Merci an Kanadafrau: Ich finde japanische Apotheken irgendwie … süss. Übrigens: Willkommen zurück!
keine zwei Wochen vor Heimreise habe ich noch einen Kurztrip nach Tokio eingestreut und zwei Fotos für dich geschossen.
Merci an Kanadafrau: Ich finde japanische Apotheken irgendwie … süss. Übrigens: Willkommen zurück!
keine zwei Wochen vor Heimreise habe ich noch einen Kurztrip nach Tokio eingestreut und zwei Fotos für dich geschossen.
Ich zum Patienten beim eingeben des Rezeptes:
„Entschuldigen Sie, könnten Sie mir sagen welcher dieser Ärzte (zeige auf die Liste oben auf Rezeptkopf) das Rezept ausgestellt hat?“
Die Unterschrift ist nicht entzifferbar – und ich brauche das für unsere Unterlagen und zum abrechnen.
Patient: „Ich hab sie alle gesehen.“
Ummm – echt? Alle vier? Ist das Service oder was?
Und nochmals von meinen Eltern: die traditionsreiche Obere Apotheke in Dillingen.
Die Apothekerin war so nett und hat ihnen auch erlaubt innen zu fotografieren. Leider hat sie auf mein mail, ob es ihnen etwas ausmacht, dass sie auf den Fotos drauf sind, nicht geantwortet – darum bringe ich halt die Personen hier verpixelt.
Auf jeden Fall eine schöne Apotheke mit einer reichen Geschichte, die ich in dem Infobüchlein des historischen Vereins Dillingen nachlesen durfte. Das Büchlein haben meine Eltern auch in der Apotheke bekommen. Ihr Kommentar: eine sehr hübsche Apotheke mit freundlichen Mitarbeitern!
Manche Leute – die sind ein bisschen wie ein Verkehrsunfall. Da kann man manchmal schon länger vorher sagen, dass sich etwas (Schlechtes) anbahnt. Leider kann man gar nichts machen, als mehr oder weniger unfreiwillig – und mit sehr schlechtem Gefühl- zuzuschauen, wie es passiert.
Frau Motzer, die bei der Assura Krankenkasse versichert ist (was bedeutet, sie muss die Medikamente in der Apotheke bezahlen) ruft laut aus:
„Ich bin seit Jahren Kundin bei Ihnen und sie *werden* mir meine Medikamente nach Hause liefern. Mein Mann kommt sie später bezahlen!“
Das Problem: eine bekannterweise ganz schlechte Zahlungsmoral, weshalb wir auf Barzahlung bei Abgabe respektive Lieferung beharren. Es ist bei ihr nicht einmal unbedingt Geldmangel – eingekauft hat sie jedenfalls gut, den vollen Einkaufstaschen vom Modeladen nach zu urteilen, die sie mitbringt.
Pharmama: „Das geht leider nicht, aber ich habe einen Vorschlag: wir bringen es gleich, nachdem es bezahlt wurde … Sie könnten es auch jetzt mit Kreditkarte bezahlen …“
Frau Motzer: „Nein, kann ich nicht. Ich bin in Scheidung mit meinem Mann, denn es ist MEIN Geld und ER lässt immer meine Kreditkarten sperren.“
(Ui.)
Und noch später in der Diskussion:
Frau Motzer: „Nennen Sie mich von jetzt an Frau Gross.“
– das ist ihr Mädchenname.
„Wissen Sie überhaupt, was das bedeutet, Scheidung??“
– von der Theorie her. Was das allerdings mit dem Problem hier zu tun hat, weiss ich auch nicht.
„Ich will mit ihrem Eigentümer reden, ich will wissen, ob der weiss, was Scheidung bedeutet!“
– der ist leider nicht verfügbar für derartige Diskussionen.
Wir kommen nicht zu einem gemeinsamen Ergebnis. Zum Abschied wirft sie uns noch das hin:
„Mein Sohn wird ihnen anrufen. Mein Sohn! Nicht der Mann von dem ich mich scheiden lasse. Ich hatte auch eine künstliche Befruchtung, wissen sie!“
Umm, ja. Zu viel Info. Und leider ist nichts davon angetan, dass wir Ihr Geld vorlegen.
Es ist nicht so, dass ich ihr etwas vorenthalte. Die Medikamente, die sie hat sind wichtig, aber nicht lebenswichtig. Es könnte sein, dass sie wegen der Scheidung finanzielle Probleme hat – wobei sie das nicht gesagt hat. Alles was ich herausgehört habe war: „Ich will es jetzt nicht zahlen – und später auch nicht, soll das mein Ex-Mann machen.“
Was er kaum wird.
Mann in der Apotheke ziemlich … geladen, also ärgerlich:
„Also ich war gerade eben in der (grosse, zu Kette gehörende Konkurenzapotheke) und das war Mist!“
Pause.
Pharmama: „Nun, das war ihr erster Fehler …“
Zum Glück hat er gelacht und wir hatten sogar an Lager was die nicht hatten.
Hah!
