Die etwas *andere* Anwendung

Manchmal werden Medikamente anders angewendet, als auf der Packung steht, oder als man denkt.

Zum Beispiel:

Bepanthen Nasensalbe: in Deutschland gibt es das genau gleiche Produkt, nur dass darauf Bepanthen Augensalbe steht. Man kann aber auch das Schweizer Produkt für die Augen verwenden – und manche Augenärzte schreiben das auch so auf. Es ist gut für sehr trockene Augen, speziell Nachts. Achtung: die Haltbarkeit ist nach dem Öffnen auf wenige Tage begrenzt. Das gilt besonders für die Anwendung am Auge, wo das Produkt keimfrei sein muss.

Dagegen ist die Louis Widmer Augensalbe der Geheimtipp einer Narbensalbe. Es gibt kaum Besseres um Narben vorzubeugen. Wichtig ist wie bei allen Narbensalben die tägliche Anwendung – und gut einmassieren!

Du hast ständig einen Druck auf den Ohren, der gelegentlich schmerzhaft sein kann? Probier’s mal mit Nasenspray – aber nicht in die Ohren, sondern in die Nase. Der abschwellende Spray sorgt dafür, dass im ganzen Rachenraum die Schleimhaut abschwillt, dadurch öffnet sich auch die Verbindung zwischen Rachen und Ohr – und der Druck geht weg. Achtung: Nasensprays nie länger als 7 Tage am Stück anwenden!

Bei ständig geschlossenen Tränenkanälen (kommt bei Babies häufiger vor, dann haben sie oft Augenentzündungen) kann man probieren die Tränenkanäle mit Nasentropfen, die man in die Augen gibt zu öffnen, rsp. offenzuhalten. Wichtig: Erwachsenen-nasentropfen (z.B. Nasivin 0.1%) verwenden und die Tränenkanäle abschliessend leicht massieren. Überlaufende Tropfen abtupfen.

Schwarzteebeutel sind nicht nur was zum Tee machen. Bei leichten Augenentzündungen und „Urseli“ helfen sie auch: einfach Beutel mit kaltem Wasser anfeuchten, etwas ausdrücken und auf die Augen legen. 2-3 x täglich je 10 Minuten können Wunder bewirken. Schwarztee ist dabei besser als Kamille – die kann nämlich Allergien auslösen.

Das hilft übrigens auch bei Augenringen. Dagegen ist von der Anwendung von Hämorrhoidensalbe dort dringend abzuraten!

Das ist Junior als er etwa 7 Monate alt war. Da hatte er eine ziemliche Augenentzündung – die Teebeutel sehen zwar doof aus, haben aber geholfen. Er schläft in dem Moment natürlich, wach würe er sie innert sekundenfrist herunterreissen.

perfektes kleine-Jungen-Essen

Fotzelschnitten!

Rezept: Milch und Ei (ganz) zusammen verquirlen, Brotschnitten darin einweichen, dann mit etwas Butter in der Pfanne anbraten. Dazu reicht man Apfelmus, Zucker, Zimt

Vorteile für Mama: geht schnell, enthält Calcium (wegen der Milch) und Proteine (aus Ei)

Vorteile für Junior: kann man im Notfall auch problemlos mit den Fingern essen. Besteht aus Juniors Lieblingsgrundnahrungsmittel: Brot und dazu gibt es Apfelmus, was er auch sehr gerne hat.

Und das Beste: auch Kuschelbär isst es sehr gerne.

Die kleinen Lehren des Lebens

– oder: Gedanken zu einem positiven Leben –

entnommen aus dem Buch „Life’s Little Instructions“

geschrieben von Jackson Brown Jr.  für seinen Sohn, „als er das Haus verliess um in die Welt hinauszugehen“.

Ich habe das so wahr … und so schön gefunden, dass ich hier ein paar Dinge aus dem Buch zitieren möchte (ohne spezielle Reihenfolge). Das sind alles Dinge, die ich Junior auch gerne beibringen möchte:

Sing in der Dusche.

Behandle jeden so, wie Du selbst behandelt werden möchtest.

Schau Dir mindestens einmal im Jahr einen Sonnenaufgang an.

Stell den Toilettensitz wieder nach unten.

Verweigere nie hausgemachten Kuchen.

Strebe nach Exzellenz, nicht Perfektion.

Pflanz einen Baum an Deinem Geburtstag.

Lerne 3 saubere Witze.

Gib geliehene Fahrzeuge mit vollem Tank zurück.

Mache täglich 3 Leuten Komplimente.

Verschwende nie die Gelegenheit jemandem zu sagen, dass Du ihn liebst.

Verlass alles ein bisschen besser, als Du es vorgefunden hast.

Halte die Dinge einfach.

Denke Grosses, aber geniesse kleine Freuden.

Benutze Zahnseide.

Frag nach einer Gehaltserhöhung, wenn Du denkst, Du hast sie verdient.

Vergib Dir und anderen.

Sag oft „Danke “.

Sag oft „Bitte“.

Vermeide negative Personen.

Kauf was auch immer Kinder im Vorgarten verkaufen.

Erinnere Dich an anderer Leute Geburtstag.

Versuch immer, Dich zu verbessern.

