Ferien mit Familie Pharmama – Tag 6

Heute Frühpirsch. Wir wollten früh, also bekommen wir das auch: aufstehen vor dem Frühstück und Abfahrt um 6 Uhr. Es wird gerade hell. Ich glaube wir haben unsere Führer damit etwas überrascht, zumindest den Guide. Er meinte erst, wir starten um 8 Uhr. Ich konnte ihn dann via Fahrer überzeugen, dass wir lieber 2 kurze Safaris hätten, als eine sehr lange, aber irgendwie hat er mich trotzdem nicht ganz verstanden, das merke ich beim Morgenessen (Lunchbox), die poppevoll ist: das muss inklusive Mittagessen sein?

sunrise

Aber vor dem Essen fahren wir frühmorgens durch die Serengeti. Das ist wunderschön, wenn auch etwas kühl mit etwa 13 Grad (diesmal auch für uns). Gut haben wir Jacken mitgebracht. Wir sind auf der Suche nach Löwen und eventuell einer Löwenjagd – letztes Mal hier hatten wir so ein Glück, da haben wir live mitbekommen, wie eine Gruppe eine Thompson-Gazelle gerissen hat und praktisch neben dem Safari-Jeep gegessen. Diesmal finden wir sie nicht, dafür aber die Kinderstube und die Aufpasser, die sie zurückgelassen haben. Vielleicht war das auch ganz gut so für Junior, den gerissenen Büffel im Lake Manyara hat er auch etwas bedauert … („OhHaa! der arme Büffel, aber die Löwen müssen etwas essen, gell?“).

loewen

Momentan sind hier nicht so viele Tiere unterwegs, die grosse Migration befindet sich jetzt (Anfang Regenzeit) noch auf der anderen Seite, in Kenya. Aber auch so gibt es einiges zu sehen. Unter anderem einen Leoparden und einen Geparden. Zu den gesuchten Big Five fehlt uns nur noch das Nashorn … Und die zu finden wird immer schwieriger. Mir kommt es auch so vor, als wären es schon wesentlich weniger Elefanten. Wilderei wegen den Hörnern und Stosszähnen ist wieder arg im Aufwind, Nachfrage aus Asien und Arabischen Ländern sei Dank. Traurig.

Erst gegen 1 Uhr laden Sie uns wieder bei der Lodge ab und fragen, ob es okay ist, um 3 Uhr weiter zu machen. Hmm … nach den  7 Stunden die wir heute schon Safari hatten … ich bin sicher,es ist auch für sie okay, wenn wir etwas ausruhen und den Nachmittag im Pool verbringen. Wir sind tatsächlich etwas müde, auch wegen den ganzen Eindrücken. Und der Pool ist super: mit der besten Aussicht überhaupt!

pool

Betreffend Blogwerbung

Es könnte in der nächsten Zeit vorkommen, dass ich gelegentlich gesponserte Artikel bringe oder solche mit einem Werbelink darin. Ich werde sie kennzeichnen, nur Artikel bringen, die auch einen gewissen Bezug zu meinen sonstigen Themen haben, also einen gewissen Mehrwert auch für Euch Leser bringen, die Artikel sind von mir geschrieben und nicht von jemand anderem UND … ich will einen Teil der Einnahmen, die mein Blog so generiert für einen guten Zweck spenden. Ich denke so an 15% die ich weitergeben will.

Habt ihr mir gute Ideen für Organisationen, denen ich das spenden soll? Ein paar Voraussetzungen hätte ich: die Organisation sollte transparent sein in dem Sinn, dass sie einen Grossteil ihrer Einnahmen auch wirklich weitergeben und nicht in Werbemassnahmen verpulvern, nach Möglichkeit sollte man via paypal spenden können – oder sonst via Kreditkarte. Das können lokale oder Internationale Organisationen sein.

Ich bin mir bewusst, dass das Diskussionen gibt – nicht nur von wegen Werbung untergrabe meine Glaubwürdigkeit – sondern auch welche Organisation man jetzt unterstützen soll.

