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Online Apotheken beliefern gefälschte Rezepte

Dass in Deutschland für Online-Apotheken offenbar andere Gesetze gelten als die Vor-Ort Apotheken merkt man noch relativ schnell – und ich spreche hier nicht einmal von denen, die sich ausserhalb der Landesgrenzen befinden, oder denen, die ihre Produkte aus Asien schicken (häufig gefälschte Medikamente).

Während auch wir hier bei Medikamenten, die abhängig machen oder bei falscher Anwendung unangenehme bis gefährliche Nebenwirkungen haben können (wie Nasenspray oder Schmerzmittel) nur jeweils eine oder zwei Packungen für die Person abgeben, darf man das in den Online Apotheken offensichtlich in 10er Grosspackungen bestellen.

Während wir Notdienst anbieten müssen, Rezepturen herstellen und jederzeit für Fragen um die Medikamente da sind, haben Online Apotheken Geschäfts-Öffnungszeiten, es ist okay, wenn es ein paar Tage dauert, bis es kommt – und Rezepturen machen sie auch nicht. Beratung findet nur statt, wenn der Patient selber aktiv wird uns (von 9-12 und 14-17 Uhr oder so) anruft.

Während bei uns vorgeschrieben ist, dass beim Rezept abgeklärt wird, ob es nicht gefälscht ist: Der richtige Patient, der richtige Verschreiber und das richtige Medikament … scheint auch das bei Online Apotheken nicht so zu sein: Testbericht.de hat 10 online Apotheken getestet, indem sie mit Rezeptvordrucken, Stempel von falschen (nicht vorhandenen)  Ärzten rezeptpflichtige Medikamente bestellt hat. Nachzulesen hier: https://www.testbericht.de/publikationen/10-online-apotheken.html.

Die Ergebnisse finde ich verheerend: 8 von den 10 Apotheken (willkürlich ausgewählt, darunter auch so bekannte wie docmorris, pharmeo, medpex) haben die Rezepte anstandslos beliefert.

Bestellt wurden Medikamente wie Viagra, Dolomagon, Deltaran, Losartan, Lorazepam, Vigil, Modafinil, Fluoxetin, Gabapentin und Hydrocortison. Alles aus gutem Grund rezeptpflichtige Medikamente, viele davon missbrauchgefährdet.

Bei 3 Online Apotheken konnte mit dem erfundenen Kundennamen auch auf Rechnung bestellt werden.

Nur 2 Online Apotheken haben die Testperson nicht beliefert: vitalix24 und apomagic. Diese beiden haben sich offenbar die Mühe gemacht nachzuschauen, ob es die Ärzte überhaupt gibt.

Wie kann so etwas sein?

Es handelte sich hier um Privatrezepte, für die keine Formvorschriften gelten wie für die Kassenrezepte. Das wären bei uns in der Schweiz übrigens so ziemlich alle Rezepte: ausser bei den Betäubungsmittelrezepten gibt es auch bei uns keine „offiziellen“ Rezeptformulare, wodurch wir alles sehen: A5, A4, Fresszettel, handgeschrieben, Computerausdrucke, gemischte …. Die normale Apotheke in Deutschland kann schon Probleme bekommen, wenn schon nur die Telefonnummer des Arztes nicht auf dem Rezept ist und muss erkennen können, dass es sich vielleicht um eine Fälschung handelt – vor allem bei den Rezepten, die den Krankenkassen eingeschickt werden, aber theoretisch auch sonst. Und hier reden sich die Online Apotheken heraus mit ebenden fehlenden Vorschriften bei Privatrezepten. Es sei nicht möglich alle auf ihre Herkunft zu prüfen. Man habe auch keine zentrale Datenbank aller verschreibungsberechtigten Personen (weder von Deutschland, noch der EU – deren Rezepte in Deutschland ja auch gelten müssen) und die Prüfplicht ende ja nicht bei den Pharmazeuten sondern bei den Kostenträgern (Und wenn das nicht der Krankenkasse eingeschickt wird, sondern selber bezahlt macht das denen ja nichts?).

Einige weisen darauf hin, dass es deshalb entweder Formular-Vorschriften auch für Privatrezepte brauche … oder nur noch die elektronische Verschreibung. Damit bin ich nicht ganz einverstanden.

Am besten gefiel mir die Antwort von apomagic (eine der 20%, die das Rezept nicht beliefert haben):

Versuche, mitttels gefälschter Rezepte verschreibungspflichtige Arzneimittel, auch Psychopharmaka oder Schlafmittel zu bestellen, sind leider nicht selten. Leider ist nicht auszuschließen, dass einzelne Versandapotheken hier nachlässig arbeiten. Dabei mögen sich widersprechende Interessen eine Rolle spielen. Der Gesetzgeber muss überlegen, ob ein Versand verschreibungspflichtiger Arzneimittel in dieser Form gewollt und sinnvoll ist.

