Danke Kuschelbär!

Heute ist ein spezieller Tag, denn heute haben Kuschelbär und ich unseren

3. Hochzeitstag!

Das heisst, heute und morgen, denn am 19. August war die Standesamtliche Trauung und am 20. August die kirchliche.

Die letzten 3 Jahre waren  auch wunderschön und ich würde sie nicht missen wollen.

Es war einfach nur toll! Wir hatten die Feuerwehr, die Spalier stand, wir hatten einen langen Reiterumzug das Dorf hoch und runter (dank dem Reitverein, wo Kuschelbär Mitglied war), wir hatten Rikschafahren, Ballone stiegen in die Luft, wir hatten eine 4 stöckige Hochzeitstorte, wir hatten Rosen und feines zu Essen, es war …. traumhaft.

Fast schade, dass man das nur einmal im Leben macht …

Kinderwagen und ÖV

Letzthin war ich mal wieder mit Junior im Zoo. Dazu habe ich nicht das Auto genommen, sondern bin mit Bus und Tram gefahren.

Dazu hätte ich jetzt ein paar Bemerkungen.

Bus: es gibt Busfahrer, die umsichtig sind und auf Frauen mit Kinderwagen achten. Diese fahren nahe ans Rändli heran und senken im Idealfall auch den Bus auf der Einstiegsseite ab (ja, das kann man!), so dass der Spalt beim Einsteigen möglichst klein ist. Die Kinderwagen sind nämlich nicht gebaut für grosse Löcher im Boden (es sind ja meist keine Offroader) und oft bleibt man mit den Rädern fast im Zwischenraum stecken (gell Mama?).

Und dann gibt es Busfahrer, denen ist es wurst, ob man Probleme hat beim Ein- oder Aussteigen. Dass sie die Türe nicht gleich noch zumachen, während man dabei ist, ist grad ein Wunder. Dass es mit etwas Umsicht ihrerseits auch schneller gehen würde sehen sie nicht ein. Dann fahren sie noch wie die Henker, dass man den Kinderwagen trotz angezogener Bremsen stabilisieren muss, damit er nicht umkippt. Wahrscheinlich muss er die bei unserem Einsteigen verlorene Zeit wieder gutmachen.

Und im Tram? Nach dem ersten Mal weiss man meist, wo man hinstehen muss mit dem Wagen, damit man den Eingang zur Sänfte erwischt. Gelegentlich gibt es aber Tramkombinationen, die gar keine Sänfte haben (weil sie älteren Datums sind) und man ausserdem 3 Stufen (!) hochmuss (weil sie älteren Datums sind). Mach das mal mit einem Kinderwagen. Das kommt einem vor wie der Mount Everest. Alleine ist das nicht zu schaffen.

Dann sind da die Mitfahrenden. Danke an den Herrn, der mir geholfen hat, den Wagen auf der Hinfahrt hochzuwuchten. Und an die Dame, die bei der Rückfahrt in die Sänfte eingestiegen ist und uns ständig böse Blicke zugeworfen hat … ihr möchte ich gerne folgendes sagen: Die Sänfte wurde entworfen für Leute mit Kinderwagen oder Personen in Rollstühlen. Ausserdem für solche, die sonst Mühe haben mit dem ein- und aussteigen. Soweit ich sehen konnte gehören Sie in keine dieser Kategorien. Also sollten sie es das nächste Mal in Betracht ziehen, in einen anderen Teil des Wagens zu steigen (ja, es hatte dort noch viel Platz) und nicht böse schauen, bloss weil ihre Beinfreiheit durch einen der drei anwesenden Kinderwagen eingeschränkt wurde.

Ja, das ist meiner. Nein, der bleibt genau dort, wo er ist. Ich bin froh, dass ich noch einen Platz dafür gefunden habe. Sie können froh sein, dass Junior gerade schläft (2 Stunden durch den Zoo wandern haben auch ihn erschöpft), ansonsten hätten sie ausser dem Platz- auch noch ein akustisches Problem.

In dem Sinne: Danke ÖV und bis zum nächsten Mal! (Zum Glück kann ich für den Arbeitsweg das Velo nehmen)

perfektes kleine-Jungen-Essen

Fotzelschnitten!

Rezept: Milch und Ei (ganz) zusammen verquirlen, Brotschnitten darin einweichen, dann mit etwas Butter in der Pfanne anbraten. Dazu reicht man Apfelmus, Zucker, Zimt

Vorteile für Mama: geht schnell, enthält Calcium (wegen der Milch) und Proteine (aus Ei)

Vorteile für Junior: kann man im Notfall auch problemlos mit den Fingern essen. Besteht aus Juniors Lieblingsgrundnahrungsmittel: Brot und dazu gibt es Apfelmus, was er auch sehr gerne hat.

Und das Beste: auch Kuschelbär isst es sehr gerne.

Die kleinen Lehren des Lebens

– oder: Gedanken zu einem positiven Leben –

entnommen aus dem Buch „Life’s Little Instructions“

geschrieben von Jackson Brown Jr.  für seinen Sohn, „als er das Haus verliess um in die Welt hinauszugehen“.

Ich habe das so wahr … und so schön gefunden, dass ich hier ein paar Dinge aus dem Buch zitieren möchte (ohne spezielle Reihenfolge). Das sind alles Dinge, die ich Junior auch gerne beibringen möchte:

Sing in der Dusche.

Behandle jeden so, wie Du selbst behandelt werden möchtest.

Schau Dir mindestens einmal im Jahr einen Sonnenaufgang an.

