wünscht Familie Pharmama:
Euch allen ein frohes, geruhsames, zufriedenes, gesundes Weihnachtsfest!
Man nehme:

1/2 Tasse Zitronensäure (etwa 100g)
1 Tasse Natron (ca. 200g)
3/4 Tasse Maisstärke
verrühre alles in einem Topf zusammen …
mische 1/4 Tasse Roh-Rohrzucker darunter
(oder lasse mischen)
…
In eine Sprühflasche füllt man etwas Wasser und gibt Lebensmittelfarbe dazu, bis man eine satte Farbe hat (ich habe zuwenig genommen, darum sind unsere eher blass herausgekommen)

Jetzt kommt der kritische Teil: Man muss die Mischung damit besprühen und dazwischen mischen. Sie soll feucht werden, aber nie so nass, dass sie zu schäumen anfängt. Man mischt solange, bis das Ganze die Beschaffenheit von feuchtem Sand hat, der sich mit den Händen formen lässt.
Dann gibt man tropfenweise Ätherisches Öl bei (wir haben nochmal Blutorange gemommen), bis der Geruch so ist, wie man will (etwa 1 Teelöffel).
Alles gut mischen mit den Händen oder Metallöffel. Wenn die Mischung zu trocken wird, nachsprühen.
Jetzt füllt man die Masse in Eiswürfelfomen (aus Silikon wäre am besten, Plastik geht auch, auch wenn man es nicht so gut rausbekommt). Leicht andrücken.
Weil ich noch Masse übrig hatte (unsere Eiswürfelformen sind offenbar zu klein) habe ich noch mit Guetzliformen experimentiert. Das geht auch – es ist einfach schwerer, die Bömbchen da wieder rauszubekommen.
Bei Raumtemperatur über Nacht (oder länger) trocknen lassen. In Gläser abfüllen oder in Zellophan packen.
Ins Bad geworfen sprudeln / schäumen diese „Badebomben“ weil die Zitronensäure mit dem Natron reagiert – dabei entstehen Bläschen aus Kohlensäure – wie bei einer Brausetablette zum trinken …
Weitere Bastelarbeiten mit Junior:
Man nehme:
250g Seifenflocken in einer grossen Schüssel
+
In einem Glas mischt man 3 Teelöffel Mandelöl mit 1 Teelöffel ätherischem Öl (z.B. Blutorange)
+
diese Mischung gibt man zu den Seifenflocken und mischt ….
…
(oder lässt mischen)
…
In einem Glas mischt man jetzt 6 Esslöffel heisses Wasser und Lebensmittelfarbstoff (z.B. rot) nach Belieben.
+
Diese Mischung gibt man auch zu den Seifenflocken – am besten portionenweise – und knetet solange, bis es einen Teig gibt, der glatt ist.
…
(oder lässt kneten)
…
Diesen Seifenteig kann man jetzt nach eigener Fantasie weiter bearbeiten:

