• Pharmama

    Ich bin: Apothekerin, Mama, aus der Schweiz.
    Ich schreibe diesen Blog zwischen Privat-leben und Beruf: Apotheke, Familie und dem Internet- über alles, was interessant ist.
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Unsicherheiten

Kundin: „Lösen sich die Adalat CR Tabletten eigentlich nicht auf? Ich finde die Dinger immer in meinem Stuhl wieder!“
Pharmama: „Nein, das sind spezielle Tabletten wo der Wirkstoff langsam durch die Hülle freigegeben wird, aber die Hülle löst sich nicht.“
Kundin: „Aber wirkt das dann trotzdem?“
Pharmama: „Ja. Ganz sicher.“
Kundin: „Na, wenn sie das sagen, ok.“

Naja, wenigstens hat sie mir nicht eine als Anschauungsmaterial mitgebracht.

Gedankennotiz für’s nächste Mal: unbedingt bei der Erstabgabe Kunde darauf hinweisen.

Apotheken in aller Welt 23: Frankfurt, Deutschland

Kathrin und Florian schicken mir gleich mehrere Bilder von ihren Ferien. Weil sie von verschiedenen Orten sind, erlaube ich mir, die Bilder gestaffelt in den nächsten Tagen zu bringen.

Heute: Die Flughafenapotheke in Frankfurt – ich bin sicher, die haben die einen oder anderen von euch auch schon gesehen.

Vorbildliche Mutter – nicht.

Das war letztens ein ziemliches Spektakel, das uns eine Mutter da bot, die mit ihrem etwa 4 Jahre altem Sohn in die Apotheke kam. Sie zetterte eigentlich schon vom Eingang her auf dem Weg zu uns hinten auf ihn ein. Der Grund wurde rasch klar, ihr Junge hat im Kaufhaus wieder etwas eingesteckt.

„Das macht er öfter!“ schimpfte sie. „Ich kann ihn keinen Moment aus den Augen lassen, schon hat er wieder etwas eingesteckt.“

Blick zu ihm. „Halt mal, hast Du da schon wieder etwas in der Tasche?“
Grinsend zieht der Junge rasch die Hand aus der Vordertasche der Hosen und zeigt sie ihr: leer. Sie aber sagt: „Los, zieh’ es raus! Sofort!“

Und tatsächlich, aus der Tasche kommt eines der Sonnencrememuster aus der Ausstellung zum Vorschein.
„Leg das sofort wieder hin! Wie oft habe ich dir gesagt, du sollst nicht einfach Zeug einstecken? Huh? Wenn Du älter bist, dann nennt man das klauen! Und dann kommst Du dafür ins Gefängnis. So wie ich! Ich habe dir schon hundertmal gesagt …“ usw.

Moment mal … das habe ich jetzt schon richtig mitbekommen. ‘Wie ich?!?’
Na super Vorbild.
Die Mutter löst ihr Rezept ein, in den paar Minuten, die wir brauchen ihr das Medikament zu erklären hat ihr Junge … schon wieder etwas eingesteckt. OK, es ist auch wieder nur Dekomaterial, aber …
Pharmama: „Entschuldige, das lässt Du aber hier, ja?“
… es folgt die nächste Schimpftirade der Mutter, die der Junge halb grinsend halb schuldbewusst dreinschauend über sich ergehen lässt.
Hmpf.

Noch schöner ist, wenn einem die Mutter dann erzählt, dass sie schwanger ist, alle ihr sagen, dass sie das Kind doch abtreiben soll, weil sie angeblich nicht auf ihre Kinder achten kann … ein erstes lebt nicht mehr bei ihr und ihrem Mann, das zweite ist oben erwähnter Junge, der von Amts wegen ins Tagi gehen muss (gibt’s das?) und jetzt ist sie wieder schwanger.

Ich höre mir das alles an und versuche möglichst sparsam dreinzuschauen. Meine Meinung dazu brauche ich ihr nicht zu sagen und Erziehungstipps … ihr Junge ist älter als meiner.