In der Schweiz wird der Medikamentenversand übrigens so eingeschränkt, dass auch für rezeptfreie Medikamente ein Rezept vonnöten ist. Und seit neuerem darf das auch nicht ein Arzt (zum Beispiel in der Versandapotheke selber) nach Ausfüllen eines einfachen Fragebogens im Internet ausstellen – er muss zuvor direkten Kontakt mit dem Patienten gehabt haben. Rezeptkopien dürfen Versandapotheken auch nicht annehmen – und ausländische Rezepte sind in der Schweiz nicht gültig.

 

Metoprolol – mit Problemen

Hi, ich war heute bei meiner deutschen Apotheke, um meine Blutdruckkombibonschen abzuholen. Die Dame liest das Rezept, tippet lange und viel in ihr POS und meint dann, ich solle man Platz nehmen, sie müsse mit dem Lieferanten telefonieren.
Nach gefühlten Stunden kommt sie wieder raus und teilt mit, dass ihr Hauptlieferant kein Metoprolol 100 Stück 200 mg hat, ihr Nebenlieferant exakt eine Packung hat und die ich nun kriege.
Ok, denke ich mir, Sterben erst Mal verschieben.
Nun weiß ich, dass Metoprolol eines der Standards bei Bluthochdruck ist. Bei Wikipedia mal nachgeguckt, ja isses.
Öhm, nicht lieferbar? Ende des Monats, wo das erst begonnen hat?
Was machen die da? Und warum nicht einfach mit 2 x 100 mg ersetzen, ’n halbe 400er oder so?

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Auf facebook ist das gerade im Moment ein Riesen-Thema unter den deutschen Apothekern. Dass etwas derartig häufig gebrauchtes in gar keiner Form mehr lieferbar ist. Du hast tatsächlich Glück gehabt, konnte Deine Apotheke Dir noch etwas besorgen.

Auch ohne ApothekeR fehlt Dir was hat darüber geschrieben: Luftnummer mit Metoprolol.

Anscheinend sind das Problem die Rabattverträge. Die Krankenkassen machen die mit den Firmen über einzelne Wirkstoffe ab um zu sparen (keine Ahnung, was für Rabatte die da für sich aushandeln, die Apotheker bekommen davon gar nichts mit und haben auch nichts davon). Die anderen Firmen wissen dann häufig, dass sie nicht mehr so viel von dem Medi absetzen werden / können und setzen entsprechend ihre Produktion herab. Die Gewinner-Firma sollte ihre Produktion so weit heraufsetzen, dass der Bedarf gedeckt ist … dadurch verpflichtet sie sich in dem Rabattvertrag. Nur … manchmal klappt das offenbar nicht.

Und am Ende steht der Patient da, der das braucht und bekommt es von nirgends mehr her. Und ist dann sauer auf die Apotheke als Überbringer der schlechten Nachricht … wobei ich dir versichern kann, dass sie am wenigsten dafür können und (wie bei Dir) alles tun um da zu helfen.

Das mit dem Ersetzen scheint in Deutschland auch nicht ganz so einfach zu sein … auch wieder der Krankenkassen sei Dank, denn da gibt es so etwas wie die Retaxation. Das bedeutet: Wenn Du als Apotheke nicht genau das (!) abgibst, was die Krankenkasse will (also das Medikament von der Firma, wo sie einen Vertrag haben) oder das von dem auf dem Rezept geschriebenen abweicht (in Grösse, Dosierung, Firma), dann kann die Krankenkasse am Ende das gesamte Geld (!), das die Apotheke für die Besorgung und Abgabe des Medikamentes bekommen hat wieder zurückverlangen.

In deinem konkreten Beispiel gibt es vielleicht das Metoprolol noch von einer anderen Firma – die Kasse zahlt aber nur das von der rabattierten Firma, oder vielleicht noch eine der drei sonst günstigsten. Wenn die Apothek also noch irgendwo Metoprolol 200 finden sollte, dann muss bei einem Ersatz durch eine andere Firma das auch immer ausführlich dokumentiert werden für die Kasse: dass das Metoprolol 200 von der ursprünglichen Rabatt-Firma oder ersatzweise einer der drei günstigsten anderen von keiner Firma lieferbar war … und viele Firmen weigern sich dafür die nötigen Bescheide auszustellen (unter anderem, weil das ja auch der Beweis dafür wäre, dass sie nicht liefern können und das wäre Vertragsbruch der Rabattverträge …).

Dann könnte man natürlich das Salz wechseln, oder eben die Dosierung, nur muss wegen der Umstellung dann ein neues Rezept beim Arzt geholt werden. Wieder hängt man als Apotheker, der gerne helfen möchte (und vom wissenschaftlichen Standpunkt aus auch könnte: mal ehrlich, das ist kein Problem bei dem, halt 2 x 100mg zu nehmen statt 1x 200mg)  zwischen allen Fronten und am Ende macht man noch so Verlust, dass man es sich eigentlich nicht mehr leisten kann.

Bei uns in der Schweiz scheint einiges mehr an gesundem Menschenverstand zu regieren und es gibt keine derartigen Vorschriften. Bei uns wäre ein Ersatz einfach und unkompliziert möglich: einerseits durch ein Metoprolol von einer anderern Generikafirma (ohne den ganzen Papierkram), andererseits durch eine andere Dosierung und Anwendungsrhythmus. Ohne Gefahr, dass wir das Geld für die geleistete Arbeit nicht bekommen.