Nimm im Kofferraum Starterkabel mit.

Habe einen festen Händedruck.

Sende viele Valentinskarten.

Unterschreib sie mit „Jemand der denkt, Du bist unglaublich“.

Schau den Leuten in die Augen.

Sei der erste, der „Hallo“ sagt.

Benutz das gute Besteck.

Gib alles zurück, was Du ausgeliehen hast.

Mach neue Freunde, aber halte die alten in Ehren.

Behalte ein paar Geheimnisse.

Sing in einem Chor.

Pflanz Blumen in jedem Frühling.

Halte einen Hund oder eine Katze.

Akzeptiere immer eine ausgestreckte Hand.

Hör auf andere zu beschuldigen.

Übernimm Verantwortung für jedes Gebiet Deines Lebens.

Wink Kindern zurück.

Sei da, wenn Leute Dich brauchen.

Erwarte nicht, dass das Leben fair ist.

Unterschätze nie die Macht der Liebe.

Trink Champagner – einfach so.

Leb Dein Leben als ein Ausdruck, nicht als eine Erklärung.

Hab keine Angst zu sagen „Ich habe einen Fehler gemacht“.

Hab keine Angst zu sagen „Ich weiss es nicht.“

Gib auch für kleine Verbesserungen Komplimente.

Heirate aus Liebe.

Halte Deine Versprechen, was auch kommt.

Schüre alte Freundschaften wieder an.

Zähle Deine Errungenschaften.

Ruf Deine Mutter an.

So long and thanks for the fish!

Das ist ein wirklich erstaunliches Video. Seht’s Euch an!

Die Wissenschaftler streiten sich ja heute noch über die Intelligenz der Delfine. Es gibt solche, die sagen, sie seien nicht intelligenter als ein Goldfisch – und andere erklären sie für so intelligent (oder noch intelligenter) als der Mensch.

Wenn man das Gehirn anschaut, ist es etwa so gross wie das menschliche Gehirn. Wenn man die Fältelung anschaut, ist es sogar noch komplexer als unseres.

Das ist natürlich noch kein Beweis. Genauso wenig wie ihre Bereitschaft Kunststücke zu lernen und zu zeigen (wobei: das oben hat ihnen niemand beigebracht).

Aber Intelligenz zu beweisen ist sowiso schwierig. Ich denke, es ist auch falsch „unsere“ Intelligenz als die einzige gelten zu lassen.

Ich persönlich finde es zum Beispiel intelligenter Luftringe zu blasen statt Rauchringe ….

Milde Spende

Ein Nordafrikaner läuft im Quartier von Tür zu Tür und kommt auch in die Apotheke:

„Ich sammle Medikamente für auf Afrika. Am interessantesten wäre Valium oder Rohypnol …“

Ja klar.

Aber auf der ernsthaften Seite: Bis vor ein paar Jahren habe ich aus den Medikamenten, welche die Leute zurückbringen, weil sie sie nicht mehr brauchen die noch verwendbaren Mittel heraussortiert, um sie einem Hilfswerk zu schicken, das sie dann z.B. in Afrika oder wo sind sonst gebraucht werden verwendet.

Obwohl diese Medikamente an Institutionen geliefert wurden, die damit umgehen können, dürfen wir das nicht mehr.

Es ist jetzt gesetzlich verboten.

Der Grund: Medikamente gelten als Sonderabfall (von wegen den Inhaltsstoffen müssen sie speziell entsorgt werden) und Sonderanfälle dürfen nicht exportiert werden.

Also muss ich jetzt auch eigentlich noch brauchbare Medikamente zum Verbrennen geben statt dass sie jemandem zu Hilfe kommen könnten.

Na danke.

Ich kann begreifen, dass es nicht viel Sinn macht Medikamente irgendwelchen Menschen in die Hand zu drücken, die nicht damit umgehen können (inklusive dem Nordafrikaner oben, wobei der nicht auf Medikamente im allgemeinen aus war), aber Lieferungen an Spitäler und Ärzte?

Da wiehert der Amtsschimmel. Und die Apothekerin nervt sich.

Umzug Feuerwehr-Style

Umm, ja, das ist unser Sofa.

Das Bild stammt von unserem Umzug vor 4 Jahren, genauer gesagt unserem Zusammenzug.

Ich wusste schon als ich das Sofa bekam, dass ich Probleme haben würde, es wieder aus der Wohnung heraus zu bekommen. Ich wohnte damals im 3. Stock (kein Lift) und liess mir das Sofa nach Hause lefern. In Plastik verpackt und zusammengeschnürt passte es gerade so durch das Treppenhaus und mit etwas Quetschen auch durch die Türe.

Aber wie es wieder raus kriegen, nachdem es ein paar Jahre „eingesessen“ wurde?

Schliesslich lehnten wir uns im Anhang an eine Fahrübung die Leiter der Feuerwehr aus. Kuschelbär und ich sind ja beide Mitglieder der Feuerwehr (ich habe nach 13 Jahren Babyhalber inzwischen aufgehört) und mit Hilfe der Drehleiter haben wir das Sofa problemlos innert 5 Minuten via Balkon aus der Wohnung geholt – halt „gewusst wie“ :-)