Kategorie: Allgemeines
Wünsche zum neuen Jahr
Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was
Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln – das wäre gut
In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät
Ziel sei der Friede des Herzens
Besseres weiss ich nicht
Gedicht zum neuen Jahr aus „Mein Lied“ von Peter Rosegger
Ich könnte es nicht besser sagen. In dem Sinne wünsche ich Euch allen von Herzen ein gesundes, zufriedenes 2009 !
Tausendernötli
Ich glaube es existiert keine andere Währung mit einer Note mit derart hohem Wert. Nicht die Zahl drauf, sondern der monetäre Wert – die xmillionen Noten aus Zimbabwe ist ja nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt ist. Dagegen hat man mit 1000 Schweizer Franken mit einem Stückchen violettem Papier den Gegenwert von – etwa 290 Laib Brot oder 710 l Benzin oder 20 Pullovern …
Im normalen täglichen Leben braucht man so einen Tausender kaum. Natürlich, wenn man ein Auto kauft und bar zahlen will, oder vielleicht ein Velo, dann macht es Sinn so was mitzunehmen. Aber ich sehe so häufig vor allem ältere Menschen, die solche Noten im Portemonnaie (oder neudeutsch: Portmone) haben – und das finde ich einfach … unmöglich.
Ich selbst würde mich kaum getrauen mit soviel Geld auf die Strasse zu gehen … und es noch jedesmal wenn man Geld aus dem Portemonnaie nimmt zu zeigen. Und noch schlimmer finde ich die, die dann mit so einer Riesennote zahlen möchten!
Wieso? Na, ein durchschnittlicher Verkauf ist so um die 20 Franken. Das bedeutet, ich müsste auch etwa 980 Franken Rückgeld geben – und ehrlich: soviel habe ich nicht immer in der Kasse, v.a. wenn ich nachher in der Lage sein muss noch anderen Rückgeld zu geben.
„Sorry, das kann ich im Moment nicht annehmen. Gehen sie doch zur Bank zurück (von der sie den Tausender bekommen haben) und fragen sie nach handlicheren Noten.“
Merci!
Wie der Weihnachtsengel oben auf den Baum kam
Vor langer Zeit und weit weit weg, bereitete sich Santa auf seinen jährlichen Ausflug vor.
Aber überall gab es Probleme. Vier seiner Elfen wurden krank und darum wurden sie nicht fertig mit der Spielzeugproduktion – da begann Santa den Druck zu fühlen, wenn man mit dem Produktionsplan im Rückstand ist. Dann sagte Frau Claus ihm auch noch, dass ihre Mutter sie besuchen kommen würde, und das stresste Santa noch viel mehr.
Als er anfing die Rentiere zu zäumen, krachte der Schlitten und der Sack mit den Geschenken fiel herunter und verstreute überall das Spielzeug.
Total frustriert ging Santa ins Haus, um sich einen Kaffee mit einem Schluck Whisky zu machen.
Als er den Schrank öffnete, fand er, dass die Elfen am Alkohol gewesen waren und nichts übrig gelassen hatten. In seinem Frust liess er die Kaffeekanne fallen, die am Küchenboden in hunderte kleine Teile zerschellte. Er ging den Besen holen und musste feststellen, dass Mäuse das Reisig weggefressen hatten. Genau da klingelte es und Santa ging fluchend zur Tür.
Er öffnete die Tür und da war ein kleiner Engel mit einem grossen Weihnachtsbaum.
Der Engel sagte: „Wo willst Du den hinhaben, Alter?“
Und das, liebe Freunde, ist die Geschichte, wie der Engel oben auf den Weihnachtsbaum kam.
Noroviren – die Fakten
Wie jeden Herbst häufen sich die Berichte von Norovirus Ausbrüchen. Es ist relativ typisch, dass der Erreger in der geschlossenen Umgebung rasch um sich greift. Oft hört man auch von Kreuzfahrtschiffen, Spitälern, Altersheimen oder Skilagern die befallen wurden.
Aber was sind die Noroviren wirklich? Wie ist der Krankheitsverlauf? Und: was kann man dagegen tun?
Noroviren sind eine Gruppe von Viren, welche „Magen Darm Grippe“ oder Brechdurchfall verursachen. 30% der Brechdurchfälle bei Kindern und 50% bei Erwachsenen werden durch sie verursacht. Oft treten sie in den Wintermonaten vermehrt auf. Hat man die Krankheit einmal durchgemacht, ist man trotzdem nicht immun, da es eine Vielzahl verschiedener Noroviren gibt.
die Symptome sind: Erbrechen (oft plötzlich, explosiv) und Durchfall (wässrig) sowie Übelkeit, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Krämpfe sowie gelegentlich leichtes Fieber.
Noroviren sind sehr ansteckend. Die Viren sind im Stuhl und Erbrochenen der infizierten Person vorhanden. Auch nach der Erkrankung ist man noch 2-3 Tage lang ansteckend.
