Fimo Bastelleien

fimo

Ich bin immer noch begeistert davon, was man mit Fimo alles anstellen kann. Heute hatte ich Lust ein paar Figuren zu basteln – da hat sich Junior auch inspirieren lassen und einen zweiten Tintenfisch (hinten im Bild) mitgebastelt. Das grüne Ding ist übrigens Pascal aus dem Rapunzel Film “Taggeld”. Mein Tintenfisch sitzt übrigens auf einem Magneten für die Magnettafel.

Das war meine Vorlage für Patrick Pascal:

patrick

Und das ist das Material:

Im Ofen härtet das Fimo bei 110°C während 30 Minuten schön aus. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich als nächstes machen will.

Danke Dr. Google

mittelalter Mann in der Apotheke: “Meine Drüsen schmerzen. Ich bin echt beunruhigt!”

Pharmama: “Welche Drüsen?”

Mann: “Die hier -“ (hält sich die Finger rechts und links unter das Kinn). “Ich bin voll verstopft in der Nase und es schmerzt, wenn ich schlucke!”

Pharmama: “Das sind ihre Lymphknoten.”

Mann: “Ja, meine Lymphdrüsen!”

Pharmama: “Sie sind erkältet. Nehmen Sie ein Schmerz/Fiebermittel und schauen Sie, wie sie sich dann fühlen.”

Mann: “Also … Sie denken nicht, es ist ein Lymphom?”

Pharmama: “Nein.”

Mann: “Oder Krebs?”

Pharmama: “Nein!”

(In Wahrheit war die Konversation noch etwas länger, aber das ist die Essenz von dem. Echt jetzt. Symptome googeln bringt einen auf ganz üble Dinge.)

Aufstellende Mitarbeiter

Es ist etwas doof, wenn grad 2 gute Mitarbeiter gleichzeitig krank sind (gute Besserung, Euch beiden!).

Auch unschön ist, wenn es dann noch “so ein Tag” ist … Ihr wisst schon: es harzt bei den kleinsten Dingen, man hat das Gefühl, man macht alles zwei- oder drei-Mal, weils beim ersten Mal aus irgendeinem Grund nicht klappt und dann sind die Kunden und Patienten auch noch super-ungeduldig, hören nicht zu, wenn man etwas wichtiges sagt/fragt … Etceterapepe.

In dem Moment, als ich wirklich genug hatte, erschien plötzlich dieses Wunderding vor mir:

Ein Cupcake!

Und das war so was von fein!

Gemacht am Tag vorher von der einen Mitarbeiterin, die es auf einmal gepackt hat welche zu machen – und sie uns mitzubringen. Und gebracht von der anderen Mitarbeiterin, die wohl meine “Notsituation” richtig erkannt hat :) – perfektes Timing!

Ich hab echt die allerbesten Mitarbeiter und Kolleginnen! (Gilt für anwesende und grad kranke) … So macht das Arbeiten Spass.

Aber ich habe doch gar kein …

Kuschelbär (ja, so nenne ich meinen lieben Mann hier) nimmt zu Hause einen Anruf entgegen. Er ist in englisch – Nummer unterdrückt. Die nette Dame kündet sich freundlich als vom Windows Support an. Angeblich hätten wir ein Problem mit unserem Computer – Viren so wie’s aussieht. Und sie will uns zeigen, wie wir die wieder loswerden …

Ich daneben höre nur die Seite meines Mannes:

“Sorry, Ich kann kein Englisch.”

“Was Windows Support? Computer Problem??”

“Aber wir haben gar kein …”

Klick

Tja. Pech gehabt. Auch wenn ich meinem Kuschelbär danach erklären musste, was das denn für ein Anruf war und was sie wirklich wollten: Passwörter abfragen, eventuell mit seiner Mitarbeit einen Trojaner installieren und so Zugriff auf den ganzen Computer bekommen. Zum Daten abgreifen (zum Beispiel für’s Internetbanking) – nicht zum helfen.

So schön kann Phytotherapie sein

Drei Blumen/Pflanzen. Sind sie nicht schön? Und sie werden alle in der modernen Medizin gebraucht.

