Apotheken in aller Welt, 58: Wien, Österreich

Besten Dank an Renate für ihr Foto:

anbei das Foto einer Apotheke in Wien, 18. Bezirk.

Beim Suchen im Archiv habe ich gesehen, dass ich schon Bilder von der Apotheke habe (die Schilder kamen mir doch so bekannt vor … :-) ) darum habe ich das einfach an den Post vom 23. November 2010 angehängt und bringe ihn hier nochmal …

Ich fand die Apotheke einfach niedlich. Leider sind die Fotos nicht besonders gut, da ich nur mein Handy dabei hatte und es schon dämmerte. Die Apotheke befindet sich in Wien, besonders gefallen haben mir die goldenen Schilder. ( Leider ist gerade runderherum Baustelle. )

 

Ja, die Schilder sind edel :-) chemisch reiner Sauerstoff. Analysen: Harn, etc. …

Prioritäten, Prioritäten …

Frau, die unglaublich nach Zigaretten stinkt kommt in die Apotheke mit einem Rezept für Ventolin Inhaler. Sie hat keine Krankenkassenkarte dabei und war noch nie mit einem Rezept bei uns.

Frau: „Dann zahle ich es halt. Wieviel?“

Pharmama: „Das macht 17 Franken und 5 Rappen.“

Frau: „Waaas? Aber … ich kann nicht atmen….!!“

Dann geht sie – ohne es genommen zu haben. Als nächstes sehe ich sie mit einem Riesen-Pack Zigaretten – einer sogenannten Zigarettenstange in der Plastiktasche an der Apotheke vorbeilaufen.

Ich könnte mich ja  irren, weil ich nicht rauche, aber … das hat sicher mehr gekostet als das Ventolin. Einiges.

Ja, ja. Prioritäten halt.

Jahresrückblick 2011

WordPress war so nett und hat mir eine Statistik zum Blog 2011 geschickt. Das sind die Highlights:

Dieser Blog wurde in 2011 etwa 980.000 mal besucht – das entspräche etwa 12 ausverkauften Sportveranstaltungen im Londoner Olympiastadion.

In 2011 gab es 574 neue Posts. Es wurden 662 Bilder hochgeladen. – Was wordpress nicht weiss: Die Bilder von Apotheken aus aller Welt – neu sind 130 Apotheken dazugekommen – stammen rein von Euch – meinen Lesern!

Mit 8.822 Besuchern war der 7. Februar der geschäftigste Tag des Jahres – dort habe ich das erste Mal eine Übersicht einiger Posts gebloggt: Musterpackung, eine Auswahl.

Die Top Referenzseiten in 2011 waren:

– und wer die Seiten nicht kennt/ noch nicht besucht hat, hat was verpasst!

Die meisten Besucher kamen aus: Deutschland, Schweiz und Österreich – was mich ja nicht wundert, schreibe ich doch in Deutsch (so mehr oder weniger, von Ausrutschern mal abgesehen). Aber ich habe Besucher aus der ganzen Welt: Frankreich, Italien, USA, Niederlande, Brasilien, Irland, Luxemburg und und und. Ich bin ziemlich beeindruckt.

Momentan habe ich 1.367 „Follower“: 155 via WordPress.com , 238 WordPress.com Kommentar-Folger, 511 Twitter followers. 463 Facebook followers.

Und noch mehr beeindruckt es mich, wenn ich von meinen Besuchern kommentiert werde. An der Stelle geht mein Dank an die Hauptkommentatoren: hajo, Wolfram, nicoretta, Mr Gaunt, McCloud, aber auch an all die anderen, die sich die Mühe und Überlegung machen und etwas hier sagen: rose, Irene, silberträumerin, Perennemente Sloggata, delfinstern, Blogolade, Svenja und all die vielen, die ich hier nicht erwähnen kann. Dank Euch und Euren durchschnittlich 450 Kommentaren pro Monat lebt dieser Blog noch.

