Hamburger, Pommes, Cola – nur 96 Kalorien?

Sowas *muss* ja aus Japan kommen … während sie in Amerika mehr auf Supersize gehen, steht Japan auf Miniaturen.

In dem Fall: ein kleiner Hamburger samt Mini-Pommes und sehr kleines Getränk.

Und alles selbst-gemacht. Braucht nur das (Pulver-)Set, Wasser und eine Mikrowelle.

Ich schüttle immer noch den Kopf. Fällt das unter Essen? Unter Spielzeug? Essen als Spielzeug? Ist das jetzt genial … oder einfach nur – bäh?

24 Kommentare zu „Hamburger, Pommes, Cola – nur 96 Kalorien?

  1. Süß – nach kurzem googlen stellte sich das als Süßzeug heraus. Gibt’s auch in der DIY-Sushi-, -Doghtnut-, -Cupcake-Version etc. Das Konzept „Mach-dein-eigenes-Fruchtgummi“ ist allerdings nicht neu. Ich kann mich noch zu Kinderzeiten erinnern, dass mal Werbung dazu von der Firma Mattel (?) im deutsche Fernsehen ausgestrahlt wurde. Jedes Spielzeug finde ich bedenklicher, da muss man richtig an ein Herd ran und sich kräftig die Finger verbrennen. Also lieber die Mikrowelle.
    Wer denkt, Süßigkeit in Hamburger-Form sei abartig: Falls jemand bei Lidl vorbeikommt in die Süßigkeitenabteilung: Die Firma Trolli vertreibt Fruchtgummi in Hotdog- und Hamburgerform und in der Schule gingen und gehen sie immer noch weg wie heiße Semmeln.

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    1. Ja, die anderen Sachen von ihnen sind Süsszeug. Aber bei dem hier habe ich irgendwo gelesen, es enthält Fleisch(Proteine) und Kartoffelpulver … im Gegensatz zu den anderen Sachen sieht das auch nicht nach verschiedenfarbiger Gelatine aus…

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      1. Stimmt, da hast du recht ô_ô Wird wohl die Ausnahme sein – mir ist bisher nur Süßkram über den Weg gelaufen. Allerdings gibt es in Japan manchmal den Anspruch, ein Chindogu (http://de.wikipedia.org/wiki/Chind%C5%8Dgu) zu erfinden. :D Es gibt dort auch Eis mit Fischgeschmack. Irgendein wird das schon probieren (sei es jemand mit viel Neugier oder jemand, der eine Wette verloren hat), dafür leg ich meine Hand ins Feuer.
        Dafür schüttelt mein Vater (wir sind Asiaten :-)) den Kopf, wenn er von Pfeffer- oder Chilischokolade hört. Dabei ist das sogar noch teuer als das DIY-Miniatursüßigkeit-Kit und wird sogar als Spitzenkreation on 3-Sterneköchen prämiert. Na ja, jedem seinen Spaß. :D

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  2. Vom selben User und Zusaten von derselben Firma: Miniaturcupcakes garantiert unter 200 Kalorien. Ohne Konservierungsstoffe und ohne künstliche Farbstoffe. http://www.youtube.com/watch?v=zp9hWWsrkhI

    Was man alles mit der Mikrowelle anstellen kam :O

    Vermutlich hat sich die Firma „Kracie“ genannt, weil das evtl. die Transkription für „Crazy“ ist. Japaner stehen auf (Pseudo)-Englische Wörter. Pharmama heißt auf Japanisch bestimmt Furamama oder so ähnlich :D

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  3. Ich find das irgendwie niedlich. Hab mich schlappgelacht als der den Käse ausgerollt hat. Jedenfalls haben die sich viel Mühe gegeben mit den Förmchen und den Auschneidebögen. Obs schmeckt wage ich zu bezweifeln (Fleisch zum Anrühren finde ich ziemlich grenzwertig), aber das Bauen macht sicher Spaß.

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  4. Eindeutig klasse und definitiv nicht bäh. Ein geniales Geschenk für angehende Mini-Apotheker. Wer das hinbekommt, der kann später auch Salben rühren und Zäpfchen giessen.
    Aber ist das Zeug wirklich essbar, oder sieht es nur so aus? Oder schmeckt es nach Süssigkeit und nicht nach Burger und Fritten? Auch egal, ich würd’s mir kaufen, wenn ich zufällig dran vorbeilaufe und es nicht überteuert ist.

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  5. Das kann man Essen!!!
    Bei mir in der Puppenküche gab es das nur aus Knete. Ich wäre begeistert gewesen…aber jetzt find ich es eklig. Ich glaube ich werde alt (oder vernünftig :))

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  6. Und es gibt noch viiiel mehr von diesem Miniessen aus Pulver :DD Ich finds ganz lustig und nett anzusehen, aber Ding ist, man kann es essen… nur wer würde das bitte essen?? Omg, Chemikalien pur .___.

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    1. Huch, da hat jemand meine Pawlowsche Glocke geläutet, auf die ich sofort anspringen muss. „Chemikalien pur“ kann ich ja so gar nicht hören.
      Das japanische Zeug wird zumindest schon einmal als frei von Konservierungsmitteln und künstlichen Farbstoffen beworben. Mit einer cleveren Zusammenstellung von Stärken, Zucker, Gelatine, Alginat oder Agar Agar kann man einiges anstellen. Das sind alles natürliche Zutaten, die man nur in der richtigen Form einsetzen muss, z.B. mal sehr fein vermahlen, ein andernmal etwas gröber, oder auch mal gefriergetrocknet. Auch die von vielen als fiese Chemieküche angesehene Molekularküche nutzt fast ausschließlich aus der Natur stammende Stoffe.
      Alles ist Chemie, auch im Körper. Backen und Kochen sind hochkomplexe chemische und physikalische Reaktionen, die auch heute noch nicht richtig durchschaut sind. Ohne die Maillard-Reaktion, bei der Stickstoff-substituierte Glycosylamine (Igittigitt, oder?) entstehen, wäre das Leben weniger schön. Den dann würde kein knuspriges Brot und kein Kaffee mehr schmecken.

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      1. /DD Ok, gut, stimmt ja, dass so ziemlich alles aus chemischen z.T. hochkomplexen Strukturen besteht- genau das ist ja das Interessante an allem :) Aber danke für die Ausklärung, ich wusste echt nicht, dass das ganze aus so natürlichen Zutaten besteht. Ich dachte da mehr an ganz viel Konservierungsstoffen oder Geschmacksverstärkern (dieses Zeug soll ja auch den „original“ Geschmack imitieren! Wenn auch nicht immer ganz so erfolgreich :P)

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        1. Vielleicht sind ja tatsächlich diverse künstliche Inhaltsstoffe drin, nur halt keine Konservierungsmittel und künstlichen Farbstoffe, aber es muss nicht zwingend sein.
          Leider findet man über Google keine Zutatenliste, nur die Info, dass wohl Schwein und Huhn mit dabei sind. Mich würde das schon interessieren, womit die das genau machen.

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  7. Wow, auf der einen Seite bin ich völlig fasziniert und auf der anderen Seite angeekelt. Ich würd zu gern wissen wie das Zeug wohl schmeckt…

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