Wie der Weihnachtsengel oben auf den Baum kam

Vor langer Zeit und weit weit weg, bereitete sich Santa auf seinen jährlichen Ausflug vor.

Aber überall gab es Probleme. Vier seiner Elfen wurden krank und darum wurden sie nicht fertig mit der Spielzeugproduktion – da begann Santa den Druck zu fühlen, wenn man mit dem Produktionsplan im Rückstand ist. Dann sagte Frau Claus ihm auch noch, dass ihre Mutter sie besuchen kommen würde, und das stresste Santa noch viel mehr.

Als er anfing die Rentiere zu zäumen, krachte der Schlitten und der Sack mit den Geschenken fiel herunter und verstreute überall das Spielzeug.

Total frustriert ging Santa ins Haus, um sich einen Kaffee mit einem Schluck Whisky zu machen.

Als er den Schrank öffnete, fand er, dass die Elfen am Alkohol gewesen waren und nichts übrig gelassen hatten. In seinem Frust liess er die Kaffeekanne fallen, die am Küchenboden in hunderte kleine Teile zerschellte. Er ging den Besen holen und musste feststellen, dass Mäuse das Reisig weggefressen hatten. Genau da klingelte es und Santa ging fluchend zur Tür.

Er öffnete die Tür und da war ein kleiner Engel mit einem grossen Weihnachtsbaum.

Der Engel sagte: „Wo willst Du den hinhaben, Alter?“

Und das, liebe Freunde, ist die Geschichte, wie der Engel oben auf den Weihnachtsbaum kam.

Medikamente per Internet? Besser nicht.

Wenn man bedenkt, wieviele der Medikamente, die man per Internet bestellen kann gefälscht sind, mit nicht getesteten Inhaltsstoffen, z.T. giftigen Zusätzen, mit falschen Angaben auf der Packung und wenn man sieht, wo die meisten dieser Tabletten herkommen (aus Billigwerkstätten in Hinterhöfen oder alten Fabriken in Drittweltländern) … also, mir wäre meine Gesundheit zu wichtig, als sie so aufs Spiel zu setzen. Nur weil man ein paar Franken sparen will, oder nicht den offiziellen Weg gehen will – der durchaus da ist: Auch Dein Arzt  kann Dir Viagra, Cialis etc. verschreiben.

Kotzende Babies

Passend zum gestrigen Thema: Eine Zusammenstellung einer ganzen Menge kotzender Babys findet sich hier:

Dass einem Baby nach dem Essen die Milch wieder hochkommt, kommt noch relativ häufig vor. Darum muss es noch lange nicht krank sein. Manche schlucken einfach beim trinken viel Luft, die dann mit etwas Milch hochkommt (darum ist das „Bäuerchen machen“ nach dem Essen so wichtig).

Bei anderen ist der Schliessmuskel zwischen Magen und Speiseröhre noch etwas locker – wenn das aber häufiger vorkommt und andauert, gehört das vom Arzt angeschaut, es könnte eine Pylorusstenose sein.

Auch zum Arzt gehören Babies, wenn sie lustlos werden,Fieber haben, zuviel Wasser verlieren (sieht man daran, dass die Windeln trocken bleiben), wenn Krämpfe, geschwollener Bauch, Bauchschmerzen auftreten oder man Blut oder Galle im Erbrochenen sieht.

Daneben gibt es noch die üblichen Fälle: Babies kotzen auch wegen Reisekrankheit, verdorbenem Essen, Noroviren, Rotaviren oder manchmal auch einfach, weil sie sich aufregen.

Wie man sehen kann, kommt das häufig vor (darum gibt es wohl auch viele Filmaufnahmen davon). Das Gute daran ist, dass das Erbrochene bei weitem nicht so eklig ist wie beim Erwachsenen. Es handelt sich ja nur um geronnene Milch, so wie Joghurt. Und so riecht das auch.

Noroviren – ein Erfahrungsbericht

Nachdem ich vorher die trockenen Fakten über Noroviren gebracht habe, kommt hier ein persönlicher Erfahrungsbericht – Vorsicht, vielleicht besser nicht beim Essen lesen!

