Verwechslungsgefahr!

lebkuchenhausmedi

Als Eltern weiss man (oder besser: sollte man wissen), wie wichtig es ist Medikamente ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Trotzdem kommen in Amerika pro Jahr 67 Tausend Kinder ins Spital wegen unbeabsichtigten Vergiftungen mit Medikamenten. Und in der Schweiz sind es laut toxi.ch jährlich an die 5000 Beratungen wegen von Kindern versehentlich eingenommener Medikamente.

Medikamente und Süssigkeiten sehen aber auch teils ähnlich aus.

Im Bild oben ist ein Lebkuchen-Häuschen mit Süssigkeiten und das andere mit Medikamenten dekoriert.

Sehr anschaulich!

Quelle: East Tennessee Childrens Hospital

Einsparpotential von 876 Mio pro Jahr bei den Krankenkassen!

Analog dem Preis-Vergleich der Medikamente durch die santésuisse mit anderen Ländern* hat die IFAK (eine standespolitisch profilierte Interessengemeinschaft unabhängiger Apotheker und Abrechnungsstelle) dieses Jahr eine Studie** gemacht, in der sie die Verwaltungskosten der Krankenkassen mit einem vom Gesundheitssystem der Schweiz vergleichbaren Land durchgeführt hat.

Laut Branchenverband geben die Schweizer Krankenkassen 5.36% des Prämienvolumens für Administration und Werbung aus. In Dänemark liegt dieser Anteil bei 1.5%.

Wenn wir das also entsprechend à la Santésuisse vergleichen wollen, müsste das bei uns auch drin liegen … Dementsprechend kommen wir zum Schluss, dass man die Kosten von derzeit rund 1.2 Milliarden auf 324 Millionen kürzen könnte.

Schlagzeile für die Medien: Die Krankenkassenverwaltungskosten sind viel zu hoch. Wir könnten 876 Millionen pro Jahr bei den Krankenkassen sparen.

Hui – da gingen die Prämien wohl mal runter. Plus positiver Nebeneffekt: die nervenden Werbeanrufe der Krankenkassenmakler, die einen zum wechseln überreden wollten würden auch aufhören! (*Träum*).

….

Wer nicht weiss, worum es geht:

*Alljährlich wieder kommt von der santésuisse – dem Verbund schweizerischer Krankenversicherer die gleiche Leier: Bei den Medikamentenpreisen kann noch mehr gespart werden! Neuste Medienmitteilung hier. Titel: Ungenütztes Sparpotential von über 450 Mio. Franken

Rund 90 Prozent der im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) vergüteten Medikamente sind verschreibungspflichtige Medikamente. Im Jahr 2012 wurden dafür rund 5 Mrd. Franken bezahlt. 3,7 Mrd. Franken entfielen dabei auf die Hersteller, 1,3 Mrd. Franken auf den Handel (Grossisten, Apotheken, Ärzte und Spitäler) – sowie 123 Mio. Franken via Mehrwertsteuer auf den Bund. Der heute vorgestellte Auslandvergleich fokussiert auf die Handelsmarge. Vergleichsländer für die santésuisse-Studie sind Dänemark, Deutschland, England, Holland, Frankreich und Österreich – dieselben Referenzländer, welche vom Bundesamt für Gesundheit zur Festsetzung der Fabrikabgabepreise von Arzneimitteln verwendet werden. Die Marge wurde im jeweiligen Land auf dem Schweizer Medikamentenkorb als Differenz zwischen dem Fabrikabgabepreis und dem Publikumspreis ohne Mehrwertsteuer berechnet. Unterschiedliche Niveaus der Vergleichsländer bei Löhnen, Mieten, Zinsen und Preisen der Medikamente wurden berücksichtigt.

Dazu gäbe es einiges zu sagen.

Zum Beispiel: weshalb wird hier die Mehrwertsteuer weggelassen? Die ist genauso im Preis des Medikamentes enthalten … und wenn man die einberechnen würde – sähe es im Vergleich mit Deutschland wieder ganz anders aus. Auch unklar ist, wie genau denn die Korrekturen aussehen, die sie angewendet haben.

