Ein Tresor und die Feuerwehr

Zur Abwechslung mal eine Geschichte aus der Feuerwehr, selbst erlebt (oder zumindest mitgehört):

Früher hatten wir in der Feuerwehr noch nicht die heutigen Pager, sondern wurden via Telefon alarmiert – ein paar wenige hatten Funkpager, womit man praktisch den Funkverkehr der Feuerwehren in der Nähe abhören konnte.

Mein Kuschelbär hat wegen den Ferien des normalen Besitzers ein solches bekommen und darum bekamen wir das Drama live mit.

Zuerst ein Feuer-Alarm in einer Firma: „Feueralarm bei Firma … bieten Gruppe 3 auf.“

dann wie die Fahrzeuge ausrücken: „Kowa rückt aus, TLF rückt aus …“

Ankunft bei der Firma: „Kowa vor Ort, TLF vor Ort…“

Soweit alles normal. Dann eine Zeitlang Stille. Das nächste was kommt lässt uns aufhorchen:

„Feuerwehr … an Alarmzentrale: Könntet Ihr die Polizei alarmieren, dass sie jemanden schicken. Hier sind ein paar dabei einen Tresor aufzubrechen.“

WAS war das? Tresor aufbrechen?

Ja, genau. Wie üblich bei einem Feueralarm schaut man erst mal, wo der Alarm ab ist (auf dem Brandmelder-tableau) und schickt jemanden nachsehen. Unser Feuerwehrmann geht also hin, öffnet die Türe und trifft 2 Leute an, die gerade dabei sind einen ziemlich grossen Tresor aufzuschweissen.

Rasch die Situation überblickend reagiert der doch etwas überraschte Feuerwehrmann cool und sagt: „Wir hatten einen Alarm, aber hier … brennt es wohl nicht. Guten Abend, noch“ … und geht wieder.

Draussen alarmiert er die Polizei, die die Safeknacker auf (immer noch) frischer Tat erwischt. Den Tresor haben sie früher am Tag gestohlen und hierhergeschafft, um ihn in Ruhe öffnen zu können. Pech nur, dass sie das gerade unter einem Rauchmelder versucht haben….

Kolateralschäden

Ältere Frau kommt und fragt wegen einem Mittel zur Reinigung von Leder.

Pharmama: „Glattes Leder oder Wildleder?“

Frau: „Glattes Leder. Ich brauche etwas um Kugelschreiberfarbe wegzubekommen.“

Pharmama: „Oh, je. Ich fürchte da werden sie nicht viel Erfolg haben. Am ehesten noch mit diesem Mittel, das ist speziell gegen Kugelschreiber und Stempelfarbe  …. Wo ist es denn genau drauf?“

Frau: „Auf einem Sitz.“

Pharmama „Kugelschreiber auf einem Sitz …. sie haben aber nicht zufällig ein Kleinkind zuhause?“

Frau (lacht) „Doch, meinen Enkel! Genau der war es auch. Einen Moment nicht aufgepasst …“

Pharmama: „Dachte ich mir – mein Couchtisch hat nämlich auch schon Kugelschreiberspuren drauf.“

Erinnerungen…

Im Internet bin ich über dieses Bild gestolpert:

Und sofort waren sie wieder da, die Erinnerungen an eine der wohl ersten Ferien. Keine Ahnung wann genau, aber das ist wohl inzwischen über 30 Jahre her, da waren wir an der Nordsee und da hatte es diese Marienkäfer. Aber nicht nur ein, zwei oder zehn, nein, da waren hunderte und tausende! Man konnte nicht gehen, stehen oder schwimmen ohne praktisch über sie zu stolpern. Vom Strand, Meer, Wetter oder was sonst noch war in den Ferien weiss ich praktisch nichts mehr. Aber nie werde ich diese vielen herzigen Käferlein vergessen.

Übrigens: wir hier, nennen sie Marienkäfer, aber sie haben noch viele andere Namen: Muttergotteskäfer, Siebenpunktkäfer, Glückskäfer … wie nennt Ihr sie denn?

Wahrscheinlich muss ich noch dankbar sein

Also Situation ist wie folgt: mein Mann ist selbstständig erwerbend in unserem Wohn-Kanton, ich arbeite in einem anderen Kanton. Seit Anfang dieses Jahr gilt die Gesetzesänderung, nach der die Familienzulage nicht wie bisher über meinen Arbeitgeber ausbezahlt wird, sondern via die Familienausgleichskasse bei der mein Mann ist. Grund: Weil ich nicht in dem Kanton arbeite, in dem wir wohnen, aber mein Mann schon.

