Vorweihnachtsstress?

In die Apotheke  kommt ein Mann mit einem Rezept.
Erster Schritt, schauen, ob er schon einmal hier gewesen ist und wir die Info da haben.
Im Computer finde ich nichts.

Pharmama: „Sind Sie schon einmal mit einem Rezept bei uns gewesen?“

Mann: „Ja, ich komme die ganze Zeit!“

Ich versuche auf 15 verschiedene Arten ihn im Computer zu finden … Nichts.

Pharmama: „Es tut mir leid, ich kann Sie im System nicht finden. Haben Sie noch einen anderen Namen? Oder … vielleicht war es nicht bei uns?“

Mann: „Nein. Ich war noch nicht mit einem eigenen Rezept hier. Aber mit solchen für meine Mutter. Sie können es einfach bei ihr eingeben.“

Pharmama: „Oh, entschuldigen Sie, aber das geht nicht. Das Rezept ist auf Sie ausgestellt, also muss ich es auch auf Ihren Namen eingeben. Könnten sie mir ihre Adresse geben oder haben Sie mir ihre Krankenkassenkarte?“

Mann: „So eine Sch*%&“+! Geben Sie mir das Rezept zurück, ich gehe in eine andere Apotheke!“

…
Seufz. Nächster?

Regel Nummer eins im Umgang mit dem Publikum: Nicht persönlich nehmen. Das lohnt sich nicht.

Botendienste

Telefon.

„Pharmama’s Apotheke, Pharmama am Telefon.“

Mann: „Ich brauche etwas Sterilium. Haben sie das?“

Pharmama: „Ja, das ist bei den Handcremen.“

Mann: „Ich weiss nicht, wo die sind …“

Pharmama: „Wir können es ihnen zeigen, wenn sie hierherkommen.“

Mann: „Ich schicke meine Frau, sie soll nach ihnen fragen. Wie heissen sie?“

„Pharmama.“

Er hängt auf.

…

kurz darauf: Telefon.

Mann: „Kann ich mit Pharmama reden?“

Pharmama: „Am Apparat.“

Mann: „Wenn meine Frau vorbeikommt, könnten sie ihr sagen, wir brauchen auch noch Brot?“

…

X-beliebig

Mann: „Hallo, ich brauche das Medikament für meine Nase vom Rezept. Ich denke, es ist Xanax.“

Pharmaassistentin: „Sie meinen wohl Xylo Mepha. Sie haben für beides ein Rezept. Weil … das Xanax ist nicht für die Nase.“

Mann: „Doch, das ist es. Es hilft meiner Nase. Sollten sie das nicht wissen?“

Pharmaassistentin: „Es ist nicht für die Nase …“

Mann: „Sie sind kein Apotheker. Fragen sie die Apothekerin, die sagt ihnen das.“

(Nein, tut sie nicht).

Apotheken in aller Welt, 195 : Carcassonne, Frankreich

Besten Dank an Kathrin und Florian für diese Bilder:

im Oktober machten wir in Frankreich Urlaub. Unter anderem waren wir in Carcassonne. Nach der Besichtigung der alten Festung gingen wir in den neuen Teil der Stadt, wo wir unter anderem diese Apotheke gesehen haben. Das Schaufenster war sehr interessant dekoriert. Leider ließ sich das bei strahlendem Sonnenschein nicht so gut fotografieren.

 

Basteln mit Junior: Badebomben mini

Man nehme:

1/2 Tasse Zitronensäure (etwa 100g)

1 Tasse Natron (ca. 200g)

3/4 Tasse Maisstärke

verrühre alles in einem Topf zusammen …

mische 1/4 Tasse Roh-Rohrzucker darunter

(oder lasse mischen)

…

In eine Sprühflasche füllt man etwas Wasser und gibt Lebensmittelfarbe dazu, bis man eine satte Farbe hat (ich habe zuwenig genommen, darum sind unsere eher blass herausgekommen)

Jetzt kommt der kritische Teil: Man muss die Mischung damit besprühen und dazwischen mischen. Sie soll feucht werden, aber nie so nass, dass sie zu schäumen anfängt. Man mischt solange, bis das Ganze die Beschaffenheit von feuchtem Sand hat, der sich mit den Händen formen lässt.

Dann gibt man tropfenweise Ätherisches Öl bei (wir haben nochmal Blutorange gemommen), bis der Geruch so ist, wie man will (etwa 1 Teelöffel).

Alles gut mischen mit den Händen oder Metallöffel. Wenn die Mischung zu trocken wird, nachsprühen.

Jetzt füllt man die Masse in Eiswürfelfomen (aus Silikon wäre am besten, Plastik geht auch, auch wenn man es nicht so gut rausbekommt). Leicht andrücken.

Weil ich noch Masse übrig hatte (unsere Eiswürfelformen sind offenbar zu klein) habe ich noch mit Guetzliformen experimentiert. Das geht auch – es ist einfach schwerer, die Bömbchen da wieder rauszubekommen.

 

Bei Raumtemperatur über Nacht (oder länger) trocknen lassen. In Gläser abfüllen oder in Zellophan packen.

Ins Bad geworfen sprudeln / schäumen diese „Badebomben“ weil die Zitronensäure mit dem Natron reagiert – dabei entstehen Bläschen aus Kohlensäure – wie bei einer Brausetablette zum trinken …

Weitere Bastelarbeiten mit Junior:

Salzteig

klassische Seife