Feuerwerk

1august

1august2Das gibt wirklich lustige Effekte, wenn man die Belichtungszeit verlängert :-)

Erster-August-Feuerwerk im Garten.

Schönen Nationalfeiertag an meine Mit-Schweizer!

 

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Medizintourismus

Gelegentlich haben wir Anfragen für Medikamente, die Verwandte / Bekannte ins Ausland mitnehmen oder schicken sollen. Meistens handelt es sich um Medikamente, die dort nicht oder nur schlecht erhältlich sind.

Im Normalfall hätte ich – wenn das rezeptpflichtige Sachen sind – auch für die gerne ein Rezept. Von mir aus auch ein Ausländisches. Irgendetwas als Beleg, dass das Mittel gebraucht und richtig angewendet wird. Auch wenn das nicht in der Schweiz angewendet wird.

Dann gibt es Leute wie der Mann gestern:

Ein Zettel, darauf geschrieben: Ponstan, Felden Tbl, Felden Gel und Forapin Salbe.

Pharmama: “Die ersten beiden Sachen sind rezeptpflichtig … das Felden Gel bekommt man ohne und das letzte … ist ausser Handel.”

Mann: “Oh, ich soll das einer Kollegin ins Ausland schicken, nach Polen. Können Sie da nicht eine Ausnahme machen?”

Pharmama: “Hmm – hat das jemand für ihre Kollegin verschrieben?”

Mann: “Nein, das hat sie selber rausgesucht aus dem Internet. Ich soll ihr das mitbringen.”

Pharmama: “Es ist rezeptpflichtig, SO kann ich Ihnen das nicht geben.”

Mann: “Sie ist 60 und hat Chemie studiert …”

Pharmama: “Das ist interessant, aber das macht sie nicht zur Ärztin. Und die beiden Schmerzmittel würde ich nicht ohne Arztbesuch anwenden. Speziell nicht in ihrem Alter.”

Er liess sich dann überzeugen Ibuprofen zu nehmen – auch Schmerzstillend, entzündungshemmend und relativ stark. Und das darf ich abgeben.

Apotheken aus aller Welt 506: Trakai, Litauen

  1. Apotheke von Bari:

In Trakai, einer Ausflugsstadt mit einem schönen Wasserschloß

In-Trakai

och … wie ein kleines Hexenhäuschen … sogar mit schwarzer Katze auf dem Dach :-) Schuckig.

Bekomme ich ein bisschen Unterstützung für die Apotheken?

Jammern auf hohem Niveau – so bezeichnet es der Blick. Es geht um eine letzthin gemachte Umfrage der Pharmasuisse (das ist der Schweizer Apothekerverband) unter den Apotheken.

Dabei ist herausgekommen, dass jede 5. Apotheke grössere Probleme hat. Die Ursachen sind unterschiedlich – eine davon sind aber sicher auch die Medikamentenpreise … und zwar die gesetzlich geregelten für die rezeptpflichtigen Sachen, die stetig sinken.

Dafür möchte ich hier ein aktuelles Beispiel bringen. Für eine Packung Tabletten mit Paracetamol 20 Stück dürfen wir nur noch 2.55 Franken verlangen. Wir sehen häufig (!) Rezepte auf denen nichts anderes drauf steht. Der Patient ist dafür zum Arzt gegangen. Der Arzt hat das Rezept ausgestellt (und: ja, er bekommt etwas für’s Ausstellen des Rezeptes, egal, was da drauf steht) und ich als Apotheke darf das dann abgeben und der Krankenkasse einsenden für die Rückerstattung. Man kann sich vorstellen, dass bei nicht mal 3 Franken nichts mehr für die Apotheke hängenbleibt. Allein der Bürokram um das ganze frisst das schon auf und dabei ist unsere wirkliche  Arbeit (das ganze Hintendran mit Lagerhaltung, Wechselwirkungs- und Dosierungskontrolle und Pipapo) noch nicht mal drin. Natürlich haben wir noch anderes auf Rezept – aber dank der stetig sinkenden Preise und unserer sowieso schon Mini-Marge …  ich will es kurz sagen: Es wird immer schwieriger, damit eine Apotheke rentiert.

