Apotheken aus aller Welt, 383: Airlie Beach, Australien

hier meine versprochenen Apotheken. Tut mir leid für die teils schlechte Bildqualität, aber die meisten Bilder wurden aus dem Auto heraus gemacht. Und mein Freund hat nicht so ganz verstanden, wieso ich stehen bleiben will um eine Apotheke zu fotografieren.

Die Apotheke in Airlie Beach steht direkt am Meer. Dahinter ist die „Lagune“. Das ist ein riesen großes Freibad und noch dazu vollkommen kostenlos :) Die beiden Bilder sind von einem Gebäude. Es sind überwiegen Drogerieartikel im Blickfeld der Passanten, allerdings verkaufen sie dort wohl auch „Seasick“-Medikamente, da in der Nähe sehr viele Touristenboote ihre Reise zum Great Barrier Reaf starten :)

DelfinStern

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Oh, an Airlie Beach erinnere ich mich von meiner Australien-Reise! Leider hat es bei uns geregnet, was der Himmel hergab (was dann auch die Überschwemmungen weiter nördlich erklärte) … aber der Besuch beim Barfoot Bushman war trotzdem lohnenswert :-)

Danke, dass Du dir Fotos trotz unverständigem Freund machen konntest :-)

Apotheken aus aller Welt, 395: Santa Helena, Venezuela

So – diesmal aber wirklich. Venezuela – wegen dem letzten Bild haben meine Eltern fast Streit bekommen … es war wirklich von ihrem kurzen Ausflug über die Grenze nach Brasilien – und Opa hat es versehentlich falsch angeschrieben. Kann ja mal passieren.

Das hier ist jetzt aber Venezuela, Santa Helena.

Zuerst eine Apotheke (und Drogerie):

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und dann eine Drogerie spezialisiert auf Naturheilmittel:

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Apotheken aus aller Welt, 382: Sharm el Sheikh, Ägypten

Kurz bevor ich in die Ferien abdüse, noch die Apotheken aus meinen letzten Ferien: aus Scharm el Sheikh am roten Meer.

Klassisch auf die Touristen ausgelegt, preisen sie die „must haves“ an: Viagra, Levitra, Cialis und Steroide.

Apotheke Nummer 1 am Hafen in „Old sharm“:

Sharm1

und Apotheke Nr. 2 in unserer Hotelanlage (Ja, eine eigene Apotheke für die Hotelanlage):

Sharm2

Da musste ich natürlich rein:

Sharm3

und wenn ich schon mal in einer ägyptischen Apotheke bin, will ich natürlich ein paar Sachen vom (unglaublich unmotivierten) Apotheker wissen:

 

Pharmama: „Wie lange haben sie studiert?“

Apotheker: „5 Jahre.“ – also wie bei uns.

Pharmama: „Ich sehe, sie haben eine Menge Sachen, die es bei uns nur mit einem Rezept gibt. Wie funktioniert das hier? Gibt es Unterschiede in den Medikamenten, Sachen, die sie nur unter gewissen Bedingungen abgeben dürfen?“

Apotheker: „Nein, Wir dürfen alles abgeben.“

Pharmama: „Alles – auch ohne Vorschrift des Arztes?“

Apotheker: „Ja.“

Pharmama: „Fragen sie denn nach, ob der Kunde noch anderes anwendet?“

Apotheker: „Ja, wir klären Wechselwirkungen ab.“ – hoffentlich.

Apotheker: „Für uns ist das gut, dass wir alles abgeben dürfen …. Unsere Kunden – meist Touristen – sind auch glücklich damit. Viele erzählen mir, dass es ein Problem ist, rechtzeitig einen Termin beim Arzt zu bekommen, wenn man krank ist und zum Beispiel ein Antibiotikum braucht. Die soll man ja gleich nehmen.“

Pharmama: „Ah, Antibiotika – gerade das ist etwas, wo ich es gut finde, wenn der Arzt das vorher abklärt. Es bringt ja überhaupt nichts das zum Beispiel bei einer Erkältung zu nehmen … und dann das Resistenzproblem.“

Er nickt ein bisschen, geht darauf aber nicht ein.

Das mit dem Arzttermin halte ich da ein übrigens für einen Vorwand. Wenn man krank ist, bekommt man sehr rasch einen Termin – am selben Tag, da hatte ich noch nie ein Problem. Und wenn der Arzt keinen hat – es gibt einige Ärzte und dann noch die Notaufnahme im Spital … einen Weg gibt es.