Trillionär … für ein paar Sekunden

Eine Einhundert Trillionen Dollar-Note (in Zahlen eine 1 mit 14 Nullen dahinter) – soviel Geld hatten wir in den Ferien letzten Herbst bei unserem Kurzbesuch bei den Viktoriafällen einen Moment lang in der Hand.

Leider handelt es sich dabei um Zimbabwische Dollar – und das Geld ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist, nachdem es eine Wahnsinns-Rezession (sorry: Inflation) in dem Land hat . Wen es interessiert, der findet hier Info.

Im September als wir dort waren, war es sogar nicht einmal mehr als Zahlungsmittel im eigenen Land zugelassen – nur noch Devisen, also ausländische Währung. Der Taxifahrer hat versucht uns die Note zu verkaufen – damals haben wir darauf verzichtet, weil wir keine Ahnung hatten, was das wert ist … inzwischen würde ich sie nehmen: zum einkleben ins Album.

Absoluter Notfall

Es ist abends, 6 Uhr 45, kurz vor Ladenschluss.
Telefon.
Eine Frau – im Hintergrund andauerndes Kindergebrüll.
Ich höre zu, was sie zu klagen hat. Im folgenden meine Seite des Gespräches:

„Ja, das ist schon tragisch, was ihnen als alleinerziehende Mutter da so spät abends passiert ist – dass der Sohn den Flaschentrinkaufsatz kaputtgebissen hat und sie jetzt keinen mehr haben. Aber: Nein, ich kann jetzt niemanden vorbeischicken einen bringen.“

„Warum? – es ist kurz vor Ladenschluss, wir sind nur noch zu zweit, und sie haben gesagt, sie wohnen wo? 3, 4 Quartiere weiter. Ah, ja.“

„Da gibt es aber auch Apotheken und Drogerien und andere Geschäfte, oder?“

„Nein, sorry. Auch wenn ihr Kind jetzt schon im Pyjama ist und sie nicht aus dem Haus können und keinen haben, den sie schicken könnten. Das muss jetzt leider warten bis morgen.“

„Was? Verdursten? Nein – das glaube ich eher nicht. Haben sie es schon mit einer Tasse versucht?“

„Doch, ich bin auch selbst Mutter und ich verstehe, dass das unangenehm ist. Daran lässt sich im Moment aber nichts ändern. Tut mir leid.
Gute Nacht!“

Sollte ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben?

Today: Towel day!

For a moment, nothing happened.Then, after a second or so, nothing continued to happen.

Human beings, who are almost unique in having the ability to learn from the experience of others, are also remarkable for their apparent disinclination to do so.

Space is big. You just won’t believe how vastly, hugely, mind-bogglingly big it is. I mean, you may think it’s a long way down the road to the drug store, but that’s just peanuts to space.

Ich bin ein grosser Fan von Douglas Adams, ich finde seinen Schreibstil einmalig amüsant – und auch schwierig zu übersetzen, ohne dass etwas verloren geht, darum lasse ich das hier.
Warum ich das heute bringe? Na, es ist wieder soweit, es ist Towel Day!
Zeige auch Du, dass Du ein Fan bist – und lauf heute mit einem Handtuch herum. So wie ich. :-)

The Mom-song

Für alle Mütter da draussen. Geniesst „euren“ Tag:

Ein Klassiker von Anita Renfroe, „Momisms“ gesungen nach der Willhelm Tell Overture. Da ist alles drin, was man als Mama so den ganzen Tag sagt (wieder und wieder) – einiges erkennt man sicher wieder :-) –