Junior (damals 13 Monate alt – das war letzten Herbst) fängt Sonntag Nacht plötzlich an zu schreien wie am Spiess. Als ich ihn hochnehme, um ihn zu trösten, übergibt er sich schwallartig. Kleider und Bettzeugs wechseln, Junior, der wieder ruhig ist, zurück ins Bett legen.

Nach 1 Stunde fängt er wieder an zu schreien, und kotzt diesmal Kuschelbär übers PJ. Selbes Prozedere nochmals, nur kommt das arme Kind jetzt zu uns ins Bett. Etwa alle Stunde muss er wieder brechen, dazwischen ist er unruhig (Magenkrämpfe?).

Gegen Morgen beruhigt sich das Ganze etwas, allerdings kommt der Morgenschoppen um 11 Uhr komplett wieder hoch – danach will er nichts mehr essen. Wenigstens trinkt er noch genug Tee, Kinder verlieren sehr schnell viel Flüssigkeit durch Erbrechen und Durchfall und müssen darum häufig ins Spital.

Mit Itinerol für Säuglinge gibt sich das Erbrechen, allerdings hat er inzwischen Durchfall bekommen – sehr flüssigen, was ausser dem Windel- noch häufiges Kleider-wechseln nach sich zieht. Der Appetit auf Essen ist praktisch nichtexistent, ansonsten ist er fit. Ich gebe ihm Bioflorin zum Aufbauen der Darmflora.

Am Dienstag (2. Tag) nur noch Durchfall (aber häufig! und ebenso häufiges Kleiderwechseln) aber er isst wieder ein bisschen was.

Zurückrechnen zeigt, dass er das Virus im Tagi aufgelesen haben muss und tatsächlich bestätigt telefonisches Nachfragen, dass dort der Virus umgeht (etwas, was ich das nächstemal lieber Vorher wissen will).

Am Dienstag abend habe ich dann selbst ein leichtes Grummeln im Bauch. Nachts um 12 reicht es gerade noch auf die Toilette, bevor sich das Essen schwallartig verabschiedet – oben und unten hinaus. Zum Glück haben wir ein Lavabo direkt vor der Toilette! Danach fühle ich mich besser, bis sich das Ganze 1 Stunde später nochmals wiederholt .. und nochmals und nochmals … bis nichts mehr drin ist, was rauskommen könnte.

Itinerol hilft auch mir gegen die Übelkeit, aber nicht gegen das Schwäche- und Krankheitsgefühl. Den Mittwoch verbringe ich halbtod zwischen Bett und Toilette. Ich habe absolut keinen Appetit und das einzige, was ich zu mir nehme ist Tee und Zwieback und dazwischen etwas Cola. Gegen Abend macht mein Mann eine Suppe, die schaffe ich zu essen. Danach geht es wieder steil aufwärts.

Mein Mann hatte übrigens nur ein bisschen Durchfall – offensichtlich nützt das Actimel das ich ihn zwinge zu nehmen wegen seinem schlechten Immunsystem doch etwas…

Noroviren – die Fakten

Wie jeden Herbst häufen sich die Berichte von Norovirus Ausbrüchen. Es ist relativ typisch, dass der Erreger in der geschlossenen Umgebung rasch um sich greift. Oft hört man auch von Kreuzfahrtschiffen, Spitälern, Altersheimen oder Skilagern die befallen wurden.

Aber was sind die Noroviren wirklich? Wie ist der Krankheitsverlauf? Und: was kann man dagegen tun?

Noroviren sind eine Gruppe von Viren, welche „Magen Darm Grippe“ oder Brechdurchfall verursachen.  30% der Brechdurchfälle bei Kindern und 50% bei Erwachsenen werden durch sie verursacht. Oft treten sie in den Wintermonaten vermehrt auf. Hat man die Krankheit einmal durchgemacht, ist man trotzdem nicht immun, da es eine Vielzahl verschiedener Noroviren gibt.

die Symptome sind: Erbrechen (oft plötzlich, explosiv) und Durchfall (wässrig) sowie Übelkeit, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Krämpfe sowie gelegentlich leichtes Fieber.

