Mittel gegen Katzenplage

Wenn den Katern der Geruch der Wurzel in die Nase steigt, werden sie liebestoll. Dazu eine Geschichte:

Kommt ein Katzenfeind in eine südbadische Apotheke und verlangt wegen der vielen Katzen in seinem Garten nach Baldrian.
Der Apotheker kennt den Kunden und weiss, dass er keine Katzen mag.
„Sie wissen doch sicherlich, Baldrian vertreibt keine Katzen, er zieht sie an“, bemerkte der Apotheker.
„Das weiss ich“, entgegnete der Kunde und fährt fort: „Die Baldriantropfen werde ich in den Garten meines Nachbarn sprühen. Ich hoffe, von nun an bleibt mein Garten katzenfrei.“

Quelle: Scholz, Heinz; Hiepe, Frank: „Arnika und Frauenwohl“ (Heilpflanzen aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Nordschweiz)

Ein Erlebnis mit einem Profi

Da ist diese beschäftigte, hart arbeitende Apothekerin, die ein ruhiges Wochenende zuhause mit ihren Kindern verbringen will, während ihr Mann an einer Weiterbildung auswärts ist.

Ein Problem ergibt sich mit dem Ablauf in der Küche, also ruft sie den Sanitär (den Klempner).

Der Sanitär schaut sich das Problem an und sagt: „Ich kann das reparieren, aber bevor ich anfange, möchte ich ihnen dagen, dass es, weil es Wochenende ist, doppelt so viel kostet. Der Preis ist 80 Dollar die Stunde.“

„80 Dollar die Stunde!“, ruft sie aus. „ich bin Apothekerin und das ist mehr als ich mache in der Stunde!“

„Sie brauchen sich nicht schlecht zu fühlen“, sagt der Sanitär, „als ich Apotheker war, habe ich auch nicht so viel verdient.“

Quelle:  Humor in Pharmacy von Cliff Thomas, R. Ph. (September 10, 2000)

„Reiss Dir kein Bein aus“

Otfried von Zeltingen publizierte in seinem Buch „Riss dir ke Bein erüs“ eine amüsante Anekdote aus dem Elsass:

Ein Bauer aus Romansweiler trieb einen jungen Stier zum Fleischer nach Wassle. Als er gerade an einer Apotheke vorbei kam, blieb der Stier stehen, und der Bauer konnte ihn nicht dazu bewegen, weiterzulaufen. In seiner Unbeherrschtheit schlug der Landwirt auf das arme Vieh ein.
Der Apotheker beobachtete diese Szene, ging zum Erzürnten und wollte wissen, warum er das Tier schlage.
„Willst Du mich foppen? Du siehst ja selber, dass das Mistvieh nicht mehr geht“, schrie der Bauer.
Der Apotheker lächelte listig und sagte, er wisse ein gutes Mittel. Er ging in die Apotheke und kam nach kurzer Zeit wieder mit einem Pulver zurück. Dieses rieb er dem Tier einige Zentimeter unter dem Schwanz ein. Nach kurzer Zeit des Wartens wurde der Stier unruhig und sauste dann den Beiden davon.
Der Bauer war ganz verdattert.
In seiner Not blickte er den Apotheker Hilfe suchend an und sagte zu ihm: „Wenn’s beliebt, Herr Apotheker, jetzt musst mich auch einreiben, sonst erwische ich mein Stierlein nicht mehr.“

Quelle: Von Zeltingen, Otfried: „Riss dir ke Bein erüs!“, Sammlung und Deutung der witzigsten alemannischen, meist elsässischen Anekdoten, Selbstverlag, Traenheim, 2. Auflage 1972.

Um die Ecke bringen

Apotheker Frank Hiepe warnte anlässlich eines Interviews im Südwestfunk vor einer Verwechslungsgefahr von Bärlauchblättern mit den Blättern der giftigen Herbstzeitlose. Die Gefahr besteht deshalb, weil manchmal die Herbstzeitlose in der Nähe von Bärlauchbeständen wachsen und die Blätter von Laien nicht immer unterschieden werden können. Frank Hiepe erwähnte einen Vergiftungsfall: Eine Frau sammelte eine Portion Bärlauchblätter, die einige Blätter der Herbstzeitlose enthielt. Sie kochte damit ihrem Gatten ein feines Süppchen. Dieses Mahl überlebte der Mann nicht. Apotheker Hiepe erwähnte auch, wie man Bärlauchblätter leicht von anderen unterscheiden kann. Bärlauchblätter riechen und schmecken knoblauchartig.

Eine Kundin, die nach dem Interview in die Wiesental-Apotheke in Zell kam, meinte zu Frank Hiepe: „Herzlichen Dank für ihren guten Tipp.“ Der Apotheker glaubte zunächst, sie bedanke sich für den Ratschlag, wie man Bärlauchblätter von giftigen Blättern unterscheide. Aber die Kundin meinte etwas ganz anderes. Sie sagte: „Nun weiss ich, wie man jemanden um die Ecke bringen kann.“

Quelle: Scholz, Heinz; Hiepe, Frank: „Arnika und Frauenwohl“ (Heilpflanzen aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Nordschweiz)

Today: Towel day!

For a moment, nothing happened.Then, after a second or so, nothing continued to happen.

Human beings, who are almost unique in having the ability to learn from the experience of others, are also remarkable for their apparent disinclination to do so.

Space is big. You just won’t believe how vastly, hugely, mind-bogglingly big it is. I mean, you may think it’s a long way down the road to the drug store, but that’s just peanuts to space.

Ich bin ein grosser Fan von Douglas Adams, ich finde seinen Schreibstil einmalig amüsant – und auch schwierig zu übersetzen, ohne dass etwas verloren geht, darum lasse ich das hier.
Warum ich das heute bringe? Na, es ist wieder soweit, es ist Towel Day!
Zeige auch Du, dass Du ein Fan bist – und lauf heute mit einem Handtuch herum. So wie ich. :-)