Auf der anderern Seite gibt es bei uns aber auch viel weniger Generika und Firmen und gelegentlich gehen wieder Medikamente ausser Handel, oder sind ewig nicht lieferbar, weil der Absatzmarkt in der Schweiz zu klein und offenbar unrentabel ist.

Die Apotheke als unfreiwilliger Dealer-Zulieferer

Passend zum Thema gestern. In Deutschland sind sie momentan stark am Diskutieren, wie das mit der Zulassung von Cannabis als Medizinprodukt gehen soll.

Es gibt aber jetzt schon Apotheken, die die Erlaubnis haben auf Rezept und mit Bewilligung Cannabis an einzelne Patienten abzugeben. Die Krankenkassen zahlen das (wie bei uns) bisher im Normalfall nicht, was bei den Preisen zusätzliche Probleme für die Patienten mit sich bringt.

Aktuell liegt mir da ein Bericht vor, wo der Patient das vom Arzt verschrieben bekommen hat, damit er seine Menge Psychopharmaka herunterschrauben kann. 3 Jahre lang mussten der Arzt und er um die Erlaubnis kämpfen, dass er das bekommt. Jetzt darf er es in der Apotheke beziehen, in einer vom Arzt bestimmten Menge.

Der Patient hat kein Geld und bezieht Sozialleistungen. Die ersten Monate hat er immer nur 3-4 Dosen im Monat gekauft und die Apotheke hat den Preis wirklich an der unteren Grenze der Preisgestaltung für ihn gemacht, damit er das überhaupt beziehen konnte.

(Zur Info: sie berechnen ihm 69,99 Euro pro Dose zu 5g – Das ist nicht günstig, aber es handelt sich hier um Medizinalhanf und der dürfte genauso streng reguliert sein, wie bei uns, was auch den hohen Einkaufspreis erklärt).

Jetzt … scheint der liebe Patient einen Weg gefunden zu haben, seine Medikamente zu finanzieren.

Erst Mal hat er beim Arzt eine Erhöhung seiner Bezugsmenge beantragt, dann kauft er plötzlich jeweils seine Höchstmenge ein (was bei 11 Dosen etwa 700 Euro im Monat entspricht) und dann beschwerte er sich, dass angeblich in der Woche zuvor nur 4,8 g in einer Dose gewesen sei. Man hat dann die aktuelle Dose in der Apotheke nachgewogen und es waren 5,2 Gramm drin – Da meinte er dann, dass wohl seine Waage nicht in Ordnung sei …

Der Verdacht ist ziemlich klar: der Patient tritt mit einem Teil seiner Menge als Dealer auf. Also: um seinen Konsum zu finanzieren, scheint er angefangen zu haben, einen anderen Teil zu verkaufen.

Und die Apotheke steht auf einmal mitten drin als …. unfreiwilliger Drogen-Lieferant?

Stellt sich die Frage, inwieweit sich die Apotheke damit strafbar macht – Und die Apothekerin fühlt sich dabei reichlich schlecht – persönlich, weil sie sich ausgenutzt fühlt … auch kaufmännisch, denn sie verdienen an seiner Belieferung keinen Cent extra, weil sie um seine finanzielle Situation wussten. Das Cannabis scheint auch in dem Sinn zu helfen, dass er wirklich weniger Psychopharmaka braucht und stabiler ist, weshalb es ziemlich tragisch wäre, wenn der Patient seine Bewilligungzum Bezug verlieren würde.

Was würdet ihr machen in so einer Situation?

 

Die wahren Abzocker im Gesundheitswesen

Ein Gastbeitrag von Deborah Court, zuerst erschienen auf dem Blog der Bahnhof Apotheke Seligenstadt als Reaktion auf die heute überall in den Medien erschienene … ich kann’s nur Apothekenbashing nennen …in der „Welt“ und „Bild“ und mehr.

„Millionenbetrug in Apotheken mit Luftrezepten“ – so lautet heute eine große Schlagzeile der Sonntagszeitungen. Da ist mir doch fast mein Muttertagsfrühstück im Hals stecken geblieben. Ärzte und Apotheker machen angeblich gemeinsame Sache und bereichern sich gemeinsam an gefälschten „Luftrezepten“. „Die Welt“ zum Beispiel behauptet nicht nur, dass Betrug mit solchen eingereichten und nicht belieferten Rezepten existiert. Nein, ist es ist sogar von „hohen Dunkelziffern“ die Rede, die Krankenkassen ermittelten lt. Artikel in fast allen Bundesländern.

