Marten von einfachgefragt.com hat mich interviewt für seine Seite, die ich übrigens sehr gelungen finde!
Das Interview findet ihr hier:
http://einfachgefragt.com/wie-arbeitet-es-sich-in-einer-apotheke-interview-mit-der-pharmama/
!
zu lesen einmal täglich
Marten von einfachgefragt.com hat mich interviewt für seine Seite, die ich übrigens sehr gelungen finde!
Das Interview findet ihr hier:
http://einfachgefragt.com/wie-arbeitet-es-sich-in-einer-apotheke-interview-mit-der-pharmama/
!
Eine ältere Frau steht vor dem Regal mit den Grippe / Erkältungsprodukten und Schmerzmitteln: „Könnten Sie mir zeigen, wo das Celebrex ist?“
Pharmama: „Tut mir leid, aber das gibt es nur auf Rezept.“
Frau: „Können Sie mir dann zeigen, wo sie es haben?" (zeigt wieder auf das Regal)
Pharmama: “Es ist in den Schubladen – und Sie brauchen ein Rezept vom Arzt dafür.“
Sie schaut mich an, als wäre ich die gemeinste Apothekerin der Welt, die ihr das Celebrex bösartigerweise vorenthält.
Tja.
(Wenigstens habe ich dann herausgefunden, dass sie woanders wohl ein Rezept hat)
Ein Kundin bekommt 2 Arten Metformin – also dieselbe Dosierung – sagen wir 1000mg, aber von 2 verschiedenen Firmen. Einmal von Sandoz und einmal von Mepha. Das fällt mir auf, weil wir im Normalfall versuchen, das gleiche zu geben, was sie vorher hatte. – Kontinuität ist auch gut für die Compliance – also die Einnahmetreue.
Ich spreche sie darauf an.
Sagt sie: „Ja, das ist Absicht. Das eine macht mir Durchfall, das andere macht mir Verstopfung. Wenn ich sie abwechselnd nehme, dann geht das aber bestens.“
Hmmm.
ich bin derzeit in München und habe für Deine Sammlung die Rathaus-Apotheke fotografiert, die sich unten im Neuen Rathaus befindet. Vielleicht hast Du davon ja noch kein Bild.
Silke
Wir hatten ja schon ein paar Münchner Apotheken hier auf dem Blog – da dachte ich, die meisten habe ich jetzt gesehen – und dann taucht noch so eine auf! Interessanter Ort -wow.
Nachtrag 2016: Von Othello noch ein paar Bilder:


Merken
Pharmama: "Nehmen Sie den Antibiotikum Sirup bis er fertig ist."
Kundin: "Wie merke ich, dass er fertig ist?"
Pharmama: "Umm … wenn die Flasche leer ist?"
Eine um die 40 jährige Frau bei mir in der Apotheke: "Mein Sohn ist 16 und er hat eine feste Freundin – und jetzt hat er mir gesagt, er ist bereit für Sex."
…
Meine Reaktion abwartend …
Ich reagiere … sparsam: "Ja – und?"
Frau: "Ich brauche also Kondome … und dann hätte ich da eine Frage …"
Pharmama: "Hmmm?"
Frau: "Er hatte als Kind eine Krankheit und … es ist nicht sicher, aber es könnte seine Penis-funktion beeinträchtigt haben. Gibt es da etwas, das ich ihm geben könnte als Hilfe?"
Pharmama: "Es ist nicht sicher?"
Frau: "Nein."
Pharmama: "Dann .. würde ich vorschlagen Sie warten ab. Solange man das nicht sicher weiss, dass das ein Problem gibt, würde ich auch nichts machen. Wenn / Falls gibt es Mittel, die der Arzt verschreibt und die wir dann versuchen können."
Und in Gedanken: Ihn da unter Druck zu setzen ist da sicher kontraproduktiv. Man muss auch daran denken, dass viele "Potenz-Probleme" psychische Ursachen haben.
…
Das Anliegen spricht für ein gutes Mutter-Sohn Verhältnis … und obwohl ich das noch nett finde von der Mutter, sich da Gedanken zu machen und so vorzusorgen … irgendwie wäre mir das etwas zuviel des Guten.
Was meint ihr?