Wenn man die 250 meistverkauften Medikamente anschaut, ergibt sich zum Beispiel dieses Bild:

Bildquelle: pharmasuisse dosis November 2013

Bildquelle: pharmasuisse dosis November 2013

Wie teuer ein kassenpflichtiges Medikament ist, bestimmt in der Schweiz nicht der Markt sondern der Staat. Das Bundesamt für Gesundheit definiert den höchstmöglichen Fabrikabgabepreis anhand eines Preisvergleichs mit dem Ausland (siehe Grafik). Der Publikumspreis setzt sich aus diesem Fabrikpreis und einem Vertriebsanteil für die Apotheke zusammen. Letzteres ist die Apothekenmarge und die setzt sich wiederum zusammen aus einer Fixmarge (praktisch den beiden Checks für unsere Leistungen) und einer kleinen, Preisklassen-abhängigen Prozentmarge.

Seit dem Einführen dieses Systems (der LOA) und dem wegkommen von der festen Marge- haben wir Apotheker den Krankenkassen über CHF 1 Milliarde gespart – nämlich voraussehbares Kostenwachstum verhindert. Die Prozentmarge wurde zuletzt 2010 gesenkt: von 15 auf 12% für Medikamente bis CHF 880 und von 10 auf 7 % für Medikamente von CHF 880 bis CHF 2569. Dazu kommen regelmässige Preis-Anpassungen der Medikamente selber. Die letzte davon gerade im November.

Wir sind langsam auch hier am Anschlag. Für die Apotheke bedeutet das: Eine weitere Senkung der Medikamentenpreise im "vorgeschlagenen" Rahmen um 182 Millionen … das entspricht pro Apotheke 100'000 Franken im Jahr weniger … Wo will man das kompensieren?? Das könnte man nur bei den Personalkosten und das entspräche (laut Dosis, pharmasuisse) 3000 Vollzeitstellen von Pharma-Assistentinnen! Merke: Apotheker kann man schlechter entlassen, denn ohne anwesenden Apotheker muss die Apotheke ganz schliessen.

Inzwischen sieht sogar die Politik ein, dass das nicht die Lösung sein kann. So sagt zum Beispiel Bundesrätin Doris Leuthard:

"Die Forderung nach einer Senkung der Medikamentenpreise war in den letzten Jahren ein billiges Rezept.» Nun gehe es darum, die Kostensteigerung in den Spitälern – und dort vor allem im ambulanten Bereich – in den Griff zu bekommen."

– leider hat sie das Resort Umwelt, Verkehr und Kommunikation … und nicht Gesundheit, aber vielleicht hört Kollege Alain Berset auf sie.

** Das ist natürlich genausowenig eine Studie, wie das was die santésuisse da jährlich ablässt.

Danke Mama !

Nicht Muttertag sondern Weihnachten, aber vielleicht trotzdem eine gute Zeit jemandem speziellen „Danke“ zu sagen: den Müttern. Weihnachten ist die Zeit der Besinnung auf das Wesentliche im Leben, auf die Menschen, die einem nahe stehen und für einen da sind. Familien verbringen wertvolle Momente miteinander und Mütter verwöhnen ihre Lieben ganz besonders an diesen Festtagen.

Procter & Gamble (P&G) sagt in diesem Jahr mit einer weltweiten Kampagne „Danke Mama“ und hat auch mir hier für meinen Blog 10 Geschenkboxen zum verlosen gesponsert.

Die kleine „Danke Mama“ Geschenkbox enthält je ein Shampoo und Conditioner von Pantene ProV, eine Wimperntusche und Make-Up Foundation von MaxFactor sowie eine parfümierte Bodylotion.  

Nicht Muttertag sondern Weihnachten, aber vielleicht trotzdem eine gute Zeit jemandem speziellen „Danke“ zu sagen: den Müttern.