Aber ich hoffe doch, dass ich es besser mache.

Apotheken in aller Welt: Apothekenkreuze in Frankreich

Von Jörg:

Moin nach .ch,
anbei ein Clip aus Aix-en-Provence. Eine außergewöhnliche Apotheke habe ich im Urlaub nicht gesehen, aber die Werbekreuze der französischen Apotheken haben’s mir doch angetan. Dort blinkt es in grün, blau und rot, mit Laufschrift, Herzchen usw. Sehr hübsch!

Mal was anderes :-) Es gibt übrigens solche, die blinken und machen noch viel mehr. -Ich finde das einfach ein bisschen zu nervös.

Die doppelte Pumpe

… gehört von einer „Nachbarapotheke“.

Eine Frau wird nach der Geburt ihres Kindes aus dem Spital entlassen. Sie bekommt vom Spital eine Milchpumpe mit, … die aber im Auto vergessen wird.

Ein paar Tage darauf mietet sie in der Apotheke eine neue Milchpumpe der gleichen Marke, weil sie ja eine braucht.

4 Monate später.
Sie finden die erste Milchpumpe im Auto wieder (Hoppla). Sie bringen sie ins Spital zurück.

Jetzt will sie bei der Rückgabe der Pumpe in der Apotheke die Miete für die 2. Milchpumpe nicht zahlen. Schliesslich habe sie nur eine gebraucht und nicht zwei (und zwei Mieten zahlt die Krankenkasse nicht). Es folgt ein Riesenaufstand der Kundin in der Apotheke, aber der Apotheker bleibt hart.

Und ich finde das richtig: Immerhin hat sie sie verwendet – und dass sie zwei hatte, ist auf ihre eigene Schusseligkeit zurückzuführen und nicht die Schuld der Apotheke oder des Spitals.

Was denkt ihr?

Wohin schmiere ich das jetzt?

Die folgende Situation hatte ich so (oder so ähnlich) schon ein paarmal in der Apotheke – und irgendwie staune ich doch jedes Mal wieder darüber.

Auf dem Rezept für die Salbe steht: „1 x täglich auf betroffene Hautstellen auftragen.“
Das schreibe ich wortgetreu auf die Dosierungsetikette, die auf die Salbentube aufgeklebt und der Kundin mit Erklärung übergeben wird.
Fragt die Kundin: „Für wo ist die Salbe?“

Hmmmm. Am liebsten würde ich dann ja fragen: „Wissen sie noch, als sie gedacht haben: ‘Ich sollte mal wegen dem zum Arzt gehen’? Das ist der Ort, wo sie es draufstreichen müssen!“

Stattdessen sage ich: „Haben sie irgendwelche Hautreizungen? Dahin gehört sie“.

.

Und was würdet ihr manchmal am liebsten sagen?

Apotheken in aller Welt 22: Israel

Von Matthias aus Berlin:

Hallo Pharmama,
ich begab mich in zwei Wochen Israel auf die Pirsch nach Spar-Märkten und Apotheken und habe nur letzteres gefunden. Zwei typische Vertreter der Apothekenlandschaft habe ich dir mitgebracht.

Das erste Foto zeigt die Apotheke am Jaffa-Tor in der Jerusalemer Altstadt. Ein bisschen heruntergekommen von außen betrachtet, befindet sich in ihr garantiert ein guter Freund, der dir immer einen guten Preis zu machen bereit ist. Das zweite Foto zeigt einen der vielen „Pharms“, die bisweilen recht steril wirken und innen groß und geräumig sind. Dieser Super-Pharm befindet sich in Tel Aviv und auch wenn das Sparkassen-S zum Geldabheben einlädt, bietet der Laden eher eine unbegrenzte Möglichkeit zum Geldausgeben. Tatsächlich sind die Pharms nämlich eher mit Drogerien und Parfümerien zu vergleichen, in denen alles von Zahnpasta bis Rasierwasser erhältlich ist. Medikamente gibt es an einer kleinen Theke in der Ladenecke, die dann aus dem Lager geholt oder bestellt werden. Da ich zum Glück nichts brauchte, weiß ich das nicht so genau.