Einige Kriminelle gibt es sicher in jedem Berufsstand. Wie die ein solches Vorgehen überhaupt bewerkstelligen, ist mir ein Rätsel, wenn man die engmaschige Kontrolle bedenkt, die im Gesundheitssystem üblich ist. Ärzte müssen Verordnungen, besonders kostspielige, vor den Krankenkassen verantworten und ein Budget einhalten. Der Apotheker hat die Pflicht zur unverzüglichen Belieferung und dazu noch möglichst wirtschaftlichen Abrechnung. Der Bezug teurer Medikamente wird durch Rechnungen, die bei Bedarf vorgezeigt werden müssen, nachgewiesen, häufig müssen vor Belieferungen des Rezeptes Kostenvoranschläge eingereicht werden. Bei regelmäßigen teuren Verordnungen werden viele Versicherte von ihren Krankenkassen kontaktiert, der Erfolg kostspieliger Therapien muss durch den Arzt belegbar sein. Wie sollte ein solcher Betrug in großem Stil überhaupt stattfinden können, ohne aufzufallen? Es steht außer Diskussion, dass Betrug und Mißbrauch des berufseigenen Verantwortungsbereiches – besonders im Gesundheitswesen – aufgedeckt und geahndet werden müssen. Für wenige schwarze Schafe darf jedoch kein gesamter Berufsstand in den Dreck gezogen werden, nur weil es an sonnigen Frühlingswochenenden nichts Aufregendes zu berichten gibt. Ein Schelm, wer sogar geschickte Manipulation der Presse dabei vermuten sollte.

Die Krankenkassen werden sich gewiß über solche Schlagzeilen freuen, lenkt diese doch von der aktuellen Diskussion ab, warum es möglich ist, dass Apotheken ordnungsgemäß belieferte Medikamente der Versicherten aufgrund kleinster Formfehler auf dem Rezept – meist vom Arzt versehentlich nicht ganz korrekt ausgestellt – selbst nach Monaten komplett gestrichen und nicht erstattet werden. Im Fachjargon der Krankenkassen nennt man dieses Vorgehen „Nullretax“. In der Praxis bedeutet es, dass der Apotheker das Arzneimittel aus eigener Tasche bezahlen muss, obwohl der Versicherte es nach Einreichen des Rezeptes, genau wie vom Arzt verordnet, erhalten hat. Nach so langer Zeit – die Krankenkassen dürfen nämlich selbst nach Monaten oder sogar Jahren nachträglich noch Rezepte streichen, im Gegensatz zum Apotheker, der innerhalb von 4 Wochen abrechnen muss – kann natürlich kein Geld von den Patienten zurückgefordert werden. Dies wäre auch gar nicht zulässig. Also bleibt die öffentliche Apotheke auf den Kosten sitzen.

Natürlich können die Versicherten selbst nichts dafür, dass die Kassen mittlerweile externe Abrechnungszentren beschäftigen. Deren Mitarbeiter stürzen sich wie hungrige Geier auf minimalste Formfehler der Verordnungen, um hier und da noch ein paar Euro abzwacken zu können. Obwohl kein Fehler bei der Belieferung vorliegt, muss die Apotheke das volle finanzielle Risiko tragen, da sie prüfen muss, ob Rezepte ordnungsgemäß ausgestellt wurden. Oft handelt es sich jedoch lediglich z.B. um ein vergessenes Kreuz auf dem Formular, eine nicht angegebene Telefonnummer des Arztes, oder um ein ergänzendes Ausrufezeichen bei Mehrfachverordnungen. Wie gesagt, diese Rezepte wurden zu 100% korrekt beliefert; die Patienten haben die Medikamente genau wie vom Arzt verordnet erhalten. Erstattet werden sie dem Apotheker dennoch nicht, und selbst rechtliche Schritte sind nur selten erfolgreich.

Diese und zahlreiche weiter finanzielle Einsparungen auf Kosten der Patienten, Apotheken, Ärzte und anderen Leistungserbringer im Gesundheitswesen sind es, was wirklich in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gestellt werden sollte.

Apotheken aus aller Welt, 681: Husum, Deutschland

Mit bestem Dank an Udo für diese Apotheke!:

heute einmal ein Bild aus dem hohen Norden: Die historische Schwan-Apotheke in Husum an der Nordseeküste.

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Apotheken aus aller Welt, 672: Bad Tölz, Deutschland

hier eine „liegengebliebene“ Apotheke von Broken Spirits: (Sorry, dass die erst jetzt kommt, so spät war ich glaub noch mit keiner dran):

… mir fiel da gerade ein, daß ich hier auf Festplatte noch ein paar Apothekenfotos liegen habe, die ich Dir schon seit fast 5 Monaten zuschicken wollte. Leider nicht ganz meine gewohnte Qualität – ich war auf Dienstreise und mir fehlte die Muse. Zusätzlich hatte ich nicht mein komplettes Equipment dabei – mein großes Stativ wäre zu der späten Stunde hilfreich gewesen. Anyway: es paßt in Deine Sammlung und hier ist die „Alte Hofapotheke“ aus Bad Tölz:

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Apotheken aus aller Welt, 96: Bottrop, Deutschland

Ein alter Post vom 27.3.2011 , wieder gebracht, weil ich neue Bilder bekommen habe:

Von Leserin Sonja. Kurz und bündig:

Das ist „unsere“ Bottroper Alte Apotheke.

Seeehr hübsch!

