Erinnerungen…

Im Internet bin ich über dieses Bild gestolpert:

Und sofort waren sie wieder da, die Erinnerungen an eine der wohl ersten Ferien. Keine Ahnung wann genau, aber das ist wohl inzwischen über 30 Jahre her, da waren wir an der Nordsee und da hatte es diese Marienkäfer. Aber nicht nur ein, zwei oder zehn, nein, da waren hunderte und tausende! Man konnte nicht gehen, stehen oder schwimmen ohne praktisch über sie zu stolpern. Vom Strand, Meer, Wetter oder was sonst noch war in den Ferien weiss ich praktisch nichts mehr. Aber nie werde ich diese vielen herzigen Käferlein vergessen.

Übrigens: wir hier, nennen sie Marienkäfer, aber sie haben noch viele andere Namen: Muttergotteskäfer, Siebenpunktkäfer, Glückskäfer … wie nennt Ihr sie denn?

Thailand: Von Bangkok nach Phuket ’06

Das war die letzte grosse Reise, die wir vor Junior gemacht haben. Damals waren Kuschelbär und ich mit 2 Freunden 2 Wochen unterwegs in einem Mietauto. Start war Bangkok mit seinen grossen Tempeln und den Klongs (Kanäle, die wie Strassen benutzt werden).

Unser Mietauto war eigentlich ein Toyota Hilux Vigo – aber bei der Mietstation mussten wir feststellen, dass sie uns einen Suzuki Vitara andrehen wollten- erst mal ohne uns etwas zu sagen. Offenbar hat der Vormieter den Hilux nicht zurückgebracht. Der Vitara den wir bekommen sollten passt etwa 2 x in den Hilux. Nicht gerade gut für 4 Personen mit Gepäck. Erst nach längerer Diskussion erklärten sie sich bereit uns einen adäquaten Ersatz zu stellen, aber erst in 3 Tagen unten in Hua Hin – und wir mussten ihn selbst abholen.

Trotzdem folgten wir weiter unserer Route:

Bangkok – Ayutthaya: das ist die alte Hauptstadt mit einer Menge gut erhaltener oder restaurierter Tempelanlagen.

Ayutthaya – Kanchanaburi: die Brücke über den River Kwai zu Fuss begehen und die schönen Nationalparks in der Nähe geniessen, speziell die 7 Stufen der Wasserfälle des Erawan Nationalparks, wo man auch baden kann.

Kanchanaburi – Damnoen Saduak: morgens früh sind die schwimmenden Märkte noch sehenswert, da hat es auch mehr Einheimische als Touristen. Nach 10 Uhr ändert das abrupt.

Damnoen Saduak –Phetchaburi: Eine der schönsten Höhlen Thailands, v.a. um die Mittagszeit.

Phetchaburi – Hua Hin (Endlich das richtige, grosse Auto) – Prachuap Kiri Kan (mit auch sehr schönen Stränden)- Ranong: hier hat es heisse Quellen, in denen man baden kann. Die Thailänder machen das bekleidet, damit sie auch nicht braun werden.

Ranong – Khao Sok National Park: wunderschöne Natur, Elefantenreiten, baden oder tubing, wandern und mehr.

Khao Sok – Phang Nga: die bekannte Bucht mit den Kalksteinfelsen, unter anderem James Bond island, Seezigeunerdorf, Höhlen und Felsmalereien.

Phang Nga- Phuket: (Auto abgeben) Weil die Halb-Insel inzwischen doch recht von Touristen überlaufen ist, haben wir auf einer kleinen Nachbarinsel eine Unterkunft gefunden mit schönen Bungalows am Strand. Von dort machten wir dann gelegentlich Ausflüge.

Wir haben es wieder sehr genossen – auch dass man das Land „auf eigene Faust“ entdecken kann – und natürlich das Essen – und die Leute – und …

Ein Wochenende in Strasbourg

Mein Kuschelbär und ich haben uns ein verlängertes Wochenende in Strassburg gegönnt, ohne Junior.

Manchmal ist auch das nötig, immerhin sind wir nicht nur Mama und Papa sondern auch ein Paar. Es war gut, etwas Zeit für uns zu haben -und es war schön, Junior am Sonntag wieder zu sehen.