Weihnachten ist die Zeit der Besinnung auf das Wesentliche im Leben, auf die Menschen, die einem nahe stehen und für einen da sind. Familien verbringen wertvolle Momente miteinander und Mütter verwöhnen ihre Lieben ganz besonders an diesen Festtagen. Deshalb ist es Zeit „Danke Mama“ zu sagen für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle ihrer Kinder und der ganzen Familie.

Auch Procter & Gamble (P&G) sagt in diesem Jahr mit einer weltweiten Kampagne „Danke Mama“. Weil das Unternehmen hinter Marken wie Ariel, Oral-B und Pampers durch die Auseinandersetzung mit dem Familienleben und der Hausarbeit weiss, was Mütter jeden Tag leisten, ist das Unternehmen der Meinung, dass jede Mutter eine Goldmedaille verdient hat.

P&G hat deshalb eine kleine Box kreiert, um den Müttern eine Freude zu bereiten und ihre Herzen höher schlagen zu lassen.. Pünktlich zu Weihnachten verlost Procter & Gamble drei „Danke Mama“ Geschenkboxen mit Verwöhnprodukten auf XXX.ch (Ihr Blog). für alle Mütter und alle die wieder einmal „Danke Mama“ sagen möchten.

P&G

Wer also gerne eine solche Box hätte, der hinterlässt mir hier einen Kommentar mit dem Grund, weshalb die Mutter (oder ersatzweise auch man selber – so man denn „Mama“ ist) die Box bekommen sollte.

Die 10 besten Erklärungen / Kommentare werden am Freitagabend benachrichtigt: also bitte richtige email-Adresse hinterlassen, ansonsten geht das nicht und ich muss jemanden andern nehmen. Die Box wird einem dann zugeschickt, das dürfte noch vor Weihnachten reichen ….

Über Arthrose und deren Behandlung – speziell Chondroitinsulfat und Glucosamin

Arthrose ist eine Abnützung des Gelenkknorpels. Der Gelenkknorpel umhüllt die Knochenenden und wir brauchen ihn als Gleitfläche zwischen den Knochen. Seine Oberfläche ist im gesunden Zustand sehr glatt. Wird der Gelenkknorpel zerstört, ist das wie „Sand im Getriebe“. Ursachen dafür sind die natürliche Abnützung im Alter, Überbelastung bei Arbeit und Sport, Übergewicht und entzündliche Grunderkrankungen. Dabei spielt die erbliche Veranlagung eine grosse Rolle.

Arthrose beginnt meist erst nach dem 40. Altersjahr – aber nach dam 65. Altersjahr haben 90% der Menschen eine Arthrose. Das kann zu Beschwerden wie Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkung führen – muss aber nicht.

Arthrose kann an allen Gelenken auftreten, am häufigsten sind aber Knie- Hüft und Fingergelenke betroffen.

Vorbeugen kann man, indem man ausgewogen und gesund isst – damit der Körper die notwendigen Nährstoffe bekommt. Indem man Übergewicht abbaut und so die Belastung auf Knie und Füsse reduziert. Indem man das Rauchen aufgibt – dadurch wird der Knorpel besser mit Flüssigkeit versorgt. Sport und Bewegung sorgen dafür, dass mehr Gelenkschmiere gebildet wird und kräftigt die Muskulatur. Man sollte im Alltag auch darauf achten, dass Gelenke richtig belastet werden: richtiges Heben und Tragen, Sitzposition etc.

Symptome einer Arthrose sind: Anlaufschmerz am Morgen, Ermüdungs- oder Belastungsschmerzen, anfangs nur bei längeren Belastungen, bei fortgeschrittener Arthrose auch Ruheschmerz und Fehlstellungen. Die Gelenke werden steifer, weniger beweglich. Es kommt zu Reizungen (Rötung, Überwärmung. Schwellung), zu Gelenkgeräuschen und Fehlhaltungen, weil man die Gelenke schonen möchte.

Röntgenaufnahmen beim Arzt zeigen den Zustand des Gelenkspaltes der betroffenen Gelenke und ob der Knochen verändert ist.