Die meist besuchten (und gesuchten) Seiten waren:

An der Stelle möchte ich mich auch bedanken, bei meinen „Partnern“ – da wäre z.B. mein Blog-Ableger bei DocCheck, dann pharmaWiki – für die ich wirklich mal wieder einen Artikel schreiben sollte und neu: die Astrea Apotheken-Zeitung – die im neuen Jahr ein paar meiner Cartoons bringen werden. Yipee!!

Und wenn das hier eine Oskar-Rede wäre, hätte ich masslos überzogen …. Die Kurzfassung: Danke Euch!

Durgol dental

In der Drogerie verlangt der ältere Kunde „Eine kleine Flasche Durgol.“

Als er sieht, dass es die nur in Halb-Liter-Flaschen gibt, will er sie nicht: „Das ist viel zu viel. Ich brauche nur ganz wenig.“

Fragt die Drogistin: „Für was brauchen Sie es denn?“

Kunde: „Für das Gebiss – mein Zahnarzt hat mir das empfohlen.“

….

Im ersten Moment schwankt unsere Drogistin zwischen entsetzt und erstaunt. Durgol ist ein Mittel zum entkalken – zum Beispiel von Kafeemaschinen, Duschköpfen, Pfannen etc. … vom Gebiss, den 3. Zähnen steht aber nichts drauf.

Auf der anderen Seite … das Zeug ist einigermassen sanft und kann für Keramik und Metall eingesetzt werden, also … warum nicht, wenn man es hinterher wieder sehr gut mit Wasser abspült? Nachträgliches Googeln zeigt dann, dass es inzwischen wirklich Zahnärzte gibt, die das bei Kalkflecken auf den 3. Zähnen empfehlen – anstelle von Essigwasser.

Na denn … das wäre vielleicht ein neues Produkt: „Durgol dental“ – in kleinen Flaschen.

Willkommen im Jahr 2012 !

Ich kann mir nicht helfen – für mich hat diese Jahreszahl noch immer etwas futuristisches an sich. Jedenfalls, es IST 2012 und traditionsgemäss ist das neue Jahr für viele auch ein Neu-Anfang und die Gelegenheit, sich etwas vorzunehmen.

Darum wüsste ich gerne von Dir, lieber Leser, Was ist Dein Vorsatz für das Jahr 2012?

Ich will keine Liste, nur der wichtigste eine Vorsatz, das, was Du gerne erreichen möchtest.

Für diejenigen, die keine Vorsätze haben:  Was ist Dein grösster Wunsch für dieses Jahr? Eine Reise? Heirat? Kind? Mehr Freizeit? Karriere?

Nur als kleine Warnung … es könnte sein, dass ich bei Antworten irgendwann einmal dieses Jahr nachfrage, wie es denn mit der Erfüllung der Vorsätze / Wünsche steht …

Mein Vorsatz (wenn man das so nennen will): Ich will offener werden im Umgang mit anderen. Ich bin nämlich eine furchtbar introvertierte Person und da habe ich noch eine Menge Defizite. Also: mehr Zeit mit anderen verbringen, mehr Einladungen (und auch annehmen), mehr reden. Mehr … Kontakt.

7 Geheimnisse, wie man an bessere Apothekenbetreuung kommt

Hol mit diesen Tipps das Meiste aus Deinem Apothekenbesuch heraus. Es ist zu Deinem Besten. Um ein kluger Patient zu sein, darfst Du nicht passiv bleiben, was Deine Gesundheit angeht.

Komme Vorbereitet:
1. Habe Deine aktuelle Krankenkassenkarte dabei. Die Apotheke ist verpflichtet, die aktuelle Deckung zu kontrollieren und kann das nur mit der neuen Karte und der richtigen Nummer. Ansonsten sei darauf vorbereitet, dass Du die Medikamente eventuell bezahlen musst.

Du solltest die Antworten auf folgende Fragen wissen:
2. „Was für Medikamente nehmen Sie ein?“–  Dazu gehören die regelmässig genommen Sachen (ja, auch die Pille) genau so, wie das gelegentliche Schmerzmittel. Wenn es mehrere Medikamente sind, ist es gut, sich vorher eine Liste zu machen und die mitzunehmen.

