Soeben wurde Ihnen ein Data Travel Paket aktiviert …

Ferien und Telefongebühren – wir Schweizer können davon ein Liedchen singen. Falls ihr das noch nicht mitbekommen habt: Telefonieren mit dem eigenen Handy im Ausland ist teuer. Ins Internet gehen … das geht ins Geld. Schnell. In Thailand musste ich das mal weil ich eine Adresse gesucht habe – da kam nach ca. 5 Minuten die Meldung: „Sie haben soeben den Dataroaming Betrag von 50 CHF für den laufenden Monat überschritten. Sie können bis zur Data Roaming Limite (200 CHF) weiter Datenverkehr nutzen.“ 

Ansonsten bieten sie einem so nette Pakete an wie „dem Data Travel 200 MB Paket für nur CHF 33.-„ (Thailand, 2015, Swisscom), die konnte man nach Wunsch aktivieren. Vorher natürlich.

Man kann sich also vorstellen, dass ich auf dem iphone das Datenroaming und die mobilen Daten wenn ich in die Ferien gehe meist einfach abstelle und mich darauf beschränke dort zu surfen, wo es gratis WLAN hat – in den Hotels.

Diesen Sommer haben sie aber irgendetwas geändert, so dass ich bei einem Ausflug über die Grenze nach Deutschland diese Nachricht bekam:

„Soeben wurde Ihnen ein Datenpaket „Standard Tarif 10MB EU“ aktiviert. Sobald das Volumen aufgebraucht ist, wird automatisch ein neues Datenpaket aktiviert. Ihre aufgelaufenen Datenroaming-Kosten für den aktuellen Monat betragen CHF 4.5 …“.

Was mich daran enorm genervt hat: Ich bekam die Nachricht nur weil ich über die Grenze gegangen bin und das iPhone angeschaltet habe … ich habe nicht telefoniert, kein SMS geschrieben, war nicht im Internet. Möglicherweise hat irgendeine App aber Kontakt mit dem Internet aufgenommen. Ich habe darauf alle Apps durchsucht und überall die Berechtigungen ausgeschaltet, dass sie ins Netz gehen (ausser bei den wichtigen) … jetzt bekomme ich halt beim Öffnen vom Sudoku die Nachricht „Mobile Daten für „Sudoku“ sind deaktiviert“ … Gut. Ich habe sowieso nicht begriffen, wofür das Teil Zugang braucht (für die Werbung, die es zeigt?) … Und dann bin ich ins Internet vom Computer aus und habe bei meinem Account die Einstellungen geändert, dass es mir nicht mehr automatisch diese Pakete aktiviert. Ich hab jetzt Ruhe, aber …

Und jetzt: Kuschelbär hat an dem Tag in den Ferien eine Nachricht von der Swisscom, seinem Handyanbieter bekommen. Ich zeig das am besten mal:

mobileroaming

Das ist kein Scherz. Ja – das ist sein Handy, ein altes Nokia. Das ist kein Smartphone, das ist nicht Internet-tauglich. Das kann nicht mal MMS darstellen.

Auch Interessant: da steht nicht mal wieviel das kostet. Er hat Prepaid und wenn er die Differenz ansieht zu dem, was es vor dieser Nachricht war, haben sie ihm mindestens 15 Franken abgebucht.

Das wird noch ein Nachspiel haben … wobei ich das jetzt bringe, da er selber noch nicht dazu gekommen ist … ich bin ja mal gespannt, was die dazu sagen.

Ferien mit Familie Pharmama – Tag 7

Zurück durch die Serengeti, wo uns die Löwen verabschieden, zum Ngorongoro- Kraterrand. Diesmal geht’s wirklich runter. Der Weg ist steil und wir machen ihn nicht alleine: viele Touristen in SafariJeeps besuchen dieses hübsche Fleckchen Land. Zum Glück verteilt sich das unten. Genug Platz hat es ja: von Rand zu Rand sind es ca. 21 km.

caldera

Unten ist es einfach nur flach, es hat aber alles: Steppe, Seen, Waldgebiet und eine Menge Tiere. Auch Gnus, die paar, die nicht auf grosser Wanderung sind. Wir sehen sogar Nashörner! (Big Five Check!).

