Hoppla!

In die Apotheke kommt eine ältere Frau. Sie bleibt vorne bei der Kasse stehen und schaut etwas … verwirrt? Ich bin nicht sicher, wie ich den Gesichtsausdruck deuten soll.

Jedenfalls gehe ich hin, zu fragen ob sie Hilfe braucht – aber sie winkt schon ab, bevor ich wirklich in der Nähe bin.

„Nein, nein, ich bin nur hereingekommen, weil ich meinen Rock verliere!“

Sagt’s und in dem Moment fällt besagtes Kleidungsstück auch schon – und sie steht in den Unterhosen, den Rock an den Knöcheln da.

Hoppla.

Etwas „it stays“, vielleicht? (das braucht man, damit die Stützstrümpfe besser halten ).

Seltsame Formulierung

Aus einem Arbeitszeugnis:

… Sie hat die Anforderungen der Lehre in der Drogerie gut erfüllt und liess sich durch Probleme mit Lehrern in der Schule oder Mitlehrlingen am Arbeitsplatz nicht beirren und hat sich durch Leistung und Geradlinigkeit Achtung erarbeitet.

Mobbing?

Was haltet ihr davon?

Beratungsgespräch

Kundin: „Ich hätte gerne eine Vicks Fiebersalbe“.
Drogistin: „Sie meinen die Erkältungssalbe?“ (andere gibt es nicht von Vicks)
Kundin: „Nein, die Fiebersalbe.“
die Drogistin zeigt ihr das Vicks Vaporup.
Kundin: „Ja, das ist es!“
Drogistin: „Ja, das ist aber nicht gegen Fieber, das reibt man ein, damit man besser Atmen kann bei Erkältungen.“
Kundin (schaut die Packung an): “Was, das ist so teuer? Gibt es da nicht etwas günstigeres?“
die Drogistin zeigt und erklärt ihr 2 günstigere Alternativen
Kundin (hört kaum zu): „Nein, nein, ich habe immer die Vicks gebraucht“.
Die Kundin grübelt ihr Münz zusammen – es reicht nicht.
Kundin (ärgerlich): „Wieso ist das denn so teuer!“.
Kundin geht ohne etwas gekauft zu haben…

(Seufz)

Frusthaufen

Wie frustriere ich die liebe Drogistin?
Ganz einfach: wenn sie aufgestellt und freundlich lächelnd auf sie zukommt, wenn sie in das Geschäft hineinlaufen, fallen sie ihr, bevor sie etwas sagen kann ins Wort:
„Sie müssen mich gar nicht abfangen, ich komme schon zu Ihnen!“
Und nachdem die Drogistin ihnen eingeschüchtert ihr Panadol verkauft hat, setzen sie noch einen drauf:
„Und einen guten Tag müssen Sie mir auch nicht wünschen! Das ist er nicht.“

Für Sie ist wahrscheinlich kein Tag ein guter Tag, aber das heisst nicht, dass Sie es an meiner Kollegin auslassen müssen.

Es ist wirklich unglaublich, wie einen eine einzige solch negative Person den Tag vermiesen kann.

Haarige Geschichte

Ein jüngerer Mann kommt in die Drogerie mit einer ungewöhnlichen Bitte:

„Könnten sie mir das Wachs auf der Brust entfernen?“

Das Problem: er hat sich mit Heisswachs selbst die Brust enthaaren wollen. Dabei hat er aber das Wachs zu heiss gemacht – jedenfalls hat er jetzt wohl Verbrennungen untendran – und Angst, das Wachs abzuziehen.

Die Drogistin, die Erfahrung hat mit Heisswachs (wobei sie es eher für die Beine benutzt), empfiehlt ihm das Wachs stückweise mit Paraffinöl anzulösen, dann das Ganze vorsichtig zu waschen und mit einer desinfizierenden Salbe zu verbinden.

Wenn das nicht klappt, hilft nur noch der Arzt.

Jaja, Schönheit muss leiden, sagt man immer. Autsch.

Noch mehr Haariges findet sich hier.

Krabbelgetier

Ein Kunde fragt mich am frühen Morgen: „Haben sie etwas gegen Staubmilben?“
Pharmama: „Sie können die Teppiche oder Stoffe absaugen und wenn sie sie an die Sonne stellen oder hängen, das bringt sie auch um. Ausserdem gibt es da diesen Milbenspray ..“ (hole ihn)
Mann: „Geht das auch auf Sofas?“
Pharmama: „Ja. Hier steht: für Bett, Sofa, Teppiche… gut staubsaugen, Mittel stossweise aus einer Entfernung von ca. 20 cm aufsprühen, einwirken lassen und nochmals absaugen.“
Mann: „Oh gut, den nehme ich. Wissen sie, wenn ich eine Zeitlang auf dem Sofa sitze, fängt es plötzlich auf der Haut zu krabbeln an …“

Mmmm … eigentlich spürt man von Staubmilben nichts, oder? Ausser man ist allergisch, dann reagiert man … eben allergisch. Aber krabbeln? Naja, im Spray ist Permethrin drin, der sollte gegen alle möglichen Arten von Krabbeltieren wirken.