Die LOA … also, dass wir per Pauschalen abgegolten werden konnte eventuell da noch etwas auffangen und herauszögern. ABER – die Zahlen zeigen auch deutlich, dass unser Einkommen maximal stabil geblieben ist. Dagegen nehmen die Ausgaben rapide zu: Lohnkosten, Mieten, Einkauf, Anschaffungen … alles steigend. Zusammengenommen nimmt der Umsatz ab und wer wirklich Gewinn macht, kann sich glücklich schätzen.

Aber ich jammere ja “auf hohem Niveau”.

Die Frage, die der Blick jetzt stellt (und nein, der Blick ist keine Zeitung, die für unvoreingenommenen Journalismus steht) ist:

Fänden Sie ein Apotheken-Sterben schlimm?

Ich schon – denn (das ist sicher): die Apotheken, die da sterben werden, das sind zuerst die Apotheken in der Peripherie … in den Dörfern, auf dem Land. Dann die kleinen Quartierapotheken. Die grossen Ketten, die erwischt das nicht. Die ausgesprochene Strategie der Galenika (faktisch die grosse Kette mit mehrere Unterteilungen: Amavita, Sunstore und Coop Vitality) ist denn auch: “Wir kaufen Apotheken um sie zu schliessen.” Ja, die auf dem Land. Dafür machen sie in den Ballungszentren wieder neue auf. Und Apotheken kaufen können die auch nur, wenn sie vom Besitzer verkauft werden … dann, wenn sie nicht mehr rentieren. Und diese Apotheken sind wichtig für unser Gesundheitssystem – als erste Anlaufstelle bei Gesundheitsfragen: niederschwellig, erreichbar und die (professionelle) Beratung ist gratis.

Also bitte ich um Eure Mithilfe und um Eure Zeit, an der Abstimmung teilzunehmen  -und den typischen Blick-Lesern, die so ähnlich motiviert sind, wie die Bild-Leser in Deutschland etwas entgegenzusetzen.

Also: gegen (nur) Essigsocken und Apothekensterben!

Hier abstimmenhttp://www.blick.ch/news/wirtschaft/wegen-sinkender-medikamenten-preisen-jede-5-apotheke-ist-in-gefahr-id3016938.html

Pharmama sagt Danke. Auch für mich.

Schreck-lich

Heute mal aus der Rubrik: Wie erziehe ich mein Kind?

Eine Mutter mit sehr jung aussehendem Teenager in der Apotheke: “Können Sie mir rasch helfen?”

“Mein Sohn will wissen, was eine Baby-Ausstattung so kostet.”

(Er sieht nicht so aus …)

“Könnten Sie uns mal zeigen, wie das mit dem Essen und den Windeln aussieht für … sagen wir eine Woche?”

Ich bin etwas überrascht, kann mir aber denken, wo das hinführt.

Ich zeige ihm also die Milchen und rechne grob durch, wieviel das so macht in einem Tag, in einer Woche … dann wenn die Breie dazukommen … dann natürlich die Windeln. “So ein Pack kostet … und hat X Stück drin. Pro Tag wechselt man bei einem Baby zwischen 4 und 10 x die Windeln, sagen wir durchschnittlich 6 x, dann hält das …”

(Taschenrechner sind was schönes, möchte ich hier anmerken)

“Und dabei wären wir noch nicht mal bei der Kleidung oder wenn man etwas an Medikamenten braucht, Arztbesuche und Krankenkasse …”

Der Sohn hat vorher schon nicht sehr glücklich ausgesehen, bei der Liste wird sein Gesicht immer länger …

zur Mama:  „Ich hab’s begriffen… können wir jetzt bitte gehen?“

Die Mutter: „Noch nicht. Können Sie uns helfen, einen Schwangerschaftstest auszusuchen?“

Das war sicher …. eindrücklich. Ich hoffe, es ist bei dem Schreck geblieben.

Ich bin etwas verwirrt …

Mittel-alter Mann kommt in die Apotheke zurück: “Ich habe gestern hier meine Medikamente abgeholt und ich bin ein bisschen verwirrt.”

Pharmama: “Vielleicht kann ich Ihnen helfen?”