Wer erkennt sie? Und wofür werden sie gebraucht?
flower1flower2 flower3

Alle Bilder sind von mir – Nummer 2 grad aus den letzten Ferien … vorher wusste ich nicht einmal, wie hübsch die Pflanze aussieht. Ich lerne jeden Tag etwas …

Übrigens: im Pharmaziestudium lernen wir diese Pflanzen zu erkennen … allerdings hauptsächlich erst mal die einheimischen in echt, dann die Pflanzenteile von einer Menge mehr getrocknet … und am Schluss dann noch die Pflanzenteile in Mischungen.

Probenbestellung

verschicken sie proben von algifor, similasan, und nicodinell

(angegebene Adresse in Österreich)

das war ein mail, das mich vor ein paar Tagen erreichte. Ich bin immer noch nicht ganz sicher, ob das eine Frage oder eine Aufforderung sein soll – Neben der Ansprache fehlt mir da ein Satzzeichen zum Schluss.

Wie auch immer – selbst wenn mich das mail nicht auf meiner (privaten) Blogadresse sondern in der Apotheke erreicht hätte, die Antwort ist: Nein.

Ich darf (und werde) keine Medikamente versenden. Spezifisch an nicht persönlich bekannte Kunden oder Patienten. Dazu kommt noch, dass das eine Medikamenten-Sendung ins Ausland wäre: noch ein grosses “No-go.”

Proben und Muster gibt’s nur gezielt für Kunden in der Apotheke selber.

Wenn jemand also Proben will, kann er direkt in der Apotheke vor Ort danach fragen … oder bei so spezifischen Wünschen es auch bei den Pharmafirmen direkt versuchen.

Ein (privater) Blog ist dafür die falsche Adresse.

wohooo!

Am 29. Mai öffnet das neue Worldtrade Center One in New York seine Türen für das Publikum – und die können dann während der 47 Sekunden Fahrt in den 102. Stock an den Wänden des Liftes in Panoramafunktion erleben, wie New York entstanden ist. Von seiner Startposition unter der Erde steigt der Lift auf über Sumpflandschaft (um 1500), man erlebt die ersten Kolonialbauten, steigt mit den ersten Wolkenkratzern auf zu modernen Bürogebäuden …. und für ein paar Sekunden fährt man neben dem alten World Trade Center Turm. (Autsch). Am Ende setzen sich die Stahlträger gerade noch rechtzeitig zum neuen Gebäude zusammen, so dass man aussteigen kann …

Sehr netter Ritt! … aber ich weiss nicht, wie ich mich fühlen würde – ich war 2000 das letzte Mal in New York, oben auf dem alten WTC. Und jedes Mal, wenn ich es in einem (älteren) Film sehe, denke ich “Autsch”.

Quicky (24)

jüngere Frau in der Apotheke: “Gibt es irgendetwas um Haare auf der Prassina wachsen zu lassen?”

Pharmama: “Entschuldigung: wo?”

Frau: “Sie wissen schon, da wo die Periode raus kommt …”

Ummm …. mal abgesehen davon, dass ich das Wort dafür noch nie gehört habe (und nicht ganz sicher bin, ob ich das richtig verstanden habe): bisher bin ich davon ausgegangen, dass das heutige Schönheitsideal auch dort von “weniger ist mehr” ausgeht. Darum rasieren, enthaaren (ganz oder teilweise) oder zumindest stutzen sich heute die meisten Frauen ihr Haar dort. Aber vielleicht ist das eine unerkannte Marktlücke: Haarwuchsmittel für empfindliche Stellen?

Mehr kurze Quickies:

Quicky (23)Quicky (22), Quicky (21), Quicky (20),  Quicky (19),  Quicky (18),  Quicky (17)

Quicky (16)   Quicky (15)Quicky (14)   Quicky (13)Quicky (12),

Quicky (11)Quicky (10)   Quicky (9)Quicky (8)  Quicky (7),

Quicky (6)  Quicky (5)Quicky (4)  Quicky (3)Quicky (2)   Quicky (1)

leere Schachtel gesucht

mittel-alte Frau in der Apotheke: “Haben Sie mir eine leere Packung Seresta?”

Pharmama: “Äh – für was?”

