Nur, falls ihr noch eine Idee braucht für Muttertag …
und der Klassiker für Leseratten:
Nur, falls ihr noch eine Idee braucht für Muttertag …
und der Klassiker für Leseratten:
Der Titel „Equal Rites“ ist ein Wortspiel – nicht nur gleiche Riten (wie Einweihungsriten) sondern auch gleiche Rechte. Und darum geht’s dann irgendwo auch in diesem Buch, dem dritten in der Discworld Reihe.
Ich wünschte, ich hätte mit dem hier angefangen. Durch die ersten beiden habe ich mich (trotz gelegentlichem Amüsement ob den Ideen) mehr gequält. Sie waren etwas langatmig, aber zu gut geschrieben, als dass ich sie einfach weglegen konnte, hatten die Ideen, aber irgendwo kam es einfach nicht in Schwung. Und ich wurde mit den Figuren nicht wirklich warm.
Dieses Buch von Terry Pratchett spielt zwar auch in Discworld – wo die Erde wirklich eine Scheibe ist, die von 4 Elefanten getragen auf dem Rücken der riesigen Schildkröte A’Tuin durch das Weltall zieht – aber es ist eine in sich abgeschlossene Geschichte.
Auf der Discworld ist Magie etwas normales. Es gibt Magier und Hexen. Beide bearbeiten jedoch unterschiedliche Äste der Magie. Während die Zauberer mit den entsprechenden Talenten und der Macht, die ihnen mit dem Zaubererstab übertragen wird, auf die unsichtbare Universität gehen um ihr Werk zu lernen, gehen Hexen bei anderen Hexen in die Lehre. Das war schon immer so. Das ist auch ein „respektabler Beruf für eine Frau“: Hexe. Aber was, wenn ein Zauberer versehentlich (und unwiederbringlich) seine Macht an ein weibliches Kind weitergibt? Probleme für alle! Das ist.
Eine Frau kann kein Zauberer sein.
Oder?
Manchmal findet man so Bücher, die sind einfach … gut. Da liest man sich ein und ist schon nach wenigen Seiten so in der Geschichte drin, als sei man, naja, zu Hause. Dabei ist es nicht einmal so, dass die Umgebung dem entspricht, was man so allgemein kennt. Tatsächlich hat man zwischendurch irgendwo im Hinterkopf ein Aufblitzen von „Das ist aber eine geniale Idee!“, wenn wieder etwas ungewöhnliches auftaucht, oder etwas, das man so noch nicht gesehen hat.
Das Interessante ist, dass das noch häufiger bei Büchern passiert, die für Jugendliche geschrieben wurden (wenn man den Rezensionen glauben will). Harry Potter ist so eines, The Graveyard book von Neil Gaiman auch. Diese Bücher haben den Reiz, den Leser in eine Welt zu holen, die zwar ähnlich ist, wie unsere, aber doch so ganz anders. Und dieses „Anders“ ist dort halt so. Das ist normal. Es muss nicht erklärt werden, weshalb es Geister gibt oder Vampire oder Ghouls und was sie können und was nicht. Man lernt, genau wie die Hauptfigur des Buches:
So kommt es, dass der kleine Bod (kurz für Nobody) nach dem Anschlag auf seine Eltern und Geschwister auf einen Friedhof stolpert und von dessen Insassen (oder In-liegenden) aufgenommen und aufgezogen wird. Dass das nicht ganz einfach ist, kann man sich vorstellen. Für sein leibliches Wohl ist der einzige Friedhofsbewohner zuständig, der diesen auch körperlich verlassen kann: Silas – ein Vampir. Neben laufen, reden und lesen/schreiben lernt Bod auch ein paar eher geistertypische Fähigkeiten, die ihm später, als der Mörder seiner Eltern ihn sucht, von Nutzen sind. Daneben schliesst er Freundschaften, lernt von einer (ach, nee, das verrate ich jetzt nicht) über Ghule, und wie man richtig um Hilfe ruft, besorgt einer Hexe einen richtigen Grabstein und findet das älteste Grab … unter dem Friedhof.
Das Buch hat mir sogar noch besser gefallen als das letzte, das ich von Gaiman gelesen habe und mein Dank dafür gilt hier dem kinderdok.
Ein richtiges Wohlfühlbuch – auch nicht zu gruselig. Absolute Leseempfehlung nicht nur für Kinder.
Das ist die dritte Portion der bisher im Blog veröffentlichten Comics in und um die Apotheke.
Diese und noch viel mehr Cartoons gibt’s überarbeitet und in Buchform aufbereitet jetzt auch zu kaufen!
für alle und jeden: Einmal täglich:
auf Amazon und Createspace
und für diejenigen, die alle (oder zumindest die meisten der Cartoons) ohne Erklärungen verstanden haben gibt es: Einmal täglich – Essentials
“Essentials” ist auch für den Kindle und für alle E-Book Reader erhältlich, zum Beispiel bei Apples iBook-Store, Thalia, Ciando, Weltbild …
*Ja, die sind von mir. Urheberrecht vorbehalten. Wer eines davon brauchen will (on- oder offline): braucht meine Einwilligung. (Und bringt eine Quellenangabe – online ein Link.)
Junior hat in der Schule Bibliothekstage, an denen er Bücher ausleihen kann. Letztens kam er mit einem Was ist Was nach Hause: Planeten und Raumfahrt.
Oh, Nostalgie! Die hatte ich schon als Kind und … ich ging dann im Keller suchen … richtig: eine ganze Menge besitze ich dank meinen Eltern heute noch. Auch den spezifischen Band. Rechts meine Ausgabe von um 1980 – und links die Ausgabe der Schule:
Es hat sich einiges geändert seitdem. An dem Band merkt man es vielleicht sogar besonders deutlich. Damals ist man „gerade“ auf dem Mond gelandet – heute macht man Spaziergänge im Weltraum. Wir haben die ISS und Hubble und auch ein paar Einsichten mehr, was früher passiert ist.
Die Bücher sind momentan noch etwas „viel“ für Junior, aber er pickt sich schon beim gemeinsamen Anschauen dies und das heraus … und ich bin froh um sein Interesse. Die Bücher sind nämlich wirklich interessant und gut erklärt.
Das ist übrigens nicht der neuste Band. Seiner ist von 2001 – von 2013 gibt’s eine Neuauflage:
Ich sag ja, das ändert schnell.