Daneben hören wir heute ziemlich viel von unserem Fahrer. Er telefoniert. Aufgeregt. Fuchtelnd. Wir verstehen ja bis auf die klassischen Sachen wie Jambo, Habari, Karibu, Safari, Kwaheri kein Kishuaheli, aber … Polisi … das höre ich heraus. Ich frage Hessen, ob es Probleme gibt und er meint: nicht mit uns. Offensichtlich hat ein Freund des Fahrers Probleme mit der Polizei … und die haben jetzt ihm angerufen, um das zu klären. Er erzählt mir später genauer, worum es ging. Die Polizei – an deren Kontrollposten wir ausserhalb der Parks schon ein dutzend Mal vorbeigekommen sind, die sich aber nicht für die Touristen interessieren – sind hier ziemlich korrupt. In dem Fall haben sie bei seinem Freund, der auch Safari-Fahrer ist und ein eigenes Auto besitzt ein Formular verlangt für die Zulassung. Aber nicht das normale, sondern das was sonst für Gruppen gilt … und einiges teurer ist. Er will das nicht zahlen und hat Joseph angegeben, damit der das ausdiskutiert mit denen. 3 Anrufe später scheint sich das Problem zumindest vorläufig gelegt zu haben. Das wirklich erstaunliche an der ganzen Sache ist, dass er es trotzdem noch schaffte uns die Tiere zu zeigen … unter anderem die Nashörner.

Mittagessen an kleinem See mit der Warnung zum Essen im Fahrzeug zu bleiben. Richtig: schon das letzte Mal war das so. Hier hat es Greifvögel, die einem sonst buchstäblich das Essen im Sturzflug aus den Fingern greifen. Aber auch die anderen Vögel wären interessiert.

birdy

Die eine Seite des Kraters liegt wieder in dichten Wolken, gelegentlich regnet es daraus, aber weit kommt der Regen heute auch nicht.

zebra

Bei der Rückfahrt sehen wir diesmal den Kraterrand und die Aussicht. Durch das Hochland geht es zur selben Lodge in Karatu wie bei der Hinfahrt.

Auf deren grünen Rasen tummeln sich 2 Gruppen gleich angezogene Sänger, offenbar ein Kirchenchor. Die filmen hier und verhindern so leider, dass Junior gleich in den Pool kann. (Oh_HAaa! Kannst Du nicht fragen, dass sie weggehen?). Und als es dann endlich soweit ist, erwischt er einen Bienenstich am Bein. Ob es wirklich eine Biene war, kann ich nicht sagen, aber etwas hat ihn definitiv gestochen. Zum Glück gibt’s Fenistil.

sing

Am Abend findet noch eine Hochzeit statt … Oder zumindest machen sie Bilder mit der Braut. Ich vermute, die Lodge hat den grünsten Garten in der Umgebung…

Ferien mit Familie Pharmama – Tag 6

Heute Frühpirsch. Wir wollten früh, also bekommen wir das auch: aufstehen vor dem Frühstück und Abfahrt um 6 Uhr. Es wird gerade hell. Ich glaube wir haben unsere Führer damit etwas überrascht, zumindest den Guide. Er meinte erst, wir starten um 8 Uhr. Ich konnte ihn dann via Fahrer überzeugen, dass wir lieber 2 kurze Safaris hätten, als eine sehr lange, aber irgendwie hat er mich trotzdem nicht ganz verstanden, das merke ich beim Morgenessen (Lunchbox), die poppevoll ist: das muss inklusive Mittagessen sein?

sunrise

Aber vor dem Essen fahren wir frühmorgens durch die Serengeti. Das ist wunderschön, wenn auch etwas kühl mit etwa 13 Grad (diesmal auch für uns). Gut haben wir Jacken mitgebracht. Wir sind auf der Suche nach Löwen und eventuell einer Löwenjagd – letztes Mal hier hatten wir so ein Glück, da haben wir live mitbekommen, wie eine Gruppe eine Thompson-Gazelle gerissen hat und praktisch neben dem Safari-Jeep gegessen. Diesmal finden wir sie nicht, dafür aber die Kinderstube und die Aufpasser, die sie zurückgelassen haben. Vielleicht war das auch ganz gut so für Junior, den gerissenen Büffel im Lake Manyara hat er auch etwas bedauert … („OhHaa! der arme Büffel, aber die Löwen müssen etwas essen, gell?“).

