… dass beim klick auf „Kommentare“ hier bei wordpress es auf die alte Seite (pink) umleitet?
Hilft es, wenn man den Cache leert?
(falls man wegen dem nicht kommentieren kann: mail an mich: pharmama08(at)gmail.com
… dass beim klick auf „Kommentare“ hier bei wordpress es auf die alte Seite (pink) umleitet?
Hilft es, wenn man den Cache leert?
(falls man wegen dem nicht kommentieren kann: mail an mich: pharmama08(at)gmail.com
So – jetzt bin ich wieder bei WordPress.
Ich hoffe, Ihr seid auch alle gut hier angekommen. Wenn ihr das als Feed oder mail bekommen habt: Bestens! Falls das bei jemandem nicht mehr angekommen ist (und er das auch noch merkt): melden!
Falls jemand ein mail von wordpress bekommen hat – das könnte sein, weil ich ein paar der email-Abonnenten von Hand übertragen habe (die von feedburner) … ich habe aber nicht alle … und ich entschuldige mich, falls das nicht mehr aktuell war.
Momentan bin ich am Ordnen. Die Blogposts habe ich (Carola sei Dank!) zügeln können – sogar samt Bildern … nur ist die Reihenfolge umgekehrt, die Kategorien fehlen und alles ist an einem einzigen Tag (gestern :-).
Die Kommentare sind weg. Naja, nicht ganz. Sie sind noch auf Disqus … und wenn ich Zeit finde, werde ich sie übertragen. Probeweise habe ich das schon mal angefangen … leider akzeptiert es WordPress nicht, wenn ich Eure email-adressen eingebe … also lasse ich das. Die Namen kommen, aber halt nicht mit Euren Bildchen etc.
Dafür werden die zukünftigen Kommentare wieder gut – okay?
Morgen geht’s richtig weiter.
im maileingang vor ein paar Tagen:
Hallo ich habe schon viel über eure Produkte gehört. Meist sehr positiv. Daher möchte ich auch gerne eure Produkte ausprobieren. Wäre es möglich eventuell ein paar proben zu bekommen damit ich mich von euren Produkten Überzeugen kann?
Meine Adresse wäre …
(entfernt)
Würde mich wirklich riesig freuen.
LG Franziska
Aber natürlich!
Wenn Du mir noch sagst, welche Produkte denn?
…
Aber ich habe wieder etwas gelernt. Offenbar gibt es Leute, die das fast professionell betreiben: Produktemuster sammeln. Und dafür wild irgendwelche Websitenbetreiber anfragen.
Tragisch: in Dublin in Irland stirbt ein 14jähriges Mädchen an einer Erdnuss-Allergie
… und die Medien klagen einen Apotheker an, dass er daran schuld sei. So wie hier:
Was ist passiert?
Die 14 jährige Emma Sloan ging mit Mutter und 2 Schwestern aus essen. Es ist der 20. Dezember, Vorweihnachtszeit und die Mutter hat sie in ein chinesisches „All you can eat“ Restaurant eingeladen.
Emma hat eine starke Erdnussallergie und sie erwischt im Restaurant – obwohl sie nach Aussage der Mutter sonst immer sehr vorsichtig war, was Essen anging – eine Satay Sauce.
Die besteht aus Erdnüssen – und die war auch so angeschrieben: „Contains nuts“.
Als Emma ziemlich bald danach anfängt Atemprobleme zu bekommen, rennt die Familie auf der Suche nach Hilfe aus dem Restaurant und auf die Strasse. Denn den Epi-Pen, den Emma eigentlich hätte, hat sie zuhause vergessen.
Die Mutter findet eine nahe Apotheke und verlangt vom Apotheker einen Epi-Pen gegen die allergische Reaktion.
Und der Apotheker gibt ihr keinen: „Ich darf Ihnen das nicht ohne Rezept geben. Gehen Sie mit ihr in den Notfall!“
Die Mutter hat das dann versucht und sich mit ihrer Tochter auf den Weg ins nahe Spital gemacht. Aber Emma ist kollabiert und noch auf dem Trottoir verstorben.
