Pille danach nur eine Notfallkontrazeption ist und nicht für die regelmässige Verhütung gedacht ist)“.

Prozente

Kundin (zur Drogistin): „Sie arbeiten in der Drogerie? Dann haben Sie ja, wenn Sie etwas für sich einkaufen auch 30%?“

Drogistin: „Eigentlich sind es eher 25“ *

Kundin: „Wissen Sie, meine Kollegin arbeitet auch in einer Drogerie. Wenn sie mir etwas besorgt, bekomme ich bei ihr 30%, bekomme ich die von Ihnen auch?“

Drogistin:  „Äh, Nein.“

Kundin: „Weshalb nicht?!“

*Anmerkung: Inzwischen sogar noch weniger, die Begegnung ist schon ein Zeitchen her.