Ich bin offen für Vorschläge diesbezüglich, Kommentare die nur dem Grund dienen, dass ihr keine Werbung lesen wollt bringen aber nichts, Sorry. (Wenn ihr keine Werbung lesen wollt, könnt ihr die Posts auch einfach auslassen, es werden nicht sehr viele sein).

Ferien mit Familie Pharmama – Tag 5

Heute wird es mühsam, das wussten wir schon vorher. Mit Einfahrt in den Ngorongoro Nationalpark verlassen wir die geteerten Strassen. Gleichzeitig scheint uns auch das bisher eigentlich gute Wetter verlassen zu haben. Dass es am Kraterrand, wo wir jetzt fahren oft Nebelig ist und kühler, wussten wir. Aber das hier ist ein waschechter Wolkenbruch mit mieser Sicht und glitschigen Strassen. Na… Ich wollte Abenteuer, jetzt bekomme ich das.

ngorongoro

Aber die Wolken reissen bald wieder auf und bei unserem Pinkelstopp bei den Toiletten beim Abgang in den Krater scheint wieder die Sonne.

Das ist der Moment mal etwas zu den Toiletten hier zu schreiben. Die sind echt erstaunlich gut, selbst an abgelegensten Orten in den Parks. Sitzklos, einigermassen sauber, mit Toilettenpapier und so einem Duschkopf separat. Manchmal geht das Wasser nicht, oder nicht gut, aber grundsätzlich bin ich positiv beeindruckt. das hatten wir schon schlimmer. Viel. Und Junior ist da tatsächlich etwas heikel. Er will dann einfach nicht … und in so Gegenden, wo es nur alle X Kilometer so etwas wie eine Möglichkeit hat zu gehen, wird das dann … spannend.

Heute gehen wir nicht in den Krater sondern in die Serengeti. Das heisst auch hier: nach unten. In der Ebene hüten die Massai ihre Herden und treiben sie auf der Suche nach Wasser. Es gibt auch (mindestens) 3 Massaidörfer, die extra für die Touristen am Weg errichtet wurden, damit man sie besuchen kann. Wir verzichten allerdings. Junior hat sie in Kenya schon gesehen und irgendwie hat ihn das Gehüpfe und Geschrei eher negativ beeindruckt. Oder anders gesagt: sie haben ihm eine Heidenangst gemacht und obwohl das auch für ihn interessant war die Hütten zu sehen und (noch besser) eine Demonstration, wie man nur mit Holz Feuer macht … Ihm reicht das Momentan. Und wir haben sie inzwischen schon 3 Mal gesehen, also … Danke, Nein.

Dafür nutze ich heute die Pause um unseren Führer meine Reiseunterlagen zu zeigen, wo drauf steht, dass wir ab Arusha fliegen und nicht ab dem Kilimanjaro. Es entspinnt sich eine längere Diskussion zwischen den beiden, dem folgen ein paar Telefone und SMS von ihnen und schliesslich macht der Fahrer noch ein Foto von den Unterlagen.

„Ist das ungewöhnlich, dass wir ab Arusha Fliegen?“ frage ich. „Ja.“ kommt die etwas lapidare Antwort. Bei ihnen steht anscheinend etwas anderes. Nun denn. Gut haben wir das geklärt.

Wir hoppeln und rumpeln durch den Eingang der Serengeti. danach holpern und rumpeln wir weiter, diesmal von der Hauptstrasse weg, die (wie alles hier) direkt unglaublich staubig ist. Speziell, wenn man hinter dem Linienbus herfährt, der den gleichen Weg nehmen muss. Offizielle Haltestationen gibt es nicht, aber er hält immer wieder an und lässt Leute raus. Irgendwo in der Savanne. Ein erstaunlicher Anblick.

dust

Die Serengeti ist gross, sehr flach, nur einige Kopjes (Steinhügel) und Bäume unterbrechen die Weite.

Auf dem ersten grossen Hügel nach dem Parkeingang ist das Anmeldezentrum und Zeit für die Mittagspause. Man wird gierig beäugt von Glanzstaren und herumstaksenden Marabus … Und misstrauisch von den Parkrangern (Nicht füttern, die Vögel!).

marabu

Durch die Weite geht die Fahrt, dazwischen finden wir tatsächlich Wasserläufe und Hippos und viele andere Tiere. Darunter leider auch eines, auf das ich gerne verzichtet hätte. Die Tsetse- Fliegen lassen sich durch normales Repellent nicht abhalten, überhaupt sind die unglaublich zäh und auch ein Volltreffer mit der Hand stecken die locker weg. Und die Stiche schmerzen. Mich hat eine erwischt durch die Hose durch … Das dünkelste, das ich anhatte: olivgrün. Sie werden von dunklen Farben angezogen. Hassan bestätigt, dass das eine Tsetsefliege ist. Ich scherze, dass ich das wohl in etwa 2 Wochen weiss… Wenn ich die Schlafkrankheit bekomme. Am Abend gehe ich das nachlesen … ich wusste nicht, dass da ein Symptom Schlaflosigkeit ist?

kopje

Gegen das gibt es auch kein vorbeugendes Mittel. Gegen Malaria schon und auch wenn wir noch nicht sehr viele Mücken gesehen haben und die sich sowieso meinen armen Kuschelbär zum stechen aussuchen und nicht Junior oder mich, die Malariatabletten nehmen wir regelmässig. Inzwischen erinnert auch Junior aktiv daran, wenn ich sie nicht grad zu Beginn des Nachtessens auspacke.

hippo

Gegen Abend kommen wir zur Lodge. Eine Sopa Lodge, die gehören zu einer Kette. Ziemlich luxuriös. Wir haben Zimmer 1, wie alle mit Aussicht über die Serengeti (die Lodge liegt auf halber Höhe eines Hügels) und (Yuppie!) schreit Junior, sehr nahe am Pool.

Abendessen ist a la carte, das heisst man kann zwischen 2 Vorspeisen, 2 Suppen, 4 Hauptspeisen (1 vegetarisch) und 2 Desserts auswählen.

Morgen geht es früh raus, deshalb wird es auch heute nicht spät.

Amerikas „most hated man“ und wie eine Apotheke Widerstand leistet

Kennt ihr schon Amerikas meistgehasster Mann momentan? Den hier:

shkrelitwitter

Martin Shkreli heisst Amerikas momentan meistgehasster Mann (Bild von seinem Twitter account), wenn man dem Internet glauben will. Was hat er getan um zu dieser zweifelhaften Ehre zu kommen?

Nun, Shkreli ist so ziemlich all das, was man der „Big Pharma“ vorwirft. Ganz offensichtlich nicht an der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Menschen interessiert, sondern nur an seinem Gewinn. Eigentlich müsste man ihm fast dankbar sein, hat er doch einer fast gängigen Praxis ein Gesicht gegeben.

Ich habe hier auf dem Blog schon von ähnlichen Fällen berichtet. Siehe hier: Patent übernehmen und Preise erhöhen oder hier: Preisgestaltungsunterschiede

Die Kurzfassung: Man hat ein Medikament, dessen Patent verfällt, es folgen Generika und Preisverfall – irgendwann kommt es so weit, dass manche Generika wieder ausser Handel gehen, da es sich nicht mehr lohnt, das herzustellen und zu vertreiben. Und wenn es dann nur noch ein einziges Mittel davon auf dem Markt gibt … und dann geht der Preis wieder nach oben – und wie!

Martin Shkreli ist der CEO von Turing Pharmaceuticals. Einer Pharmafirma, die er selber ins Leben gerufen hat. Die Firma hat die Rechte von Daraprim erworben, einem Medikament das Pyrimethamin enthält. Den Wirkstoff gibt es schon seit 62 Jahren – er ist schon lange über das Patent heraus. Theoretisch könnte jeder ein Medikament mit diesem Wirkstoff auf den Markt bringen, aber die Situation ist heute so, dass sich das nicht lohnt.

Grund: Das Mittel wird eingesetzt zur Behandlung von Toxoplasmose, Malaria und AIDS, aber nur bei speziellen Formen. Es ist (weil es wenig Patienten dafür hat) ein sogenanntes Orphan Drug wie man die Medikamente zur Behandlung von seltenen Krankheiten nennt.