Jetzt wird die Sache untersucht.
Wie die Medien darüber berichten ist in meinen Augen allerdings sehr … unfair gegenüber dem Apotheker. Ihm wird praktisch die Schuld am Tod von Emma alleine angelastet.
Erdnussallergien sind häufig und sie können sehr schwer sein. In Amerika sind sie deshalb sogar dazu übergegangen Erdnussprodukte total aus Schulen zu verbannen.
Aber wer als Allergiker auswärts essen geht, weiss (oder sollte wissen), dass er aufpassen muss. Und fragen muss. Und lesen.
Gerade asiatische Restaurants kochen noch gerne mit Nüssen. Das ist alles andere als ungewöhnlich. Und Satay … ja. Mir wäre das auch ohne Schild klar, dass das Erdnusssauce ist.
Als so schwerer Allergiker sollte man zwingend (!) sein Notfallset und den Epi-Pen dabei haben. Immer! Und wenn sie als Teenager dazu noch nicht verantwortungsbewusst genug ist: die Mutter hätte auch einen dabei haben sollen.
Statt bei den ersten Anzeichen von Problemen (und Atemprobleme sind ernste Zeichen!) die Sanität zu rufen, rennt die Familie auf die Strasse. Wieso?
Selbst wenn die Familie Panik hatte – wenn sie das im Restaurant erwähnt hätten mit der Erdnussallergie und den Atemproblemen – das Restaurant hätte da auch reagieren können.
Die Mutter geht offenbar alleine in die Apotheke um dort panisch nach einem Epi-Pen zu fragen.
Der Apotheker darf vom irischen Gesetz her den Epi-Pen nur gegen Rezept herausgeben. Das ist in Deutschland genau so.
In der Schweiz könnte man noch sn eine Notfall-Abgabe denken. Aber – dafür müsste der Apotheker die Patientin direkt sehen. Ich bezweifle, dass hier (oder auch dort) ein Apotheker den Epi-Pen NICHT anwenden würde, wenn er eine nach Atem ringende, rote und schwitzende Frau mit bekannter Erdnussallergie und Allergenkontakt vor sich hat.
Aber … wenn nicht? Wenn nur jemand vor ihm steht, der sagt, dass … ?
Es ist dort wie hier ja so, dass der Apotheker von Gesetz wegen die Apotheke während der Öffnungszeit nicht verlassen darf – er kann also auch nicht einfach auf die Strasse rennen.
So ein Epi-pen (kostet ja auch nicht nichts) einfach einer wildfremden Frau auf Verlangen in die Hand zu drücken? Die Apotheke ist eine 24Stunden Apotheke und liegt in einem Viertel mit offener Drogenszene …
Doch nicht ganz so einfach und klar, die Sache, oder?
Die Lösung hier wäre aber auch für den Apotheker gewesen: sofort die Ambulanz kommen zu lassen.
Und die Mutter hätte die Tochter wenn schon besser in die Apotheke bringen sollen, statt sie irgendwo draussen zu lassen – auch wenn die eine erwachsene Schwester bei ihr war.
Stattdessen macht sich die Mutter mit den Töchtern weiter auf den Weg ins Spital.
Und die Tochter stirbt auf dem Gehweg. Trotz der Bemühungen eines Arztes und der dann doch noch aufgebotenen Sanität.
Ich bin sicher, dass der Apotheker sich die übelsten Vorwürfe macht. Und: Ja, es wäre gut gewesen, hätte er ihn abgegeben – auch wenn selbst dann nicht sicher ist, dass sie überlebt hätte.
Aber: Ist sie wirklich wegen unterlassener Hilfeleistung gestorben? Oder doch eher wegen von Anfang an schlecht getroffenen Entscheidungen?
Der Mutter hilft die Diskussion nicht mehr – ausser vielleicht ihr eigenes Gewissen zu beruhigen.
Was meint ihr dazu?
