Kinderkrankheit 2: Windpocken

Je nun. So wie’s aussieht hat unser Junior die Windpocken. Jedenfalls nehme ich schwer an, dass es das ist – auch wenn ich keine Ahnung habe woher.

Wobei: die Dinger sind ja so leicht übertragbar, da könnte das gut beim Tram-, Bus- oder Zugfahren passiert sein, geschweige denn im Tagi oder auf dem Spielplatz oder …

Jedenfalls hat er im Gesicht ein grösseres Bläschen und auf beiden Armen diverse und am Bein eine. Erst mit klarer Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die dann aufplatzen und verkrusten. Und sie beissen offenbar. Ansonsten leidet er aber nicht sehr – und mit Fenistil und Tannosynt lotio ist auch der Juckreiz im Rahmen zu halten. Mehr scheinen es im Moment auch nicht zu werden und die die er hat, heilen auch langsam ab.

Das ist das frischeste Bläschen – auf der Hand.

Eigentlich bin ich ja noch halb froh. Besser er hat es jetzt als in den Ferien – und wenn es wirklich so einfach vorbeigeht, wie es im Moment aussieht: um so besser!

Nicht ganz so toll ist, dass mein Kuschelbär höchstwahrscheinlich die Windpocken nicht gehabt hat als Kind. – und da die Inkubationszeit etwa 2 Wochen beträgt würde er es in den Ferien bekommen. Darum habe ich ihn geschickt, damit er sich impfen lässt. Das kann man im Notfall bis 5 Tage nach Kontakt mit dem Virus tun. Hoffen wir, dass es reicht (Ja, nennt mich übervorsichtig, aber dass er in Botswana die Windpocken bekommt wäre sehr ungeschickt).

Oh! So funktioniert das?

Frau kommt in die Apotheke: „Ich brauche das Diflucan von meinem Dauerrezept!“

Apothekerin nachdem sie im Computer nachgesehen hat: „Sie hatten noch nie Diflucan bei uns.“

Frau: „Nein, ich hole das normalerweise in der XYZ Apotheke.“ (die Konkurrenz)

Apothekerin: „Dann müssen sie zu denen gehen. Die haben ihr Rezept.“

Frau: „Oh! So funktioniert das??“

Ja.

Lassen Sie mich das noch mal wiederholen …(4)

Sie fliegen also morgen nach Afrika in die Ferien und brauchen unbedingt heute noch – und es ist Samstag Nachmittag – ihre 4 Packungen Malariamittel. Sie haben das Rezept schon seit über einer Woche zuhause, aber jetzt ist es meine Schuld, dass ich nur 2 Packungen hier habe und sie wahrscheinlich krank werden, wenn ich es nicht schaffe in einer anderen Apotheke noch 2 weitere Packungen aufzutreiben?

Oookeee

Das kann ja nichts nützen!

Dafalgan auf Rezept und eine sehr entsetzte Frau:

„So ein Medikament kann ja nichts nützen! Keine Firma stellt ein gutes Medikament her für nur 3 Franken!“

Merke: teure Medikamente wirken besser – hat man schon mit Placebo bewiesen

Und nein: nur darum ersetze ich das nicht mit dem teureren Originalprodukt.

Ist es doch! … Nein, ist es nicht!

Es kommt eine Kundin in die Drogerie, die nach einem Produkt fragt, von dem ich noch nie gehört habe. Nachdem ich im Computer nachgeschaut und sogar bei meinen Kolleginnen nachgefragt habe, bin ich sicher, dass wir es nicht an Lager haben.

Pharmama: „Entschuldigen Sie, aber dieses Produkt haben wir nicht hier.“

Dann starrt sie mich an, als ob ich ihr etwas vorenthalte. „Nein, sie haben es!“ sagt sie

Dann starrt sie weiter, als ob sie erwartet, dass ich es aus der dünnen Luft herzaubere, wie David Copperfield.

Ich muss sagen, ich finde das etwas irritierend.

Eigentlich ist das, wie wenn jemand zu deinem Haus kommt: „Entschuldigung, ich suche nach Gabi.“

und Du sagst: „Sorry, aber hier wohnt keine Gabi.“

und die Person sagt: „Aber sicher tut sie das!“

Schau, das ist mein Haus. Und ich kenne die Namen der Leute, die hier wohnen. Solange der Goldfisch sich nicht auf einmal Gabi nennt, haben wir hier keine Gabi.

Und genau so ist es manchmal mit gewissen Produkten.

Kindersichere Verschlüsse

Das Problem mit den (bisherigen) Kindersicheren Verschlüssen ist in meinen Augen, dass auch eine Menge der älteren Leute sie nicht aufbekommen. Es ist auch wirklich nicht ganz einfach dieses *gleichzeitig drücken und drehen*. Da hatten wir schon einige, die wieder zurückkamen, weil sie die Packung einfach nicht aufbekamen.

Dazu kommt noch, dass v.a. bei Flüssigkeiten diese Verschlüsse bei weitem nicht so dicht sind wie sie sollten. Da ist noch viel Innovationspotential drin…