Die Infektion erfolgt über den Mund. Übertragung auf andere Personen ist möglich durch:
- direkten Personenkontakt (Pflege kranker Personen, via Hände)
- Kontakt mit in der Luft schwebenden Teilchen, die nach dem explosiven Erbrechen auftreten
- Kontakt mit Oberflächen oder Gegenständen, die mit Noroviren verunreinigt sind (die Viren überleben recht lange und können nur durch gute Desinfektion eliminiert werden)
- Essen oder Trinken von Nahrungsmitteln, die von mit dem Norovirus infizierten Personen verunreinigt wurden.
Die Inkubationszeit beträgt 10 – 50 Stunden (so lange dauert es vom Kontakt mit dem Virus bis zum Ausbruch der Krankheit)
Dauer der Erkrankung: 1 -2 Tage, danach klingen die Symptome ab. Obwohl die Beschwerden heftig sind, ist der Verlauf meist gutartig.
Behandlung: es gibt keine Impfung, keine antiviralen Mittel die helfen und Antibiotika sind unwirksam.
Man behandelt die Symptome:
- der Flüssigkeitsverlust, kann v.a. bei Kleinkindern gefährlich werden: viel trinken,
- den Elektrolytverlust: fertige Elektrolytlösungen (wie Oralpaedon, Normolyteral) oder Cola und Salzstängeli.
- Übelkeit, Erbrechen: Itinerol (am besten als Zäpfchen, die bleiben länger drin)
- Durchfall: Imodium oder Generika: Lopimed, Loperamid
- Aufbau der Darmflora: Bioflorin, Perenterol
Vorbeugung einer Ansteckung:
- Von infizierten Personen fernbleiben / diese Isolieren und zwar bis 2-3 Tage nach Abklingen der Symptome.
- gute Händehygiene: häufiges Händewaschen und -desinfizieren.
- Waschen und desinfizieren von Oberflächen und Gegenständen, die mit Stuhl und Erbrochenen im Kontakt gekommen sind. Mit: 0.1% Javel-lösung oder 98% Alkohol. Normale Desinfektionsmittel wie Chlorhexidin oder Alkohol 70% nützen zuwenig.
Was ist passiert?
„Und? Wie ist es passiert?“
Das ist etwas, was ich gelegentlich noch frage, meist wenn jemand mit einem gebrochenen Bein oder Arm oder dick eingebundener Hand und entsprechendem Rezept kommt. Ich bin halt neugierig. Und dann lenkt es die Leute etwas ab, während ich das Rezept in den Computer eingebe. Zu dem Zeitpunkt haben sie es meist auch noch nicht so satt, darüber zu erzählen – bei manchen Verletzungen gilt offensichtlich, dass jeder fragt.
Ein paar Interessante Dinge habe ich da auch schon gehört.
Z.B, der mit der dick eingebundenen Hand. Er war im Kaufhaus und hat sich neue Küchenmesser angesehen – die richtig grossen. Als er vor der Auslage stand, löste sich auf einmal eines der aufgehängten Messer und fiel –senkrecht- aus hängender Position nach unten, direkt vor ihm. Reflexartig hat er versucht es festzuhalten. Und dabei ist es ihm durch die Hand geglitten und hat die Sehnen glatt durchtrennt. Autsch.
Z.B. das gebrochene Bein; beim Aussteigen aus dem Tram auf einem Schneehaufen ausgeglitten – das war dort, wo es so enorm geschneit hat, dass die Strassen wohl frei waren, aber der auf die Seite geschobene Schnee die Trameinstiege blockierte. Zum Bericht gehörte noch eine längere Lamentei von wegen den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber das lass ich hier mal aus.
Z.B. der Spinnenbiss in den Ferien. Der Mann war irgendwo auf einer afrikanischen Insel in den Ferien und wachte mit etwas auf dem Bein aus, was wie ein grosser Insektenstich aussah. Dass er gebissen oder gestochen wurde, daran konnte er sich nicht mehr erinnern. Fenistil half nichts, um den Stich bildete sich rasch eine sich ausbreitende Rötung. Er bekam Fieber und Schmerzen, ging dann zum Arzt. Der wusste wohl, was das war: ein Tarantelbiss, die haben offensichtlich eine ziemlich hässliche Mundflora, konnte ihm aber – weil ihm die Medikamente fehlten (Antibiotika) nicht helfen. Er musste dann praktisch Notfallmässig ausser Landes gebracht werden – der Rega sei dank. Zuhause im Spital musste man ihm einen Teil aus dem Bein entfernen und es gab ziemlich viel Antibiotika.
So Sachen sind selten, aber eindrücklich. Aber es ist tatsächlich so, dass ich in den Ferien in Thailand eine Tauchkollegin zum Arzt schickte, wegen einem verdächtig aussehendem Stich. Der erwies sich auch als Spinnenbiss und sie bekam Antibiotika. Gut, dass sie so früh gekommen ist, meinte der Arzt.
Ein Grund mehr, gut zuzuhören, wenn Kunden und Patienten einem etwas erzählen!
Und für diejenigen, die das Ganze nicht nochmals durchkauen wollen, wäre das doch noch toll:


