Cola ohne Kohlensäure

Mutter in der Apotheke: „Ich möchte meinem Kind Cola geben ohne Kohlensäure gegen die Magen-Darm-Beschwerden. Wie kriege ich denn die Kohlensäure aus dem Cola raus?“

Ah, ja. Cola und Salzstängeli, beliebtes Hausmittel bei Durchfall. Also bei mir funktioniert das – viel mehr kann ich dann eh nicht essen, weil mir dann oft noch schlecht dazu ist. Es ist Zucker und Salz – trotzdem würde ich das Cola vorher etwas verdünnen. Und die Kohlensäure bekommt man raus, indem man es ein paarmal leicht schüttelt und vorsichtig (!) öffnet.

Man könnte natürlich auch ein Mentos nehmen …

Vielleicht besser nicht. Die Kohlensäure ist dann schon raus, das Cola aber auch.

Gute Nacht! Gute Nacht?

Noch ein Fundstück im Internet:

Ein 38jähriger Mann hat ein paar Charts zu seinen Schlafproblemen gemalt.

Darunter fallen Moskitos, Geräusche, Harndrang … und offensichtlich ist er auch ein Papa:

„Besuch aus dem Kinderzimmer: es fängt so kuschelig an und dann …“

Das kommt mir (und Euch sicher auch, wenn ihr Eltern seid) SOOO bekannt vor!

Mehr hier. (in Englisch)

iPhone Apps für Kleinkinder

In den Ferien habe ich wieder einmal gemerkt wie praktisch mein iPhone ist. Es ist ein wahrer Lebensretter, wenn es darum geht Junior einmal etwas beschäftigt zu halten. Zum Beispiel im Flugzeug, oder auf langen Autofahrten, oder mal kurz im Restaurant, damit er auf dem Stuhl sitzen bleibt. Es gibt Situationen, da kann man nicht einfach den Raum verlassen, wenn das Kind eine schlechte Phase hat – und dann ist etwas Ablenkung echt gut.

Ja, ich kann schon gewisse Leute hören: „Wer drückt einem so kleinen Kind (Junior ist knapp 3) ein so teures Spielzeug in die Hand? Das lässt er doch nur fallen“ (-hat er, etwa 3 mal, so oft wie ich selbst. Bisher ist nix passiert, was sicher auch an der iPhone Hülle aus Gummi liegt)  “… oder er geht ins Internet und produziert teure Rechnungen“ (-data roaming ist natürlich deaktiviert und ich habe eine prepaid Karte) „… oder er schickt SMS und telefoniert nach China“ (-SMS hat er zuhause ein paar verschickt zum erstaunen einiger Freunde, aber im Normalfall aktiviere ich den Flugmodus, dann kann er das auch nicht. Im übrigen ist das sowieso zu empfehlen von wegen der Strahlenbelastung, die ist nicht so gut für Kinder, auch wenn er sich das Telefon nicht an den Kopf hält).

Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut er mit dem iPhone zurechtkommt – ein Lob an die Hersteller, die Bedienung ist wirklich intuitiv und im wahrsten Sinn des Wortes Kinderleicht.

Ein paar Dinge sind ja schon drauf, die man gut brauchen kann:

iPod: Musik macht Spass! Man hat ja auch meist schon eine gute Auswahl raufgeladen. Und auch Junior findet es toll. Am besten gefallen ihm allerdings schon die Stücke, wo er noch was sieht dazu, also diejenigen, bei denen ein Albumcover gespeichert ist. Aber er hat auch sonst ein paar Favoriten: Die Titelmelodie der alten Miss Marple Filme zum Beispiel…

Fotos: auch immer gut. Darin kann man Fotos speichern von Familie, Freunden, Lieblingsdingen und dann spielen: Wer ist das? Oma, Opa, Omi, Gotte … das macht auch dem Junior sehr viel Freude.

Dann habe ich vor den Ferien ein paar Applikationen heruntergeladen:

Ein paar Voraussetzungen hatte ich: sie sollten nicht die Welt kosten (gratis am liebsten), keine Spiele, wo er das iPhone fest schütteln muss, nichts gewalttätiges …

Und hier ist meine Auswahl:

BaDaBoo: Mit dem Finger stösst man die grosse Kugel an, damit sie (wie beim Billard) gegen die kleineren Kugeln prallt. Die ändern dabei die Farbe und machen lustige Geräusche (Badaboo!). Ziel wäre eine bestimmte Kugelfarbe bei allen hinzubekommen, aber es ist auch einfach lustig nur drauflos zu stossen. Leider dauert ein Spiel nur kurz und insgesamt findet es Junior zwar lustig, aber nie sehr lange.

Sneezies Lite: Das ist die Gratisversion eines Spiels. Die Sneezies sind kleine runde Geschöpfe, die in Seifenblasen leben. Ziel des Spiels ist mit einer Fingerberührung Niespulver so freizusetzen, dass möglichst viele der Sneezies niesen müssen und „abstürzen“ (keine Angst, sie haben Fallschirme). Je mehr man erwischt, desto mehr kommen wieder. Optisch herziges, irgendwie beruhigendes Spiel. Junior findet es lustig, wenn sie platzen und abstürzen.

Doodle Kids: ein Zeichnenprogramm, entwickelt von einem 9 Jährigen. Man malt mit dem Finger auf den Bildschirm, Die Formen und Farben in denen man malt, bestimmt das Programm. Einfach und hübsch anzusehen. Speichern kann man die Bilder mittels der Bildschirmfotoaktion des iPhones: Home Knopf (grosser Runder unten und Power Knopf kleiner am Rand oben am iphone gleichzeitig drücken).