Mann: “Ja. Auf der Etikette steht: 2 x täglich 1 Tablette einnehmen. Muss ich jetzt die Tablette halbieren und sie zu zwei verschiedenen Zeiten einnehmen oder nehme ich 2 Tabletten zu zwei verschiedenen Zeiten?”

Hmmpf. Ich muss meine Kollegin darauf hinweisen, dass sie unbedingt ein “je” vor die 1 macht.

Auf der anderen Seite … angeblich macht ja ein “zuviel” an Beratung, dass die Patienten so verunsichert sind, dass sie die Medikamente gar nicht mehr nehmen … (siehe Artikel in Apotheke adhoc: Apotheker verunsichern Patienten).

Demnach sank die Non-Adhärenz* um fast 60 Prozent, wenn die Apotheker die Patienten nicht über das Medikament informiert hatten.

Die Wissenschaftler … führen das auf möglicherweise gegensätzliche Informationen von Arzt und Apotheker zurück …

Die Folge sind laut verunsicherte Patienten: „Wenn sich die Experten nicht einig sind, nimmt der Patient das Medikament lieber nicht ein“,

Auch schön:

Zudem schätzen die Wissenschaftler, dass der „fachlich korrekte aber zu allgemeine Hinweis des Apothekers“ auf mögliche Nebenwirkungen dazu führen könnte, dass der Patient das Medikament „für alle Fälle“ nicht einnimmt.

*Auf Deutsch: dass der Patient das Mittel gar nicht mehr genommen hat.

So Studien verwirren mich (als Apotheker) jetzt etwas …

Pharmama auf Goodreads

Ich bin jetzt auch auf Goodreads zu finden!

goodreadslogo

hier mein Autoren-Profil: https://www.goodreads.com/Pharmama

für Anfragen (als Freund oder Fan) etc. bin ich auch dort offen :-)

Meine Bücherliste ist allerdings noch lange nicht komplett – da muss ich noch etwas dran arbeiten …

Wie man … einem Blog folgt

Leichte technische Samstagslektüre, für die meisten reine Repetition, aber da es immer wieder Neulinge auf dem Netz gibt, man ja wirklich nicht alles wissen kann (und auch ich täglich neues lerne): hier also die verschiedenen Möglichkeiten einem (meinem?) Blog zu folgen. – Heh! Es lohnt sich! Es kommen spannende Zeiten.

WordPress

Wer auf WordPress selber ein Konto / einen Blog hat, kann Blogs mit WordPress folgen. Dazu klickt man oben in der schwarzen Leiste das + an:

wpfollow

Den Reader dafür – also wo man die Blogposts dann (gesammelt) lesen kann, wenn man nicht auf die Seite selber geht, ist bei WordPress beim W ganz links zu finden. Der Reader sammelt also die Blogposts von verschiedenen Quellen / Blogs und bringt sie – hier nach Erscheinungsdatum gesammelt. Nachteil: geht nur für WordPress-Blogs.

Reader und RSS – Feeds

Wenn die Blogs auf verschiedenen Blog-Plattformen sind, ist ein Reader, der sie alle sammelt vielleicht geeigneter.  Davon gibt es verschiedene. rein Onlinebasierte, oder Desktopbasierte. Die Onlinebasierten haben den Vorteil, dass man dafür kein Gerät mitnehmen muss und von jedem beliebigen Ort der Welt mit jedem Gerät das aufrufen und lesen kann. Die Desktopbasierten sind nur auf dem Nutzergerät verfügbar – dafür kann man die Artikel (einmal heruntergeladen) auch ohne Internetverbindung noch lesen.

