Was hat er gesagt?

Junior und ich sind nach dem Einkaufen auf dem Weg nach Hause.
Als wir (ich) die Einkaufstaschen in Richtung Hauseingang schleppen, sagt Junior:

„Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ (In Hochdeutsch notabene)

…. ummm, merkt man, dass wir seit neustem ein GPS im Auto haben?

Kürbis schnitzen

Kürbisse gehören für mich einfach zum Herbst – knallorange hellen sie mir noch manchen trüben Herbsttag auf.

Ausserdem: man kann sie essen (als Suppe mit Kokosmilch ein Genuss!) und Lampen kann man auch noch draus machen.
Darum schnitzen wir auch dieses Jahr wieder ein paar Kürbisse. Das ist ganz einfach:

1. Man nehme einen Kürbis (oder zwei, oder drei)

2. Man schneide einen Deckel heraus und entnehme das ganze Innengeschludder (die Kerne könnte man sammeln, waschen, rösten und essen)

3. Man schnitze Gesichter in die Kürbisse (das überlassen wir den scharfen Messern wegen aber besser Mama)

4. Man setze ein Teelicht hinein und zünde das an:

Fertig!

Die beiden stehen heute Nacht (Allerheiligen) bei uns im Fenster – damit die Geister auch wissen, wo sie hinsollen.

Schönen Allerheiligen / Halloween / Samhein Euch allen!

Kontaktfreudig

Ja, das ist er, unser Junior. Das muss er vom Kuschelbär haben, denn ich selbst bin in der Öffentlichkeit – wenn ich nicht gerade bei der Arbeit Selbstvertrauen und Autorität verströme (*hust*) eher zu den schüchternen zu zählen. Bei Partys findet man mich mit einem Glas in der Hand am Rand und ruhig die Leute beobachtend.

Aber Junior. Der braucht die anderen Leute und vor allem die Kinder. Ein Glück ist er im Tagi – dort kann er sein Bedürfnis voll ausleben. Aber wenn wir zusammen sind, da „muss“ ich mit ihm auf den Spielplatz – und die Standardfrage lautet: „Sind anderi Kinder au dört?“

Ja, andere Kinder sind meist auch dort. Und kaum angekommen, rennt er schon zum nächsten hin, baut sich vor ihm auf und sagt: „Ich bin der Junior!“ und „Ich bin soo alt..“ (zeigt 3 Finger) – dabei ist es völlig egal, ob es sich um Junge, Mädchen, älter oder jünger handelt. Sitzt eine Gruppe zusammen, so setzt er sich mittendrin hin.

Es ist lustig zu sehen, wie die anderen Kinder reagieren. Während manche erfreut sind über den neuen Spielkameraden, können andere mit soviel Nähe gar nichts anfangen.

Gefremdet hat er nie. Eine Tatsache, die mich schon etwas beunruhigt. So offen und vertrauend wie er ist, läuft er mit jedem mit, der ihn anlächelt. Aber was soll ich da tun? Ich will ihm ja auch nicht einfach unnötig Angst einjagen vor „Fremden“ – und vorläufig bin ich oder Papa (oder Oma, Opa, Omi oder die Tagesmutter) ja immer in seiner Nähe. Aber später … das gibt noch ein paar ernstere Gespräche.

Bienenküsse machen weh …

… jedenfalls wenn man Junior fragt.

Wenn ich am Abend vom Arbeiten zurückkomme, frage ich Junior, wie es im Tagi gewesen ist. Auch wenn ich dann teilweise schon gehört habe falls etwas vorgefallen ist. So wie der Bienenstich letztens, als er darauf bestand barfuss im Rasen zu laufen und eben in das Bienchen stand. Autsch.

Was aber sagt Junior? Ein Bienchen hat mir einen ‚Schmutz‘ gegeben“

Tapfer, tapfer. Aber das Pflaster vom Tagi, das ist immer noch drauf.