Wirkung in Rekordzeit

Wie wirkt die Schmerz-Tablette am schnellsten?

(Das folgende gilt für Tabletten, die man nicht regelmässig nehmen muss, denn bei denen ist ja ein möglichst gleichbleibender Wirkstoffspiegel im Körper das Ziel.)

Der Wirkstoff muss erst gelöst werden, bevor er aufgenommen werden kann. Darum: genug zur Tablette trinken oder gleich Brausetabletten nehmen.

Die Tablette muss durch den Magen in den Darm, erst dort wird sie aufgenommen.

  • Ein voller Magen bremst hier also: d.h. die Tablette vor dem Essen nehmen.
  • Fettes Essen hemmt die Magenentleerung zusätzlich, es kann also lange gehen, bis die Tablette endlich wirkt.
  • Saure Getränke: Kohlensäurehaltiges Sprudelwasser, Cola bremsen die Magenentleerung ebenfalls. Besser ist normales Wasser.
  • Kaltes Wasser bremst die Magenentleerung, warmes (nicht heisses) fördert es.
  • Der Magenausgang liegt (von vorne gesehen) auf der linken Seite. Wenn man will, dass sich der Magen etwas schneller leert, sollte man also auf die rechte Seite liegen (dann ist der Magenausgang nach unten) – oder aufrecht stehen oder sitzen bleiben.
  • Schmerzen verlangsamen die Magenentleerung. Das ist ziemlich doof, wenn man Kopfschmerzen  (auch Migräne) hat und eine Tablette nimmt, weil sie dann einfach lange im Magen liegen bleibt. Im Extremfall hilft hier ein Magenbewegung-anregendes Mittel (wie Motilium), so dass die Magenentleerung schneller stattfindet – und ausserdem ist einem dann nicht so schlecht.

Wenn Du also willst, dass Dein Schmerzmittel in Rekordzeit wirkt, nimm es in Brausetablettenform in 1 ganzen Glas lauwarmem Wasser auf leeren Magen und lege Dich danach ein paar Minuten auf die rechte Seite.

Voilà!

Perfektes Kleine-Junge-Essen (2)

Überbackene Griess-schnitten mit Käse

Rezept:

Griessbrei nach Anweisung zubereiten mit Milch, etwas Salz und etwas Butter

etwas Käse unterrühren (in Stückchen oder gerieben)

Brei etwa 3 cm hoch in eine Auflaufform geben

mit geriebenem Käse und etwas Muskatnuss bestreuen

im Backofen ca. 20 Minuten überbacken.

Dazu serviert man Salat oder Gemüse

Gemüse in weicher Form mögen Kinder definitiv besser als Salat, Junior isst ihn jedenfalls (noch) nicht.

Aber Griessbrei ist fein! Gut ist auch, dass man das relativ fleckenfrei spachteln kann.

Und wenn man ihn abends macht, hilft die Muskatnuss beim Einschlafen!

Übrigens: Muskatnuss ist ein Halluzinogen – also wirklich nur sparsam verwenden.

Statt im Griessbrei kann sie natürlich bei Einschlafschwierigkeiten mit einem Glas warmer Milch und etwas Zucker darin gegeben werden.

Pädophil = Kinder-„liebend“? Der glatte Hohn!

Das ist ein Thema, das mich sehr auf die Palme bringt. Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen. Z.T. sehr kleine Kinder. Pädophil ist das falsche Wort. Kinderschänder trifft es eher. Meiner Meinung nach sollte man diese einsperren – und zwar lebenslänglich. Es hat sich gezeigt, dass die Rückfallquote sehr hoch ist. Für die sexuell missbrauchten Kinder bedeutet dass in jedem Fall ja auch Lebenslanges Leiden, weshalb sollte das für die Täter anders sein? Und für eine Chance dasselbe wieder anderen Kindern anzutun?

Oft sind es ja nicht Fremde, die das den Kindern antun, v.a. bei sehr kleinen Kindern, es sind Verwandte, Lehrer, Erzieher, Sportleiter– es ist wesentlich einfacher für die Täter, wenn die Kinder ein gewisses Verhältnis zu ihnen haben, dann können sie den Kindern Schuldgefühle einreden, sagen, dass es normal sei, dass das ihr kleines Geheimnis ist, etc. Es ist so wichtig, dass man den Kindern beibringt, dass sie zu jedem „Nein“ sagen dürfen, der ihnen körperlich zu nahe tritt und dass sie auch damit zu den Eltern kommen können und das sagen.

Dass jemand tatsächlich dem Kind auf der Strasse „auflauert“ und es verschleppt kommt seltener vor, als uns die Medien glauben lassen – man hört heutzutage einfach viel mehr davon. Wie das Mädchen, das in Leipzig jetzt tot aufgefunden wurde – und es würde mich nicht wundern, wenn sich herausstellt, dass das ein schon einschlägig vorbestrafter Pädophiler war.

Das Internet ist (leider) der ideale Tummelplatz für die Pädophilen: anonym, weitreichend, perfekt um rasch Bilder oder Videos auszutauschen – und auch um neue Opfer kennenzulernen.