+
Man kann ihn auswahlen und mit Guetzli-Förmchen Formen ausstechen
+
Man kann ihn in Sandförmchen vom Strandurlaub pressen (in dem Fall lohnt es sich, etwas Mandel-Öl aufzupinseln, damit er nicht klebt)
…
Und am Schluss hat man eine Menge kleiner Seifen … ideal zum verschenken!
Übrigens: Seifenflocken, Mandelöl, Lebensmittelfarbe und ätherisches Öl gibt es in Drogerie und Apotheke.
Ist das nicht gelungen ? :-) Und es hat Spass gemacht!
Junior zu mir früh am Morgen, als ich aus dem Haus gehe zum arbeiten:
„Später möchte ich auch zu Dir in die Apotheke arbeiten kommen!“
Awwww… sooo süss. Ich denke zwar, bis es soweit ist, hat er andere Berufswünsche, aber das ist der Aufsteller des Tages. Und: Nein, der hat die Cartoons nicht gesehen :-)
Wie schon erwähnt hatten wir in den Ferien dieses kleine Problem:
Das war einer der Reifen unseres Wohnmobils. Wie wir im Krüger Park, am 3. Tag unserer Reise bemerken durften – verlor er Luft. Das ist toll, weil man da nicht grad anhalten kann um ihn zu wechseln – die Löwen würden es einem zwar danken … Das Problem ist, dass der Reifen offenbar schon geflickt wurde: mit einem, wie mir mein Kuschelbär empört bei Nah-Ansicht des Reifens erklärte „billigen, äusseren Plug.“ Anscheinend absolute Pfuscharbeit und erstaunlich, dass das die Mietstation nicht bemerkt hat.
Wir haben den Reifen gewechselt und bei nächster Gelegenheit – etwa 100 km weiter bei Phalaborwa – den Reifen richtig flicken lassen. Ohne Ersatzreifen sollte man nämlich wirklich nicht herumfahren. Eigentlich … habe ich manchmal sogar gerne 2 dabei. Vor allem, wenn es so neben die üblichen Routen geht, wie in Afrika gelegentlich. Die Leute sind zwar sehr hilfsbereit … selbst beim Reifenwechsel auf dem Piknikplatz im Krüger hatten wir gleich 2, die uns mit Wagenheber und Schraubenzieher zur Seite standen. Und wir hatten enorm Glück, dass wir gleich einen Ort fanden, wo wir den Reifen flicken lassen konnten. Und dass das dann nur eine halbe Stunde ging.
Es sind zwar Ferien, aber … man hat doch häufig seinen Reiseplan: reservierte Unterkünfte, die man erreichen soll und so weiter. Da sind so „Zwischenfälle“ häufig viel unangenehmer, als wenn das Zuhause passiert. Dort weiss man ja auch häufig, wo man hin muss. In den Ferien dagegen …
Dasselbe mit medizinischen Notfällen. Davon sind wir zwar weitgehend verschont geblieben und ich habe wohl so praktisch die umfangreichste Reiseapotheke dabei, die man sich vorstellen kann (samt eigenen Nadeln und Spritzen, wenn wir in Afrika unterwegs sind), aber … wenn Junior genau am Anfang der Reise die eine Plombe, die er hat ausbricht, kann ich auch nicht viel machen. Ausser sehr gut schauen beim putzen und beobachten, ob Junior eine geschwollene Backe bekommt. Bekam er nicht. Zum Glück. Das wäre noch interessant geworden, in Durban oder Johannesburg (oder Nelspruit oder Graskop) nach einem Zahnarzt suchen zu müssen. Einen Plan hatte ich schon: ich würde einfach in die nächste Apotheke spazieren und fragen. Von denen habe ich nämlich einige gesehen unterwegs.
Zuhause war das alles kein Problem, da hatte er einen Termin, kaum dass wir zurück waren.
Und jetzt würde ich gerne von Euch hören: Was hattet ihr schon für Problemchen und Probleme in den Ferien?
Und: wie habt ihr sie gelöst?
So, nach 2 Wochen fast totaler Internetabstinenz sind wir wieder im Land. Die Reise war toll, wenn auch etwas anstrengend. Dafür hatten wir keine grösseren Probleme.
Im Moment bin ich damit beschäftigt, etwa 1000 Fotos zu sichten und mich durch Berge von mail zu arbeiten.
Mit Posts von der Apotheke geht es demnächst weiter, hier habe ich schon mal ein Foto aus den Ferien: etwas, das mich ziemlich zum lachen gebracht hat. Gefunden in den Drakensbergen von Südafrika, genauer gesagt beim Giants Castle – tönt doch Märchenhaft: Drachenberge und Schloss des Riesen …
„Achtung vor der Krähe mit Gummi-Fetisch. Bitte bedecken sie die Scheibenwischer.“
Da sie in Südafrika (wie wir feststellen mussten) eher sparsam sind mit Hinweisschildern würde ich das durchaus ernst nehmen!