Und hier die neuen Bilder von Annika:

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Apotheken aus aller Welt, 575: Berlin, Deutschland

Ich dachte doch, die Apotheke habe ich schon gesehen, aber (weil es so schön ist) hier die Ergänzung von Martina

Diese Apotheke ist mir in der Berliner Allee über den Weg gelaufen, und irgendwie fand ich sie niedlich und wollte sie dir zukommen lassen.
Das Haus war ziemlich auffällig zw all den anderen 4 stockigen Gebäuden aussenrum.

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Danke an Bari (Post vom 26.1.2015)

Diese hier ist in Berlin an der Berliner Allee. Ein schönes altes Einfamilienhaus ist in so einer Großstadt nicht mehr so häufig. Gerade in zentraler Lage. Einige Bauarbeiten sind da auch schon gewesen, aber Ich kann mir vorstellen, daß oben noch der Apotheker wohnt. Wegen der Stufen vor dem Eingang und vermutlich fehlender Möglichkeiten für eine Rampe gibt es eine Klingel am Zaun für alle die nicht rein kommen. Ist zwar nicht so gut (Diskretion) und bei schlechtem Wetter bestimmt auch unangenehm aber immerhin.

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Aufruf zum passiv-aggressiven Widerstand

Geduld.der+Apotheker.ortsausgang.dlNochmals Deutschland- an der Stelle füge ich jetzt mal ein, dass wann immer ich mit Schweizer Apothekern auf die Zustände in Deutschland zu sprechen komme der Konsens eindeutig ist: die deutschen Apotheker sind wirklich schlimm dran (und ihr habt unser Mitgefühl).

Nun also geht herum, wie manche Krankenkassen dort etwas neues gefunden hat, um die Apotheker zu retaxieren. Als Erinnerung (vor allem für die Schweizer Leser, aber auch den grossteil der Deutschen, denen das nicht bewusst ist): In Deutschland bestimmt praktisch die Krankenkasse welches Medikament abgegeben werden muss. Dafür haben sie sogenannte Rabattverträge geschaffen, in denen sie von den Pharmafirmen Geld zurück bekommen, während die Apotheke gezwungen ist den Patienten (öfter mal wechselnde) Generika abzugeben. Gibt die Apotheke aus irgendeinem Grund das „falsche“ (also das nicht von der Krankenkasse vorgeschrieben) Generikum ab und dokumentiert das nicht ausgesprochen sorgfältig, so retaxiert die Krankenkasse: das bedeutet, sie verlangt von der Apotheke das Geld für das Medikament zurück. Nicht nur Anteilsmässig, was der Preisunterschied (so es einen gibt) wäre, sondern für das gesamte. Das ist für die Apotheke ein Verlustgeschäft, da sie es in Deutschland auch nicht vom Patient zurückfordern darf. Die Krankenkassen haben das nicht nur als Sparmöglichkeit, sondern wahrscheinlich auch zum Geld verdienen erkannt und stellen zunehmend strengere und abstrusere Regeln auf, was die Forderungen an die Rezepte und Abgaben und Dokumentation angeht. Ein kleiner Formfehler wie eine fehlende Telefonnummer auf dem Rezept, ein Unterschied in der Registernummer auf Rezept und Stempel, ein fehlendes Kreuz … und es gibt wieder eine Retaxation.

Apothekerin Sabine Michaela Erge-Dett macht das deutlich:

Als ob wir Apotheken-Mitarbeiter nicht schon gestraft/gestresst genug wären, muss die DAK mal wieder eins draufsetzen.

Ob DAK-Versicherte eigentlich wissen, dass Apothekers inzwischen auf Kriegsfuß mit der einst so renommierten Krankenkasse stehen, da dieser keine Schikane zu albern, kein bürokratischer Pferdefuß zu weit hergeholt scheint, um die Zeche bei Deutschlands Apothekern zu prellen?

Neuestes Glanzstück der DAK ist es, nur noch Nicht-Lieferfähigkeitserklärungen der Hersteller und nicht mehr der Großhändler zu akzeptieren, wenn ein Rabatt-Vertrag von der Apotheke mangels Lieferfähigkeit des Arzneimittels durch den unter Vertrag genommenen Hersteller nicht bedient werden kann.

Zur Erklärung: Der Arzt verordnet ein Arzneimittel der Firma X, der Apotheker muss per Kassennummer auf dem Rezept ein wirkstoffgleiches Präparat der Firma Y, Z oder ABX mit gleicher Dosierung heraussuchen, mit der die Kasse einen Rabattvertrag (mit immenser Preisersparnis) geschlossenen hat.
Ist, wie so oft, ein rabattiertes Präparat nicht lieferbar, darf das verordnete oder eines der „billigsten“ 3 Anbieter abgegeben werden.
Vergisst allerdings nun der Apotheker die Sonder-Pharmazentralnummer für die Nicht-Lieferfähigkeit eines Rabatt-Arzneimittels aufzudrucken ODER eine handschriftliche Begründung mit Datum und Unterschrift auf das Rezept zu schreiben (jawohl! Beides ist laut Kassen nötig!), wird das belieferte Rezept auf Null retaxiert, obwohl der Patient sein Medikament erhalten hat. Die Kasse lässt also dann den einzelnen Apotheker wegen Flüchtigkeitsfehlern die Medikamente ihrer Versicherten bezahlen, obwohl sie dafür Kassenbeiträge erhält und der Patient ordnungsgemäß versorgt wurde.
Dass dafür inzwischen Fremdfirmen a la protaxplus. eingekauft werden, ist ein offenes Geheimnis. Auch, dass diese Firmen erfolgsabhängig entlohnt werden und deshalb gezielt Hochpreiser nach allen Regeln der Kunst durchleuchten und retaxieren. Oft mit sehr zweifelhaften Begründungen.
Auch dass viele Apotheken dies finanziell nicht mehr verkraften und schließen müssen, ist bekannt.