loewen

Momentan sind hier nicht so viele Tiere unterwegs, die grosse Migration befindet sich jetzt (Anfang Regenzeit) noch auf der anderen Seite, in Kenya. Aber auch so gibt es einiges zu sehen. Unter anderem einen Leoparden und einen Geparden. Zu den gesuchten Big Five fehlt uns nur noch das Nashorn … Und die zu finden wird immer schwieriger. Mir kommt es auch so vor, als wären es schon wesentlich weniger Elefanten. Wilderei wegen den Hörnern und Stosszähnen ist wieder arg im Aufwind, Nachfrage aus Asien und Arabischen Ländern sei Dank. Traurig.

Erst gegen 1 Uhr laden Sie uns wieder bei der Lodge ab und fragen, ob es okay ist, um 3 Uhr weiter zu machen. Hmm … nach den  7 Stunden die wir heute schon Safari hatten … ich bin sicher,es ist auch für sie okay, wenn wir etwas ausruhen und den Nachmittag im Pool verbringen. Wir sind tatsächlich etwas müde, auch wegen den ganzen Eindrücken. Und der Pool ist super: mit der besten Aussicht überhaupt!

pool

Ferien mit Familie Pharmama – Tag 5

Heute wird es mühsam, das wussten wir schon vorher. Mit Einfahrt in den Ngorongoro Nationalpark verlassen wir die geteerten Strassen. Gleichzeitig scheint uns auch das bisher eigentlich gute Wetter verlassen zu haben. Dass es am Kraterrand, wo wir jetzt fahren oft Nebelig ist und kühler, wussten wir. Aber das hier ist ein waschechter Wolkenbruch mit mieser Sicht und glitschigen Strassen. Na… Ich wollte Abenteuer, jetzt bekomme ich das.

ngorongoro

Aber die Wolken reissen bald wieder auf und bei unserem Pinkelstopp bei den Toiletten beim Abgang in den Krater scheint wieder die Sonne.

Das ist der Moment mal etwas zu den Toiletten hier zu schreiben. Die sind echt erstaunlich gut, selbst an abgelegensten Orten in den Parks. Sitzklos, einigermassen sauber, mit Toilettenpapier und so einem Duschkopf separat. Manchmal geht das Wasser nicht, oder nicht gut, aber grundsätzlich bin ich positiv beeindruckt. das hatten wir schon schlimmer. Viel. Und Junior ist da tatsächlich etwas heikel. Er will dann einfach nicht … und in so Gegenden, wo es nur alle X Kilometer so etwas wie eine Möglichkeit hat zu gehen, wird das dann … spannend.

Heute gehen wir nicht in den Krater sondern in die Serengeti. Das heisst auch hier: nach unten. In der Ebene hüten die Massai ihre Herden und treiben sie auf der Suche nach Wasser. Es gibt auch (mindestens) 3 Massaidörfer, die extra für die Touristen am Weg errichtet wurden, damit man sie besuchen kann. Wir verzichten allerdings. Junior hat sie in Kenya schon gesehen und irgendwie hat ihn das Gehüpfe und Geschrei eher negativ beeindruckt. Oder anders gesagt: sie haben ihm eine Heidenangst gemacht und obwohl das auch für ihn interessant war die Hütten zu sehen und (noch besser) eine Demonstration, wie man nur mit Holz Feuer macht … Ihm reicht das Momentan. Und wir haben sie inzwischen schon 3 Mal gesehen, also … Danke, Nein.

Dafür nutze ich heute die Pause um unseren Führer meine Reiseunterlagen zu zeigen, wo drauf steht, dass wir ab Arusha fliegen und nicht ab dem Kilimanjaro. Es entspinnt sich eine längere Diskussion zwischen den beiden, dem folgen ein paar Telefone und SMS von ihnen und schliesslich macht der Fahrer noch ein Foto von den Unterlagen.