Und das ist ein Problem, denn die Kasse lässt sehr lange auf sich warten mit der Auszahlung (jetzt, Mitte Jahr bekommen wir die erste Auszahlung – nicht mehr monatlich) .. und ich feststellen darf, dass es einiges weniger ist wie vorher.

Da habe ich gedacht, es sei jetzt Schweizweit so, dass die Familie für das Kind eine Familienzulage von (mindestens) 200 Franken pro Monat bekommt.

Aber nach dem was auf dem Schein von der Familienausgleichskasse jetzt steht sind es insgesamt 1700 Franken im Jahr (und nicht 2400 Franken).

Ja was jetzt?

Der Grund liegt darin, dass mein Mann selbständig erwerbend ist.

Und als solcher hat er nicht mal in allen Kantonen ein Anrecht auf Kinderzulage.

Wir wohnen aber in einem Kanton, in dem er einen Anspruch geltend machen kann – wahrscheinlich muss ich noch sagen „zum Glück“. Allerdings ist das an das Einkommen gebunden – und da er weniger verdient als ich – eben; gibt es halt nicht 200 Franken im Monat.

Und als Selbständigerwerbender muss er natürlich selbst Beiträge in die Familienausgleichskasse einzahlen. Bei seinen Einkünften etwa 1000 Franken im Jahr.

Also bleiben im Jahr 1700 – 1000 = 700 Franken statt 2400 (respektive 1400). Ehrlich, auch das merkt man.

Aber das Beste: Wenn er gar nicht arbeiten würde (und weniger als 41’000 Franken verdienen würde im Jahr- und das tut er jetzt schon, arbeitend) – dann hätten wir Anspruch auf die vollen 200 Franken pro Monat / 2400 Franken im Jahr.

Toll.

Jetzt weiss ich wieder, warum ich arbeite. Nämlich nicht nur, weil ich es so interessant ist.

Sorry. Fertig gejammert.

Thailand: Von Bangkok nach Phuket ’06

Das war die letzte grosse Reise, die wir vor Junior gemacht haben. Damals waren Kuschelbär und ich mit 2 Freunden 2 Wochen unterwegs in einem Mietauto. Start war Bangkok mit seinen grossen Tempeln und den Klongs (Kanäle, die wie Strassen benutzt werden).

Unser Mietauto war eigentlich ein Toyota Hilux Vigo – aber bei der Mietstation mussten wir feststellen, dass sie uns einen Suzuki Vitara andrehen wollten- erst mal ohne uns etwas zu sagen. Offenbar hat der Vormieter den Hilux nicht zurückgebracht. Der Vitara den wir bekommen sollten passt etwa 2 x in den Hilux. Nicht gerade gut für 4 Personen mit Gepäck. Erst nach längerer Diskussion erklärten sie sich bereit uns einen adäquaten Ersatz zu stellen, aber erst in 3 Tagen unten in Hua Hin – und wir mussten ihn selbst abholen.

Trotzdem folgten wir weiter unserer Route:

Bangkok – Ayutthaya: das ist die alte Hauptstadt mit einer Menge gut erhaltener oder restaurierter Tempelanlagen.

Ayutthaya – Kanchanaburi: die Brücke über den River Kwai zu Fuss begehen und die schönen Nationalparks in der Nähe geniessen, speziell die 7 Stufen der Wasserfälle des Erawan Nationalparks, wo man auch baden kann.

Kanchanaburi – Damnoen Saduak: morgens früh sind die schwimmenden Märkte noch sehenswert, da hat es auch mehr Einheimische als Touristen. Nach 10 Uhr ändert das abrupt.

Damnoen Saduak –Phetchaburi: Eine der schönsten Höhlen Thailands, v.a. um die Mittagszeit.

Phetchaburi – Hua Hin (Endlich das richtige, grosse Auto) – Prachuap Kiri Kan (mit auch sehr schönen Stränden)- Ranong: hier hat es heisse Quellen, in denen man baden kann. Die Thailänder machen das bekleidet, damit sie auch nicht braun werden.

Ranong – Khao Sok National Park: wunderschöne Natur, Elefantenreiten, baden oder tubing, wandern und mehr.

Khao Sok – Phang Nga: die bekannte Bucht mit den Kalksteinfelsen, unter anderem James Bond island, Seezigeunerdorf, Höhlen und Felsmalereien.

Phang Nga- Phuket: (Auto abgeben) Weil die Halb-Insel inzwischen doch recht von Touristen überlaufen ist, haben wir auf einer kleinen Nachbarinsel eine Unterkunft gefunden mit schönen Bungalows am Strand. Von dort machten wir dann gelegentlich Ausflüge.

Wir haben es wieder sehr genossen – auch dass man das Land „auf eigene Faust“ entdecken kann – und natürlich das Essen – und die Leute – und …