(Seresta ist ein Benzodiazepin, ein starkes Beruhigungsmittel. Es macht rasch abhängig, weshalb wir immer wieder Leute haben, die das gerne auch ohne Rezept hätten, aber … ohne Inhalt? Das ist neu.)

Frau: “Wissen Sie, meine Mutter nimmt das schon eine ganze Zeitlang. Jetzt hat ihr der Arzt Anxiolyt aufgeschrieben (das Generikum), aber das hat eine blaue Packung, das Seresta hat eine weisse Packung – und meine Mutter ist einfach überzeugt, davon, dass die Seresta besser wirken. Und da dachte ich … ich könnte die Tabletten um-packen. Ich denke nämlich, das ist alles hauptsächlich im Kopf bei ihr.”

Kreativ! Und ich denke, das könnte sogar funktionieren … nur leider hatte ich keine leere Packung.

Nicht nur bei uns … eher unangenehme Begegnungen mit Körperflüssigkeiten in der Apotheke

aktueller Ausruf eines Apothekers auf Facebook:

So langsam verliere ich den Glauben an die Menschheit:
 Kunde kommt rein, knallt mir nen benutzten! Silikon-Katheter auf den Tisch und fragt: “Welche Firma ist das? Ich soll das fragen damit der Arzt das aufschreiben kann”

Ich kann gar nicht beschreiben welche Sinneseindrücke da gerade durch meinen Kopf gingen. Das Ding war tropfnass und hat gestunken wie ein benutztes Katzenklo….

Gabs bei euch auch schon solche “Vorfälle”?

und er ist nicht alleine wie man an den folgenden Kommentaren (auch von Facebook) sieht:

Blutverschmierte Messgeräte oder schmierige Hämorrhoidensalben-Tuben gehören ja fast schon zum Alltag….

Bei uns kam früher mal ein älterer Herr zur Anprobe von Inkontinenzvorlagen…..

Wir hatten mal benutztes pessar auf dem hv….

In einem Gebiß aufm Trensen hing noch die halbe Leberkässemmel……

“Können sie mal schauen, ob das Läuse sind?”

  • Ja, der ist klassisch. Das kennen fast alle:

Das hatte ich im notdienst! Die waren in einer tupperdose und waren vorher mehre Stunden im tiefkühler! Adulte quitschfiedele und sehr bewegliche Läuse. Die Dose habe ich nicht geöffnet. Erschreckend fand ich den Vorsatz mit der Planung und dem einfrieren. ….

Hatte schon mehrere Varianten. Tupperdosen auf Tesa aufgeklebt oder live auf dem Kopf. Auch Kompressionsstrümpfe anmessen würde man gerne öfters mit Gasmaske und Schutzkleidung.

Auch unschön:

“Ich habe da was am Sack, der ist feuerrot, wollen Sie mal sehen?” so ein älterer Herr, so daß die Mitarbeiterin sagte: “Den bediehn ich nicht mehr!”

und nicht ganz alleine:

Den Fall “Ich hab da was am Sack” hatte ich auch schon. Der junge Mann hat sich dann vor der Notdienstklappe untenrum komplett entblößt. Die ältere Dame hinter ihm hats nicht gestört

herr kommt rein und legt benutzte tena pants auf den hv-tisch, “welche größe ist das?”

Ich hatte einen der mit nasser Hose rein kam und Zahnreinigungstabletten wollte. Als er ging war eine Pfütze vor dem HV.

Abgesehen davon bin ich jedes Mal erstaunt, wie ungeniert sich die Leute in der Apotheke ausziehen, um irgendwelche ekligen Ausschlaege zu zeigen. Wozu haben wir denn ein Beratungszimmer einrichten muessen? Ausserdem: wenn ich Spass an sowas haette, waer ich Arzt geworden

Wir hatten mal einen benutzten Irrigator der zurück kam, weil er angeblich nicht dicht war.

Om- wir hatten Jumbo-kondome, sterile Gefäße für eine Spermaprobe und wieviel ml Wasser in den Irrigator soll, weil Microlax den Darm nicht so frei macht für Analsex so genau möchte ich es nicht wissen!!! 