„Ist das ungewöhnlich, dass wir ab Arusha Fliegen?“ frage ich. „Ja.“ kommt die etwas lapidare Antwort. Bei ihnen steht anscheinend etwas anderes. Nun denn. Gut haben wir das geklärt.

Wir hoppeln und rumpeln durch den Eingang der Serengeti. danach holpern und rumpeln wir weiter, diesmal von der Hauptstrasse weg, die (wie alles hier) direkt unglaublich staubig ist. Speziell, wenn man hinter dem Linienbus herfährt, der den gleichen Weg nehmen muss. Offizielle Haltestationen gibt es nicht, aber er hält immer wieder an und lässt Leute raus. Irgendwo in der Savanne. Ein erstaunlicher Anblick.

dust

Die Serengeti ist gross, sehr flach, nur einige Kopjes (Steinhügel) und Bäume unterbrechen die Weite.

Auf dem ersten grossen Hügel nach dem Parkeingang ist das Anmeldezentrum und Zeit für die Mittagspause. Man wird gierig beäugt von Glanzstaren und herumstaksenden Marabus … Und misstrauisch von den Parkrangern (Nicht füttern, die Vögel!).

marabu

Durch die Weite geht die Fahrt, dazwischen finden wir tatsächlich Wasserläufe und Hippos und viele andere Tiere. Darunter leider auch eines, auf das ich gerne verzichtet hätte. Die Tsetse- Fliegen lassen sich durch normales Repellent nicht abhalten, überhaupt sind die unglaublich zäh und auch ein Volltreffer mit der Hand stecken die locker weg. Und die Stiche schmerzen. Mich hat eine erwischt durch die Hose durch … Das dünkelste, das ich anhatte: olivgrün. Sie werden von dunklen Farben angezogen. Hassan bestätigt, dass das eine Tsetsefliege ist. Ich scherze, dass ich das wohl in etwa 2 Wochen weiss… Wenn ich die Schlafkrankheit bekomme. Am Abend gehe ich das nachlesen … ich wusste nicht, dass da ein Symptom Schlaflosigkeit ist?

kopje

Gegen das gibt es auch kein vorbeugendes Mittel. Gegen Malaria schon und auch wenn wir noch nicht sehr viele Mücken gesehen haben und die sich sowieso meinen armen Kuschelbär zum stechen aussuchen und nicht Junior oder mich, die Malariatabletten nehmen wir regelmässig. Inzwischen erinnert auch Junior aktiv daran, wenn ich sie nicht grad zu Beginn des Nachtessens auspacke.

hippo

Gegen Abend kommen wir zur Lodge. Eine Sopa Lodge, die gehören zu einer Kette. Ziemlich luxuriös. Wir haben Zimmer 1, wie alle mit Aussicht über die Serengeti (die Lodge liegt auf halber Höhe eines Hügels) und (Yuppie!) schreit Junior, sehr nahe am Pool.

Abendessen ist a la carte, das heisst man kann zwischen 2 Vorspeisen, 2 Suppen, 4 Hauptspeisen (1 vegetarisch) und 2 Desserts auswählen.

Morgen geht es früh raus, deshalb wird es auch heute nicht spät.

Ferien mit Familie Pharmama – Tag 4

8 Uhr Morgenessen, 8.30 Uhr Abfahrt. Heute regnet es tatsächlich und es ist kühler – unseren Guides kalt genug, dass beide Jacken und Kappen anhaben … und wir amüsieren uns. 19 Grad empfinden wir als noch ganz angenehm. Weiter geht die Fahrt durch Arusha, das hiesige Handelszentrum und grösster Ort der Umgebung. Beim berühmten (?) Uhrturm in der Mitte wechseln wir etwas Geld in Tanzaniischen Schilling. Der Umrechnungskurs ist eigentlich nirgends wirklich gut, aber besser als am Flugplatz, viel besser als im Hotel sind diese Wechselstuben schon.

uhrturm

Nach Arusha kommen wir am Flugplatz vorbei. Meine Bemerkung, dass wir ja von hier dann nach der Safari weiterfliegen löst bei Guide und Fahrer nur freundliches Kopfschütteln aus : „Neinein, Sie fliegen wieder vom Kilimanjaro Airport.“ Jetzt bin ich etwas überrascht, ich war mir sicher …? Aber da ich die Unterlagen nicht zur Hand habe, lasse ich das fahren. Später ist noch Zeit dafür. Inzwischen wird es wieder wärmer – gegen 25 Grad und regnen tut es auch nicht mehr.

