PPP 2021 – Hinweis 2

Hinweis 2

Liebe Rätselgemeinde,
ich hoffe, Ihr habt den gestrigen Auffahrtstag gut überstanden. Manche von Euch können heute einen Brückentag geniessen, andere müssen heute wieder schaffen. Aber vielleicht habt Ihr trotzdem Zeit für den nächsten Hinweis: Bild 2
Habt Ihr schon eine Idee? Oder tappt Ihr noch im Dunkeln?
Nochmal der dringende Rat: es geht nicht darum, dass Ihr pharmama08(at)gmail.com erklärt, wer auf dem Foto zu sehen ist (das sollte unschwer herauszufinden sein). Auch dieses Bild ist wiederum nur einer von insgesamt 12 Hinweisen auf die Gesamtlösung des Rätsels, nur auf diese kommt es an. Und wer heute diese Lösung einschickt, ist am Ende mit 11 Losen in der Lostrommel vertreten.

Bis morgen dann,
Euer
?Riddler?

Urheber: Blaues Sofa, Lizenz: CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de (keine Änderungen)

PPP 2021 – Hinweis 1

Hinweis 1:
Liebe Rätselfreundinnen, es ist wieder einmal soweit. Wir stehen in den Startlöchern für den ersten Hinweis, und hier ist er auch schon: (siehe Bild!) Keine Ahnung, worum es geht? Oder wohin es führen könnte? Kein Problem, es kommen noch genug weitere Hinweise. Wichtig: Das, was auf dem Bild zu sehen ist, ist nicht die Lösung des Rätsels. Das Bild ist vielmehr einer von 12 Hinweisen auf die Gesamtlösung, die Ihr in den kommenden Tagen miteinander verbinden müsst, um der Lösung des Pfingsträtsels näherzukommen. Wer es dennoch schafft, bereits heute die korrekte Lösung an pharmama08(at)gmail.com zu schicken, nimmt mit 12 Losen an der Verlosung der Preise teil. Aber denkt daran, dass jeder von Euch nur eine Lösung einschicken kann.
Morgen geht es weiter. Euch allen noch einen schönen Feiertag!
Euer
?Riddler?

Urheber: Conrad Nutschan Lizenz: CC BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

PPP 2021, die Einleitung zum Pfingsträtsel

Liebe Rätselfreund*innen!

Schon wieder ist ein Jahr um, und es wird wieder einmal Zeit für «Pharmamas Pfingst- Preisrätsel». Diesmal sogar in einer XXL-Ausgabe über 12 Tage! Die Inspiration für dieses Rätsel habe ich mir im von mir sehr geschätzten Astronomie- Blog «Astrodicticum simplex» von Dr. Florian Freistetter bei «ScienceBlogs.de» geholt ( https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/ ). Florian veranstaltet dort bereits seit 2010 jedes Jahr im Dezember ein Adventskalender-Rätsel (und mittlerweile auch ein entsprechendes Sommerrätsel) mit jeweils 24 Hinweisen, die die Leserinnen Stück für Stück einer Gesamtlösung näherbringen. 24 Hinweise erschienen mir hier allerdings ein bisschen viel, also habe ich das diesjährige PPP aus 12 Hinweisen gebaut; der erste erscheint am morgigen Auffahrtstag, der letzte am Pfingstmontag.

Die Lösung hat irgendetwas mit Pharmazie zu tun. Das kann ein pharmazeutischer Wirkstoff sein, ein pharmazeutisches Verfahren oder Gerät, ein pharmazeutischer Fachbegriff oder auch der Name einer/s bekannten Pharmazeutin.

Was es auch sein mag, Ihr sollt es erraten. Dafür bekommt Ihr Tag für Tag jeweils einen Hinweis, der in irgendeiner Weise mit der Lösung zu tun hat. Am Anfang werden Euch die Hinweise noch recht kryptisch und wenig zielführend vorkommen, im Verlauf sollte sich dann aber das Puzzle immer besser zusammenfügen, bis Ihr bei der korrekten Lösung angekommen seid. Und diese Lösung sollt Ihr dann an pharmama08(at)gmail.com schicken.