Spontan…so von gaaanz früher…da gab es Gummiringe, damit die Prothese hält…ich fragte…welche Größe?…und die Oma packte das Gebiss auf den Tresen und meinte…na gucken Sie selbst….

Herr Apotheker, ich hätte gerne neue Windelhosen. Sorte weiß ich nicht, aber waren sie, hier, gucken Sie mal. Ich das ist meine letzte, die muss ich schon seit gestern tragen… 😧

“Mir sind alle Kondome zu klein. Sie haben doch sicher so ein Beratungszimmer, dann kann ich es Ihnen mal zeigen” : HALLOOO das ist ein Beratungszimmer, und kein Separee oder gar ein Dark Room…

Ach und noch länger her, gut 20 Jahre (da war ich noch jung und knackig und nicht nur die Gelenke..), wollte sich ein Typ mit Bodybuilderfigur von mir den Blutdruck messen lassen. Als ich vom Gerät aufschaute, bemerkte ich, dass der mit seiner anderen Hand selbst gerade beschäftigt war. Zum K.tzen…

Verschmalztes,stinkendes Hörgerät wird auf den Hv-Tisch gelegt,können sie mal bitte die Batterie rausnehmen und eine neue reintun?

und ein weiterer Fall:ich komme so schlecht an meine Fussnägel,könnten sie mir die schneiden?

Im Rahmen einer Darmkrebs-Früherkennungs-Kampagne hat eine Kundin es angeblich nicht geschafft, die Stuhlprobe auf den Teststreifen aufzutragen. Sie hat meiner Kollegin eine Plastiktüte mit gesammelten Exkrementen vorbeigebracht….

Eine ältere Dame hat mir einen Becher unter die Nase gehalten mit der Frage:”Was meinen Sie, sieht das gut aus?” “Das” war das gesammelte grün-gelbe Sputum der letzten Tage..

Vor Jahren wurde mir ein 10 Liter Eimer ohne Deckel auf den HV Tisch gestellt. Gefüllt bis oben mit PIPI . “Ich sollte über das Wochenende Urin sammeln ….. ” Ich habe ihr dann gezeigt das sie das im Rinnstein vernichten kann. Bäbä sag ich da nur.

Ich sag’s mal so: langweilig ist es grundsätzlich nie in der Apotheke. Das oben sind allerdings “Highlights” (oder sollte ich schreiben Lowlights) die man noch seinen Enkeln erzählt. Kennt Ihr das auch?

Apotheken aus aller Welt, 601: Bensheim, Deutschland

Besten Dank an Heike für diese hübsche Fachwerk-Apotheke:

Bei einem heutigen Ausflug nach Bensheim habe ich diese Apotheke in dem schönen Fachwerkhaus gefunden. Sie gehört zur Kette Linda Apotheken und heißt Apotheke am Hospital. Lt. einer der Inschriften wurde das Haus um 1550 von einem Schuhmacher erbaut. Den Namen kann ich leider nicht komplett lesen, ich tue mich mit dieser Schrift ehrlich gesagt etwas schwer: Mendel ?

Ich denke, das heisst Wendel (auf dem oberen Schriftzug) und Metzger (auf dem unteren).

Apotheke-Bensheim

Noch so ein dringender Fall

Die Patientin verlangt etwas von einem schon lange abgelaufenen Dauerrezept. Da wir schon das letzte Mal bei ihr eine Ausnahme-abgabe gemacht haben – erkläre ich ihr (noch einmal), dass sie für diese jetzt vor der Abgabe ein neues Rezept braucht, und dass der Arzt sie vielleicht dafür vorher sehen muss.

Die Frau ruft in der Folge alle Stunde an, um nachzufragen, ob der Arzt das verlangte Rezept schon gefaxt hat – und das auch weiterhin, nachdem ich ihr sage, dass wir uns melden, sobald wir vom Arzt etwas gehört haben.

Und was war so wahnsinnig wichtig?