Zusätzlich zur handschriftlichen Begründung und Sonder-Pharmazentralnummer, darf die Kasse auch noch den schriftlichen Nachweis des Lieferengpasses verlangen. Bisher reichte dazu eine Bestätigung des Großhandels, der vom Hersteller nicht ausreichend versorgt wurde.
Die DAK wittert nun eine neue Einnahmequelle, indem sie auf einem Nachweis des Herstellers selbst besteht. Das bedeutet, bei jedem Lieferdefekt muss der Hersteller kontaktiert und ein Fax angefordert werden. Dies ist im hektischen Tagesgeschäft schier unmöglich. Außerdem ist es absolut patientenunfreundlich, eine schnelle unbürokratische Versorgung praktisch unmöglich zu machen. Denn die Lieferschwierigkeiten geben Hersteller äußerst ungern zu, werden sie damit doch vertragsbrüchig.
Was genau aber der Apotheker nun dafür kann, wenn eine Kasse Verträge schließt, die der Vertragspartner nicht einhalten kann, erschließt sich uns nicht.
Wieso unser Rechtsstaat diese vorsätzliche Ausbeutung eines Berufsstandes, der einen gesetzlichen Auftrag zur Versorgung mit Arzneimitteln hat (und diese im Prinzip auch nicht ablehnen kann) zulässt, verstehen wir ebenso wenig.

Klar ist nur, dass wir langsam wütend werden.
Es reicht!!!
Wir haben lange genug brav unseren Auftrag erfüllt, obwohl sich außer uns in diesem „Spiel“ niemand an die Spielregeln hält!
Unser Gesundheitssystem ist krank.
Pflegestationen vor dem Kollaps!
Unterbesetzte Notaufnahmen!
Unhaltbare hygienische Zustände in Kliniken!
Und eben Apotheken, die den „Mangel“ verwalten und am Ende dafür noch den Kopf hinhalten.

Weil Manager und Betriebswirte entscheiden, wo medizinischer und pharmazeutischer Sachverstand entscheiden müsste.
Fangen wir an uns zu wehren!“

Dazu gäbe es eine … nun, wenn nicht gerade Lösung, so doch ein Weg zum Widerstand gegen solche Praktiken. Es nennt sich „Wunscharzneimittel“ – wenn ein Fehler auf dem Rezept ist oder das Medikament nicht lieferbar, oder der Patient weiterhin das nehmen will, was er schon einmal hatte … dann kann er das. Voraussetzung: es darf nicht „aut idem“ angekreuzt sein. Er muss es dann einfach in der Apotheke bezahlen, die reicht das Rezept mit dem entsprechenden Formular bei der Krankenkasse ein … der Patient bekommt dann die Differenz zum „rabattierten“ Arzneimittel von der Krankenkasse zurück – und die Apotheke für den Aufwand 0,50 Euro. Eigentlich eine Win-Win Situation: Patient erhält gewünschtes Medikament, Apotheke erhält das Geld dafür (und sogar 50 Cent für die Arbeit)… nur die Krankenkasse reklamiert bei den paar wenigen schon, wegen dem „Mehraufwand“ den ihr das verursacht.

http://www.aok-gesundheitspartner.de/imperia/md/gpp/nds/apotheke/ablaufschema_kostenerstattung_wunscharzneimittel.pdf

Ich finde, das sollte viel mehr angewendet werden, nicht nur bei der DAK – bei all den Kassen, die gezeigt haben, dass sie auf den Rücken der Apotheker mit Retaxationen Geld verdienen. Schon alleine das Erklären weshalb und was die Alternativen sind (Retax der Apotheke, Patient muss neues Arztrezept bringen …) hilft in der Bevölkerung das Verständnis um die aktuelle Situation zu verbessern. Und wenn das ganz viele Apotheken machen würden, statt wie immer still und leise den Patienten die Arbeit und den Ärzten die Verantwortung abzunehmen … ich träume gerne, aber das dürfte wirklich etwas bewegen.

