Perfekt für mich

Herr Tswerg ist wieder da. Er macht immer … grenzwertige Komplimente an unsere jungen, weiblichen Mitarbeiter und heute hat er sich Lehrling Minnie als Opfer ausgesucht.

Zuerst komplimentiert er sie über ihre Stimme, die er schon am Telefon gehört habe.

Ein paar Mal. Ich muss in der Zwischenzeit weg, anderes machen.

Als ich zurückkomme ist er immer noch dran.

„Wie gross sind Sie?“

Minnie :“Eins siebzig“

Herr Tswerg: „1 m 70? Das passt ja, ich bin 1. 75! Das ist perfekt. Und Sie sind so hübsch und am Telefon haben Sie eine so hübsche Stimme!“

Perfekt? Für was bitte?

Er hängt immer noch an der Theke herum, und ich merke, wie Minnie sich unbehaglich fühlt. Der Typ ist ihr unheimlich – mal abgesehen von etwa 3 mal so alt wie sie und versucht ganz offensichtlich, sich an sie ran zu machen.

„Wie heissen Sie denn zum Vornamen?“ fragt er

„Das … will ich Ihnen lieber nicht sagen.“

Herr Tswerg (unbeeindruckt): „Auf ihrem Namensschild steht M. Wander. Dann nenne ich Sie einfach Martina!“

Minnie: „Also mir ist es lieber, wenn wir bei den Nachnamen bleiben …“

Höchste Zeit, etwas zu tun.

… Also lasse ich das Telefon läuten (Anruf vom Handy hinten), dann gehe ich nach vorne und sage zu Minnie: „Du hast ein Telefon von deinem Freund.“

Erst ein verwirrter Blick – dann ich lauter: „Ich habe es hinten auf Pause gestellt, er wartet!“

Dankbar verschwindet sie nach hinten.

Nicht dass ich denke, dass das reicht um ihn abzuschrecken. Auch das nicht, dass ich ihm sage, dass er auch von mir nicht ihren Vornamen bekommt und gefälligst (Bitte, Danke) beim Sie zu bleiben habe.

Der kommt wieder.

Apotheken aus aller Welt, 436: Aurich, Deutschland

Aus dem hohen Norden schicke ich dir hier die Apotheke aus Aurich.

Autzeit

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Das ist ja eine schnuggelige, ältere Apotheke :-)

Besten Dank an Autzeit dafür! Und Autzeit, wenn Du das liest: ich glaube Dein mail ist eines von denen, das mir durch die Maschen geschlüpft ist. Ich versuche regelmässig, meine mails zu beantworten – trotzdem kommt das gelegentlich vor und das ist doof. Denn ich freue mich über jedes mail und jedes Bild. Und will dazu eigentlich auch „Danke“ sagen.

Die Tablette ist zu klein!

Ja, das war die Reklamation der älteren Dame gestern: „Die Tablette ist zu klein!“

Also ich persönlich bin ja froh, wenn die Tablette nicht allzu gross ist. Meistens sind sie dann einfacher zu schlucken.

Aber ich habe die Frau auch verstanden, nachdem sie mir erklärt hat, warum sie gerne grössere Tabletten haben will:

Sie hat ganz furchtbare Arthritis und Probleme damit, die kleinen Tabletten aus der Packung zu bekommen und dann vom Tisch aufzunehmen.

Zum Glück hat sie momentan nur eine kleine Packung. Ich habe ihr versprochen für das nächste Mal Tabletten zu suchen, die grösser sind.

Trotzdem eine amüsante Reklamation.

 

Was ich auch schon hatte: „Gibt es die Tabletten nicht in grösser? Dann könnte ich sie besser hälfteln (oder vierteln – oder in einem Fall: achteln)“.

Da haben wir dann einfach das Problem, dass das auch noch reichlich ungenau ist. Man teilt die Tabletten, ja – aber ob das dann wirklich die Hälfte der Dosis oder ein Viertel oder gar ein Achtel der Dosis ist??

Und der beste:

„Je grösser die Pille, desto besser die Wirkung – also so kleine Pillen können gar nicht gut wirken!“

Die Wirkung ist vom Wirkstoff abhängig – und von manchen braucht man mehr, von anderen weniger. Zum Beispiel Paracetamol 500mg und Ibuprofen 200mg. Das gibt dann halt auch verschieden grosse Tabletten … denn auch die Pharmaindustrie will die Tabletten nicht grösser haben als unbedingt nötig.

Von daher: Mal schauen, ob ich für die Dame grössere Tabletten mit dem gleichen Wirkstoff finde. Ansonsten müssen wir uns etwas anderes überlegen.

Glasklar, was sie will, oder?

Glasklar, was sie will, oder?

Glasklar, was sie will, oder? (Reblogg von tumblr)

A Japanese woman enters the pharmacy. No idea what she’s asking … she asks for a piece of paper and …. what an artist! hahahaha

Japanische Frau kommt in die Apotheke. Ich habe keine Ahnung, was sie mich fragt. Sie fragt nach einem Blatt Papier und … was für eine Künstlerin!

Basteln mit Junior: Sharpie-Batik

Lieber Götti / Gotte / Tante und Omas von Junior: bitte nicht lesen! … Oder zumindest schauspielern üben, damit Du auch ordentlich überrascht aussiehst, wenn Du das zu Weihnachten bekommst :-)

Was man braucht:

Sharpies – das sind spezielle wasserfeste Filzstifte. Die eignen sich enorm gut zum permanenten anschreiben von fast allem – inklusive Kleidern. Gibt es zum Beispiel hier: Sharpie Permanentmarker F-Schreibspitze 1,0 mm Strichbreite in Etui 12 Stück farblich sortiert

Stoff zum drauf malen. Wir haben Leinentaschen bemalt, man könnte aber auch sehr gut zum Beispiel T-Shirts gestalten. Das sind die Taschen, die wir genommen haben: Große Einkaufstasche, 38 x 42 cm

Alkohol 96% – ca. 100ml gibt’s in der Apotheke. Der mit Kampfer geht gut. Je höher prozentig, desto besser, wahrscheinlich ginge auch der 70%, den man sonst zum desinfizieren verwendet.

Diverse Gläser – ev. in verschiedenen Grössen. Marmeladegläser gehen gut, auch wegen den Rillen oben – da hält der Stoff besser.

Schnur oder (besser) Gummibänder zum festmachen.

Strohhalm oder Pipette um den Alkohol aufzutropfen

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Man spannt den Stoff mit den Gummibändern straff über die Gläser.

Auf den gespannten Teil malt man Muster, Punkte oder was man will. Verschiedene Farben mischen lohnt sich! Auch Schwarz gibt nette Effekte.

Basteln mit Junior: Sharpie-Batik

Nicht warten!: Mit der Pipette oder mit dem Strohhalm tropft man in die Mitte der Zeichnungen die Alkohollösung.

Die Farbe verläuft dabei nach aussen und es gibt einen wirklich schönen Effekt. Man benutzt soviel Alkohol, bis der Rand des Glases erreicht ist.

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Die Alkohollösung verdunstet relativ schnell so dass man die Gläser für das nächste Stück Stoff brauchen kann.

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Man lässt das ganze über Nacht trocknen oder einen Durchgang im Tumbler, danach kann man den Stoff bügeln. Das ganze sollte jetzt sogar waschfest sein. (Das muss ich allerdings erst noch testen).

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