Röntgenbild einer lateralen Gonarthrose (oben) im Vergleich zu einem normalen Kniegelenk (unten) -By J. Lengerke. Wikipedia [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], from Wikimedia Commons

Röntgenbild einer lateralen Gonarthrose (oben) im Vergleich zu einem normalen Kniegelenk (unten) -By J. Lengerke. Wikipedia [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)%5D, from Wikimedia Commons

Eine Arthrose ist bis heute nicht heilbar. Ist der Gelenknorpel einmal geschädigt, gibt es kein zurück.

Das Ziel der Behandlung ist Schmerzen zu lindern, Entzündung zu hemmen, die Beweglichkeit erhalten.

Dazu gibt es Methoden wie die Physiotherapie und Bewegungsprogramme, Gewichtskontrolle, Einlagen und Bandagen, physikalische Anwendungen wie Wärme, Infrarot und UV-Licht, Massage, Kältebehandlungen und natürlich: Medikamente gegen Schmerzen und Entzündung, Knorpelschutzpräparate, Spritzen mit entzündungshemmenden Mitteln ins Gelenk.

Wichtig ist, dass man in Bewegung bleibt. Trotz Arthrose und Schmerz – nur so bleiben die Gelenke beweglich.

Um den Knorpelabbau zu verlangsamen gibt es zwei Mittel:

Chondroitinsulfat

Ist ein natürlicher Bestandteil der Proteoglykane, die zusammen mit Kollagenfasern die Gelenkknorpelstruktur bilden. Es soll als Arzneimittel eingenommen schmerzstillend, entzündungshemmend und immunmodulierend wirken. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsstörungen wie Übelkeit und Verstopfung. In der Schweiz ist es als Arzneimittel zugelassen – in Europa und den USA wird es hauptsächlich als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Gewonnen wird es aus Hühnerknorpel und Fisch.

Glucosamin

Ist eine körpereigene Substanz die zum Aufbau von Knorpelbestandteilen benötigt wird (der Glykosaminoglykane) und ist ein normaler Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Es soll schmerzstillend und entzündungshemmend sein und die Knorpelsubstanz schützen. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Bei Asthma, Diabetes, und Hypercholinesterinämie soll es nur mit Vorsicht angewandt werden ebenso bei der gleichzeitigen Anwendung Blutverdünnender Mittel. Gewonnen wird es hauptsächlich aus dem Chitin von Schalentieren wie Krebsen und Garnelen.

Beide Substanzen sind ziemlich gut erforscht und man hat viel Erfahrungen. Die Sicherheit der Anwendung ist bewiesen und Nebenwirkungen sind gering. Leider ist die Studienlage was den Wirkbeweis angeht etwas dürftig. (siehe auch dieser Artikel). Während im Labor gezeigt werden konnte, dass Glucosamin Knorpelaufbauende Enzyme stimuliert und Chondroitin die Knorpelabbauenden Enzyme hemmt und entzündungshemmend wirkt, ist das nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Eine Mehrheit der Studien zeigt einen positiven Effekt … aber ein paar wenige gut angelegte zeigen, dass auch die Kombination nicht besser ist als Placebo, was die Reduktion von Arthritis-Schmerzen angeht. Man sollte hier noch anmerken, dass auch z.Bsp das Schmerzmittel Celebrex in den Studien teils nicht besser als Placebo abgeschlossen hat. Der Placebo Effekt ist gerade im Bereich der Schmerztherapie sehr hoch.

Auch unbedingt beachten sollte man, dass bei einigen als Nahrungsergänzung zugelassene Produkte die angegebene Tagesdosierung weit unter den in den Studien gebrauchten Mengen liegt. Bei Glucosaminsulfat ist das etwa 1500 mg pro Tag, bei Chondroitin etwa 1200 mg pro Tag. In dem Fall ist eine Abnahme der Schmerzsymptomatik und eine Verbesserung der Gelenkfunktion möglich. Das Fortschreiten der Arthrose kann wahrscheinlich nur geringfügig gebremst werden, aber ein Versuch der Behandlung über mindestens 6 Monate zeigt, ob das einem einen Effekt bringt.