Was die deutschen Apotheker diese Woche bewegt hat

Es waren 2 Themen, die diese Woche in der deutschen Apothekerwelt heftig diskutiert wurden, beide haben mit unzufriedenen Kunden zu tun … und bei beiden hat es sich in meinen Augen bewährt, dass man da als Apotheker nicht einfach geschluckt und genickt hat und es auf sich beruhen liess, sondern etwas dazu gesagt hat:

Da war Apotheker Jens Beuth aus Bochum, den folgende Kundenbeschwerde wegen einem Kopftuch seiner Mitarbeiterin erreichte:

Nachricht: Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich mit Erschrecken fest stellen musste, dass Sie ein Mitarbeiterin mit muslischem Kopftuch beschäftigen, haben sie mich und meinen Mann als Kunden verloren. Wir können es definitiv nicht akzeptieren, dass mir durch diese Person nonverbal mitgeteilt wir, ich präsentiere mich also Sexualobjekt und dass meinen Mann unterstellt wird, dass er schon geil wird, sobald er ein paar Haare sieht. Integration läuft auf jeden Fall anders!

Leider muss ich noch ein bestelltes und bereits bezahltes Medikament abholen, aber danach werden mein und ich unsere benötigen Medikamente definitiv bei Ihrer Konkurrenz erwerben…

Mit kopftuchlosen Grüßen

Xxxxxxxxx

Darauf hat er dann geantwortet – und zwar nicht in den sonst vielleicht üblichen Floskeln, sondern aus dem Bauch heraus und sehr direkt:

Sehr geehrte Frau Xxxxxxx,

ich glaube zwar, dass wir uns noch aus gemeinsamen Schultagen an der Xxxxx-Schule (Sie noch als Xxxxxxxxx) kennen, allerdings ist es mir doch lieber, beim „Sie“ zu bleiben. Das geehrte hätte ich mir auch sparen können, aber mir fiel keine passende Anrede ein.
Normalerweise erwarten Sie jetzt, dass ich als Geschäftsmann einen floskelhaften Brief schreibe, Sie um Verständnis bitte oder mich für irgendetwas entschuldige, die Mitarbeiterin kündige oder Ihnen anbiete, zukünftig von jemand anderem bedient zu werden. Das ist aber nicht der Fall!!!
Das Leben ist zu kurz, um andere zu kritisieren, Druck auszuüben u.ä.
Ich beschäftige Christen, Muslime und Atheisten,
dicke, dünne, große und kleine Frauen und Männer, von jung bis alt, blond bis schwarzhaarig, lange, kurze und auch ohne Haare! Wir haben Autofahrer/innen, Motorradfahrer/innen und nichtmotorisierte Mitarbeiter/innen, tättowierte, gepiercte, hellhäutige und Menschen mit dunklerer Hautfarbe. Außerdem haben wir Mitarbeiter/innen, die Fleisch essen, Vegetarier und Veganer. Fußballfans vom VfL 1848, S04 und BVB 09 und nichtinteressierte! Ein Querschnitt aus der Bevölkerung!
Ich freue mich sehr, daß Sie selbst einsehen, beim nächsten mal in eine andere Apotheke zu gehen, da Sie bei uns definitiv nicht erwünscht sind. Da wir aber einen gesetzlichen Auftrag zur Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln haben, werden wir Sie im Notfall trotzdem fachgerecht und freundlich als Patientin begrüßen! Ist das nicht geil???
Ihr bestelltes Medikament dürfen Sie gerne bei uns abholen, wir erstatten Ihnen aber auch gerne den Betrag und geben Ihnen das Rezept zurück, falls Sie das Medikament lieber in einer „kopftuchlosen“ Apotheke erwerben wollen. Und ja, Integration läuft anders, zumindest als Sie denken! Aber vielleicht möchten Sie sich ja noch selbst in Zukunft in die Gesellschaft integrieren und damit aufhören zu intrigieren!
Mit Ihrem Einverständnis schicke ich Ihren Brief und meine Antwort sehr gerne zusätzlich über facebook, dann kann sich jede/r Leserin/Leser ihre/seine eigene Meinung bilden!!!

P.S.: was ist eigentlich ein muslisches Kopftuch???

Jens Beuth e.K.
farma-plus Apotheke Beuth im Ruhrpark, Bochum

Das hat er dann – in halber Erwartung eines Shit-Storms auf facebook veröffentlicht … und wurde ob der positiven Rückmeldungen und den vielen Likes sehr überrascht. Ich find’s toll (ausser auf das „geil“ hätte ich verzichtet) und wurde von diversen Seiten (Danke!) auch darauf aufmerksam gemacht. Inzwischen ist die Kundin übrigens zurückgekrebst … sie fand die Antwort auch ganz toll … und wird weiterhin Kundin bleiben.

Dann war da Bloggerin Tolla, die sich Luft gemacht hat, als sie die Pille, für die sie nicht rechtzeitig ein Rezept besorgt hat, nicht bekommen hat: erst in ihrer Stammapotheke nicht (hauptsächlich, weil sie nicht warten wollte, bis die Kontakt hatten mit dem Arzt nach der Mittagspause) und dann auch nicht in einer weiteren Apotheke. Erst die dritte Apotheke, die mit dem Arzt Rücksprache nehmen konnte und die von ihm die Bestätigung über das Rezept erhielt konnte ihr die Pille dann abgeben.