Hmm. Vielleicht ist die zweite besser eingerichtet, aber so ein Betonklotz ist mir wesentlich weniger sympatisch als die Kleine „Nachbarschaftsapotheke“ …

Fotos Tinos 2010

2 Wochen auf Tinos – das ist eine griechische Insel, mit der Fähre 4 Stunden von Athen entfernt (respektive etwa 2 mit der Schnellfähre), nebenan liegt übrigens Mykonos, das man manchmal so gut sieht, dass man denkt, man könne rüberschwimmen.

Tinos ist ziemlich typisch für eine griechische Insel: weissgetünchte Häuser mit farbigen Fenstern und Türen, gutes und gesundes griechisches Essen – ich sag nur: Mittelmeerdiät – die unterschiedlichsten Strände: von Sand bis Stein.

Tinos hat auch ein paar typische Seiten: z.B. die Taubenhäuser, die noch aus venezianischen Zeiten stammen, die vielen, vielen Steinmäuerchen, mittels derer die Hänge urbar gemacht wurden für die früher intensive Landwirtschaft, Tinos war die Kornkammer für Athen. Heute ist die Insel kaum mehr landwirtschaftlich benutzt und das Klima reichlich trocken. Auch typisch ist der Nordwind, der auch mal ziemlich stark werden kann. Wir hatten 1 Woche lang Wind – bis Windstärke 8 und 9 – da gehe auch ich als ehemalige Rettungsschwimmerin nicht mehr ins Wasser – aber es hat ja neben der Hauptstadt Tinos mit der Wallfahrtskirche noch so entzückende Dörflein zum ansehen: Volax zum Beispiel, in einem Gebiet mit grossen rundgeschliffenen Steinen liegend oder Pyrgos mit seinen Winkeln, Marmorarbeiten und dem Friedhof mit dem Gebeinhaus.

So wie es aussieht hat Griechenland diese Saison aber ziemlich gelitten, was den Tourismus angeht: die Wirtschaftskrise und die daraus resultierenden Streiks auf Flughäfen und Fähren sowie in der Benzinversorgung haben die Leute abgeschreckt und auch der Vulkanausbruch mit den wochenlangen Flugstop war da nicht gerade förderlich. Auch unsere Gastgeber in der wunderbaren Pension Irini haben das bemerkt … schade eigentlich, denn Griechenland ist wirklich schön und einen Besuch wert.

Ich bin sicher, wir kommen auch wieder einmal zurück!

Wieder Einarbeiten

So, wir sind wieder zurück.

Aaaahhh – ich gehe ja gerne in die Ferien, aber genauso gerne komme ich auch wieder zurück. Zum Glück habe ich noch ein paar freie Tage, bevor Montag wieder der Arbeitsalltag losgeht.

Wobei – Alltag. Es gibt schon einiges, was sich auch in der Apotheke immer wiederholt an Arbeit, dazwischen wird das aber immer wieder unterbrochen von – sagen wir mal- Überraschungen und Herausforderungen. Ungewöhnlichem, Aussergewöhnlichem, Neuem … das können Patienten sein, Kunden, das Computerprogramm – Ah, ja, die LOA IV ist ja jetzt endlich da (das neue Abgeltungs-Abkommen zwischen dem Krankenkassenverbund und den Apotheken). Am Montag werde ich also eine Zeitlang verbringen, die Änderungen zu suchen und mich einzuarbeiten. Dann die Post, Direkt-Bestellungen meiner Depots, während meiner Ferien aufgetretene spezielle Probleme mit der Krankenkassenabrechnung undsoweiter undsofort. Ich bin gespannt.

Aber bevor ich dort anfange, habe ich zuhause noch ein bisschen zu tun: noch mehr Post, Fotos anschauen, Mails anschauen, ganz viele Blogposts nachlesen (das kommt davon, wenn man keinen Internetanschluss hat in den Ferien – da hat sich einiges angestaut)…

Jedenfalls: ich bin wieder da und ihr werdet bald wieder mehr von mir zu hören bekommen – das als faire „Warnung“ :-)

Auf Wiedersehen!