Noroviren sind sehr ansteckend. Die Viren sind im Stuhl und Erbrochenen der infizierten Person vorhanden. Auch nach der Erkrankung ist man noch 2-3 Tage lang ansteckend.

Die Infektion erfolgt über den Mund. Übertragung auf andere Personen ist möglich durch:

  • direkten Personenkontakt (Pflege kranker Personen, via Hände)
  • Kontakt mit in der Luft schwebenden Teilchen, die nach dem explosiven Erbrechen auftreten
  • Kontakt mit Oberflächen oder Gegenständen, die mit Noroviren verunreinigt sind (die Viren überleben recht lange und können nur durch gute Desinfektion eliminiert werden)
  • Essen oder Trinken von Nahrungsmitteln, die von mit dem Norovirus infizierten Personen verunreinigt wurden.

Die Inkubationszeit beträgt 10 – 50 Stunden (so lange dauert es vom Kontakt mit dem Virus bis zum Ausbruch der Krankheit)

Dauer der Erkrankung: 1 -2 Tage, danach klingen die Symptome ab. Obwohl die Beschwerden heftig sind, ist der Verlauf meist gutartig.

Behandlung: es gibt keine Impfung, keine antiviralen Mittel die helfen und Antibiotika sind unwirksam.

Man behandelt die Symptome:

  • der Flüssigkeitsverlust, kann v.a. bei Kleinkindern gefährlich werden: viel trinken,
  • den Elektrolytverlust: fertige Elektrolytlösungen (wie Oralpaedon, Normolyteral) oder Cola und Salzstängeli.
  • Übelkeit, Erbrechen: Itinerol (am besten als Zäpfchen, die bleiben länger drin)
  • Durchfall: Imodium oder Generika: Lopimed, Loperamid
  • Aufbau der Darmflora: Bioflorin, Perenterol

Vorbeugung einer Ansteckung:

  • Von infizierten Personen fernbleiben / diese Isolieren und zwar bis 2-3 Tage nach Abklingen der Symptome.
  • gute Händehygiene: häufiges Händewaschen und -desinfizieren.
  • Waschen und desinfizieren von Oberflächen und Gegenständen, die mit Stuhl und Erbrochenen im Kontakt gekommen sind. Mit: 0.1% Javel-lösung oder 98% Alkohol. Normale Desinfektionsmittel wie Chlorhexidin oder Alkohol 70% nützen zuwenig.

Linktausch?

Dieses Mail bekam ich vor ein paar Tagen:

Hallo Pharmama

da ich mich als Webmaster mit dem Thema Männergesundheit und Potenz beschaeftige ist mir Ihre schöne und informative Webseite http://www.pharmama.ch aufgefallen und ich würde mich über einen Linktausch freuen !

Würde gerne aus der Blogroll oder direkt aus einem Text zum Thema Potenzmittel einen Link auf meine Website http://www.irgendein-dubioser-internetmedikamentenversand.de* bekommen  und kann Ihnen dafuer …

z.b. einen Link hier http://www.gefälschtemedis.de* oder http://www.unwirksamemittelchen.de*  anbieten…

Interessiert ??? Bitte um Antwort !

Gruss, Alex

Meine Antwort:

Lieber Alex, wenn Sie meine Website gelesen hätten, dann hätten Sie vielleicht gemerkt, dass ich eine Apothekerin bin – und von daher nicht gerade interessiert daran Leute irgendwohin zu schicken, wo sie von unqualifizierten Stellen womöglich noch gefälschte Arzneimittel bekommen und sich die Gesundheit ruinieren.

Darum verzichte ich (dankend).

Pharmama

* alle webadressen (ausser der eigenen) wurden geändert und existieren nicht real.

-kein Wunder fehlen mir die Backlinks – ich bin zu wählerisch!

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Linktausch, aber ich würde eher mit seriösen Stellen tauschen (ich bin sicher die gibt es auch) oder anderen Blogs – ohne kommerziellen Hintergedanken.