Der Artikel wurde inzwischen (mehrmals) abgeändert, nachdem die kommentierenden Apotheker sie deutlich auf die Lage hingewiesen haben … und dass sie gar nicht anders handeln konnten.

Ganz offensichtlich ist es in Deutschland immer noch nicht in der Bevölkerung bekannt, dass die Abgabe einer rezeptpflichtigen Medikamentes ohne ein Rezept einfach nicht möglich ist. Man macht sich tatsächlich strafbar und riskiert seine Lizenz – und sonstige beträchtliche Strafen. Da hilft es auch wenig, wenn man es schon öfter hatte und auch nicht, wenn man es bezahlt und auch nicht, wenn man nur einen Teil der Tabletten mitnimmt. Es geht nicht.

Es wurde im Anschluss daran auch darüber diskutiert, ob so ein Antrag nicht schon als „Aufforderung zur Straftat“ verstanden werden könnte … interessant, aber meiner Meinung nach der völlig falsche Ansatz. Besser wäre es doch, anhand solcher Beispiele die Öffentlichkeit über bestehende Tatsachen zu informieren und wie Patientenunfreundlich (und Apothekenfeindlich) die sind – und vielleicht mit Hilfe von derartigen Blogs und Facebook und weiteren Medien darauf hinzuarbeiten, dass das in Zukunft gelockert wird.

In anderen Ländern geht das auch – ich nenne hier jetzt die Schweiz, wo „im Ausnahmefall“ die Abgabe eines rezeptpflichtigen Medikamentes erlaubt ist. In so einem Fall – wo man sogar im Computer sehen konnte, dass sie es vorher regelmässig hatte, wo schon ein Arzt-Kontakt stattgefunden hat und das Rezept de fakto unterwegs war, sollte das doch auch in Deutschland möglich sein? Das hilft doch eigentlich allen, wenn man da den Apothekern ein bisschen mehr Rechte und Kompetenzen gibt.

Also liebe deutsche Kollegen: Macht was. Diskutiert mit, teilt und verbreitet positive Meldungen, reagiert auf negative mit Erklärungen, die verstanden werden. Das sind kleine Dinge, aber viele kleine Dinge summieren sich. Das Ziel ist Veränderung zum besseren.

Apotheken aus aller Welt: 658: Frankfurt, Deutschland

Seit längerem lese ich auch deinem Blog mit und hinterlasse auch ab und an ein Kommentar. Nachdem aber kürzlich die Apotheke am Frankfurt Hbf gepostet wurde, überkam mich ein solcher Grusel, dass ich selbst aktiv werden musste – dieses hässliche Ding als Beispiel für Frankfurter Apotheken, dass lässt mein hessischer Nationalstolz nicht zu (selbst wenn ich in Frankfurt gar nicht wohne).
 Deswegen findest du im Anhang ein paar Fotos der „Bock-Apotheke“ in Frankfurt-Bockenheim. Die besteht ununterbrochen seit 1822 und hat in genau diesem Gebäude auch den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden – was im zerbombten Frankfurt eine kleine Sensation ist.
 Die Fotos im Innenraum entstanden mit ausdrücklicher Genehmigung der Inhaberin. Der habe ich dann auch mal gleich dein Blog ans Herz gelegt.😉
Danke, Susepedia – Du hast recht: Frankfurt ist schön!
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oh, wow – noch diese hübschen Standgefässe! Klassik.

Apotheken aus aller Welt, 654: Flensburg, Deutschland

Michael hat da wahre Schätze geliefert, hier kommt Apotheke nummer 2:

Anbei ein Bild der Nikolai-Apotheke in Flensburg. Das Gebäude ist das älteste Haus der Stadt, erbaut 1436.

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Ganz offensichtlich hat Flensburg mehr zu bieten als nur den Namen zu liefern für Negativpunkte beim Autofahren🙂

Apotheken aus aller Welt, 653: Husum, Deutschland

Ich habe bei meinen Reisen durch Norddeutschland die eine oder andere Apotheke fotografiert, weil ich einfach an deinen schönen Blog denken musste, als ich sie sah.
Anbei die Schwan-Apotheke in Husum. Leider war gerade überhaupt kein gutes Wetter…

Ja, das Apotheken-sehen ist eine bekannte Nebenwirkung des Blogs. Danke, Michael, dass Du sie auch fotografiert hast!

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Apotheken aus aller Welt, 652: Bad Reichenhall, Deutschland

Danke vielmals an Steffi für dieses Mitbringsel!:
diesen Sommer waren wir mal ganz exotisch ein paar Tage in Österreich im Salzburger Land.  Um von A nach B zu kommen fährt man zwangsläufig immer wieder durchs (deutsche) Berchtesgadener Land.  Ein Ausflug führte uns nach Bad Reichenhall, zur Alten Saline, ein Bild anbei zeigt das Haupthaus, in dem das Salzmuseum und so untergebracht sind.
Mitgebracht habe ich Dir ein paar Fotos von der Salinen-Apotheke, die in einem Nebengebäude der historischen Alten Saline untergebracht ist.
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