Kama sutra für Verheiratete

The married kama sutra – zeigt eine ganze Menge … nicht sexueller Positionen mit Erklärungen.

marriedkamasutra

Da steht drunter:

Wenn der Mann leicht den Nacken der Frau küsst und die Frau zärtlich seine Brust streichelt und das Kind kommt schreiend in das Zimmer gerannt, weil es ein erschreckendes Geräusch gehört hat oder sonst so ein Blödsinn, dann nennt man das die „unterbrochene Begegnung“.

Sagt mir nicht, *die* Position käme nie vor :-)

Hier gibt’s noch mehr Bilder zum reinschauen:

http://marriedkamasutra.com

Natürlich kann man auch grad das ganze Buch kaufen gehen:

Geister-Apotheker

Darauf bin ich zufällig gestossen – ich wusste dass es das gibt in manchen Ländern, aber dass das *so* ein Problem ist?

Es gehört zum Berufsbild des Offizin Apothekers die Abgabe der Medikamente zu überwachen und die Patienten nach bestem Wissen und Gewissen über Medikamente und Gesundheitsprobleme zu beraten.

Dafür hat er in der Apotheke anwesend zu sein. So sagt das Gesetz – nicht nur bei uns in der Schweiz, sondern auch in anderen Ländern. Tatsächlich ist es so, dass eine Apotheke die keinen Apotheker anwesend hat schliessen muss. Und der Apotheker selber, der es wagt während der Öffnungszeit einen Ausflug von mehr als ein paar Minuten zu machen -und auch noch dabei erwischt wird -bekommt einen unschönen Eintrag in sein Leumundszeugnis und eine Strafe. Womöglich verliert man die Berufsbewilligung.

Alles schon passiert.

Trotzdem gibt es Länder, die das offensichtlich etwas lasch handhaben – weil da kaum kontrolliert wird. Die Philippinen zum Beispiel.

Der Apotheker ist dort in der Apotheke wohl angestellt – er stellt sein Diplom zur Verfügung für die nötigen Betriebsbewilligungen etc. … (und wird dafür bezahlt) und ist dann gar nicht dort. Nicht nur der Verwalter der Apotheke, sondern auch sonst kein angestellten Apotheker. Das sind Geister-Apotheker.

Nach einer neusten Untersuchung (vom April diesem Jahr) und einer Umfrage hatten dort 70 Prozent der Apotheken keinen Apotheker anwesend zu dem Zeitpunkt, als die Apotheke besucht wurde. Aber 100 Prozent hatten ein „Zertifikat“ anhand dessen ein Apotheker dort arbeitet und die Verantwortung übernimmt.

Hoppla.

Man trifft also durchschnittlich in den Philippinen nur in jeder Dritten Apotheke auf einen Apotheker?

Dabei wird das auch dort bestraft: mit bis zu 4000 Philippinischen Pesos oder einer Haftstrafe nicht unter 6 Monaten bis maximal 4 Jahre.

Okay – 85 Franken Strafe sind nicht gerade viel … die Haftstrafe dagegen kann heftig sein. Aber da muss mehr kontrolliert werden, wenn da etwas ändern soll.

Es gibt dort 20’000 Drug Stores (die nicht lizensierten ausgenommen) aber nur 12’600 registrierte Mitglieder der Philippinischen Pharmacist Association … da gibt es wirklich ein Problem!

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/391941/public-warned-on-ghost-pharmacists

http://rxistsource.blogspot.ch/2013/07/wanted-ghost-pharmacists.html#.UnQL4KXuPfb

Beim googeln bin ich dann auch noch auf das gestossen: Da bietet eine (pensionierte) Apothekerin in Makati City, Manila ganz offen ihre Lizenz an – zum mieten. Quelle. Sie will dafür 7000 PhP pro Monat. Lohnt sich.

WTF!

rentadiploma