Mitgehört

Ich versuche ja, die Leute nicht zu stören, wenn sie etwas in Ruhe anschauen wollen. Aber ich bin dann oft auch nicht so weit weg um eventuelle Fragen zu beantworten. Und letztens habe ich dies mitbekommen:

Mann und Frau vor den Zahnbürsten.
Mann: „Oh, von denen die ich will, haben sie keine in blau.“
Frau: „Doch, sie haben.“
Mann: „Wo?“
Frau: „Na, die grüne da!“

Das ist nichts für mich

Frau kommt in die Drogerie mit von einem Sturz stark aufgeschürften Knien. Sie hat Bedenken, dass Narben zurückbleiben.
Die Drogistin erklärt ihr, wie sie die Wunde pflegen muss und dass sie, sobald die Wunde geschlossen ist und der Schorf ab ist eine Narbensalbe drauf machen kann.
Die Drogistin zeigt ihr die Louis Widmer Augenpflege – seit langem ein Geheimtipp, wenn es um Narbenbehandlung geht- und das Blatt, das wir neu bekommen haben, wo die Erklärung drauf ist, dass man damit jetzt auch Studien gemacht hat zur Narbenpflege. Auf dem Blatt sind sogar Bilder drauf von den Erfolgen: Eine Frau mit einer genähten Wunde an der Schläfe vor und nach der Behandlung.
Und was sagt die Kundin?

„Ah, das ist nicht für mich in dem Fall: ich habe es ja nicht im Gesicht!“

Apotheken in aller Welt 11: Kortrijk, Belgien

Leserin Sush schickt mir ein Foto und schreibt:

„hier schicke ich dir ein ein Foto einer Apotheke aus Kortrijk, Belgien.
Unspektakulär und geschlossen, aber man beachte den Schirftzug links.
(evtl ist da da ja normal, aber so spontan fand ich den fotografierenswert =))“

Auf dem Schaufenster steht: Apotheek – de Volksmacht

Heisst das: Apotheke- die Volksmacht?? Hmm, interessant. Vielleicht ist das auch nur eine Kettenbezeichnung?

Halt, halt!

Telefon.
Frau: „Guten Morgen. Meine Mutter hat einen Termin beim Arzt und wir kommen nachher bei ihnen vorbei – können sie das Kalium von ihrem Dauerrezept bereitmachen?“
Pharmaassistentin: „Sicher, wie …“
Frau: „Oh, gut, wir sind dann um 12 Uhr bei ihnen!“
Pharmaassistentin (hektisch): „Hallo? Hallo! Ich brauche noch den Namen von ihrer Mutter!“

Na, das war knapp.

Schrecksekunde

Heute morgen beim Einkaufen – einmal die Woche fahre ich zusammen mit PharmOma und Junior eine Runde gross einkaufen – wenn ich das gut plane, reicht das dann wieder fast für die ganze Woche.

Jedenfalls sind unterwegs – und da gibt es ein Teilstück, das ich gar nicht mag. Auf ca. 200m führen 2 befahrene Schnell-Strassen zusammen – und dahinter trennen sie sich wieder. Das bedeutet das auf den 200m die Autos häufig von der linken Seite auf die rechte Seite wechseln – und umgekehrt. Ausserdem hat es genau da noch eine Einfahrt auf der linken Seite aus einem Gewerbegebiet, die ich bisher aber nicht gross beachtet habe, weil es eine Einfahrt ohne Vorfahrt ist.

Bis heute – da fährt, genau als wir kommen, ein Lastwagen mit Anhänger zu der Einfahrt. Hmmm … irgendetwas ist seltsam – Ihr kennt das Gefühl, das man bekommt, kurz bevor man einen Verkehrsteilnehmer etwas falschmachen sieht? Jedenfalls: der Lastwagen zieht raus! Und mir auf der linken Fahrspur kommend blieb entweder die Variante ihm mit 60 Km/h in die Seite zu knallen, oder auf die rechte Fahrspur auszuweichen. Keine Zeit mehr zu schauen, ob da etwas kommt von hinten…. meine Mama schreit, ich beisse mir auf die Lippen und steure.

Es kam nichts.

Aber was einem nach so etwas alles durch den Kopf geht. Die gegen den anderen Fahrer gerichteten Flüche lasse ich jetzt mal aus. „Ich hätte hupen sollen!“ (Keine Zeit), „Was, wenn da ein anderes Auto gekommen wäre?“ (zum Glück nicht), „Das wäre ‚toll‘ gewesen – wenn mein Kuschelbär wegen uns einen Feuerwehreinsatz gehabt hätte und uns von der Strasse kratzen dürfte“ (Nicht dran denken). „Das wäre der 4. Unfall gewesen, in dem ich drin gewesen wäre“ (bei den anderen war ich allerdings Passagier). „Und Junior?“ (Gar nicht dran denken!) …

Schrecksekunde – und nix passiert. Aber: Hattet ihr schon mal einen Unfall? Wie? Wieso?

Apotheken-Service mit Note 1

Zum letzten Post passt irgendwie auch das: Apotheken-Service mit Note 1

Berlin  –  Die Apotheken sind die beliebtesten Dienstleister in Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer Kurzerhebung der Kommunikationsagentur Faktenkontor. 1000 Bundesbürger waren befragt worden, in welcher Branche sie die Servicequalität als „sehr gut“ einschätzen. Die Apotheken konnten die meisten Stimmen holen – 40 Prozent der Befragten gaben die Note 1

Die Erhebung bestätigt den allgemeinen Trend. Denn auch in der Vergangenheit schnitten die Apotheken bei Verbraucherumfragen in der Regel sehr gut ab. Beim Dienstleistungsindex des Instituts für Demoskopie Allensbach landeten die Apotheker 2008 auf Platz 1.

Irgendwie widerspricht das (schön :-) ) dem „Apotheken-Bashing“ das ich sonst so in der Presse sehe.