Vor der Übernahme kostete das Medikament pro Tablette 13.50$. Shrkreli erhöhte den Preis in den USA auf 750$ pro Tablette. Eine Steigerung von 5455%.

In der Schweiz gibt es Daraprim übrigens auch, der Preis ist um die 13 Franken pro Packung zu 30 Stück – in anderen Ländern mag das noch niedriger sein.

Da das Medikament das einzige mit diesem Wirkstoff auf dem Markt ist in den USA – die anderen sind mangels Rentabilität ausser Handel gegangen – und die Preise rein von den Pharmafirmen festgesetzt werden ohne dass wie bei uns zum Beispiel die Politik ein Mitspracherecht hat, bleibt den kranken (respektive den Krankenkassen, so vorhanden) also nichts anderes übrig, als den neuen horrenden Preis zu bezahlen. Zumindest bis es vielleicht eine andere Firma schafft, ihre Produktion so umzustellen, den Wirkstoff zu synthethisieren und Tabletten daraus zu pressen – und diese auch zugelassen werden. Das alles ist Zeit- und Kostenintensiv … wenn es jemand denn auf sich nimmt, und bis dahin profitiert Turing Pharmaceuticals – Kapitalismus in Reinform.

Inzwischen hat sich übrigens verschiedentlichst Widerstand geregt gegen Turing Pharmaceuticals und Shkreli –  bei der Bevölkerung und auf politischer Ebene.

Shkreli musste sogar Leute einstellen um mit dem Shitstorm, den seine Aktion da ausgelöst hat fertigzuwerden und das Ansehen der Firma wieder etwas zu festigen. Inzwischen ist er von seiner „Weil ich kann“ –Haltung zurückgekrebst und sagt, er habe das gemacht, um damit die Forschung von neuen Medikamenten gegen Toxoplasmose zu finanzieren (Beweise bitte?), dass er einen Teil vom Daraprim auch zu günstigeren Preisen abgeben würde und schliesslich, dass er mit dem Preis allgemein wieder runter gehen würde (aber nicht auf den ursprünglichen Preis) …

Von Apothekerseite wurde inzwischen eine interessante Lösung gefunden. Eine sogenannte compounding pharmacy (also eine Apotheke, die Medikamente für spezielle Bedürfnisse herstellt aus vorhandenen Medikamenten und Wirkstoffen) stellt seit Oktober für 1 Dollar pro Kapsel ein Medikament mit demselben Wirkstoff her – es enthält (da es sonst mit dem Patent von Daraprim kollidiert) zusätzlich noch ein B-Vitamin. Dafür braucht es wahrscheinlich wie bei uns ein spezielles Rezept vom Arzt – aber das zu besorgen ist einiges günstiger als das Original zu kaufen.

Medikamentenpreise – immer wieder gut für Diskussionen. Die Forschung braucht Geld, das muss wieder reinkommen, ansonsten lohnt es sich irgendwann nicht mehr an neuen Medikamenten zu forschen. Deshalb sind neue Medikamente entsprechend teuer. Aber das hier – das ist doch eine ganz andere Liga. Das ist nicht „Big Pharma“, das ist kleiner, hässlicher, gieriger Mensch, den man gar nicht an diese Stelle hätte lassen kommen, so etwas zu tun.

Ferien mit Familie Pharmama – Tag 4

8 Uhr Morgenessen, 8.30 Uhr Abfahrt. Heute regnet es tatsächlich und es ist kühler – unseren Guides kalt genug, dass beide Jacken und Kappen anhaben … und wir amüsieren uns. 19 Grad empfinden wir als noch ganz angenehm. Weiter geht die Fahrt durch Arusha, das hiesige Handelszentrum und grösster Ort der Umgebung. Beim berühmten (?) Uhrturm in der Mitte wechseln wir etwas Geld in Tanzaniischen Schilling. Der Umrechnungskurs ist eigentlich nirgends wirklich gut, aber besser als am Flugplatz, viel besser als im Hotel sind diese Wechselstuben schon.

uhrturm

Nach Arusha kommen wir am Flugplatz vorbei. Meine Bemerkung, dass wir ja von hier dann nach der Safari weiterfliegen löst bei Guide und Fahrer nur freundliches Kopfschütteln aus : „Neinein, Sie fliegen wieder vom Kilimanjaro Airport.“ Jetzt bin ich etwas überrascht, ich war mir sicher …? Aber da ich die Unterlagen nicht zur Hand habe, lasse ich das fahren. Später ist noch Zeit dafür. Inzwischen wird es wieder wärmer – gegen 25 Grad und regnen tut es auch nicht mehr.