3. „Haben Sie Allergien?“ Dazu gehören Medikamente, die man nicht vertragen hat und auch bekannte Überempfindlichkeiten wie z.B. eine Milchzuckerunverträglichkeit.
Eine Allergie äussert sich in unterschiedlichen Formen, dazu gehören Schleimhautschwellungen  und -entzündungen, Hautausschläge, Atemprobleme, z.T auch Erbrechen und Durchfall- v.a. bei Kindern. Dazu gehört nicht der Durchfall der nach einigen Tagen bei Antibiotika auftritt– das wäre eine normale (und häufige) Nebenwirkung. Die Penicillin-Allergie ist seltener als allgemein angenommen und man sollte sich nicht ein wirksames Medikament verwehren, nur weil man einmal (leichte) Nebenwirkungen hatte.

4. „Wissen Sie, was Sie für Medikamente bekommen und weshalb?“ Grundsätzlich ist der Arzt da für Fragen über ihre Diagnose und der Apotheker für Fragen zur Anwendung ihrer Medikamente. Wenn der Apotheker weiss, für was ein Medikament eingesetzt wird, kann er sie auch besser dazu beraten.
Lerne, das Rezept zu entziffern. Normalerweise steht da erst der Name des Medikamentes, dann die Dosis, dann die Anweisung, wie es zu nehmen ist. Frag schon Deinen Arzt, was er verschreibt und weshalb.

5. Stelle Fragen – es sind Deine Medikamente und es ist Deine persönliche Behandlung. Du musst nach Verlassen der Apotheke damit zurechtkommen. Also frage, wenn etwas nicht 100% klar ist, wie es angewendet wird, für was welches Mittel ist, ob sie spezielles beachten müssen – „macht das sehr müde?“, „Wechselwirkungen mit der Pille? „, „Ist das ein Generikum von einem Medikament, das ich schon hatte?“, „Wie lange vor dem Essen, muss ich das nehmen?“… Dein Apotheker schreibt es Dir gerne auch genauer an.

6. Sei ehrlich – mit Dir und mit den Mitarbeitern der Apotheke. Wenn Du Angst hast, ein Mittel zu nehmen, weil Du die Nebenwirkungen fürchtest – sag‘ uns das. Sag uns auch, ob die Möglichkeit besteht schwanger zu sein, speziell, wenn das eine neue Info ist. Sag uns ebenfalls, wenn Du Probleme hast, Deine Medikamente regelmässig zu nehmen. Wir haben möglicherweise Lösungen und Hilfen. Glaub‘ mir – uns geht das genau gleich.

7. Schliessen Sie Freundschaft mit ihrem Apotheker. Dein Apotheker ist die günstigste und zugänglichste Gesundheits-Ressource, die Du hast. Du kannst praktisch jederzeit und ohne Voranmeldung vorbeikommen – und alle Beratung ist gratis. In der Medizin (und auch sonst) ist das etwas ausserordentliches. Dein Apotheker hat ein erstaunliches Wissen abrufbereit, Zugang zu noch mehr und die Technik als Unterstützung dazu – und Du hast es damit auch. Mehr noch haben Apotheker Erfahrung mit einer Menge Leute mit denselben Problemen, die Du auch hast. Sie sehen die Effekte der Medikamente und wer sich über Nebenwirkungen beklagt. Und sie wissen, welche Nebenwirkungen ernste Probleme bedeuten können.

Dein Apotheker kann noch mehr – wenn Du ihn lässt. Er kann – vorausgesetzt, er kennt Dich und Deine Medikamente, Medikamente vorschiessen, wenn der Arzt nicht gerade erreichbar ist, Dauerrezepte verlängern, Notfallabgaben machen. Er ist rund um die Uhr für Fragen um Deine Gesundheit und Medikamente erreichbar – und das weitgehend gratis.

* Wenn ich schreibe „der Apotheker“ gilt das natürlich auch für „die Apothekerin“

** das hier geschriebene gilt hauptsächlich für die Schweiz – ist aber in anderen Ländern nicht sehr unterschiedlich.