Eine Übersicht über verwendete Reader gibt es zum Beispiel hier. Ich verwende für mich den Old Reader – der sieht dem (nicht mehr vorhandenen Google Reader sehr ähnlich) und ich finde ihn einfach und übersichtlich. Es ist ein Online-basierter Reader. Er ist gratis und hier herunter zu laden: The Old Reader

Um Blogs mit einem allgemeinen Reader zu abonnieren, braucht man einen Feed. Den RSS-Feed findet man auf vielen Blogs unter diesem allgemeinen Zeichen:

128px-Feed-icon

bei mir auf dem Blog habe ich das optisch angepasst:

 

Darauf klicken führt entweder zu einem Textfenster mit der Feed-Adresse oder (wie in meinem Fall) zu einer Seite, wo man den gewünschte Reader eigentlich nur anklicken müsste um den Feed hinzuzufügen. Leider ist feedburner (der Service, den ich für die Verteilung des feeds verwende) inzwischen etwas lange nicht überarbeitet worden – die neuen und oft gebrauchten Reader sind nicht angegeben. Was tun? Einfach den Inhalt in der “Adresszeile” des Browsers mit Copy/Paste (markieren, ausschneiden und am gewünschten Ort wieder einfügen) in den gewünschten Reader einfügen. Es sollte etwas mit feeds.irgendetwas oder irgendetwas/feed sein.

Mein Feed ist zum Beispiel: http://feeds.feedburner.com/PharmamasBlog

Folgen per Mail

Dann gibt es noch die Möglichkeit, updates vom Blog (also neue Blogposts) per email zu erhalten.

mailfollow

 

 

 

 

das findet man bei mir in der rechten Seitenleiste. Auf Folgen klicken (oder das Bild hier oben) und schon geht’s los.

Die angezeigten “Follower” sind übrigens nicht nur mail-Empfänger, sondern auch WordPress Abonnenten, Twitter- und Facebook- Folger.

Folgen mit Facebook / Twitter

So kann man (nach Wunsch) auch einem Blog folgen – speziell, wenn der Blog seine Posts auf Twitter oder auf Facebook ankündet (man kann sie verknüpfen).

Facebook und Twitter sind sogenannte soziale Netzwerke. Um dort jemandem zu folgen, muss man einen Account dort haben. Klick auf die Zeichen: meistens das (dunkle)blaue f für Facebook oder das (hell)blaue t für Twitter – bringt Dich zu meiner Seite dort.

    

 

Direkt auf dem Blog lesen

Am einfachsten :-) Einfach die Seite Pharmama.ch unter den eigenen Lesezeichen im Computer, Smartphone, Tablet speichern und regelmässig aufrufen.

Wer häufig bestimmte Seiten aufruft via iPhone, der kann sie natürlich als Lesezeichen in Safari ablegen. Aber es geht noch schneller. Zum Beispiel via icon auf dem iPhone Bildschirm als Direktlink zur Seite.

Und das geht super-einfach.

1. Seite aufrufen oder von Hand: Pharmama.ch

  1. auf der Leiste unten das Viereck-mit-Pfeil-Symbol drücken 

3. “Zum Home-Bildschirm” wählen

  1. Eventuell Name anpassen – das Bild kommt bei meiner Seite grad richtig mit Entchen  :-)
  2. Oben rechts “Hinzufügen” drücken

  3. Sich freuen, dass es geklappt hat.

Für Android findet sich hier eine Anleitung.

Also: Wer sich das süsse Entchen auf den Bildschirm laden will – so geht’s. Und natürlich analog mit anderen Seiten.

Apotheken aus aller Welt, 505: Vilnius, Litauen

Es folgen einige (!) Apotheken von Bari. Tolle Auslese, Danke dafür!

Diesmal habe ich einige Apotheken in Vilnius photografiert für dich. Dort scheint es hauptsächlich die Ketten Euro Vaistine und Camelia Vaistine zu geben. Die habe ich auch aus dem Bus heraus öfters gesehen. Innen waren sie eingerichtet wie jede andere europäische Apotheke auch. Zumindest das was ich erkennen konnte.

vilnius-akropolis1

vilnius-akropolis2

Wie Feuer

Eine junge Frau kommt in die Apotheke und fragt schüchtern, ob wir etwas haben, das ihre Innereien etwas beruhigt.

Bei genauerem Nachfragen (Was? Wo? Seit wann?) stellt sich heraus, dass sie letzte Nacht versehentlich “wärmendes Massageöl“ benutzt hat, statt Gleitmittel.

Und jetzt „fühlt es sich an, als brennt da ein Feuer“.

Hoppla.

