Das wirkt besser!

Auf dem Rezept steht Dafalgan 1g.

Kunde: „Geben sie mir die Dafalgan 500er, die sind wirksamer.“
Pharmama: „Aber im 1g ist doppelt so viel drin, die sind stärker.“
Kunde: „Ah, nein, bei mir wirken die 500er besser.“
…. Na, in dem Fall.

Aber dann schreibe ich sie statt mit „Maximal 3 x täglich 1 Tablette“ an mit „Maximal 3 x täglich je 2 Tabletten

Ich weiss nicht.

Telefon einer (wie es scheint) reichlich betrunkenen Person:

Mann (leicht lallend): „Hallo, mein Name ist Schulz – Ist da etwas für mich bei ihnen?“
Pharmama (schaut im Bestellregal, da ist nichts unter dem Namen): „Was wollten sie denn?“
Mann: „Ich weiss nicht.“
Pharmama: (sucht im Computer und findet nichts): „Sollte der Arzt einen Fax schicken?“
Mann: „Ich weiss nicht.“
Pharmama: „War es auf einem Dauerrezept?“
Mann : (was wohl) „Ich weiss nicht.“
Da habe ich aufgegeben: „Nein, es ist nichts auf der Seite für sie.“
Mann: „Nun … und morgen?“

Hoppla!

In die Apotheke kommt eine ältere Frau. Sie bleibt vorne bei der Kasse stehen und schaut etwas … verwirrt? Ich bin nicht sicher, wie ich den Gesichtsausdruck deuten soll.

Jedenfalls gehe ich hin, zu fragen ob sie Hilfe braucht – aber sie winkt schon ab, bevor ich wirklich in der Nähe bin.

„Nein, nein, ich bin nur hereingekommen, weil ich meinen Rock verliere!“

Sagt’s und in dem Moment fällt besagtes Kleidungsstück auch schon – und sie steht in den Unterhosen, den Rock an den Knöcheln da.

Hoppla.

Etwas „it stays“, vielleicht? (das braucht man, damit die Stützstrümpfe besser halten ).

Quicky (15)

„Dieses Dulcolax hat mir Durchfall gemacht – ich möchte mein Geld zurück!“

 

Dulcolax nimmt man bei Verstopfung – dementsprechend könnte man auch sagen: es hat gewirkt! Für das gibt es kein Retourgeld.

Pay it forward

In die Apotheke kommt eine Grossmutter, die auf die Enkel-Kinder aufpassen muss und sie braucht dringend Medikamente von dem Rezept. Sie hat aber keine Krankenkassenkarte dabei … und auch nicht genug Geld.
Wenigstens weiss Sie, welche Krankenkasse es sein sollte. – Ich habe dann die Pharmaassistentin geschickt, direkt bei der Kasse anzurufen, um zu versuchen Nummer und Deckung zu bekommen.

Während sie noch dabei ist, bietet eine ältere Frau, die das ganze am Rand mitbekommen hat an, die Medikamente zu bezahlen: „Ich bezahle das!“ und streckt mir ihre Kreditkarte hin.

Wow. Sie wollte nicht mal wissen, wieviel es macht.

„Das ist so lieb von ihnen … aber wir warten noch einen Moment, ich bin sicher, wir finden die Versicherung heraus.“
Das haben wir dann auch.

Aber … das war wunderbar … und verschönert einem den Tag. Es gibt noch liebe Menschen!

Dilemma

In die Apotheke kommt eine ältere Dame und kurz danach ein jüngerer Herr.
Auf dem Weg zur Theke überholt der sportliche Mann die langsamer dahinhumpelnde Dame, so dass er zuerst bei der Theke – und der Apothekerin (die im Moment alleine ist) ankommt.

– Wer ist zuerst dran?
(und was macht man gegen die ärgerlichen Blicke des anderen?)