Shape builder: Eigentlich ein elektronisches Puzzle. Es zeigt eine vorgegebene Form (mit Unterteilungen) in die man die Puzzlestücke einfügt. Korrekt platzierte Stücke „rasten“ ein und wenn alle richtig sind, zeigt es die Form als richtiges Bild an. Z.B. ein Feuerwehrauto samt Ton. Junior liebt es und es beschäftigt ihn lange. Dazu kommt noch dass das keine nervigen ständigen Soundeffekte hat.

KidsCards: Das einzige mit ein bisschen Lerneffekt, das ich mitgenommen habe, Die Karten zeigen Tiere, Buchstaben, Zahlen, Farben, Sportarten … sie würden es auch aussprechen, aber da es ein englischsprachiges Spiel ist, bringt das nicht viel (ausser vielleicht den Eltern, die es darauf abgesehen haben ihr Kind zweisprachig aufwachsen zu lassen)… Das Spiel geht am besten, wenn man daneben sitzt, dann kann Junior demonstrieren, was er schon alles kennt und man kann helfen, wenn etwas noch nicht bekannt ist.

AniMatch: auch kleine Kinder sind erstaunlich gut und schnell im Memories wie ich feststellen durfte. Hier ist ein sehr Kindergerechtes: man sucht die passenden Tierköpfe – und bei jeder Karte ertönt das passende Tiergeräusch. Auch toll, der Effekt, wenn man 2 gleiche gefunden hat, dann vibriert das iPhone leicht. Junior liebt das Spiel … leider ist es nicht so geeignet für Umgebungen, wo es ruhig sein muss, denn ohne Ton … macht es nur halb so viel Spass.

Bounce on Lite: Eine weitere gratis-Version eines Spiels. Halt weniger Levels als das Original, aber durchaus ausreichend. Die Kugel rollt, wenn man das iPhone schräg hält abwärts, wenn man auf den Bildschirm tippt, springt sie. So sammelt man Diamanten und weicht Bösen aus, überspringt Mauern und Abgründe… Anfangs dachte ich, das sei zu kompliziert für Junior, aber: nein! Funktioniert und hält ihn lange beschäftigt.

SuperBall 3 Lite: Ein Blocks Game, das heisst man hat einen beweglichen Balken mit dem man eine (oder manchmal mehrere) Bälle auf feste Klötzchen spickt. Manche lösen sich einfach auf, andere explodieren, andere reflektieren den Ball nur. Das Spiel kann mittels Finger auf dem iphone oder nur mit wenden des iPhones gespielt werden, Viele Level, auch die Möglichkeit selbst welche zu bauen. Für Junior ist das noch ein bisschen früh, auch wenn er es gelegentlich schafft eine Zeitlang selbst zu spielen. Aber er mag es sehr zuzuschauen.

Wenn jemand noch einen guten Vorschlag hat, soll er/sie es bitte bringen!

Still-end

Da war letzhin eine Frau in der Apotheke mit einer Frage betreffend Antibiotika während dem Stillen. Während ich sie mit ihrem Problem beriet, hatte ich meine Augen auf einem etwa 2-3 Jährigen Kind, das gerade Anstalten machte, unser Zahnbürsten-Regal auseinander zu nehmen. Erst als die Frau während der Beratung in Richtung Kind nickte realisierte ich, dass das Kind, dass sie stillte DIESES wilde 2-3 jährige war.

Sie glaubte mir auch nicht, dass Stillen mit diesem Antibiotikum zusammen ging. Aber eigentlich dachte ich bei mir: „Wäre es vielleicht nicht auch an der Zeit mit dem Stillen aufzuhören?“

Das Kind war fast 3 Jährig. Wild. Mit Zähnen.

Stillen ist gesund – und am Anfang kann das Baby ja nichts anderes zu sich nehmen als Milch. Und Muttermilch hat die perfekte Zusammensetzung … und ist ideal zur Allergieprävention. Und dann kommt die Zeit, wo man Breis gibt und dann normales Essen … und irgendwie finde ich es seltsam darüber hinaus weiterzustillen.

Und ihr?

Kolateralschäden

Ältere Frau kommt und fragt wegen einem Mittel zur Reinigung von Leder.

Pharmama: „Glattes Leder oder Wildleder?“

Frau: „Glattes Leder. Ich brauche etwas um Kugelschreiberfarbe wegzubekommen.“

Pharmama: „Oh, je. Ich fürchte da werden sie nicht viel Erfolg haben. Am ehesten noch mit diesem Mittel, das ist speziell gegen Kugelschreiber und Stempelfarbe  …. Wo ist es denn genau drauf?“

Frau: „Auf einem Sitz.“

Pharmama „Kugelschreiber auf einem Sitz …. sie haben aber nicht zufällig ein Kleinkind zuhause?“

Frau (lacht) „Doch, meinen Enkel! Genau der war es auch. Einen Moment nicht aufgepasst …“

Pharmama: „Dachte ich mir – mein Couchtisch hat nämlich auch schon Kugelschreiberspuren drauf.“

(Zäpfchen-) Frage des Tages

Mutter in der Apotheke: „Mein Kind hat Fieber. Wie lange lasse ich das Fieberzäpfchen drin, bevor ich es wieder rausziehe?“

Zäpfchen bleiben drin. Darum haben sie -im Gegensatz zu Tampons- auch keinen Faden zum zurückholen dran.

Ausnahme: Manche Zäpfchen gegen Hämorrhoiden, aber auch dort ist die Schnur nicht zum wieder rausholen gedacht, sondern, damit das Zäpfchen nicht zu weit reinrutscht.