Was sagt der Computer?

Kundin in der Apotheke: „Haben sie hier noch Hepatodoron?“
Apothekerin: „Lassen sie mich rasch im Computer nachschauen … das ist im Moment ja nicht lieferbar … Nein. Wir haben heute morgen das letzte verkauft.“
Kundin: „Was sagt der Computer?“
Apothekerin: „Er sagt, wir haben keines mehr.“
Kundin: „Ok, können sie einen Moment warten. Mein Mann möchte mit ihnen reden.“
Apothekerin: „Sicher.“
Mann der Kundin: „Und? Haben sie Hepatodoron?“
Apothekerin: „Nein, tut mir leid.“
Mann der Kundin: Was sagt der Computer?“
Apothekerin: „Immer noch dass wir heute morgen das letzte verkauft haben.“
Mann: „Ok, danke.“

und für das habe ich 5 Jahre studiert? Na kommt schon Leute, fordert mich etwas!

Kontaktfreudig

Ja, das ist er, unser Junior. Das muss er vom Kuschelbär haben, denn ich selbst bin in der Öffentlichkeit – wenn ich nicht gerade bei der Arbeit Selbstvertrauen und Autorität verströme (*hust*) eher zu den schüchternen zu zählen. Bei Partys findet man mich mit einem Glas in der Hand am Rand und ruhig die Leute beobachtend.

Aber Junior. Der braucht die anderen Leute und vor allem die Kinder. Ein Glück ist er im Tagi – dort kann er sein Bedürfnis voll ausleben. Aber wenn wir zusammen sind, da „muss“ ich mit ihm auf den Spielplatz – und die Standardfrage lautet: „Sind anderi Kinder au dört?“

Ja, andere Kinder sind meist auch dort. Und kaum angekommen, rennt er schon zum nächsten hin, baut sich vor ihm auf und sagt: „Ich bin der Junior!“ und „Ich bin soo alt..“ (zeigt 3 Finger) – dabei ist es völlig egal, ob es sich um Junge, Mädchen, älter oder jünger handelt. Sitzt eine Gruppe zusammen, so setzt er sich mittendrin hin.

Es ist lustig zu sehen, wie die anderen Kinder reagieren. Während manche erfreut sind über den neuen Spielkameraden, können andere mit soviel Nähe gar nichts anfangen.

Gefremdet hat er nie. Eine Tatsache, die mich schon etwas beunruhigt. So offen und vertrauend wie er ist, läuft er mit jedem mit, der ihn anlächelt. Aber was soll ich da tun? Ich will ihm ja auch nicht einfach unnötig Angst einjagen vor „Fremden“ – und vorläufig bin ich oder Papa (oder Oma, Opa, Omi oder die Tagesmutter) ja immer in seiner Nähe. Aber später … das gibt noch ein paar ernstere Gespräche.

Nicht mikrowellenfest

Kunde in der Drogerie: „Und dann brauche ich noch eine neue Nasenspülflasche.“
Drogistin: „Hier, bitte. Brauchen sie noch die Salzbeutel dafür?“
Kunde: „Nein, nur die Spülflasche … ich wollte sie in der Mikrowelle desinfizieren..“
Drogistin (am Tippen): „Ah…“
Kunde (leicht vorwurfsvoll): „Nur zur Info: sie ist nicht Mikrowellenfest.“
Drogistin: „Ah, ok.“

P.S. Ja, das steht auch so in der Packungsbeilage.

Generika – eine Betrachtung (5)

Immer, wenn man, denkt, dass man fertig ist.

Hier kommt ein Nachtrag zu meiner Generika-Reihe: Generika – die Seite der Krankenkasse in Deutschland

geschrieben allerdings nicht von mir, sondern von einer Apothekerin, die bei einer Krankenkasse arbeitet. Sie hat sich enorm Mühe gemacht und ausführlich geschrieben. Darum bringe ich nicht den ganzen Artikel auf der Hauptseite, sondern nach dem „weiter“.

Krankenkassen und Generika in Deutschland:

1. Aufgabe der Gesetzlichen Kranken-Versicherung
2. Wirtschaftliche Rolle der Generika und Rabattverträge
3. Gesundheitliche Aspekte
4. Zusammenfassung/Beurteilung

Aufgabe der GKV:

Wikipedia hat einen recht lesenswerten Artikel zum Thema gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland parat:

Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung ist es, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern (§ 1 SGB V). Dazu gehört auch, Krankheitsbeschwerden zu lindern (§ 27 SGB V)….Alle Versicherten haben grundsätzlich den gleichen Leistungsanspruch, dessen Umfang im Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) festgelegt und durch § 12 Abs. 1 SGB V begrenzt ist. Danach müssen die Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.

Soweit die Theorie. „Generika – eine Betrachtung (5)“ weiterlesen

Spendenwunsch

Morgens ein Zettel auf meinem Bürotisch in der Apotheke:

„Herr Meier würde gerne von uns eine Tube Ichtholan gespendet bekommen. Er ruft morgen nochmals an.“

Den Ganzen Tag habe ich gespannt auf den Anruf gewartet, aber gekommen ist bisher nichts – dabei habe ich mir von dem Anruf die Antworten auf ein paar Fragen erhofft:
Wieso hätte Herr Meier denn gerne eine Tube gespendet bekommen?
Ist er vielleicht ein so speziell guter Kunde von uns, dass er glaubt das verdient zu haben?
Oder gehört er zu den enorm bedürftigen, die sich nicht mal das Nötigste im Leben leisten können … darunter eine Tube Zugsalbe?
Oder denkt er, er versucht es einfach mal?

Ich sollte das auch mal ausprobieren: Im MacD: „Tag, könnte ich von ihnen eine Cola gespendet bekommen?“. Im Lebensmittelgeschäft: „Bekomme ich von ihnen eine Tafel Schokolade gespendet?“

Was hättet ihr denn gerne so gespendet in der Apotheke oder anderswo?