Aber aufgepasst: wie schon in den vergangenen beiden Jahren könnt Ihr auch diesmal nur eine Lösung einschicken. Alle weiteren Einsendungen einer Person werden ignoriert. (Und bitte widersteht der Versuchung, mit multiplen eMail-Accounts mehrere Lösungen einzuschicken; die Preise sind wie immer nur Kleinigkeiten und sicherlich keine Schummelei wert.)

Wichtig: es geht nicht darum, dass Ihr erratet, was auf dem jeweiligen Bild bzw. im jeweiligen Hinweis zu sehen ist. Das ist nicht die gesuchte Lösung (und wird im Allgemeinen sowieso schnell zu ermitteln sein). Die gesuchte Lösung ergibt sich vielmehr aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Hinweise. So könnte beispielsweise ein Bild einer Tablette Paracetamol auf die Darreichungsform Tablette, den Vorgang der Tablettierung, aber genauso auch auf den Erfinder der Substanz Harmon Northrop Morse oder das Konzept der Analgesie hinweisen. Eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Und gerade am Anfang werdet Ihr mehr als einmal um die Ecke denken müssen. Selbstverständlich könnt Ihr auch diesmal gerne wieder in den Kommentaren über das Rätsel diskutieren – aber bitte vermeidet es, dort konkrete Lösungsversuche zu tätigen. Dadurch, dass hier jeder mitlesen kann, mindert das nicht nur Eure eigenen Chancen bei der Verlosung, sondern nimmt auch den anderen Rätselnden möglicherweise den Spass am Raten.

Je früher Ihr eine korrekte Lösung einsendet, umso grösser sind Eure Chancen bei der Verlosung der Preise. Wer das Rätsel bereits am 1. Tag gelöst hat, nimmt mit 12 Losen an der Verlosung teil, bei einer Lösung an Tag 2 sind es noch 11 Lose usw., bis zum 12. und am letzten Rätseltag, wo Euch die richtige Lösung immerhin noch 1 Los in der Lostrommel garantiert. Ausserdem gibt es einen Sonderpreis für die/denjenige*n, die/der als erstes die korrekte Lösung einschickt.

So, das waren erst einmal die Regeln – ich hoffe, es bestehen keine Unklarheiten mehr.
Morgen geht es los mit dem ersten Hinweis. Euch allen viel Spass beim Rätseln,

Euer
?Riddler

PPP – zu gewinnen ist:

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Das sind die Gewinne: aus diesen könnnen die Gewinner sich in der Reihenfolge der Lose etwas aussuchen. Der Hauptgewinner darf sogar 2 Dinge haben. Wer gewonnen hat veröffentliche ich morgen nachmittag unter den Lösungen (und benachrichtige Euch per mail mit den noch erhältlichen Gewinnen).

Von Stadtmauern und Salbentöpfen – Archäologie zur Siedlungs- und Apothekengeschichte in Biberach von Beate Schmid und Birgit Kulessa.

Die spanische Grippe – eine Geschichte der Pandemie von 1918. Im Vergleich zu Covid

Merck – Von der Apotheke zum Weltkonzern von C.H. Beck

Töte möglichst wenig Patienten – von Oscar London. Ein Klassiker, vor allem für angehende Ärzte.

Apotheke – ein frühliches Wörterbuch

und natürlich meine Bücher:

Haben Sie diese Pille auch in grün? by Pharmama

Einmal täglich – Cartoons aus der Apotheke, by Pharmama

Ausserdem:

Giant microbes: H1N1(pink),

Grippe (blasstürkis),

Geschenkbox,

Keuch-Husten (gelb)

Poop (braun)

Besten Dank auch an dieser Stelle an den ?Riddler? für seine Wahnsinns-tollen Rätsel und auch die Gewinne! Maximaler Spass und minimaler Aufwand auch für mich – ich muss es jetzt nur noch versenden. Bitte gebt mir etwas Zeit dafür.

 

PPP 2020 – Die Lösung

Liebe Rätselfreund*innen!
Schon wieder ist Pfingsten vorbei. Somit auch «Pharmamas Phantastisches
Pfingsträtsel», welches auszuarbeiten ich nun zum zweiten Mal die grosse Ehre hatte. Es hat mir auch diesmal wieder einen Riesenspass gemacht, nicht nur wieder als Arzt in die weite Welt der Pharmazie einzutauchen, sondern auch damit Eure Hirnwindungen zum Qualmen zu bringen. Vielen Dank Euch allen, dass Ihr auch in diesem Jahr mitgerätselt habt. (Und Pharmama hat mir bereits verraten, dass es auch in 2021 eine Fortsetzung geben soll – auch dafür vielen Dank!)