Stell den Toilettensitz wieder nach unten.

Verweigere nie hausgemachten Kuchen.

Strebe nach Exzellenz, nicht Perfektion.

Pflanz einen Baum an Deinem Geburtstag.

Lerne 3 saubere Witze.

Gib geliehene Fahrzeuge mit vollem Tank zurück.

Mache täglich 3 Leuten Komplimente.

Verschwende nie die Gelegenheit jemandem zu sagen, dass Du ihn liebst.

Verlass alles ein bisschen besser, als Du es vorgefunden hast.

Halte die Dinge einfach.

Denke Grosses, aber geniesse kleine Freuden.

Benutze Zahnseide.

Frag nach einer Gehaltserhöhung, wenn Du denkst, Du hast sie verdient.

Vergib Dir und anderen.

Sag oft „Danke “.

Sag oft „Bitte“.

Vermeide negative Personen.

Kauf was auch immer Kinder im Vorgarten verkaufen.

Erinnere Dich an anderer Leute Geburtstag.

Versuch immer, Dich zu verbessern.

Nimm im Kofferraum Starterkabel mit.

Habe einen festen Händedruck.

Sende viele Valentinskarten.

Unterschreib sie mit „Jemand der denkt, Du bist unglaublich“.

Schau den Leuten in die Augen.

Sei der erste, der „Hallo“ sagt.

Benutz das gute Besteck.

Gib alles zurück, was Du ausgeliehen hast.

Mach neue Freunde, aber halte die alten in Ehren.

Behalte ein paar Geheimnisse.

Sing in einem Chor.

Pflanz Blumen in jedem Frühling.

Halte einen Hund oder eine Katze.

Akzeptiere immer eine ausgestreckte Hand.

Hör auf andere zu beschuldigen.

Übernimm Verantwortung für jedes Gebiet Deines Lebens.

Wink Kindern zurück.

Sei da, wenn Leute Dich brauchen.

Erwarte nicht, dass das Leben fair ist.

Unterschätze nie die Macht der Liebe.

Trink Champagner – einfach so.

Leb Dein Leben als ein Ausdruck, nicht als eine Erklärung.

Hab keine Angst zu sagen „Ich habe einen Fehler gemacht“.

Hab keine Angst zu sagen „Ich weiss es nicht.“

Gib auch für kleine Verbesserungen Komplimente.

Heirate aus Liebe.

Halte Deine Versprechen, was auch kommt.

Schüre alte Freundschaften wieder an.

Zähle Deine Errungenschaften.

Ruf Deine Mutter an.

Umzug Feuerwehr-Style

Umm, ja, das ist unser Sofa.

Das Bild stammt von unserem Umzug vor 4 Jahren, genauer gesagt unserem Zusammenzug.

Ich wusste schon als ich das Sofa bekam, dass ich Probleme haben würde, es wieder aus der Wohnung heraus zu bekommen. Ich wohnte damals im 3. Stock (kein Lift) und liess mir das Sofa nach Hause lefern. In Plastik verpackt und zusammengeschnürt passte es gerade so durch das Treppenhaus und mit etwas Quetschen auch durch die Türe.

Aber wie es wieder raus kriegen, nachdem es ein paar Jahre „eingesessen“ wurde?

Schliesslich lehnten wir uns im Anhang an eine Fahrübung die Leiter der Feuerwehr aus. Kuschelbär und ich sind ja beide Mitglieder der Feuerwehr (ich habe nach 13 Jahren Babyhalber inzwischen aufgehört) und mit Hilfe der Drehleiter haben wir das Sofa problemlos innert 5 Minuten via Balkon aus der Wohnung geholt – halt „gewusst wie“ :-)

Mini-Überschwemmung

An einem Tag in der Woche gehe ich im Normalfall mit meiner Mutter und Junior einkaufen. So auch heute. Nachdem ich Junior angezogen habe, das Geld zusammengesucht, die Einkaufstaschen herausgenommen und Junior – weil er in der Zwischenzeit die Hosen gefüllt hat – nochmals gewechselt habe, hatte ich noch ein paar Minuten Zeit, bevor es losgeht.
Ich gehe noch rasch auf die Toilette und als ich zurückkomme, steht Junior mit der grossen Giesskanne im Wohnzimmer und macht Anstalten den Ficus zu giessen.
Uh oh.

Die Giesskanne steht normalerweise in der Badewanne, damit er nicht an sie rankommt. Offensichtlich habe ich nach seinem Bad gestern abend vergessen sie zurückzustellen.

Auf den ersten Blick sieht es gar nicht so schlimm aus. Direkt neben dem Bäumchen ist eine kleine Pfütze. die Giesskanne scheint leer zu sein. Vielleicht war ja nicht mehr allzuviel drin?

Ich gehe in die Küche, hole ein Küchentuch und komme zurück ins Wohnzimmer um das Pfützchen aufzunehmen. Dabei knie ich mich auf das Lammfell … und spüre sofort wie meine Hose nass wird.
Aha, da ist also der Rest des Wassers gelandet!

Ich nehme Küchentuch und Lammfell mit ins Badezimmer um sie aufzuhängen.
Ein Schritt auf den Badezimmerteppich …. und meine Socken sind platschnass. Offenbar war die Giesskanne doch ziemlich voll.
Zumindest am Anfang.

Ich kann Junior nicht mal sauer sein. Er versucht ja nur uns nachzumachen – und schliesslich habe ich ja selbst die Giesskanne vergessen wegzustellen.