Das Hotel haben wir übrigens mit einem Gutschein gebucht, den ich via Travelfeedback.ch gewonnen habe.

Hier ein paar Impressionen. Strassburg war sehr schön, mir gefallen ja die Fachwerkhäuser und auch Kirchen sehe ich mir gerne an (auch wenn ich als Kind ein bisschen eine Überdosierung hatte). Dazu die herzigen Beizlein, das gute Essen, Wein und ein bisschen die Stadt anschauen. Auch das Wetter hat fein mitgemacht.

Einfach schön!

Erpressungsversuch

Zur Diskussion über die Abgabe rezeptpflichtiger Medikamente ohne Rezept fällt mit das Pärchen ein, das letzhin in der Apotheke war.

Frau (mit Zettel in der Hand): „Ich brauche … eine Bepanthen plus creme und ein Mephi.. Mefa… na, das Lariam Generikum.“

Pharmama: „Sie brauchen ein Malariamittel?“

Frau: „Es ist nicht für mich, es ist für meinen Mann hier – zieht ihn heran – er geht übernächste Woche einige Zeit zurück nach XY (ein Zentralafrikanisches Land) seine Heimat und da braucht er ein Malariamittel als Prophylaxe ….“

(Interveniert er auf Französisch: „Als Notfallmittel!“ Sie zurück auch auf französisch: „Nein, als Prophylaxe!“).

Pharmama: Was sie meinen ist das Mephaquin, aber das ist Rezeptpflichtig, dafür müssen sie vorher zum Arzt.“

Frau: „Was? Nur wegen dem zum Arzt? Er hat es aber auch schon gehabt!“

Pharmama: Es ist Liste A und damit verschärft Rezeptpflichtig. Es muss sein.“

Frau: „Sie wollen es mir also nicht geben? Was, wenn er geht und dann Malaria bekommt, weil er das Mittel nicht hat, dann sind Sie schuld wenn …“

Pharmama: (denkt: ‚Oh, versuchen wir, die Apothekerin zu erpressen?‘ :-/ ) „Sie haben eben gesagt, er geht erst in 2 Wochen. Das ist genug Zeit zum Arzt zu gehen. Im Notfall gibt es auch das Tropeninstitut, wo sie sehr rasch ein Rezept bekommen.“

Frau: „Aber der Arzt kostet! Ich will nicht noch mehr … können sie es mir nicht einfach geben? Muss ich wirklich noch andere Apotheken dafür abklappern?“

Pharmama: denkt: ‚Aha, noch ein Erpressungsversuch‘ und schaut sie einfach wartend an.

Frau: „Fein.“

Zahlt das Bepanthen und geht.

Merke: Nur weil sie nicht zum Arzt gehen wollen ist das für mich kein Grund ein Medikament das Rezeptpflichtig ist abzugeben. Und das Geld für die Reise haben sie offensichtlich auch aufbringen können, also … Ausserdem lasse ich mich nicht erpressen. Da reagiere ich ziemlich allergisch drauf.

Höhenkrankheit

Frau: „Ich glaube ich habe die Höhenkrankheit, seit ich letzthin mit dem Flugzeug geflogen bin.“

Pharmaassistentin „Das kann kaum sein, es sei denn sie haben während dem Flug auf dem Flügel gesessen.“

Man kann übrigens trotzdem bei langen Flugreisen eine abgemilderte Form der Höhenkrankheit bekommen, weil die Fluggesellschaften den Luftdruck nicht so hoch anheben (Standard ist ein Luftdruck wie auf etwa 2000 m.ü.m). Die Symptome sind dann Schwindel, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, die aber bald nach der Landung wieder verschwinden.

(Viel) mehr Info zur richtigen Höhenkrankheit hier.

Tsitsikama

Das ist ein Ort, wo ich schon war und unbedingt nochmals hinwill: der Tsitsikama.

Ein fast mystisch klingender Name für einen Nationalpark an einer wilden Küste in Südafrika, an der sich die riesigen Wellen brechen.

Wie riesig kann man am Vergleich sehen, im unteren Bild steht ein Mensch etwa auf Höhe der Welle (grad unterhalb der Möwe).

Es hat einen Campingplatz direkt am Meer – und wenn man das Wohnmobil richtig stellt, dann hat man eine super Aussicht.