Bevor nun die diesjährigen Gewinner bekanntgegeben werden, möchte ich Euch zuerst die Lösungen der Teilrätsel sowie des Gesamträtsels aufzeigen. Here we go:

Tag 1:
In einer Retrospektive auf das Vorjahresrätsel ging es am ersten Rätseltag wieder um Antibiotika. Gemeint waren dabei natürlich die „Makrolide“, also bspw. Erythromycin oder Acithromycin. Der 7. Buchstabe der Substanzklasse war natürlich das „I“.

Tag 2:
Es ging natürlich um den „Schwefel“, was hoffentlich auch bereits im ersten Satz des Rätselteils mit „schwelt bei Euch“ schon klar geworden sein sollte. Der Schwefel war zwar über viele Jahrhunderte in der Wundbehandlung im Einsatz, jedoch gibt es bis heute kaum einen Beleg für seine Wirksamkeit darin. Egal: im Periodensystem steht „S“ für den Schwefel – und genau diesen Buchstaben solltet Ihr in diesem Rätselteil finden.

Tag 3:
In diesem Rätselteil ging es um die „Neue Homöopathie nach Körbler“. Keine Ahnung (wirklich nicht!), was so ein Schmarrn mit Homöopathie zu tun haben soll, aber nicht wenige, die an die Wirksamkeit von Homöopathie (über den Placeboeffekt hinaus) glauben, kaufen auch solche Produkte. Sie geht auf den Wiener Elektriker, Esoteriker und Medizinlaien Erich Körbler (1938 – 1994) zurück und gilt in Skeptiker-Kreisen als eines der absurdesten Beispiele für Pseudomedizin. Gesucht war der erste Buchstabe des Verfahrens, also das „N„.

Tag 4:
Ging es noch einfacher? Gemeint war natürlich die medizinische Revolution der „Impfung“, welche aber leider bis heute von den sog. „Impfgegnern“ infrage gestellt wird. Anyway: der gesuchte Lösungsbuchstabe war das „I“.

Kleine Zwischenbemerkung:
Zu diesem Zeitpunkt hattet Ihr die Buchstaben I, S, N und nochmal I gesammelt, was die eine oder den anderen von Euch zur voreiligen Lösung „Insulin“ verführt haben mag.
Aber es kam anders…

Tag 5:
Diesmal ging es um Friedrich Jakob Merck, der im Jahr 1668 die spätere „Engel-Apotheke“ in Darmstadt erwarb (die auch bis heute in Familienbesitz ist), welche später zur Keimzelle des Unternehmens wurde, welches heutzutage als „Merck Sharp & Dome“ (MSD) bekannt ist. Vom Namen „Merck“ war der von vorne wie hinten dritte Buchstabe „R“ gesucht.

Tag 6:
Gesucht war der italienische Gelehrte Amadeo Avogadro, der 1811 die Hypothese veröffentlichte, dass gleiche Volumina verschiedener idealer Gase bei gleicher Temperatur und gleichem Druck die gleiche Anzahl von Teilchen enthalten. Die „Avogadrozahl“ 6.02214076*10^-23 gilt als ein Hauptargument gegen die Wirksamkeit homöopathischer Hochpotenzen (weil nach mehr als 23 10fach-Verdünnungen bzw. 12 100fach-Verdünnungen statistisch kein Molekül der Ursubstanz mehr in der «Potenz» vorhanden sein kann).
Nach ihm wurden ausserdem das Avogadrit, der Avogadrokrater am Mond sowie der Asteroid Avogadro (12294) benannt. Der erste Buchstabe sowohl des Vor- als auch Nachnamens war in diesem Rätsel gesucht: das „A„.

