Wohin schmiere ich das jetzt?

Die folgende Situation hatte ich so (oder so ähnlich) schon ein paarmal in der Apotheke – und irgendwie staune ich doch jedes Mal wieder darüber.

Auf dem Rezept für die Salbe steht: „1 x täglich auf betroffene Hautstellen auftragen.“
Das schreibe ich wortgetreu auf die Dosierungsetikette, die auf die Salbentube aufgeklebt und der Kundin mit Erklärung übergeben wird.
Fragt die Kundin: „Für wo ist die Salbe?“

Hmmmm. Am liebsten würde ich dann ja fragen: „Wissen sie noch, als sie gedacht haben: ‚Ich sollte mal wegen dem zum Arzt gehen‘? Das ist der Ort, wo sie es draufstreichen müssen!“

Stattdessen sage ich: „Haben sie irgendwelche Hautreizungen? Dahin gehört sie“.

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Und was würdet ihr manchmal am liebsten sagen?

Apotheken in aller Welt 22: Israel

Von Matthias aus Berlin:

Hallo Pharmama,
ich begab mich in zwei Wochen Israel auf die Pirsch nach Spar-Märkten und Apotheken und habe nur letzteres gefunden. Zwei typische Vertreter der Apothekenlandschaft habe ich dir mitgebracht.

Das erste Foto zeigt die Apotheke am Jaffa-Tor in der Jerusalemer Altstadt. Ein bisschen heruntergekommen von außen betrachtet, befindet sich in ihr garantiert ein guter Freund, der dir immer einen guten Preis zu machen bereit ist. Das zweite Foto zeigt einen der vielen „Pharms“, die bisweilen recht steril wirken und innen groß und geräumig sind. Dieser Super-Pharm befindet sich in Tel Aviv und auch wenn das Sparkassen-S zum Geldabheben einlädt, bietet der Laden eher eine unbegrenzte Möglichkeit zum Geldausgeben. Tatsächlich sind die Pharms nämlich eher mit Drogerien und Parfümerien zu vergleichen, in denen alles von Zahnpasta bis Rasierwasser erhältlich ist. Medikamente gibt es an einer kleinen Theke in der Ladenecke, die dann aus dem Lager geholt oder bestellt werden. Da ich zum Glück nichts brauchte, weiß ich das nicht so genau.

Hmm. Vielleicht ist die zweite besser eingerichtet, aber so ein Betonklotz ist mir wesentlich weniger sympatisch als die Kleine „Nachbarschaftsapotheke“ …

Wieder Einarbeiten

So, wir sind wieder zurück.

Aaaahhh – ich gehe ja gerne in die Ferien, aber genauso gerne komme ich auch wieder zurück. Zum Glück habe ich noch ein paar freie Tage, bevor Montag wieder der Arbeitsalltag losgeht.

Wobei – Alltag. Es gibt schon einiges, was sich auch in der Apotheke immer wiederholt an Arbeit, dazwischen wird das aber immer wieder unterbrochen von – sagen wir mal- Überraschungen und Herausforderungen. Ungewöhnlichem, Aussergewöhnlichem, Neuem … das können Patienten sein, Kunden, das Computerprogramm – Ah, ja, die LOA IV ist ja jetzt endlich da (das neue Abgeltungs-Abkommen zwischen dem Krankenkassenverbund und den Apotheken). Am Montag werde ich also eine Zeitlang verbringen, die Änderungen zu suchen und mich einzuarbeiten. Dann die Post, Direkt-Bestellungen meiner Depots, während meiner Ferien aufgetretene spezielle Probleme mit der Krankenkassenabrechnung undsoweiter undsofort. Ich bin gespannt.

Aber bevor ich dort anfange, habe ich zuhause noch ein bisschen zu tun: noch mehr Post, Fotos anschauen, Mails anschauen, ganz viele Blogposts nachlesen (das kommt davon, wenn man keinen Internetanschluss hat in den Ferien – da hat sich einiges angestaut)…

Jedenfalls: ich bin wieder da und ihr werdet bald wieder mehr von mir zu hören bekommen – das als faire „Warnung“ :-)

Auf Wiedersehen!

Bis Anfang September! Jetzt zischen wir (endlich) auch ab in die Ferien. Genauer gesagt hierhin:

da waren wir ja schon mal – mehr Fotos sieht man z.B. hier.

Ich werde Euch vermissen, seid anständig während meiner Abwesenheit!

Im Blog wird es während dieser Zeit ruhig bleiben, emails werde ich wohl auch nicht beantworten können – ich freue mich aber trotzdem, falls ihr neue Zusendungen zur Serie „Apotheken in aller Welt habt“.

Und bis dann? Warum versucht ihr es nicht einmal mit einem Zufallspost?

klick hier: „I feel lucky“

Apotheken in aller Welt 21: Äthiopien

Bela aus dem regnerischen Norden schickt mir dies:

Hallo Pharmama,
hier sind einige Bilder die ich in Äthiopien gemacht habe.
Ich bin dort mit mit einer Gruppe von 13 verrücken Radfahrern, für einen guten Zweck, 6 Wochen lang durch Äthiopien gefahren. Daher auch die bunten Trikot mit unseren Sponsorenlogos. 1600km Gesamtstrecke immerhin.
Zur Apotheke: Die am meisten verkauften Mittel dort sind Schmerzmittel, allesamt in Preiskategorien, die sich auch die Einheimischen mal leisten können. Frei verkäuflich ist sowieso das meiste dort. Oft ersetzt der Besuch einer Apotheke den Besuch eines Arztes (von denen es sowieso zu wenige außerhalb der Hauptstadt gibt).

Auf dem Apothekenschild steht: „Rural Drug Vender“. Der Zugang ist auch sehr … ländlich. Samt Sandhügel :-)

Wahnsinns-Sortiment: Pilzsalbe, Zinkoxidsalbe und Zugsalbe.

Also die Pharmaassistentin (?) finde ich auch hier hübscher als den Apotheker …