Eine Packung Losartan, ein Blutdruckmittel, das sie – wenn sie es regelmässig nehmen würde, wie vorgeschrieben – vor 2 Monaten schon hätte verlangen müssen …

Das Beste für das Baby – und Milchen

Das Beste für das Baby ist Stillen. Und zwar ausschliesslich bis etwa 6 Monate und zusätzlich mit anderer Nahrung bis etwa 2 Jahren. Aber … häufig klappt das aus irgendeinem Grund nicht. Ich weiss das, weil ich auch gekämpft habe. Mit Schlupfwarzen ist das nicht so einfach, ich brauchte Hilfsmittel, immer wieder hatte ich auch wirklich schmerzhaften Milchstau. Bei der Arbeit musste ich mich zurückziehen um abzupumpen, was doch recht Zeitintensiv ist. Ich habe es geschafft, bis 6 Monate – mit Müh’ und Not. Dann wollte Junior nicht mehr und ich bin (halb froh) auch auf eine Babymilch umgestiegen. Das kann man in der Schweiz (und auch Deutschland) zum Glück bedenkenlos und ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, oder das Gefühl, das Baby bekommt nicht alles, was es braucht.

Qualitätsmässig können wir hier sicher sein, dass etwas wie der Melamin-Skandal in China nie passieren wird. Deshalb kaufen heute Touristen aus asiatischen Ländern tatsächlich noch gerne ihre Milchen bei uns. Das ist ein beliebtes Mitbringsel.

Aptamil ist bei uns eine der gebräuchlichsten Marken. Die Firma (Milupa von Danone) ist bekannt dafür, dass sie zuverlässig und auch fortschrittlich ist. Die Babymilchen sind nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengesetzt – Aptamil waren auch die ersten, die Prebiotika in ihren Milchen einsetzten: das sind Stoffe, die die Vermehrung der guten Darmbakterien fördern und sie waren auch die ersten, die den Milchen LCP zusetzten: das sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf die Gehirnentwicklung und das Sehvermögen auswirken. Im neusten Produkt im Aptamil Profutura haben sie zusätzlich Lactose als Hauptkohlenhydrat – wie auch in der Muttermilch. Wie gesagt: die Milchen werden immer wieder neu angepasst nach den neusten Erkenntnissen und unterstehen ständigen Kontrollen der Ausgangsprodukte.

Grundsätzlich kann man die Anfangsmilchen (Pre oder 1) durchgehend nehmen, bis man keine Milch mehr geben will. Man muss nicht zwingend nach 4 oder 6 Monaten steigern auf die Folgemilchen. Man kann … zum Beispiel, wenn man das Gefühl hat, das Baby könnte etwas mehr vertragen, oder wenn die Abstände zwischen den Mahlzeiten sehr kurz sind und etwas „sämigeres“ gewünscht wird. Die Good night milk soll – weil sie noch dicker ist – länger anhalten und für ein besseres Durchschlafen sorgen. Schmecken tut das auch ganz anständig – zumindest was die normalen Milchen angeht. Die HA-Milchen, die ich bisher probieren durfte sind oft eher … bitter, was an der zusätzlichen Hydrolisierung der Milchproteine liegt. Grundsätzlich: je kleiner (hypo-allergener) desto mehr Bäh. Gut, Babies „kennen“ das noch nicht anders, also wird das trotzdem häufig gut genommen. Ausserdem gibt es noch eine ganze Reihe von Spezial-Milchen, für Probleme wie das „Görpseln“, Reflux, Koliken, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall und Verdauungsprobleme allgemein. Alle ersichtlich hier: http://www.aptaclub.ch/de/produkte

Das ganze Thema rund ums Stillen und Babymilch gibt immer wieder Fragen auf. Aptamil bietet da interessanterweise da eine Seite und eine Telefonnummer an, wo man sich als Schweizer Mutter melden kann und Fragen rund um die Ernährung des Babies kostenfrei von Müttern und Fachpersonen beantwortet bekommt: Aptaclub.ch . Auf ihrer Facebook-Seite findet man weitere Informationen.

Und das gibt einem doch auch ein gewisses Mass an Sicherheit und gutem Gefühl.

milk

sponsored post – I partnered with the brand to write this article but every word is mine

Ah. so.

Es ist ein ruhiger Samstag abend, den ich mit der Drogistenkollegin in der Apotheke verbringe … herein kommt ein Mann mittleren Alters, den ich noch nicht gesehen habe, mit einem Rezept.