In der Ferne sieht man von weitem eine Hügelkette. Da geht es ins Hochland. Hessen erzählt uns etwas von den verschiedenen Stämmen in der Gegend, er selber ist übrigens halb Massai. Ich erkenne die Strasse wieder auf der wir fahren. Vor 13 Jahren war die gerade im Bau und praktisch eine paar Hundert Kilometer lange Baustelle, heute ist sie gut ausgebaut und geteert. Kurz bevor es nach oben geht kommt der Eingang zum Nationalpark Lake Manyara. Wieder ein sehr grüner Park, eigentlich bekannt für seine baumkletternden Löwen. Die halte ich inzwischen zwar für ein Gerücht, oder besser gesagt: vielleicht haben die das früher mal gemacht, aber sowohl das letzte als auch dieses Mal sehen wir die nicht. Das heisst Löwen tatsächlich schon, nur normal am Boden liegend. Genauer gesagt hinter einem angefressenen Büffel im Gebüsch … den Anblick erspare ich Euch (und seid froh, kann man Fotos nicht riechen).

Aber abgesehen von den Löwen geniessen wir die Landschaft, sehen Zebras, Giraffen, Büffel und viele Vögel. Besonders hübsch die beim Rastpunkt, wo es wieder Lunchbox gibt, mit Aussicht auf den grossen See. Ich hab ein etwas schlechtes Gewissen: keiner von uns schafft es die Box auch nur ansatzweise zu leeren.

lunchbox

Wir fahren ganz nach hinten in den Park, da gibt es heisse Quellen. Tanzania hat sehr vulkanischen Ursprung, der Kili, Mt. Meru und viele andere Hügel sind Vulkane, der Ngorongoro Krater eine Caldera und hier am Lake Manyara geht der grosse Ostafrikanische Grabenbruch durch.

Das sumpfige Gebiet um die heissen Quellen zieht hier eine Menge Wasservögel an, zu Juniors Enttäuschung hat es diesmal aber keine Pelikane (momentan sein Lieblingstier). dafür ägyptische Wildgänse, Ibis. Kiebitz etc.

Auf der Fahrt zurück zum Ein/Ausgang sehen wir noch einen Elefanten ziemlich im Gebüsch. Die gehören definitiv zu Kuschelbärs Lieblingstieren, weshalb ich mich am Ende der Ferien aus Tonnen Elefantenfotos die besten heraussuchen. Die hier werden das nicht – zu versteckt ist das grosse graue Tier.

clippschiefer

Das hier sind keine Elefanten – aber die nächsten lebenden Verwandten von ihnen. Klippschiefer. Die finden wir so süss.

Wieder aus dem Park heraus steigt der Weg steil an und wir kommen ins Hochland. Hessen erzählt uns, dass er hier aus der Gegend stammt, heute geht er auch seine Mutter besuchen. Wir dagegen nächtigen bei Karatu in der Country Lodge. Sie hat einen sehr hübschen grünen Garten und auch einen Pool, womit auch Junior vollends zufrieden gestellt ist. Abendessen ist fein, lustig hier: sie kommen mit den Gängen vorbei und man kann sich aus grossen Schüsseln selber schöpfen. Suppe, Salat, 2 Arten Fleisch, Gemüse und Reis und Dessert. Einmal mehr bin ich dankbar, dass unser Junior so unproblematisch mit dem Essen ist. Er versucht fast alles und es findet sich immer etwas, das geht. Das habe ich bei anderen Kindern schon ganz anders erlebt – und ich frage mich, wie die das dann machen. Alles mitnehmen?

Satt und müde fallen wir ins Bett – natürlich unter dem Moskitonetz, wie immer.

moskitonetz