Neues Jahr, neue … Krankenkasse?

Stammkunde in der Apotheke:

Patient: „Ich habe meine neue Krankenkassenkarte leider nicht dabei, könnten Sie nicht anrufen und nach der Nummer fragen?“

Weil es ein Stammkunde ist: „Okay, welche Kasse?“

Patient: „Ich weiss nicht …“

Es gibt etwa 60 Kassen*. Ohne Namen der Kasse habe ich keine Chance. Ich telefoniere sicher nicht die Liste durch.

Pharmama: „In dem Fall geht es schneller, wenn Sie nach Hause gehen und uns die neue Karte bringen.“

Das hat er dann eingesehen.

Das Problem nachher war nur, dass es die Assura war (und wie ich schon geschrieben habe … die haben keinen Vertrag mit den Apotheken, da muss er von jetzt an selber zahlen und das einschicken. Dafür hätte er die Karte nicht holen müssen).

*tatsächlich sind es, wenn ich richtig gezählt habe, tatsächlich genau 60!

Apotheken aus aller Welt, 267: Bremen, Deutschland

Don hat sich viel Mühe gemacht und schickt uns diese Bilder: Danke!

Ich war vor einigen Wochen in Bremen und das Wetter war längst nicht so schön, wie die Apotheke, die ich dort fand. Die „Raths-Apotheke“ steht in unmittelbarer Nähe zum berühmten Roland.
Der vordere Eingang ist Teil eines zum Platz passenden Giebelhauses. Der hintere Eingang dagegen ist deutlich moderner gehalten.  Innen gab es eine, ich nenne es mal so, Schau-Rezeptur. Die war dann doch sehr interessant.

 

und ein update von Scharade:

nur um einen kleinen Beitrag zu leisten, das ist die Raths-Apotheke am Marktplatz in Bremen. Mitten in Bremens guter Stube. Uralt. Und sehr schick eingepaßt in die „gediegene“ Atmosphäre dieses Platzes.

Rathsapotheke

Spitex-Bestellungen

Manchmal bin ich nicht sehr erfreut über Bestellungen der Spitex. Zum Beispiel, wenn es (wieder einmal) für eine unserer Kundinnen ist, die etwas weiter weg wohnt, die aber durchaus in der Lage ist, sich ihre Sachen selber zu besorgen. Und die ich – nur etwa eine Stunde vor Eingang des Faxes von der Spitex auch in der Apotheke gesehen habe.

Aber das hier muss ich liefern. Nach Hause.

Oder wenn die Spitex etwas bestellt, wo ich noch kein Rezept habe – die Spitex aber darauf beharrt, dass die Kundin das braucht. Rezeptpflichtiges Medikament, sie hatte es noch nie. Sie schreiben auch keine Dosierung drauf. Ein Vitamin B12 Präparat.

Wir versuchen die Ärztin zu erreichen um das zuerst abzuklären – es wurde schon einmal von der Spitex Sachen bestellt, wo sich der Arzt dann geweigert hat, ein Rezept auszustellen (das war glaub für eine medizinische Bodylotion). Seitdem werden so Sachen vorher abgeklärt.

Endlich nach 2 Tagen erreiche ich die Ärztin, die mir die richtige Dosierung angeben kann. Wir bestellen es also. Wir rufen der Kundin an, wegen der Lieferung … und sie will das nicht haben. „Ich möchte nicht, dass die Spitex einfach Medikamente für mich bestellt!“

Verstehe ich sogar.

Vom Junior und vom Kindergarten (2)

Es gibt Neuigkeiten. Erfreuliche sogar :-) Junior ist ja im neuen Kindergarten – und er ist sehr glücklich dort. Und wenn er glücklich ist, sind wir es auch. Aber es ist nicht nur das. Nach dem missglückten Start im Herbst 2011 wurde Junior ja, als er 2012 (wieder) in den Kindergarten kam, zu den jüngeren eingeteilt. Als Erklärung: im Kindergarten gibt es in der gleichen Gruppe 2 Untergruppen. Die jüngeren im 1. Jahr und die älteren im 2. Jahr. Alle sind zusammen, nur haben die jüngeren an einem Nachmittag Kindergarten und die älteren an 2 anderen Nachmittagen.

Ich habe damals bei der Einteilung nicht gross etwas gesagt, obwohl ich es etwas erstaunlich fand – angesichts von Juniors Alter (5 1/2) und dessen, dass jetzt offensichtlich 2 Jahre Kindergarten obligatorisch sind. Ich wollte Junior ja auch die Zeit geben, die er braucht.

Jedenfalls folgte nach wenigen Wochen das erste Gespräch mit der Kindergärtnerin – das ich, nach den Erfahrungen letztes Jahr, tatsächlich etwas fürchtete. „Vom Junior und vom Kindergarten (2)“ weiterlesen

Wo bleibt mein Muster!

Gestern mitbekommen:

Frau in der Drogerie vor dem Steller mit den Kosmetikneuheiten zur Drogistin: „Bekomme ich von Ihnen ein Muster für die neue Tagescreme?“

Drogistin: „Ja, einen Moment bitte“ und dreht sich zu den Musterschubladen um.

Während sie am suchen ist nach dem spezifischen Teil:

Frau (drängend): „Wie sieht es aus? Haben Sie es noch nicht?“

Drogistin: „Gleich …. Ah, da. Haben Sie eine eher trockene oder eine Mischhaut?“

Frau: „Sonst kann ich auch wieder gehen!“

Die Drogistin dreht sich zu ihr um: „Wenn Sie einen Moment warten würden, dann hätte ich Zeit es herauszusuchen. Aber das ist Ihnen überlassen.“

Die Frau grummelt etwas, aber beschliesst zu warten und bekommt schliesslich ihr Muster. Sonst gekauft hat sie übrigens nichts.

Meine Drogistin ist sonst die freundlichste und geduldigste Verkäuferin, die man sich vorstellen kann – aber in dem Fall war wohl das Ende des Geduldsfadens erreicht.

Passiert den besten von uns manchmal.