Dabei gibt es heute doch so nette anregende Gleitmittel … seit neustem auch noch mit Cannabis-öl (allerdings nur in Kalifornien, mit Arzt-Rezept und Ausweis für “medizinisches Marihuana” – und dann kostet es noch fast 90 Franken pro 30 ml)

Abgelenkt …

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, bin ich in letzter Zeit vermehrt beschäftigt und poste nicht mehr ganz so häufig. Das liegt nicht nur an der Ferienzeit … deinen Hinweis auf den Grund dafür könnt ihr (wenn ihr Euch etwas auf der Seite umseht) vielleicht entdecken :-)

Ansonsten entschuldige ich mich für die mails, die ich nicht beantwortet habe (sie sind angekommen) und bedanke mich hier kollektiv für die eingeschickten Apothekenbilder – ihr seid toll!

Ist der Chef da?

Gastbeitrag von Leserin Sabi – besten Dank!

Folgendes Telefonat trug sich gestern bei uns zu:

Kundin: “Ist der Chef da?”

PA: “Nein, jedoch die Stellvertreterin.”

Kundin: “Dann geben Sie mir sie!”

…..

Apothekerin kommt ans Telefon..

…..

Apothekerin: “Guten Tag. Wie kann ich Ihnen helfen?”

Kundin: “Ich habe mir gestern die Hand verstaucht, kann ich morgen wandern gehen?”
(?!?!?!?!)

Apothekerin: “Ähmm.. jaaa…”

Das ist natürlich eine Frage, welche NUR ein Apotheker beantworten kann und….
macht sie eine Handstandwanderung?? ;-)


Ziemlich typisch. Da brauch sie jemanden, die die Verantwortung für sie übernimmt.
Erinnert mich an den hier.

Apotheken aus aller Welt, 504: Wien, Österreich

Maggy noch einmal!

Ich habe meine Festplatte nach weiteren Apotheken durchsucht.
Diese Apotheke befindet sich auf der Mariahilfer Straße, der größten Einkaufsstraße Wiens.
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Servicewüste (mal wieder)

Eine Frau kommt zur Apotheken-Theke.

„Ich habe eine Frage betreffend meiner neuen Medikamente vom Rezept“ sagt sie

„Sicher“ sage ich, „Wie ist Ihr Name?“

und wende mich dem Computer zu, um in ihrem Dossier nachzuschauen. Das ist das Praktische hier – dass wir Patientendossiers führen, wo die abgegebenen rezeptpflichtigen Medikamente drin sind. Übersichtlich, Nachvollziehbar, und mit Angaben von wegen Wechselwirkungen und selber eingetragenen Infos betreffend Gesundheitsproblemen.

„Oh, ich bekomme meine Medikamente nicht von hier. Ich bekomme sie von einer anderen Apotheke. Die sind aber immer sehr beschäftigt und haben keine Zeit für meine Fragen.“

Ich starre sie an. Ja, sorry. Ich sage nichts, aber ich warte auf eine Frage.

Sie starrt zurück.

Ich hebe meine Augenbraue, dann gebe ich nach.

„Ookay. Haben Sie mir eine Liste der Medikamente, die Sie nehmen?“

Ich brauche etwas, um damit zu arbeiten.

„Nun, ich kann ihnen ansehen, dass Sie mir nicht helfen wollen.“

Meine Augenbraue rutscht noch ein bisschen höher.

„Ich helfe Ihnen, aber Sie müssen mir vorher die Info geben – ich habe sie nicht, da Sie keine Kundin bei uns sind.“

„Ich weiss gar nicht, warum ich mir überhaupt die Mühe gemacht habe in diese Apotheke zu kommen! Sie haben wirklich nicht den besten Service!“ bellt sie mich an.

Jaaa – enthusiastisch bin ich nicht darauf Ihre Fragen zu beantworten, nachdem sie alle ihre Medikamente woanders geholt hat. Aber ich würde es trotzdem machen, wenn ich die vorher dafür nötige Info bekomme.

Sie hat noch nie ein Rezept bei uns eingelöst.

Nicht. ein. Mal.

Und sie hat mir auch keine Gelegenheit mehr gegeben, ihr zu zeigen, was wir / ich so können.

Tja.