Bis Anfang September! Jetzt zischen wir (endlich) auch ab in die Ferien. Genauer gesagt hierhin:

da waren wir ja schon mal – mehr Fotos sieht man z.B. hier.

Ich werde Euch vermissen, seid anständig während meiner Abwesenheit!

Im Blog wird es während dieser Zeit ruhig bleiben, emails werde ich wohl auch nicht beantworten können – ich freue mich aber trotzdem, falls ihr neue Zusendungen zur Serie „Apotheken in aller Welt habt“.

Und bis dann? Warum versucht ihr es nicht einmal mit einem Zufallspost?

klick hier: „I feel lucky“

Einzunehmen zweimal täglich

Apothekerin: „Nehmen sie eine Tablette 2 x täglich.“
Kundin: „Und wie bitte soll ich dieselbe Tablette zweimal schlucken??“

Apothekerin: „Nehmen Sie zweimal täglich je eine Tablette“

Apotheken in aller Welt 21: Äthiopien

Bela aus dem regnerischen Norden schickt mir dies:

Hallo Pharmama,
hier sind einige Bilder die ich in Äthiopien gemacht habe.
Ich bin dort mit mit einer Gruppe von 13 verrücken Radfahrern, für einen guten Zweck, 6 Wochen lang durch Äthiopien gefahren. Daher auch die bunten Trikot mit unseren Sponsorenlogos. 1600km Gesamtstrecke immerhin.
Zur Apotheke: Die am meisten verkauften Mittel dort sind Schmerzmittel, allesamt in Preiskategorien, die sich auch die Einheimischen mal leisten können. Frei verkäuflich ist sowieso das meiste dort. Oft ersetzt der Besuch einer Apotheke den Besuch eines Arztes (von denen es sowieso zu wenige außerhalb der Hauptstadt gibt).

Auf dem Apothekenschild steht: „Rural Drug Vender“. Der Zugang ist auch sehr … ländlich. Samt Sandhügel :-)

Wahnsinns-Sortiment: Pilzsalbe, Zinkoxidsalbe und Zugsalbe.

Also die Pharmaassistentin (?) finde ich auch hier hübscher als den Apotheker …

Aufziehende Gewitterwolken

Wir haben eine Kundin, die bei uns regelmässig auf Rezept Tena Einlagen gegen Inkontinenz bezieht.
Die Krankenkasse bezahlt das bei ihr, weil ihr die Ärztin eine totale Harninkontinenz bescheinigt hat – das bedeutet, sie hat praktisch keine Kontrolle über ihre Blase und verliert häufig und viel Urin.
Die Kundin ist ausserdem aus einer eher sozial schwachen Schicht. Ich bemerke das hier so, weil es für die Geschichte relevant ist.
Das Problem ist nämlich: auch wenn die Krankenkasse die Tena im Moment bezahlt … da ist eine Limitation drauf, das bedeutet, sie bezahlt im Jahr nur einen gewissen Betrag. Genau 2700 Franken bei totaler Inkontinenz.
Und weil die Kundin wirklich häufig kommt, sind wir jetzt Mitte Jahr schon bei 2400 Franken angelangt – ich weiss das, weil ich unruhig wurde und es mal nachgerechnet habe.