In der Ferne sieht man von weitem eine Hügelkette. Da geht es ins Hochland. Hessen erzählt uns etwas von den verschiedenen Stämmen in der Gegend, er selber ist übrigens halb Massai. Ich erkenne die Strasse wieder auf der wir fahren. Vor 13 Jahren war die gerade im Bau und praktisch eine paar Hundert Kilometer lange Baustelle, heute ist sie gut ausgebaut und geteert. Kurz bevor es nach oben geht kommt der Eingang zum Nationalpark Lake Manyara. Wieder ein sehr grüner Park, eigentlich bekannt für seine baumkletternden Löwen. Die halte ich inzwischen zwar für ein Gerücht, oder besser gesagt: vielleicht haben die das früher mal gemacht, aber sowohl das letzte als auch dieses Mal sehen wir die nicht. Das heisst Löwen tatsächlich schon, nur normal am Boden liegend. Genauer gesagt hinter einem angefressenen Büffel im Gebüsch … den Anblick erspare ich Euch (und seid froh, kann man Fotos nicht riechen).

Aber abgesehen von den Löwen geniessen wir die Landschaft, sehen Zebras, Giraffen, Büffel und viele Vögel. Besonders hübsch die beim Rastpunkt, wo es wieder Lunchbox gibt, mit Aussicht auf den grossen See. Ich hab ein etwas schlechtes Gewissen: keiner von uns schafft es die Box auch nur ansatzweise zu leeren.

lunchbox

Wir fahren ganz nach hinten in den Park, da gibt es heisse Quellen. Tanzania hat sehr vulkanischen Ursprung, der Kili, Mt. Meru und viele andere Hügel sind Vulkane, der Ngorongoro Krater eine Caldera und hier am Lake Manyara geht der grosse Ostafrikanische Grabenbruch durch.

Das sumpfige Gebiet um die heissen Quellen zieht hier eine Menge Wasservögel an, zu Juniors Enttäuschung hat es diesmal aber keine Pelikane (momentan sein Lieblingstier). dafür ägyptische Wildgänse, Ibis. Kiebitz etc.

Auf der Fahrt zurück zum Ein/Ausgang sehen wir noch einen Elefanten ziemlich im Gebüsch. Die gehören definitiv zu Kuschelbärs Lieblingstieren, weshalb ich mich am Ende der Ferien aus Tonnen Elefantenfotos die besten heraussuchen. Die hier werden das nicht – zu versteckt ist das grosse graue Tier.

clippschiefer

Das hier sind keine Elefanten – aber die nächsten lebenden Verwandten von ihnen. Klippschiefer. Die finden wir so süss.

Wieder aus dem Park heraus steigt der Weg steil an und wir kommen ins Hochland. Hessen erzählt uns, dass er hier aus der Gegend stammt, heute geht er auch seine Mutter besuchen. Wir dagegen nächtigen bei Karatu in der Country Lodge. Sie hat einen sehr hübschen grünen Garten und auch einen Pool, womit auch Junior vollends zufrieden gestellt ist. Abendessen ist fein, lustig hier: sie kommen mit den Gängen vorbei und man kann sich aus grossen Schüsseln selber schöpfen. Suppe, Salat, 2 Arten Fleisch, Gemüse und Reis und Dessert. Einmal mehr bin ich dankbar, dass unser Junior so unproblematisch mit dem Essen ist. Er versucht fast alles und es findet sich immer etwas, das geht. Das habe ich bei anderen Kindern schon ganz anders erlebt – und ich frage mich, wie die das dann machen. Alles mitnehmen?

Satt und müde fallen wir ins Bett – natürlich unter dem Moskitonetz, wie immer.

moskitonetz