Man hört ja immer wieder davon. Wen es interessiert, der kann auf dieser Seite (englisch) nachlesen, wie diese Monster vorgehen: Vorsicht, die dargestellten Chats sind z.T. sehr grafisch.

Die Leute auf dieser Seite jagen die Jäger. Sie geben sich in Chaträumen als Minderjährige aus. Wenn ein Pädophiler sie anspricht und wirklich Anstalten macht, sie zu treffen, sind sie mit der Polizei vor Ort, um ihn festzunehmen.

Wenn es das bei uns auch gäbe, ich würde mich sofort melden.

Denn wird denkt, das gäbe es nur in Amerika oder „woanders“, dem empfehle ich, sich einmal in einem Chatroom als 12, 13 jähriges Mädchen oder Junge auszugeben (oder jünger, nach unten geht immer).

Ich habe das einmal gemacht auf Odigo (den gibt es jetzt nicht mehr). Ich hatte keinen besonders „herzigen“ Namen gewählt und gab mich nicht aufreizend. Trotzdem hatte ich innert 30 Minuten über 10 Anfragen von Männern (nicht Jugendlichen, sondern älter als 20) zum Chatten. 4 nach Zufall ausgewählt und alle 4 kamen innert kürzester Zeit zur Sache: „Bist Du alleine zu Hause?“, „Was für Unterwäsche trägst Du?“ „Schickst Du mir Fotos von Dir?“, „Wo wohnst Du? Ich komme Dich besuchen“ …  Und hartnäckig, selbst als ich keinerlei Zugeständnisse machte und keine Adresse genannt habe, immer wieder die Frage danach…

Echt, mir wurde schlecht davon, körperlich schlecht. So dass ich das Experiment schnell abbrach.

Einem (der nach der Adresse gefragt hat) habe ich dann gesagt, dass ich nicht 13 bin sondern 30 – und dass ich ihm die Polizei auf den Hals hetzen würde, für das was er da versucht hat. Er hat nur gelacht – weil er weiss, wie schwierig das ist über das Internet.

Darum bin ich für eine Überwachung des Chatverhaltens von Kindern. Ich weiss noch nicht genau, wie durchführbar das ist, aber ich denke, dass ich das Junior, wenn er gross genug ist bald einmal erklären werde, wie er sich verhalten muss im Netz – und wie nicht. Und falls er chattet, sollte das unter meiner Aufsicht sein.

Gute Seite für Kinder: Security4kids

Gute Seite für Erwachsene: Stopp-Kinderpornographie

Eine dicke Lippe riskiert

Frau mit ziemlich geschwollenen Lippen (man nennt das auch Quincke Ödem) kommt und will etwas dagegen. Sie weiss schon, dass sie das letzte Mal das hatte, als sie allergisch reagierte.

Die Drogistin versucht abzuklären, an was es liegt, dass sie jetzt so eine Reaktion hat.
Die Frau meint, sie sei allergisch gegen Fisch und Meeresfrüchte, hätte aber schon lange keine mehr gegessen.
Drogistin: „Haben sie irgendetwas gewechselt: Kosmetika, Waschpulver …?“
Kundin: „Nein.“
Drogistin: „Nehmen sie irgendwelche Medikamente ein, auch selbstgekaufte?“
Kundin: „Ja, gelegentlich Aspirin, Voltaren Gel, Pernaton Kapseln … „
Drogistin: „Halt! Pernaton Kapseln? Die mit Grünlippmuschelextrakt?“ – Das ist die Erklärung. Muscheln sind natürlich auch Meeresfrüchte.

Sie will es aber partout nicht glauben, dass sie davon die Reaktion hat – die seien schliesslich so gesund, hat sie gehört.
Mag schon sein – aber für sie nicht. Die geschwollene Lippe ist nur der Anfang, wenn sie nicht aufhört, riskiert sie, dass ihre Luftwege zuschwellen.

Defekt – oder?

Kunde: „Da scheint etwas nicht zu stimmen mit meinem Blutzuckermessgerät.“

Apothekerin: „Zeigen sie es mir mal.“ ….

„Hmm, das scheint ja geschmolzen zu sein. Was ist passiert?“

Kunde: „Es wurde nass und da habe ich es zum trocknen in den Backofen gelegt …“

Apothekerin „…“

„Wie wäre es, wenn wir es einfach ersetzen?“

***

Frau von der Spitex holt für einen Patienten ein neues Blutzuckermessgerät, will aber keine Instruktion, wie es funktioniert: „Ich weiss das, ich bin Krankenschwester“.

Ein paar Stunden später kommt sie zurück und sagt: „Das Ding funktioniert nicht!“

Die Apothekerin testet es und als sie den Teststreifen in den Schlitz steckt, kommt Blut heraus.

Offensichtlich hat die Schwester versucht das Blut direkt in den Apparat zu kriegen. Igitt.

Auch das gab ein neues Gerät.

***

Kunde kommt mit neuem Blutdruckgerät wieder, das er gekauft hat. Er beklagt sich: „Die Anzeige ist immer dieselbe, das Gerät muss kaputt sein, das kann nicht stimmen!“

Blick auf das Blutdruckgerät zeigt, dass er immer noch den Kleber mit den Mustermessungen über der Anzeige hatte ..