Tag 7:
Beim letzten Rätselteil ging es um Theophrastus Bombatus von Hohenheim, besser bekannt als „Paracelsus“ (Verweis auf die «Paracelsus-Klinikgruppe» in Düütschland, bei der ich übrigens selber ein paar Jahre als Assistenzarzt gearbeitet habe), der u.a. auch als „letzter der Alchimisten“ in die Geschichte einging. Im Basler „Pharmazie-Museum“ kann man bis heute eine Replik seiner Alchimistenwerkstatt begehen. Und der gesuchte erste Buchstabe seines Namens war natürlich das „P“.

Gesamtlösung:
Somit hatten wir am Ende also die Buchstaben I, S, N, I, R, A und P. In die korrekte Reihenfolge gebracht ergaben diese Buchstaben das Lösungswort:
ASPIRIN

Die Acetylsalicylsäure ist bereits seit Jahrtausenden (!) in verschiedenen Kulturen als Schmerzmittel bekannt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie in Form von Aufgüssen aus der Rinde der «Salicyla», der weissen Weide, angewandt. Hippokrates, Dioscurides und Galen berichteten bereits in der Antike von ihrer Wirksamkeit. Im Laufe des 19. Jahrhunderts versuchten verschiedene Chemiker erfolglos, diesen Naturstoff synthetisch rein und nebenwirkungs- bzw. -produktfrei herzustellen.
[Folgende weitergehende Erläuterungen frei bzw. sinngemäss aus Wikipedia:]
Am 10. August 1897 gelang erstmals im Bayer-Stammwerk die Synthese von
nebenproduktfreier o-Acetylsalicylsäure aus Acetanhydrid und Salicylsäure. In einer US- Patentschrift vom 1.8.1898 stellte der Erfinder Felix Hoffmann nochmals detailliert klar, dass nur bei seinem Verfahren und im Gegensatz zu den von Kraut beschriebenen Varianten die gewünschte Acetylsalicylsäure in reiner Form gebildet wird.
Das Patent wurde in den USA und in Grossbritannien erteilt, nicht jedoch in Deutschland, da die „Chemische Fabryk von Heyden» in Radebeul unter dem Chemiker Carl Kolbe bereits seit 1897 Acetylsalicylsäure in industriellem Massstab, erst unter ihrem chemischen Namen und später unter dem Handelsnamen Acetylin, als Heilmittel produzierte und vertrieb. […]
Das Mittel wurde von Kurt Witthauer am Diakoniekrankenhaus in Halle 1898 auf seine Vorzüge an über 50 Patienten geprüft und er stellte vor allem die gute Verträglichkeit im Vergleich zu anderen Salicylpräparaten heraus. […]
Am 7. April 1921 meldete Bayer eine Modifikation dieses Verfahrens zum Patent an. Anstelle von Schwefelsäure eignete sich auch ein geringer Pyridin-Zusatz als Katalysator bei ansonsten milderen Reaktionsbedingungen.

[Ende des Wikipedia-Exkurses]
ASS in ihren vielen Dosierungs- und Darreichungsformen ist bis heute eine der grössten Erfolgsgeschichten der modernen Parmazie. Obgleich die prophylaktische Gabe von 100mg ASS pro Tag bei Patienten mit KHK-Risiko inzwischen höchst umstritten ist, und ausserdem auch die sekundärprophylaktische Wirkung (e.g. bei Diabetes) in den letzten
zwei Dekaden immer wieder widerlegt wurde, ist zumindest «Aspirin» in der 500mg- Dosierung bis heute ein absoluter OTC-Hit in jeder Apotheke.
Und nun übergebe ich das Wort wieder an Pharmama, die Euch mitteilen wird, wen sie diesmal aus ihrer Lostrommel gefischt hat. Die glücklichen Gewinner*innen werden dann die Auswahl aus verschiedenen Preisen haben. Zuerst die/derjenige, die/der als Erstes die korrekte Lösung eingesandt hat, danach dann weitere Gewinnerinnen in der Reihenfolge der Auslosung (wobei Mehrfachgewinne ausgeschlossen sind!). Die übriggebliebenen
Preise werden dann in einem Jahr, bei der 3. Auflage von «PPP» wieder zur Auswahl stehen.

Bis dahin verabschiede ich mich hiermit von Euch. Es hat mir wieder einmal einen Riesenspass gemacht, dieses Rätsel für Euch zu bauen und zu begleiten.
CU in 2021!
Euer
?Riddler?