Also versuche ich mit ihr darüber zu reden, aber sie versteht mich nicht und denkt ich will ein neues Rezept. „Nein! Nicht ein neues Rezept – aber vielleicht reden sie mal mit der Ärztin, ob die mit der Krankenkasse Kontakt aufnimmt, dass es vielleicht auch über den Betrag hinaus übernommen wird. Ansonsten kommen wir nächstens zu dem Problem, dass die Tena durch sie selbst bezahlt werden müssen …“ (und das kann sie nicht) – „und dann müssten sie mit dem Sozialamt Kontakt aufnehmen, ob die das eventuell zahlen.“
Als nächstes kommt sie stolz wie Adam mit einem Brief von der Krankenkasse. „Hier, da schreiben sie, dass sie die Tena übernehmen!“
Blick in den Brief … „Da schreiben sie nur, dass sie bis zu einem Betrag von 2700 Franken die Tena übernehmen …. Das ist eben das Problem, das ich erwähnte. Danach zahlen sie nicht mehr.“

Ich rufe in einer ruhigen Minute die Ärztin an, um sie zu informieren. Die meint aber, sie schreibe der Kundin einfach eine andere Art der Tena auf, die nicht von der Grundversicherung übernommen werden, sondern von der Zusatzversicherung …. Und da die Kundin bei 2 verschiedenen Kassen versichert ist, denkt sie, dass ihr so 2 x die 2700 Franken vergütet werden.
Das wäre ja eine Idee … aber: die Kundin nimmt nur von den Packungen, die die Grundversicherung zahlt.
Was nun?

Ich habe getan, was ich konnte: Kundin frühzeitig über das Problem informiert, Ärztin informiert. Hilfe angeboten.
Nun bleibt mir nur abzuwarten … aber die Gewitterwolken, die ziehen unaufhörlich weiter auf.
Heute war die Kundin wieder da, ihre Tena holen.

Bald, bald …. :-(

Apotheken in aller Welt 20: Bretten, Deutschland

Anne aus Bretten schickt mir dies:

Liebe Pharmama,
Ihre Reihe „Apotheken in aller Welt“ ist sehr interessant – und ließ mich die heimischen Apotheken unseres Städtchens Bretten (im Kraichgau zwischen Karlsruhe, Heidelberg und Pforzheim) einmal genauer betrachten.
Es herrscht hier eine recht große Dichte, allein in der Kernstadt mit 28 Tsd. Einwohnern sind es 5 Stück, dazu eine einer Kette im Einkaufszentrum. Das ist für uns Kunden natürlich sehr angenehm, für die Inhaber aber sicherlich eine große Herausforderung, die Kunden zu binden. Die meisten kommen wohl mit dem Auto aus umliegenden Ortschaften und sind entsprechend flexibel in der Wahl.

Die älteste, die Markt-Apotheke von 1632 (innen leider modernisiert), liegt idyllisch in der Fußgängerzone, doch zum nächsten großen Parkplatz läuft man gut 150m. Der Apotheker hat eine pfiffige Lösung für seine Auto-Kunden gefunden: Er deklariert seine hinter dem Haus gelegene Privatgarage zum kostenlosen Kundenparkplatz und reduziert so den Fußweg auf etwa 20m.
Die hässlich an der Ausfallstraße gelegene Weißhofer-Apotheke kommt den Autofahrern noch mehr entgegen: Sie hat ihre Garageneinfahrt zum Autoschalter ausgebaut (kann man die Aufschrift lesen? „Autoschalter – wenn’s schnell gehen soll; Beratung – wenn’s mehr sein soll“) Außerdem hat sie massiv „geflaggt“, damit man ja nicht vorbeifährt.
Die anderen Innenstädtchen-Apotheken seien gerechtigkeitshalber ebenfalls erwähnt:
Die Melanchthon-Apotheke setzt eher auf Entschleunigung und Verweilen, indem sie sich noch ein Hautzentrum angegliedert hat.
Die Hirsch- sowie die Rathaus-Apotheke betonen ihre Kompetenz in Naturheilverfahren und Homöopathie (wobei hier im Südwesten die Kügeles-Gläubigkeit eh recht hoch ist, finde ich).

Kommentar Pharmama: Jaja, ungewöhnliche Probleme erfordern kreative Lösungen – und die mit dem umgebauten Privatparkplatz finde ich super! Ich persönlich hoffe aber, dass diese Drive-through Apotheken nicht zu uns kommen. Ich finde dass Medikamente Beratung brauchen und irgendwie ist das in den paar Minuten durch ein Autofenster nicht so gut möglich.