Kopfschmerzen

Kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum ich meine Migräne immer in der Freizeit bekomme?
Ich meine: es ist ja Arbeitsfreundlich, aber …. echt.

Jetzt lege ich mich wieder hin. Sonst bin ich bis morgen nicht fit – und da muss ich arbeiten.

Schrecksekunde

Heute morgen beim Einkaufen – einmal die Woche fahre ich zusammen mit PharmOma und Junior eine Runde gross einkaufen – wenn ich das gut plane, reicht das dann wieder fast für die ganze Woche.

Jedenfalls sind unterwegs – und da gibt es ein Teilstück, das ich gar nicht mag. Auf ca. 200m führen 2 befahrene Schnell-Strassen zusammen – und dahinter trennen sie sich wieder. Das bedeutet das auf den 200m die Autos häufig von der linken Seite auf die rechte Seite wechseln – und umgekehrt. Ausserdem hat es genau da noch eine Einfahrt auf der linken Seite aus einem Gewerbegebiet, die ich bisher aber nicht gross beachtet habe, weil es eine Einfahrt ohne Vorfahrt ist.

Bis heute – da fährt, genau als wir kommen, ein Lastwagen mit Anhänger zu der Einfahrt. Hmmm … irgendetwas ist seltsam – Ihr kennt das Gefühl, das man bekommt, kurz bevor man einen Verkehrsteilnehmer etwas falschmachen sieht? Jedenfalls: der Lastwagen zieht raus! Und mir auf der linken Fahrspur kommend blieb entweder die Variante ihm mit 60 Km/h in die Seite zu knallen, oder auf die rechte Fahrspur auszuweichen. Keine Zeit mehr zu schauen, ob da etwas kommt von hinten…. meine Mama schreit, ich beisse mir auf die Lippen und steure.

Es kam nichts.

Aber was einem nach so etwas alles durch den Kopf geht. Die gegen den anderen Fahrer gerichteten Flüche lasse ich jetzt mal aus. „Ich hätte hupen sollen!“ (Keine Zeit), „Was, wenn da ein anderes Auto gekommen wäre?“ (zum Glück nicht), „Das wäre ‚toll‘ gewesen – wenn mein Kuschelbär wegen uns einen Feuerwehreinsatz gehabt hätte und uns von der Strasse kratzen dürfte“ (Nicht dran denken). „Das wäre der 4. Unfall gewesen, in dem ich drin gewesen wäre“ (bei den anderen war ich allerdings Passagier). „Und Junior?“ (Gar nicht dran denken!) …

Schrecksekunde – und nix passiert. Aber: Hattet ihr schon mal einen Unfall? Wie? Wieso?

Bienenküsse machen weh …

… jedenfalls wenn man Junior fragt.

Wenn ich am Abend vom Arbeiten zurückkomme, frage ich Junior, wie es im Tagi gewesen ist. Auch wenn ich dann teilweise schon gehört habe falls etwas vorgefallen ist. So wie der Bienenstich letztens, als er darauf bestand barfuss im Rasen zu laufen und eben in das Bienchen stand. Autsch.

Was aber sagt Junior? Ein Bienchen hat mir einen ‚Schmutz‘ gegeben“

Tapfer, tapfer. Aber das Pflaster vom Tagi, das ist immer noch drauf.

Der Wecker

Also da ist mir jetzt schon länger nicht mehr passiert (nie kann ich nicht sagen, denn ich erinnere mich da an eine Begebenheit aus der Schulzeit) …

Ich weiss ja, dass ich aufpassen muss. Junior hat es schon zwei mal geschafft den Wecker neben dem Bett abzustellen – und nur ein „Sag mal – musst Du heute nicht arbeiten?“ von meinem Kuschelbär hat mich aufspringen und gerade noch rechtzeitig zur Arbeit kommen lassen. Seitdem werfe ich immer einen Blick auf den Wecker vor dem Schlafen, ob er auch wirklich ein ist.

Ein war er – auch gestern morgen. Er geht ab, ich wälze mich aus dem Bett (als Morgenmuffel kann von ’springen‘ im Normalfall keine Rede sein), ziehe mich an, gehe ins Badezimmer – wo ich an der grossen Uhr in der Küche sehe, dass es (kann das sein?) eine ganze Stunde vor meiner Aufweckzeit ist.

Junior hat den Wecker verstellt!

Aaaarghh!

Ich bin dann nochmals ins Bett. Nur: schlafen konnte ich da nicht mehr.

Merke: Für morgen: nicht nur kontrollieren, ob der Wecker an ist, sondern auch ob die Zeit  und Weckzeit stimmt.

Rufnummerunterdrückung

Ich bin zuhause, es ist Mittag. Das Telefon läutet.
Auf dem Display steht ‚Unbekannt‘ – normalerweise nehme ich das Telefon nicht mal ab, denn in 99.9% der Fälle sind es doch nur Werbeanrufe – und die hasse ich. Die lassen sich nicht mal durch das Sternchen im Telefonbuch abhalten.
Aber der Anrufer ist hartnäckig, den hatte ich in den letzten Tagen schon 2 -3 x. Und das letzte Mal war einfach niemand am Apparat, als ich abnahm.
Es gibt Leute, die versuchen so die Häuser auszukundschaften, die leer sind, um sie nachher auszuräumen. Darum nehme ich nochmal ab.

Telefon: „Pharmama“ (Nein, ich melde mich schon mit meinem richtigen Nachnamen.)
Unbekannt: „….“
Pharmama: „Hallo? … HALLO!…“
Nichts, also hänge ich wieder ab.
Es vergeht keine Minute, läutet es wieder. Wieder: ‚Unbekannt‘.
Pharmama: „Hallo?“
Unbekannt: “Ist das Frau Pharmama?“ – Kein Wunder weiss ‚Unbekannt‘ meinen Namen, habe ich ihn doch gerade vorher genannt. Jetzt will ich aber erst wissen WER da anruft.
Pharmama: „Wer ist am Apparat?“
Unbekannt: „Sind sie Frau Pharmama?“
Pharmama: „Wer sind SIE denn?“
Unbekannt: „Hier ist (unverständliches, aber ein Verein, Firma oder ähnliches) aus Paris“ – Ich merke: seinen Namen hat er immer noch nicht gesagt …
Pharmama (holt tief Luft): „Ahem, nur dass sie es gleich wissen, Werbeanrufe mag ich gar nicht. Da können wir das gleich kurz machen.“
Unbekannt: „Ah, ähhh, nein, keine Werbung…“
– na da bin ich mal gespannt, was kommt.
Unbekannt: „Wir bieten Ausflüge an.“
Pharmama :„Nein, danke. Für unsere Ausflüge und Ferien schauen wir gerne selber.“
Unbekannt: „Ah, ok. Wiederhören.“

Was denkt ihr: Werbung oder Timesharing-Angebot?