„Kann ich das auch bei ihnen einlösen? Die Apotheke, in die ich normalerweise gehe hat zu … und ich brauche das unbedingt heute noch.“

Natürlich. Ich muss am Samstag nicht mal auf das Rezept schauen, um zu wissen, dass es nicht heute erst ausgestellt wurde. Aber der Mann in Not hat Glück und wir haben das gewünschte Medikament an Lager.

„Haben Sie mir noch die Krankenkassenkarte?“ Frage ich.

„Krankenkassenkarte? Nein, die habe ich nicht dabei – weshalb brauchen Sie das?“

„Nun, wenn Sie es nicht bezahlen möchten, dann kann ich das der Krankenkasse abrechnen, aber dazu brauche ich die Karte.“

Der Mann holt sein Portmone hervor und fängt an darin zu wühlen, wobei er graduell ärgerlicher wird.

„Ich habe doch gesagt, ich habe sie nicht dabei … geht das nicht auch ohne?“

„Doch, schon, Sie können es auch selber bezahlen und selber an die Krankenkasse schicken, dann bräuchte ich nur Ihren Namen und…“

Er wühlt sich fast aggressiv durch die Karten in seinem Geldbeutel. Als er eine durchzählt sehe ich sie (ich kenne inzwischen die verschiedenen Karten)

„Da ist sie, sehen Sie? Die blaue.“

Er zieht sie etwas irritiert heraus, sieht sie an, als ob er sie das erste Mal in seinem Leben sieht und reicht sie mir zögerlich.

„Dann muss ich also nicht zahlen?“

„Nein, ich muss sie nur schnell einlesen … (ich mache das – die Krankenkassendeckung wird angezeigt, alles aktuell und gut) … und hier haben Sie sie wieder.“

Ich nehme das Medikament, scanne es ein, schreibe es an und reiche es ihm. Er steckt es ein.

„Und meine Krankenkassenkarte?“

Ich schaue etwas irritiert auf die Theke, aber nein, da liegt sie nicht mehr,

„Die habe ich Ihnen vorher gegeben …“

„Nein, haben sie nicht! Ich brauche meine Karte wieder! Die können Sie doch nicht so einfach behalten!“

„Ich bin sicher, ich habe sie Ihnen gegeben. Wenn Sie nur schnell einen Blick in ihr Portmonnee werfen könnten…“

„Da ist sie nicht! Sie haben sie mir nicht zurückgegeben!“

„Schauen Sie doch mal kurz, bitte. Tun Sie mir den Gefallen, ja?“

Sehr ärgerlich öffnet er jetzt sein Portmone, und fängt an all die vielen Karten, die man heute so dabei hat aus den Fächern zu ziehen und sie einzeln vor sich (und mich) auf den Tisch zu schmeissen. Kreditkarte, Postkarte, Mitgliedskarte im Fitnessclub, Bibliotheksausweis, Kundenkarte Kaufhaus …

„Sehen Sie, da ist sie nicht, (schmeiss) da auch nicht (schmeiss), nicht (wirf), ist sie nicht (wirf) und …“

„Da ist sie.“ – sage ich. Und deute.

Er schaut die Karte genau an, dann mich wütend, packt sie und seine anderen Karten zusammen, stopft sie ins Portmonee und geht wieder.

Meine Kollegin hat das halb mitbekommen und steht noch ganz verhupft daneben.

„Wenn ich nicht auf dem Rezept die Erklärung dafür hätte, weshalb er sich so benimmt, wäre ich jetzt auch nicht so ruhig. Willst Du wissen, was er für Medikamente bekommt?“ Frage ich

„Warum?“

„Weil man grad gesehen hat, dass er sie wohl wirklich brauchen kann.“

Es war Olanzapin. Das wird zur Behandlung shizophrener Psychosen eingesetzt. Psychosen gehen mit einem Verlust des Realitätsbezuges einher. Wahnwahrnehmungen und Stimmungsschwankungen.

Mir hilft das Wissen in dem Fall etwas besser (und ruhiger) mit den Betroffenen umzugehen. Stress macht das nämlich nur schlimmer.