Als ich die Glasflasche gesehen habe, konnte ich nicht widerstehen. Das gibt doch eine hübsche Pharma-Home-Deko, oder?
Der Stopfen ist nur darum so hoch, weil das Kabel noch da rein führt – ansonsten schliesst er perfekt.
Als ich die Glasflasche gesehen habe, konnte ich nicht widerstehen. Das gibt doch eine hübsche Pharma-Home-Deko, oder?
Der Stopfen ist nur darum so hoch, weil das Kabel noch da rein führt – ansonsten schliesst er perfekt.
Rainbow-Rice, Regenbogen-Reis. Darauf bin ich beim Surfen gestossen und ich wusste: Das will ich mit Junior auch machen. Das Projekt ist auch etwas für kleinere Kinder, die Zutaten ungiftig und das ganze super-einfach. Das braucht es:
In jede Ziplock Tasche mache man eine Tasse Reis.
In einem Gefäss daneben mischt man 2 Teelöffel Essig mit Lebensmittel-Farbe (mehr oder weniger, je nach gewünschter Intensität).
Dabei kann man auch schön ein bisschen Farbenlehre unterbringen:
Die Farb-Essig-Mischung gibt man zum Reis in die Tüten, schliesst sie gut (!) und überlässt Junior die Schwerarbeit, die Farben gut unterzumischen.
Danach sollte es etwa so aussehen:

Auf Backpapier ausgebreitet trocknet das ganze danach rasch an der Sonne (1 Tag maximal)
Und was macht man jetzt mit dem hübschen, bunten Reis?
Kleinkinder können das verwenden um den Tastsinn zu schulen – man kann in der Reismischung kleine Gegenstände verstecken, die sie heraussuchen müssen. Grössere Kinder können mit Leim und Reis farbige Bilder kreieren. Oder man kann es schichtenweise (wie Sand) in hübsche Gefässe abfüllen und die als Dekoration brauchen.
Das steht jetzt bei uns im Badezimmer. Mir gefällt es sehr!
Oder vielleicht besser „kochen“ mit Junior? Das sind die Zutaten:
Alles mischen, am besten dann über Nacht stehen lassen, damit auch alles vom Zucker gelöst ist – fertig!
Ich liebe Seifenblasen fast so sehr wie Junior – und mit der Mischung halten sie auch super-lange. Wir haben auch noch eigene Seifenblasenringe gebastelt: aus Blumendraht und mit etwas Wolle umwickelt. Da man den Ring gross machen kann … gibt es auch Riesen-blasen:
Und sie fliegen über die Dächer davon …
Lustig ist auch noch, wie die Blasen platzen wenn sie lange geflogen sind. Die bilden so eine Schicht, die sie fast wie kleine Fallschirme aussehen lässt, die abstürzen. Das liegt vermutlich am Zucker drin … vielleicht haben wir aber auch etwas zuviel genommen.
Das sind frühere Bastelarbeiten:
Einfaches kleines Projekt mit Junior vor Ostern: Gylcerinseife giessen.
1. Gratinform mit Frischhaltefolie auslegen
2. In Topf die Glycerinseife bei mittlerer Temperatur schmelzen, bis sie vollständig flüssig ist.
Ev. ätherische Öle untermischen, wenn man will, dass sie duftet
3. Glycerinseife in Gratinform giessen und erstarren lassen (dauert ca. 20-30 Minuten)
4. Mit Guetzliausstechern Löcherformen ausstechen.
5. Die herausgenommenen Seifenstücke schmilzt man wieder ein – eventuell in 2 Töpfen, wenn man 2 Farben möchte: Lebensmittelfarbe tropfenweise zugeben, bis gewünschte Farbintensität erreicht ist.
6. Die farbige geschmolzene Glycerinseife vorsichtig in die ausgestochenen Löcher füllen.
7. Alles erkalten und erstarren lassen
8. aus dem Block mit einem scharfen Messer kleinere Seifen schneiden. Alternativ könnte es auch sehr schön aussehen, wenn man grössere Formenausstecher hätte. Seifenreste kann man wieder einschmelzen und in Formen füllen.
9. Schön einpacken (mit Frischhaltefolie), Bändchen drum.
10. fertig zum verschenken!
Man nehme:

1/2 Tasse Zitronensäure (etwa 100g)
1 Tasse Natron (ca. 200g)
3/4 Tasse Maisstärke
verrühre alles in einem Topf zusammen …
mische 1/4 Tasse Roh-Rohrzucker darunter
(oder lasse mischen)
…
In eine Sprühflasche füllt man etwas Wasser und gibt Lebensmittelfarbe dazu, bis man eine satte Farbe hat (ich habe zuwenig genommen, darum sind unsere eher blass herausgekommen)

Jetzt kommt der kritische Teil: Man muss die Mischung damit besprühen und dazwischen mischen. Sie soll feucht werden, aber nie so nass, dass sie zu schäumen anfängt. Man mischt solange, bis das Ganze die Beschaffenheit von feuchtem Sand hat, der sich mit den Händen formen lässt.
Dann gibt man tropfenweise Ätherisches Öl bei (wir haben nochmal Blutorange gemommen), bis der Geruch so ist, wie man will (etwa 1 Teelöffel).
Alles gut mischen mit den Händen oder Metallöffel. Wenn die Mischung zu trocken wird, nachsprühen.
Jetzt füllt man die Masse in Eiswürfelfomen (aus Silikon wäre am besten, Plastik geht auch, auch wenn man es nicht so gut rausbekommt). Leicht andrücken.
Weil ich noch Masse übrig hatte (unsere Eiswürfelformen sind offenbar zu klein) habe ich noch mit Guetzliformen experimentiert. Das geht auch – es ist einfach schwerer, die Bömbchen da wieder rauszubekommen.
Bei Raumtemperatur über Nacht (oder länger) trocknen lassen. In Gläser abfüllen oder in Zellophan packen.
Ins Bad geworfen sprudeln / schäumen diese „Badebomben“ weil die Zitronensäure mit dem Natron reagiert – dabei entstehen Bläschen aus Kohlensäure – wie bei einer Brausetablette zum trinken …
Weitere Bastelarbeiten mit Junior:
Man nehme:
250g Seifenflocken in einer grossen Schüssel
+
In einem Glas mischt man 3 Teelöffel Mandelöl mit 1 Teelöffel ätherischem Öl (z.B. Blutorange)
+
diese Mischung gibt man zu den Seifenflocken und mischt ….
…
(oder lässt mischen)
…
In einem Glas mischt man jetzt 6 Esslöffel heisses Wasser und Lebensmittelfarbstoff (z.B. rot) nach Belieben.
+
Diese Mischung gibt man auch zu den Seifenflocken – am besten portionenweise – und knetet solange, bis es einen Teig gibt, der glatt ist.
…
(oder lässt kneten)
…
Diesen Seifenteig kann man jetzt nach eigener Fantasie weiter bearbeiten:

+
Man kann ihn auswahlen und mit Guetzli-Förmchen Formen ausstechen
+
Man kann ihn in Sandförmchen vom Strandurlaub pressen (in dem Fall lohnt es sich, etwas Mandel-Öl aufzupinseln, damit er nicht klebt)
…
Und am Schluss hat man eine Menge kleiner Seifen … ideal zum verschenken!
Übrigens: Seifenflocken, Mandelöl, Lebensmittelfarbe und ätherisches Öl gibt es in Drogerie und Apotheke.
Ist das nicht gelungen ? :-) Und es hat Spass gemacht!
